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… vor OPPT und danach …. (mein persönlicher Erfahrungsbericht)

von Patrizia

ISchreibfeder_sch schildere gerne meine Erfahrungen, für die ich auch die Verantwortung trage. Das ist mein Tun. Ich teile gerne, aber ich übernehme keine Verantwortung für das Tun anderer. Ihr könnt euch inspirieren lassen, aber ihr müsst mit eurem eigenen Tun in Resonanz sein, dann ist es echt.

Zunächst möchte ich meiner Tochter danken, die mich in den letzten zwei Jahren gerne immer wieder mit Fällen versorgt hat, die mich dazu bewegten, mich mit dem alten System auseinanderzusetzen.

Ich habe mir jetzt Hängeregistermappen für diese Fälle angelegt, und trage in meinen Kalender ein, wann ich an wen eine Kulanzmitteilung geschickt habe und wann eine Zahlungserinnerung fällig wird. Es sind zwar noch keine Silberlieferungen eingegangen … lol …. aber ich bin organisiert.

In 2010 begann ich, mich mit den unterschiedlichen Systemen produktiv auseinanderzusetzen. Ich kann gar nicht genug betonen, wie gut mir fachlicher Austausch mit Gleichgesinnten sowie regelmäßige Meditation dabei geholfen hat, meinen Standpunkt zu vertreten und in Briefen die richtigen Worte zu finden. Wobei der wunderbare Bill Donahue ja sagt, daß es bei einer 20 bis 30-minütigen Meditation lediglich darauf ankäme, daß man einen Moment der Stille erhascht, einen Moment, in dem man keine Gedanken unterhält und somit der Kanal frei ist um Antworten zu erhalten.

In 2010 war es auch, als mir eine englische Freundin von der Freeman-Bewegung erzählt hat und mir erklärt hat, wie das Geldsystem funktioniert. Es sollte aber noch zwei Jahre dauern bis ich das ganze Ausmaß einigermaßen verstanden habe. Auf jeden Fall habe ich ihr bei der Übersetzung von Briefen an systemrelevante Stellen geholfen, und ebenfalls Lust bekommen, mit Bestimmtheit klarzumachen, daß man mich in Ruhe lassen soll.

Anfang 2011 bin ich darauf aufmerksam geworden, daß so etwas wie das Ordnungswidrigkeitengesetz nicht mehr gültig sein solle. Ich hatte schon länger den Verdacht, daß da etwas nicht stimmt, weil mir mein Word-Programm dieses Wort immer rot unterlegt. Ich habe mich sehr intensiv mit der Thematik beschäftigt solange bis meine Tochter sich im Herbst der Manifestation annahm und auf dem Weg zur Arbeit kurz vor dem Ortsausgang etwas mehr Gas gab als „erlaubt“ war. Da das Auto auf mich angemeldet ist, wurde ich nun mit einer Ordnungswidrigkeit konfrontiert.  Klasse, dachte ich, das nehme ich jetzt an und probiere mal aus, ob das stimmt, was ich gelesen hatte.

Ich schrieb also Briefe und stellte Fragen. Und irgendwie hatte ich den Eindruck, daß die Angelegenheit wohl zwischen verschiedenen „Ämtern“ hin und hergeschoben wurde. Bis eines Freitags Abend zwei nette Polizisten vor Tür standen und das Geld „beitreiben“ wollten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich zwar schon einiges in Erfahrung gebracht (umfangreiche Vorträge von Völkerrechtlern sind da sehr hilfreich gewesen) aber noch nicht komplett verinnerlicht um eine absolute Gelassenheit auszustrahlen. Daher dachte ich, das Beste wird sein, freundlich zu sein und einfach nur Fragen zu stellen.

Ich habe also die Herren gefragt, ob sie mir unterschreiben würden, daß dieses Ordnungswidrigkeitengesetz an jenem Tag und Ort gültig sei. Das wollten sie nicht tun. Ich erklärte ihnen, daß ich von den Bereinigungsgesetzen in 2006/2007 gelesen habe und mir auch Bundesgesetzblätter angeschaut habe. Der eine Polizist wurde leicht ungehalten und fiel mir ins Wort, aber sein Kollege hat ein feines Lächeln im Gesicht. Als ich das bemerkte, habe ich urplötzlich gemerkt, er weiß Bescheid und ich liege nicht daneben. Ich fragte ihn noch, ob ihm bewusst sei, daß das Staatshaftungsgesetz nicht mehr in Kraft sei, woraufhin er grinsend bemerkte, er sei gut versichert. Ich konnte mir da ein Grinsen nicht verkneifen.

Zu der Angelegenheit selber habe ich gesagt, daß ich keine Angaben mache, und wir sind so verblieben, daß die Herren meine Bitte weitergeben möchten an das Bayerische Polizeiverwaltungsamt Straubing, diese mögen mir doch bitte schriftlich die Gültigkeit ihres herangezogenen Gesetzes bestätigen.

Man hatte inzwischen den Fahrer ermittelt und so wurde wenig später meine Tochter auf die Polizeiinspektion Ebersberg gebeten. Ich habe sie natürlich begleitet und sie hat den autoritären Fragen standgehalten und keine Angaben gemacht. Ich habe nochmals darum gebeten, daß ich eine schriftliche Bestätigung erhalte, daß hier geltendes Recht angewendet wird, was mir aber ausdrücklich verweigert wurde von der Polizistin im Amt.

Die Angelegenheit schleppte sich noch ein Jahr hin bis ich Mitte 2012 – OPPT war noch nicht in Sicht für mich – schließlich die inzwischen von 15 Euro auf ungefähr 45 Euro aufgelaufenen Kosten bezahlt habe. Ich habe dies sehr bewusst gemacht und mir selbst gesagt, daß dies kein Kleinbeigeben sei sondern ein Abwerfen von unnötigem Ballast weil  ich gemerkt hatte, daß es keinen Spaß mehr machte und mir meine Energie raubte. Ich war mir bewusst, daß hier etwas faul war, aber die „Autoritäten“ sind gut trainiert, Angst zu verbreiten. Ich habe in den Verwendungszweck „Energieausgleich, Danke für die Erfahrung“ geschrieben.

Parallel dazu habe ich in 2011 begonnen, einen Dialog mit dem Geschäftsführer des Finanz“amts“ Ebersberg zu führen. Ich habe ihn dann Anfang 2012 gefragt, warum denn das Finanzamt beziehungsweise das im Impressum verantwortlich zeichnende Bayerische Landesamt für Steuern eine Umsatzsteueridentifikationsnummer habe. Und warum im Internetportal GENIOS seinerzeit ein Firmenprofil dieser Organisation für 4,52 Euro käuflich zu erwerben sei. Und natürlich vergaß ich nicht zu fragen was es damit auf sich hat, daß in Elsterweb unter § 6 stehe, daß die Steuerverwaltung nach den gesetzlichen Vorschriften des Schenkungsrechts hafte. Hier ein kleiner Auszug aus einem meiner Briefe an den damaligen Geschäftsführer des Finanzamts Ebersberg:

„Unter Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Schenkung, erfahre ich:

„Die Schenkung ist eine Zuwendung, durch die jemand aus seinem Vermögen einen anderen bereichert und beide Teile darüber einig sind, daß die Zuwendung unentgeltlich erfolgt (§ 516 Abs. 1 BGB).“

Mir war bislang nicht klar, daß es sich bei der von Ihnen geforderten Einkommenssteuer real um Schenkungen handelt. Da ich dies nun weiß, teile ich Ihnen nunmehr mit, daß ich von weiteren Schenkungen in Zukunft absehe, auch in Bezug auf …

… „Verarmung des Schenkers

Ein besonderes Problem im Zusammenhang mit der Schenkung stellt der Fall dar, daß der Schenker nach dem Vollzug der Schenkung verarmt und für den eigenen Unterhalt auf das verschenkte Vermögen angewiesen wäre.“

(siehe Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Schenkung)

 

Ich freue mich, wenn Sie das ähnlich sehen, und wir diese Finanzdienstleistungsaktion im Einvernehmen beenden. Sollte das nicht der Fall sein, freue ich mich auch, wenn Sie, Herr XXX, mir heute geltende Rechtsvorschriften beibringen würden, die Ihre Forderungen rechtfertigen.

Mit freundlichen Grüßen“

 

Die Antworten auf meine Briefe waren immer recht kurz gehalten. Bei dem Schenkungsrecht handele es sich um die Software, die für Elsterweb benutzt würde, erfuhr ich. Und wenn ich rechtliche Fragen habe, so solle ich doch bitte im Internet die Gesetze nachlesen.

Mein Wissensdurst war geweckt und ich nahm dies als Herausforderung an, ihm noch viele weitere Fragen zu stellen. So entspann sich über das Jahr 2012 ein zwar nicht informativer aber unterhaltsamer Dialog – aus meiner Sicht zumindest. Ich hoffe, ich habe den Herrn mit meinen Fragen nicht zu sehr belästigt, denn ich konnte kürzlich in einer Veröffentlichung des Finanzamts Ebersberg lesen, daß er seine Dienststelle verlassen hat und mit seinem Kollegen aus Dachau die Stelle getauscht habe.

Was war noch vor OPPT? Ach ja, meine Tochter lenkte Anfang Dezember 2012 mein Augenmerk auf die Park & Ride GmbH München, die eine Anlage am Grafinger Bahnhof betreibt. Für den Ausgleich eines mangelnden Parktickets (die jungen Leute heute sind immer so in Eile!) im Centbereich wurde mir ein Handelsangebot im Wert von 30,00 Euro plus 5,10 Euro für eine Halterauskunft angeboten. Ich fand das Angebot fair, waren doch ein paar gestochen scharf geschossene Fotos von meinem Wagen und vom Interieur beigefügt. Aber leider hatte ich vor, ungefähr die gleiche Summe für einen Friseurbesuch auszugeben. So beschloss ich, mich mit dem Wesen von Autoparkanlagen zu beschäftigen.

Ich erfuhr, daß diese Parkanlage, ein Areal unterbrochen von schmalen Grünstreifen und  mit Kopfstein bepflasterten Abstellflächen, zum größten Teil vom Freistaat Bayern mit 3,5 Millionen Euro finanziert wurde. Das finde ich total klasse vom Freistaat. Auch daß er die Kosten für den Unterhalt trägt. Woher hat der Freistaat denn das ganze Geld?

Ich habe Anfang Dezember dann den Damen oder Herren der Betreiberfirma, die nur über Kurznamen wir R. oder I. verfügen, geschrieben, daß es von großem Vorteil sei, die andere Seite erst einmal anzuhören. Dann hätten sie nämlich erfahren, daß bereits am 4. Tag des Dezembers keine Monatstickets mehr am Kiosk zum Erwerb angeboten werden konnten. Als es wenige Tage später wieder Tickets gab, hat meine Tochter selbstverständlich und eigeninitiativ den Mangel eines Monatstickets in Höhe von 7,50 Euro wieder ausgeglichen.

Das ließ die Damen und Herren aber relativ unberührt und sie beharrten weiterhin auf Überweisung von 35,10 Euro. Anfang Januar war ich schon mit dem Studium der OPPT-Unterlagen beschäftigt und hatte nur wenig Zeit, auf die drängelnden Bettelbriefe dieses Tochterunternehmens der Landeshauptstadt München einzugehen. So daß ich nur kurz darum bat, mir einen internationalen Handelsregisterauszug und eine mit Vor- und Nachnamen unterschriebene Erklärung dessen zuzuschicken, welches geltende Recht sie anwenden würden.

Anfang April kam dann vom Amtsgericht Coburg ein Mahnbescheid, den die Park & Ride GmbH, Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt München, ausgelöst hatte.

Jeweils eine Kulanzmitteilung habe ich verschickt an den entsprechenden Mitarbeiter des Amtsgerichts Coburg sowie an die Mitarbeiterin der Park & Ride GmbH. Ich denke ich werde an beide Geschäftsführer ebenfalls noch eine verschicken.

Wie mit Versicherungen momentan umzugehen ist, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall schadet es nicht, darauf hinzuweisen, daß es äußerst unhöflich ist, eine „Mahnung“ zu verschicken, wenn dieser keine Rechnung voranging. Meine Autoversicherung schrieb doch tatsächlich, daß sie keine Rechnungen mehr rausschicken würden.

Da fällt mir ein, daß ich im Februar in den Mitteilungen unserer Verwaltungsgemeinschaft folgendes gelesen habe:

„Wichtige Hinweise vom Steueramt – Keine Bescheide für Grundsteuer, Gewerbesteuer und Müllabfuhr

Die Verwaltungsgemeinschaft Aßling weist darauf hin, daß für das laufende Jahr 2013 für Grundsteuer und Müllabfuhr keine gesonderten Bescheide sowie für die Gewerbesteuer keine Vorauszahlungsbescheide versandt werden.

Die zu zahlenden Beträge und Fälligkeiten entnehmen Sie bitte Ihrem zuletzt zugesandten Bescheid. In diesem Zusammenhang möchten wir auch darauf hinweisen, daß der Stichtag der Grundsteuer der 1. Januar eines Jahres ist. Sollte sich im abgelaufenen Jahr etwas in der Bewertung oder der Eigentumsverhältnisse geändert haben, so erhalten Sie nach einer Mitteilung vom Finanzamt auch von uns einen geänderten Grundsteuer-Bescheid.

Außerdem bitten wir alle Steuerzahler, die bisher noch keinen Bankeinzug erteilt haben, um rechtzeitige Überweisung zu den Fälligkeiten (15.02. / 15.05. / 15.08. / 15.11.2013) oder in einem Betrag am 01.07.2013.“

Zwei aufgeweckte Freundinnen, denen ich das zeigte, haben sich kaputtgelacht. Ich habe ausgemalt, wie meine Kunden darauf reagieren würden, wenn ich ihnen ein solches Schreiben schicken würde. Nach dem Motto, egal, ob Sie Leistungen erhalten, ich verschicke keine Rechnungen mehr, zahlen Sie bitte weiter so wie bisher.

Ich schrieb also der Autoversicherung, daß ich dies sehr seltsam fände und ich aufgrund dessen auf die Idee kommen könne, die Rechtsfähigkeit einer Firma, die keine Rechnung verschickt, in Frage zu stellen. Sie mögen mir doch bitte mal einen internationalen Handelsregisterauszug zuschicken. Prompt kam eine Rechnung nebst – einem deutschen Registerauszug.

Bislang am scheinbar wenigsten beeindruckt über die Kulanzmitteilung und die darauffolgenden Rechnungen war der Mitarbeiter im Finanzamt. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mir diesen Menschen vorstellen soll. Wenn er nicht gerade Drohungen schickt, schreibt er seltsame Dinge wie, „… verweise ich auf den in der Vergangenheit getätigten umfangreichen Schriftwechsel mit dem Amtsleiter u. seinen Vertretern, wodurch diese Frage geklärt ist.“, oder „handle ich als Amtsträger des Freistaats Bayern auf Basis der verfassungsgemäß zustande gekommenen Gesetze.“, oder „Es ist nicht meine Aufgabe, Ihnen Unterricht in Staatskunde zu erteilen, wo die Grundlagen unseres Staates und Gemeinwesens behandelt werden.“

Es sind aber gerade diese lustigen Sätze, die seine Drohungen wieder relativieren. Denn die Androhung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen hat schon eine gewisse Qualität, wenn man in diesen Strukturen groß geworden ist und jetzt dabei ist, diese starren Gefüge aufzubrechen. Ich bin eine ganze Weile zwischen den Welten hin und hergependelt. Dort diese Masse an Informationen im Internet – und hier eine unmittelbare Umgebung, die wenig Motivation zeigt, eingefahrene Muster zu hinterfragen.

Ich frage mich, was für ein Mensch man sein muss oder welche Lebenserfahrungen man sucht, wenn man, im sogenannten Auftrag einer illusionären Organisation, angemessene Fragen vom Tisch fegt und autoritär, hierarchisch und mit Hilfe von Drohungen sich über einen anderen Menschen stellt und Dinge ohne die geringste plausible Rechtfertigung durchsetzen will. Immer wieder hört man, die Mitarbeiter seien auf Fortbildung. Ja, was lernen die denn da? Aber gut, das bin nicht ich. Konzentriere ich mich darauf, wie ich meine persönliche Situation verbessern kann.

Nun gut, ich versorge ihn bei jeder neuen Rechnungstellung mit weiteren Einzelheiten über die geänderte Rechtslage. Ich habe ihm von all den Mutter- und Vatergesellschaften, die seiner Organisation vorstehen, upik-Firmenprofile geschickt. Ich werde ihm unbedingt als nächstes, weil er ja immer wieder antwortet, noch die Remonstrationspflicht näherbringen. Er scheint auch meine Rechnungen nicht ernstzunehmen, da er sie für null und nicht erklärt obwohl ich ihm letzte Woche erst ausführlich das UCC-Recht erklärt habe und ihn gebeten habe, sich gewisse Passagen meiner Kulanzmitteilung noch mal sorgfältig durchzulesen. Aber gut, ich habe auch lange gebraucht, bis ich die Zusammenhänge im Ansatz verstanden habe. Ich frage mich, ob ich ihn schon mit Youtube-Videos konfrontieren kann. Ist er mehr der Andreas Clauss/Andreas Popp-Typ oder eher der Conrebbi-Typ? Ich werde ihm einen kleinen Video-Strauß zusammenstellen. Hoffentlich hat er daheim einen Computer!

Eine konstruktive Perspektive für das eigene Wohlbefinden ist natürlich auch, mich zu fragen, warum ich eine solche Erfahrung in mein Leben ziehe. Ich frage mich also allen Ernstes, was es ist, daß ich hier lernen will. Und allein schon diese Frage zieht mich in eine ganz andere Energie. Heraus aus der Machtlosigkeit. Sie zieht mich zu reellen Menschen in meiner Welt, die auf einer ähnlichen Wellenlänge oder Frequenz sind wie ich. Ich kann mich mit echten Menschen austauschen und fühle mich plötzlich nicht mehr allein in diesem Dschungel.

Ich kann mich fragen, warum ich so mit der Angst getriggert werden kann. Was an Erfahrungen ist in mir gelagert und könnte so langsam mal freigelassen werden? Das kann man fragen, schriftlich oder mündlich in den Raum stellen – die Antworten kommen schon wenn man sich selber auf Empfang stellt.

Für mich absolut wichtig ist, mir eine Nothilfeliste zu machen mit den Dingen, die mich ganz schnell aus einem Angstmuster herausholen können. Ob ich dann Musik höre oder ein lustiges Kurzvideo anschaue, rausgehe, im Garten was rumzupfe, mit den Nachbarn über etwas ganz anderes spreche, jemanden anrufe zu einem ganz anderen Thema. Erstmal raus aus dem Angstmoment, wo man nämlich gar nicht im Jetzt ist sondern zwischen Negativerfahrungen der Vergangenheit oder Zukunftsängsten hin und hersaust. Raus da! Tief durchatmen! Feststellen, daß das Leben nicht bedroht ist! Was anderes machen! Ganz resolut und bewusst! Eine Liste erstellen und diese in der Nähe des Computers oder an den Badezimmerspiegel pinnen, damit sie im Falle eines Falles präsent ist.

Denn nur im Jetzt kann ich mit meinem Freien Willen Entscheidungen treffen. Entscheidungen darüber, wie ich leben will, feststellen, daß ich ein wertvolles Wesen bin und daß ich andere so sein lasse wie sie sind. Und indem ich das feststelle und festlege, ziehe ich mehr von dieser Qualität in mein Leben.

Ich kann diesen Menschen im Finanzamt nicht davon abhalten zu versuchen, mir das Leben schwer zu machen. Ich kann aber sehr wohl mich selber davon abhalten darauf ängstlich zu reagieren. Und je mehr ich bei mir selber bleibe desto mehr gewinne ich meine eigene Sicherheit und desto schneller verliert mein Mitspieler das Interesse.

Und natürlich sind Informationen das A und O. Zu wissen, daß es Menschen wie Scott in Australien oder Deryl in Kanada gibt und unzählige in den Staaten, in Südafrika, Irland, UK, Italien, Spanien, Bosnien, Frankreich, Serbien, die mit den gleichen Dingen zu kämpfen haben wie wir hier, das stärkt die Hoffnung enorm. Und das Gefühl, das einem das alte System gerne gibt, nämlich, mit einem selber stimme wohl was nicht, dieses Gefühl nimmt zunehmend ab.

Das Schöne und, wie ich denke, Wesentliche an diesem ganzen Bewusstwerdungsprozess ist natürlich auch, daß die Menschen zusammenkommen. Ob man sich bei einem Vortrag zu diesen Themen begegnet, oder ob man als Prozessbeobachter und seelischer Beistand energetische Verantwortung für einen bis dato unbekannten Mitmenschen übernimmt oder  ob man sich zusammentut, wenn sich ein sogenannter Gerichtsvollzieher ankündigt, und gemeinsam Beistand leistet, oder ob man die Kulanzmitteilung eines Mitmenschen mit der Versendung von Kopien verstärkt, um zu zeigen, derjenige ist nicht allein, wir stehen hinter ihm und beobachten, was ihr mit ihm macht:  es ist ein wunderbarer, Gänsehaut verursachender Moment festzustellen, daß wir letzten Endes alle Eins sind.

Und das ist das Ziel. Festzustellen, daß wir im Grunde alle Eins sind, aber dennoch hergekommen sind auf diesen Planeten um unsere einzigartigen bunten Facetten auszuleben. Wir können machen was immer uns beliebt, solange wir niemand anderes damit schaden. Oder kürzer gesagt: Wir können machen, was uns unser Herz sagt! Sich selbst und andere einfach SEIN lassen– wenn uns das gelingt, wird sich alles Weitere schon auf zauberhafte Weise ergeben.

Ja – natürlich, es fühlt sich ziemlich seltsam an, wenn man plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommt. Man hat eine Courtesy Notice verschickt – und mit einem Mal fällt man im Kopf zurück in die alten Strukturen. Eine innere Stimme schimpft, so was tut man doch nicht! Das wird sicherlich passieren. Ist mir ständig passiert. Das ist in völlig in Ordnung! Ihr seid völlig in Ordnung! Ich rufe mir dann schnell in Erinnerung, was ich erfahren habe, sei es über die Politiker, über den Vatikan, was Menschen alles erleiden mussten,  und rufe zurück: PFUI IHR TEUFEL, DAS TUT MAN NICHT !!!

P.S. Eben hat eine Freundin ein wunderbares Video von Bashar gepostet, wo es um Selbstwert und auch um Angst geht. (Wenn gewünscht übersetze ich es gerne.)

Auf jeden Fall spricht Bashar davon, daß man Angst so sehen könne wie wenn man am Klavier einen falschen Ton spielt. Wenn so etwas passiert, läuft man ja auch nicht schreiend weg. Man sagt sich einfach, okay, da habe ich etwas produziert (den falschen Ton/ eine ungewünschte Manifestation), feile ich halt noch etwas dran herum, bis es gut klingt / bis sich das gewünschte Ergebnis einstellt. Also, wenn man Angst als eine Art Indikator ansieht, verliert sie doch schon einiges an Schrecken, nicht wahr?

Viel Freude bei eurem Sein und Tun, ihr Lieben

Patrizia

9 Kommentare zu “… vor OPPT und danach …. (mein persönlicher Erfahrungsbericht)

  1. Im GENIOS findet man alle Unternehmen aus dem deutsch sprachigen Raum. http://www.genios.de

    lg Emmi

  2. Hallo Patricia,

    toll, Dein Bericht. Und sicher auch eine Hilfe für “Anfänger” wie mich :-)

  3. Liebe Patrizia,
    das ist ein wundervoller Bericht …. Vielen Dank, du hast unterhalten, deine Erfahrungen geteilt und Wissen vermittelt. DANKE :)

  4. Danke für diesen Beitrag ,sehr humorvoll und voller Weisheiten wie sie das Leben so scheiben mag gespikt mir Informationen welche mir zeigen, OK, bist auf dem rechten Weg ins Tun zu kommen und das Sein zu werden das wir alle sind.

    HerzensgruZ
    Wendelin

  5. Liebe Patrizia,
    herzlichen Dank für deinen Bericht, dein Tun und dein Sein!
    Dieser Bericht hat mich gefesselt und bestärkt in meinem Vorhaben
    und ich würde mich sehr freuen, wenn wir Mail-technisch in Verbindung treten.
    Seit einem Jahr moderiere ich eine Gruppe “Botschafter des Lichts” hier in München und habe bei unserem letzten großen Treffen alle Anwesenden über OPPT, UCC, die Courtesy Notice & Co. informiert.
    Ich wünsche Dir alles Liebe dieser Welt (und aller weiteren!)
    und sende dir Mut & Kraft!
    Namasté,
    Sabine De Farfalla
    info@prana-und-quantenheilung.de
    (du findest mich aber auch auf Facebook)

  6. Danke, Patrizia, großen Dank an Dich! Dachte bei mindestens 2/3 Deines ausführlichen Berichtes, das bin ich. Alles Liebe und ein angstfreies Weitermachen für uns alle!

  7. gefällt mir gut, Deine Geschichte, und sie zeigt auch einen schönen “beobachtenden” Humor. Mir geht´s mit meinen Erfahrungen ähnlich, nur, daß ich noch nicht so lange “dabei bin”. Ich hoffe, meine Geschäftspartner sind da nicht so hartnäckig wie Deine ;-)
    immer wachsende Souveränitat und bald ein gaanz anderes Leben wünscht Dir Ute.

  8. Hallo, Patrizia

    Dein Beitrag war sehr unterheltsam zu lesen. Doch das Wichtigste ist, er ist eine
    Inspiration.

    Danke sehr
    Albyn

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