Ein Kommentar

Brenda Hoffman: Sollt ihr die Angst anderer ignorieren?

Sollt ihr die Angst anderer ignorieren?

von Brenda Hoffman – 10. Oktober 2012

http://www.lifetapestrycreations.com
Übersetzung: Anna

Andere beginnen jetzt ihre Reise auf dem Weg, auf dem ihr seit Monaten, Jahren oder sogar Jahrzehnten unterwegs seid.

Angst erfüllt ihre Leben.

Wie jede Person, die – in diesem Fall emotional – zu ertrinken scheint, spüren viele von ihnen das Bedürfnis, ihre Ängste mit anderen zu teilen oder von jemandem gerettet zu werden – insbesondere von euch, die ihr so gelassen seid.

Andere, die ihren Weg beginnen, benutzen noch das “Alte Welt” Verlangen danach, irgendjemanden für ihre Notlage zu beschuldigen – und erneut sind diejenigen unter euch, die in der Ruhe bleiben, geeignete Angriffsziele.

Solche Gedanken sollen euch nicht ängstigen, sondern euch helfen zu verstehen, wie eure Welt sich entwickelt. Zu verstehen, dass Chaos, Angst und Zorn nicht gegen euch persönlich gerichtet sind, sondern nur die Ängste derer, die ihre Reise gerade begonnen haben.

Bitte erinnert euch daran, wie ihr das Ausmaß eurer persönlichen Veränderung nicht greifen konntet, noch weniger die universelle Veränderung dieser neuen Zeit, als ihr eure Reise vor Monaten oder Jahren begonnen habt. Ihr habt eure Energien genutzt um herauszufinden, warum euch dieses schreckliche was-auch-immer widerfahren ist. Ihr habt wenig Freude und eine Menge Angst empfunden.

Jetzt ist euer Empfinden der Freude und Gelassenheit Segen und Ärgernis zugleich für die, die am Beginn ihrer Reise stehen. Warum versteht ihr ihr Leid nicht? Warum seid ihr nicht so interessiert daran, wenn sie ihre Ängste loswerden möchten?  Wie könnt ihr nur so fröhlich sein, wenn ihr Leben doch so trostlos ist?

Dies ist keine einfache Zeit für euch fortgeschrittene Lichtarbeiter / Wegweiser.

Ihr könnte nicht nachvollziehen, warum andere von etwas bestürzt sind, das ihr ganz wunderbar findet. Und gerade diejenigen, die ihr liebt, sind wahrscheinlich die Menschen, die diese Wandlung völlig fertig macht. Ihr wünscht euch, dass ihr Leid über Nacht verschwinden möge. Trotzdem wisst ihr, dass sie ihre tiefsten Ängste aufdecken müssen, bevor sie ihr Glück entdecken werden.

Was könnt ihr tun, um anderen auf ihrem Weg zur Freude zu helfen? Nichts – außer ihr selbst zu sein. Wir haben euch stark dazu ermutigt, eure Glückszellen, euer Leben voll Freude auszuweiten. Jede andere Tätigkeit ist vergleichbar damit, eine ertrinkenden Person retten zu wollen, die euch in ihrer Panik versucht, mit herunter zu ziehen.

Ihr ward stark genug, durch eure Ängste zu gehen. Und genauso ist es jede Wesenheit in diesem Universum.

Sollt ihr zulassen, dass sie ertrinken – ihre Ängste ignorieren? Ja und nein. Indem ihr fortfahrt, euer freudvolles Leben auszuweiten, seid ihr ein Leuchtfeuer und ein Zeichen der Hoffnung für die, die ihren Weg beginnen. Ihr könnt ihnen, wenn sie fragen, auch von einigen oder all euren Anstrengungen erzählen, um ihnen dabei zu helfen, dass sie besser verstehen, wie ihr euren Standpunkt der Freude erreicht habt. Aber erlaubt euch nicht, ein Guru zu sein, der alle rettet. Denn tatsächlich lernen nicht alle von euch durch die gleichen Erfahrungen.

Einige von euch schwören, dass Meditation der einzige Weg zum Glück sei. Andere sagen, es sei speziell das Lesen von Informationen. Und wiederum andere, dass Glück würde erfahren, wenn man neben Bäumen sitzt und den Vögeln lauscht.

Es gibt nicht diesen einen bestimmten Weg ins Glück – jeder von euch hat unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen. Einzigartige Wege, die euch ins Glück gebracht haben. Und so ist es auch bei denen, die nun erwachen.

Eure Rolle als Wegweiser / Lichtarbeiter ist, denen, die interessiert sind, zu erzählen, dass am Ende ihres Angstwegs das Glück auf sie wartet und sie imstande dazu sind, dieses Glück zu erreichen – genau wie ihr und tausende andere es bereits getan haben. Dass, obwohl es euch keinen Spaß gemacht hat, durch eure tiefsten Ängste zu gehen, die Freude auf der anderen Seite dieses Weges so erfüllend ist, dass ihr kein Verlangen danach habt, in die alte Zeit zurückzukehren.

Was eure Lieben mit diesen Informationen tun möchten, ist nicht eure Sache. Ihr seid eine Quelle – nicht DIE Quelle. Es ist nicht eure Aufgabe, sie vor sich selbst zu schützen. Dennoch werdet ihr viele solcher Anfragen erhalten.

Als ihr in eurer angsterfülltesten Situation ward, hättet ihr nicht fast jeden Preis gezahlt, um euch aus dieser Angst zu lösen? Und genauso ist es jetzt für eure Lieben. Sie werden nach alles und jedem greifen, der ihren Prozess zu erleichtern scheint.

Aber wie ihr gelernt habt, kann Aufklärung immer nur so schnell geschehen, wie es das jeweils physische Wesen zulässt.

Euer Glück ist, dass ihr dabei geholfen habt, den Weg, den eure Lieben nun entlang schreiten, zu pflastern. Ihr habt euer tiefstes Leid erfahren. Ihr wisst, dass Glück nicht nur möglich ist – es ist das Ziel aller, die Teil der neuen Zeit sind.

Eure Lieben werden mit oder ohne eure Hilfe ihren Weg finden – sie sind ebenfalls aus der neuen Zeit, nicht nur die fortgeschrittenen Teamkollegen wie ihr. Ihr könnt ihnen nicht helfen, wenn ihr euch mit ihnen im Schlamm suhlt. Es ist ihre Reise. Ihr seid der Leuchtturm. Ihr habt diese Straße erschaffen und geebnet, aber ihr seid nicht die Straße. Gestattet ihnen, ihren Weg zu finden, genauso wie ihr es mit weniger Wissen getan habt.

Nicht, dass sie so viel leiden müssen wie ihr vielleicht. Eure Aufgabe war, eine sanfte Straße zu erschaffen, auf der sie folgen können. Ihr habt diese Rolle erfüllt. Jetzt ist es an der Zeit, in eure Rolle als Leuchtturm zu wechseln, um ihren Weg mit Freude zu erhellen.

Ihr könnt nicht in das Leid der alten Zeit zurückkehren.

Aber weil ihr schon mehr als den halben Weg des Spektrums von Leid/Glück hinter euch gebracht habt, könnt ihr das Leid eurer Lieben auch nicht voll nachempfinden. Ihr seid über das tiefe Leid, das sie weiterhin empfinden, hinaus. Zugegeben, ihr fühlt Schmerz und Angst, aber nicht auf dem Level, das für euch noch vor wenigen Monaten wahr erschien.

Ihr seid ihre Leuchttürme des Glücks, ihr Licht auf dem Weg der Freude, den ihr erschaffen habt.

Wie könnt ihr mit dem Schmerz eurer Lieben umgehen? So, wie ihr von euem inneren Selbst geführt werdet. Einige von euch weinen vielleicht mit ihren Lieben, während diese ihr Leid erfahren. Andere wollen sich nicht herunterziehen lassen. Und wiederum andere werden für ein paar Augenblicke traurig sein und dann erneut zu glücklichen Gedanken oder Handlungen übergehen.

Euer inneres Selbst ist euer emotionales GPS System. Eure Emotionen werden nicht länger von geliebten Personen, Gesellschaftsregeln oder alten Verhaltensmustern geleitet.

Erlaubt euch selbst, euch darauf zu verlassen, dass euer inneres Selbst euch zeigen wird, wie ihr am besten helfen könnt, wenn andere euch um Hilfe bitten. Davon abgesehen ist eure einzige Aufgabe, ihnen ein Leuchtturm auf ihrem Weg ins Glück zu sein.

So sei es. Amen.

Ein Kommentar zu “Brenda Hoffman: Sollt ihr die Angst anderer ignorieren?

  1. Danke !

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