2 Kommentare

Hat Hurrikan Sandy Romney den Schwung genommen?

4. November 2012

Posted by Steve Beckow http://the2012scenario.com

Übersetzung: Kirsten, Arameus, Océane

Eine interessante Perspektive….

Romney-Kampagne: Karl Rove macht Hurrikan Sandy für Wahlniederlage verantwortlich

The Huffington Post  |   Sabrina Siddiqui   |   3. November 2012

Drei Tage bleiben bis zum Wahltag, aber Mitt Romneys Kampagne hat angedeutet, dass Sandy die Schuld für eine mögliche Niederlage zugewiesen werden könnte.

Unter Berufung auf Quellen innerhalb der Kampagne hat Jan Crawford von CBS News am Samstag berichtet, dass das Team um Romney glaubt, der Sturm, der letzte Woche Teile der Ostküste verwüstet hat, sei für den Stopp ihrer vielbeschworenen Dynamik verantwortlich.

Acht Tage lang zeigten Umfragen eine Zunahme an Befürwortern. In internen Umfragen der Kampagne, welche im Vergleich zu den meisten öffentlichen Umfragen unterschiedliche Wahlbeteiligungsmodelle verwendet, hatte Romney in Florida, Virginia, North Carolina und Iowa eine solide Grundlage. Er übernahm eine schwache Führung in Ohio, New Hampshire und Wisconsin und direkte Schlagdistanz in Pennsylvania, einem Staat ohne Sieg der Republikaner seit Ronald Reagan 1984. Ihre Führung hat Florida, Virginia, North Carolina und Iowa in internen Umfragen immer noch im Griff, so Quellen innerhalb der Kampagne, doch Romneys Entwicklung ist abgeflacht oder – wie die Kampagne gerne sagt – sie „pausiert“. Nevada ist nun vom Tisch, und dieses Kopf-an-Kopf [Rennen und die Gunst der  Wechselwählerstaaten] verschärft sich.

Die Dynamik des von der GOP [Grand Old Party = Republikaner] nominierten  Präsidentschaftskandidaten schnallte nach der ersten Präsidenten-Debatte in die Höhe und gab ihm den ersten Bonus. Doch bei dem Umfragen auf nationaler Ebene und bei den Wechselwählerstaaten gab es wenige Beweise, dass der GOP Kandidat diesen Schwung aufrechterhalten hat, wenn auch die Romney-Kampagne das Gegenteil behauptet.

Dennoch, Romneys Verbündete begannen vorzeitig auf das Timing mit Sandy hinzuweisen. Der Stratege der Republikaner, Karl Rove, nannte den Sturm die „Oktoberüberraschung“ und in einem Interview am Freitag mit der Washington Post argumentierte er, dieser wäre für Romney von Nachteil.

„Wenn wir den Sturm nicht hätten, würde es viel mehr Chancen für die Romney-Kampagne geben, um über die Defizite, Schulden, die Wirtschaft zu reden“, sagte Rove. „Es gab einen Stotterer in der Kampagne. Wenn die Aufmerksamkeit woanders hingelenkt wird, ist es nicht zu seinem [Romneys] Vorteil.“

„In dieser Woche vertrat Obama teilweise beide Parteien. Er war der Tröster vom Dienst, und das hilft“, fügte er hinzu. „Menschen in den Ostküstenregionen sind mit den Problemen der Versorgung mit Lebensmitteln, mit dem Dach über dem Kopf beschäftigt; manche von ihnen werden an die Wahl nicht denken.“

Während Rove erkannte, dass die Menschen im Nordosten wenig Einfluss auf den Wahlausgang haben würden, betonte er, dass der Hurrikan es Präsident Obama erlaubte, in seine Rolle als Präsident zu treten, während Romney nur von der Seite zuschauen durfte.

Beide Präsidentschaftskandidaten unterbrachen ihre Kampagnen vorübergehend im Angesicht des Sturms. Aber als amtierender Präsident war es Obama, der in der letzten Woche vor der Wahl die meiste Aufmerksamkeit für seinen Führungsstil in einer Krisensituation erhielt – was ihm überschwängliches Lob von Chris Christie einbrachte, Gouverneur von New Jersey und ein Spitzenvertreter Romneys.

Die Kampagne außer Acht lassend lobte Christie wiederholt Obamas soziales Engagement und Unterstützung in dieser seltenen Situation der Zusammenarbeit zweier politischer Gegner – welche der Präsident zugesagt hatte fortzusetzen, sollte er ein zweites Mal gewinnen. Am frühen Samstag berichtete Politico, dass die Angehörigen der Romney-Kampagne enttäuscht über Christies jüngste Sympathiebekundungen für Obama seien, ein weiteres Zeichen dafür, dass ihre Kampagne aufgrund des Sturms in eine Verlierersituation geraten war.

2 Kommentare zu “Hat Hurrikan Sandy Romney den Schwung genommen?

  1. @Serdjo, Sandy war in der Tat das entscheidende Gewicht, das die Waage zu Gunsten von Präsident Obama neigte. Du wirst die wundervollen Auswirkungen noch erleben.

  2. Na klar, sandy ist an allem schuld 😀 😀 😀 ich lach mich schlapp 😀

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