Die Spur führt nach innen

am 28.12.2012 von Océane

Es ist Tag 7 nach dem 21.12.2012. Während mein Leben seinen altvertrauten Gang nimmt, gewinnen einige Empfindungen und Eindrücke zusehends an Klarheit und Kraft. Die Momente der Ruhe sind profund und von einer neuartigen Intensität. Ich gleite in sie wie in einen warmen, stillen See, halte mich dort auf und steige dann auch wieder hinaus. Ich habe mehr denn je die Gewissheit, dass ich bei mir bin. Dass ICH die Quelle der Ruhe und Kraft BIN, nach der ich gesucht habe. Und die ich oft in äußeren Quellen zu finden gehofft hatte.

Ich bin mir bewusst, dass es keine sensationelle Neuigkeit ist, wenn ich sage: Die Spur führt nach innen. Und doch kommt es mir vor, als hätte ich diesen Gedanken bisher mehr gedacht als gefühlt. Jetzt kann ich ihn mehr und mehr fühlen.

Keine Channelings, kein Medium auf der Erde oder in irgendeinem Teil des Universums können mir sagen, wie meine Wahrheit aussieht. Oder wie ich den Himmel auf Erden errichten kann. Das bedeutet nicht, dass etwas an den Channelings falsch ist – nein. Es bedeutet lediglich, dass ich mir bewusst bin, meine Wahrheit in mir selbst zu tragen. Die Spur dorthin führt nach innen, und der Weg ist gepflastert mit Liebe. Ich kann noch so viele andere nach der ultimativen Weisheit fragen – es wird immer nur ihre Weisheit bleiben, ein Teilaspekt der Universellen Weisheit, deren Anteil auch ich in mir trage. Aber es ist mein Anteil, und indem ich ihn aufspüre und lebe, trage ich mein Schärflein zum Gelingen des Projekts Erde bei. Ich werde dies nicht tun, wenn ich mein Leben lang den Weisheiten aus Quellen außerhalb von mir folge.

Wir sind eins. Und gleichzeitig sind wir die unendlich vielen Teilaspekte der einen Quelle, des einen Lichts, der einen Wahrheit – wie auch immer man es nennen mag. Doch die Suche im Außen, das Warten auf den Messias, der kommt und mich „rettet“, das begierige Anhören der Antworten, die ein anderer bekommen hat – all das hat mich nur einmal mehr dahin gebracht, die physischen Augen und Ohren zu schließen und mich nach innen zu wenden.

Ich folge der tapsigen Spur auf dem liebevoll gepflasterten Weg. Ich halte mein Gesicht in die Sonne über mir, und ihre Strahlen wärmen mich von außen nach innen. Meine innere Sonne beginnt immer heller zu erstrahlen. Schickt ihre Strahlen aus meinem Inneren nach außen. Und nun stimmt die Richtung.

%d Bloggern gefällt das: