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US-Hedgefonds-Manager erklärt deutsches Gold für verschwunden

deutsches Gold
Danke Werner für diesen Link
Deutsches Gold soll bereits in China, Russland und Indien sein. Foto: Martin Deutsch / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Deutsches Gold soll bereits in China, Russland und Indien sein.
Foto: Martin Deutsch / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

24. Juli 2013 – 9:00

Neue Aufregung um die deutschen Goldreserven, die in den USA gelagert sind. Der US-Hedgefonds-Manager William Kaye macht den Bürgern geringe Hoffnungen, dass Deutschland sein „physisches Gold“ je wieder sehen werde. Die Deutsche Bundesbank hat ihre Goldbestände und Goldforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg zum Großteil im Ausland gelagert. Das Meiste davon soll sich in den USA befinden.

Wegen der internationalen Krise gibt es Pläne, das Gold wieder nach Deutschland zu transferieren. Kaye behauptet allerdings, die deutschen Goldvorräte wären in dieser Art und Weise gar nicht mehr verfügbar.

Fed und US-Banken sollen deutsches Gold verkauft haben

Kaye geht in seiner Stellungnahme davon aus, dass das seinerzeit physisch vorhandene Gold längst den Besitzer gewechselt habe. So wären über die amerikanische Notenbank Fed regelmäßig Goldreserven sozusagen „verliehen“ worden, um den Goldpreis zu drücken. Über eigene „Leasing-Verträge“ fanden die Goldbestände, darunter auch deutsche Goldreserven, ihren Weg zu US-Banken wie Goldman Sachs oder JP Morgan. Diese veräußerten das Gold unter anderem an der Börse von Hongkong.

Käufer des „deutschen Goldes“ sollen auch die Peoples Bank of China, die Reserve Bank of India und die Zentralbank der Russischen Föderation sein, die damit ihre eigenen Goldreserven erheblich aufgestockt haben sollen. Für einen tatsächlichen Transfer „physischer“ Goldbestände soll deshalb in den USA nichts mehr vorhanden da sein.

7 Kommentare zu “US-Hedgefonds-Manager erklärt deutsches Gold für verschwunden

  1. „Die Deutsche Bundesbank hat ihre Goldbestände und Goldforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg zum Großteil im Ausland gelagert.“

    Verschwiegen wird, dass das deutsche Gold beschlagnahmt wurde und deshalb dort „lagert(e)“. Die „deutsche Regierung“ schweigt sich aus und würde auch dann nicht darüber informieren, wenn es wahr ist, was Kaye behauptet. Mal sehen, wie lange die Lügen weiter Bestand haben und wie lange das Katzbuckeln weitergeht. Hängt in erster Linie vom Bewusstsein der Menschen ab.

  2. Es gibt doch eine ganz einfache Lösung:
    Das gesamte Gold in USA verkaufen — danach die gleiche Menge wieder
    in Deutschland physisch kaufen und in Deutschland lagern.

    Damit erspart man sich die immensen Transportkosten
    und kann sofort über das Gold verfügen.
    Das kann natürlich auch in mehreren Tranchen erfolgen
    Lediglich der Spread gilt als Verlust.
    Dann ist es auch egal, ob die Amerikaner das Gold
    noch haben oder nicht.

  3. Ich weiß leider nicht mehr wo ich es her habe, spricht aber für sich selbst.

    Ballade von den Bankstern.

    Und vom Olymp winkt drohend Goldman Sachs:
    „Wir sind die wahren Herrscher des Planeten.
    Staatsoberhäuptern sagen wir nur:‚Machs!‘
    Und wer sich widersetzt, der möge beten.

    Zu welchem Gott, das ist uns einerlei:
    Wir führen unsren Raubzug weltweit fort.
    Ob ‘s Christus, Allah oder sonst wer sei:
    Der Gott des Geldes hat das letzte Wort.

    Wir geben gern Kredit, den wir nicht haben.
    Hast du die Macht, dann hast du auch das Gold.
    Wir drucken Scheine, zahlreich wie die Schaben
    New Yorks, zu zahlen uns’rer Schergen Sold.

    Vertrauen in den Dollar wird erzwungen,
    fragt Saddam, Muammar und Herrn Baschar.
    Uns ist noch jeder Staatsstreich gut gelungen,
    selbst wenn er still von uns entfesselt war.

    Drum merk‘ es, Kanzler, Präsident, Minister,
    so seine Existenz ihm wirklich etwas wert,
    sei artig er; ansonsten, Durchlaucht, ist er
    tot wie der eigne, bald er uns’re Kreise stört.“

  4. Brisante Studie deckt Erpressung durch Bankensektor auf

    Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind offenbar Opfer einer beinharten Erpressungsstrategie geworden. Bei den Erpressern handelt es sich um niemand anderen als den internationalen Bankensektor. Der Druck mit zukünftig hohen Kredit-Kosten hat die Staats- und Regierungsführungen in die Knie gezwungen – deshalb wurde einer Sanierung des Finanzsektors ohne Limit nach oben zugestimmt.

    Aufgedeckt wurde dies nun durch eine Studie des Analyseinstituts Finpolconsult. Das Forschungsinstitut hatte die Euro- und Bankenrettung der letzten Jahre im Auftrag der beiden Grün-Abgeordneten Gerhard Schick und Sven Giegold unter die Lupe genommen. Schick ist Bundestagsabgeordneter der deutschen Grünen, Giegold vertritt sie im Europäischen Parlament. Beide beschäftigen sich seit langer Zeit mit der Kritik internationaler Finanzpolitik. Die Ergebnisse der Studie wurden nun gemeinsam unter dem Titel „Creditor Participation in Banking Crisis in the Eurozone – A Corner Turned?“ veröffentlicht.

    EU-Mitgliedsstaaten lassen sich von Banken systematisch erpressen

    Laut Studie wurden die europäischen Steuerzahler systematisch dazu herangezogen, das marode Bankensystem zu retten. Den politisch Verantwortlichen sei nachhaltig gedroht worden, das Zinsniveau für Staatsanleihen hinaufzuschrauben, wenn es keine Bankenrettung gebe. Aufgeschreckt durch diese Drohungen habe man Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, die das Bankenrisiko auf die Allgemeinheit übergewälzt und die Bankeneigentümer geschont hätten.

    Der offizielle Schuldenschnitt zu Lasten der Banken im Gesamtumfang von 28 Milliarden sei durch eine „Rückvergütung“ von 20 Milliarden Euro zu mehr als zwei Drittel wieder aufgefangen worden. Indem sich Banken als „systemrelevant“ definieren, nehmen sie die Politik in Geiselhaft. Dieses System werde auch bei anderen Krisenstaaten wie Irland, Spanien, Italien, Portugal oder Zypern höchst erfolgreich praktiziert. Tatkräftig dabei unterstützt wurden die Banken in ihrem Bestreben durch den EZB-Präsident Mario Draghi oder den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti, die beide ihre beruflichen Wurzeln bei der US-Investmentbank Goldman Sachs haben.

    http://www.unzensuriert.at/content/0013476-Brisante-Studie-deckt-Erpressung-durch-Bankensektor-auf

    • Alles nur Fassade.

      Wir wisse,n dass sowohl die angeblichen Regierungen, wie auch die angeblichen Parteien nichts anderes sind als Unternehmen, die für das Kapital arbeiten.

  5. Das war doch klar dass die Ami´s die Kriegsbeute nie zurückgeben werden! Kriegsbeute ist ja nun mal beute und nicht Leihe!

  6. Sollten wir jemals ein Staat werden, wird es für die USA sehr teuer.

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