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Aufgedeckt: Was die Königin am Abend des 3. Weltkriegs zur Nation gesagt hätte

http://www.dailymail.co.uk/news

  • Eine Rede war vorbereitet, die der Königin zum Ausbruch des Dritten Weltkriegs übergeben werden sollte
  • In der Rede prangert sie „tödliche Macht von missbrauchter Technologie“ an
  • Die Worte wurden von ideenreichen Redeschreibern in einer Katastrophen-Planungs-Übung geschrieben

Von Claire Ellicott

PUBLISHED: 23:04 GMT, 31 July 2013 | UPDATED: 11:32 GMT, 1 August 2013

Übersetzung: Patrizia

Die Worte sind voll Wärme, Hoffnung und Trost. Aber dank der Geschichte musste die Königin sie nie aussprechen.

In den Tiefen der Flure von Whitehall zum Höhepunkt des Kalten Krieges bereiteten Beamte eine Rede für die Monarchin vor, die sie ihr zum Ausbruch des Dritten Weltkriegs zwischen einer nuklearbewaffneten Sowjetunion und dem Westen übergeben würden.

In einer eisigen Darstellung einer Welt am Rande einer nuklearen Zerstörung, prangert sie die „tödliche Macht von missbrauchter Technologie“ an – und bezieht sich auf ihren „geliebten Sohn Andrew“ an der Front. Dennoch versammelt sie ihr Land hinter sich in der geplanten Fernsehübertragung und erklärt: „Welche Schrecken auch immer auf uns warten, all die Qualitäten, die uns geholfen haben, bereits zweimal in diesem traurigen Jahrhundert, unsere Freiheit zu bewahren, werden wieder einmal unsere Stärken sein.“

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Rufbereitschaft: Beamte bereiten eine Rede für die Königin vor, abgebildet 1983, die sie ihr zum Ausbruch des Dritten Weltkrieges übergeben würden

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Bedrohung: In der Rede der Königin prangert sie die „tödliche Macht von missbrauchter Technologie“ an und bezieht sich auf ihren „geliebten Sohn Andrew“ an der Front

Die bewegenden Worte, die von einfallsreichen Redeschreibern geschrieben wurden, die an einer Katastrophen-Planungs-Übung teilgenommen hatten, befinden sich unter früher geheimen Regierungsakten, die kürzlich vom Nationalarchiv veröffentlicht wurden.

Der Schreiber plante, dass die Königin Folgendes sagen solle: „Nicht einen einzigen Augenblick hätte ich mir vorgestellt, dass diese ernste und schreckliche Pflicht eines Tages auf mich zukäme.“ Weiter: „Wir alle wissen, dass die Gefahren, denen wir uns heute gegenübersehen bei weitem größer sind als je zuvor in unserer langen Geschichte.“

Das Katastrophen-Planungs-Treffen, bekannt als Cabinet Wintex-Cimex 83 Committee exercise, fand im Frühjahr 1983 statt vor dem Hintergrund der sich verschlechternden amerikanisch-russischen Beziehungen und der Retourkutschen-Schlachten beider Seiten.

Es war das Jahr, als US-Präsident Ronald Reagan die Sowjets als das „böse Reich“ bezeichnete, Mittelstreckenraketen in Europa aufstellte/einsetzte (deploy) und das Star Wars-Projekt startete.

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Botschaft an die Nation: Die Rede, die für die Königin vorbereitet war zum Ausbruch des Dritten Weltkriegs.

Eine Nato-Militärübung mit dem Codenamen Able Archer führte beinahe zu einem Krieg weil die Sowjetunion überzeugt wurde, dass es ein echter Angriff sei.

Die Worte der Königin sollten am Mittag des Freitag, den 4. März 1983 gesendet werden.

In der Übung, Orange (die Sowjetunion und ihre Alliierten des Warschauer Paktes) starten einen Angriff mit chemischen Waffen auf Großbritannien. Die blauen Kräfte (Nato) antworten mit einem nuklearen Angriff „limited yield“ um den orangefarbenen Block zu zwingen, Frieden anzubieten.

Die Beamten haben sogar an den Premierminister gedacht. Ein Beteiligter schreibt eine Rede für Margret Thatcher mit folgendem Wortlaut: „Wir wollten Frieden und haben uns bemüht, ihn zu erreichen.“ „Wir sind Opfer eines grundlosen Angriffs und werden, mit unseren Alliierten, zurückschlagen.“

Die Untergangs-Ansprache der Königin in vollem Wortlaut

Bild 27Text der Botschaft von 1983 an die Nation, geschrieben für ihre Majestät die Königin … aber nie ausgehändigt

„Als ich vor weniger als drei Monaten zu Ihnen sprach, erfreuten wir uns alle der Herzlichkeit und Versöhnlichkeit eines familiären Weihnachtsfestes. Unsere Gedanken waren auf die starken Verbindungen gerichtet, die jede Generation mit denen verbindet, die vor uns kamen und denen, die uns folgen. Der Schrecken eines Krieges hätte nicht entfernter sein können während meine Familie und ich unsere Weihnachtsfreude mit der wachsenden Familie des Commonwealth teilten.

Und jetzt breitet sich der Wahnsinn eines Krieges erneut in der Welt aus und unser tapferes Land muss sich wieder darauf vorbereiten, gegen große Widrigkeiten zu überleben.

Ich habe nie den Kummer und den Stolz vergessen, den ich fühlte, als meine Schwester und ich uns im Kinderzimmer um das Funkgerät drängten, und wir die inspirierenden Worte unseres Vaters hörten an diesem schicksalhaften Tag 1939. Nicht für einen einzigen Augenblick hätte ich mir vorstellen können, dass diese ernste und schreckliche Pflicht eines Tages auf mich zukommen würde. Wir alle wissen, dass die Gefahren, denen wir uns heute gegenübersehen, größer denn je sind in unserer langen Geschichte. Der Feind ist nicht der Soldat mit seinem Gewehr, auch nicht der Flieger, der am Himmel herumzieht über unseren Städten, sondern es ist die tödliche Gefahr von missbrauchter Technologie.

Welche Schrecken auch immer auf uns warten, all die Qualitäten, die uns geholfen haben, bereits zweimal in diesem traurigen Jahrhundert, unsere Freiheit zu bewahren, werden wieder einmal unsere Stärken sein.

Mein Mann und ich teilen mit Familien im ganzen Land die Sorge, die wir für unsere Söhne und Töchter, Ehemänner und Brüder fühlen, die uns verlassen haben um dem Land zu dienen. Mein geliebter Sohn Andrew ist in diesem Moment in Handlungen involviert in seiner Einheit, und wir beten ständig für seine Sicherheit und für die Sicherheit aller dienenden Männer und Frauen zu Hause und im Ausland.

Es ist dieses enge Familienband, das unser größter Schutz gegen das Unbekannte ist. Wenn Familien vereint und entschieden bleiben und denen Schutz geben, die allein und ungeschützt sind, dann wird der Wille unseres Landes nicht gebrochen werden können.

Meine Botschaft an Sie ist daher einfach. Helfen Sie denen, die sich nicht selbst helfen können, geben Sie den Einsamen und Obdachlosen Trost, und lassen Sie Ihre Familie ein Ort der Hoffnung und des Lebens sein für die, die es brauchen.

Während wir uns bemühen, das neue Böse zu bekämpfen, lassen Sie uns für unser Land beten und für wohlwollende Menschen, wo immer sie sein mögen.

Gott segne Sie alle.“

Großbritannien war bereit, Laser zu benutzen um argentinische Piloten zu „blenden“, die britische Schiffe während des Falkland-Krieges 1982 angriffen.

Ein absolut geheimes Dokument beschreibt, dass die neue Waffe auf Wunsch von Mrs. Thatcher produziert wurde, Akten darüber wurden gerade vom Nationalarchiv veröffentlicht.

Datiert vom Januar 1983 und geschrieben von dem damaligen Verteidigungsminister Michael Heseltine, wird erklärt, dass Großbritannien, angetrieben von Russlands Einsatz von Lasertechnologie, sein eigenes Arsenal entwickelt hat.

„Sie werden sich erinnern, dass wir mit großer Dringlichkeit eine Marine-Laser-Waffe entwickelt und angewendet haben, dafür gedacht, tieffliegende argentinische Piloten, die Schiffe angriffen, zu blenden, für das Einsatzkommando im Südatlantik“, besagt das Dokument.

„Diese Waffe wurde nicht in den Kampfhandlungen eingesetzt und das Wissen darüber wurde nur einem sehr eingeschränkten Kreis zugänglich gemacht.“

6 Kommentare zu “Aufgedeckt: Was die Königin am Abend des 3. Weltkriegs zur Nation gesagt hätte

  1. Danke für Bericht.

    Klarer könnte die Manipulation der Menschen nicht dargestellt werden.

    Warme herzliche Worte…Königin und ihr Volk… eine große Familie in Not…die Guten und die Bösen…und wir sind die Guten…

    Ich musste an das Buch „1984“ denken. Gibt auch Film. Aber nicht für schwache Nerven, die rosaroten Brillenträger…

  2. Gut und böse… das alte Spiel. Wer dem Aufmerksamkeit widmet, schon in der Vergangenheit bis heute, hat nicht begriffen, wie dieses Spiel funktioniert. Es ist vorgegaukelter Tod – absolut primitiv. Ganz unnütz ist es aber nicht, weil nicht auszuschließen war, und bis heute nicht ist!, dass bestimmte Entitäten bis ins Ultimative gehen und solche Szenarien für realistisch halten; siehe Forderung zur „Vernichtung“ der syrischen Luftwaffe.

    Solange kein einvernehmliches „Schluss damit!“ ertönt, und zwar von der Weltgemeinschaft, nützt m.E. der Ruf nach Frieden, Frieden, Frieden überhaupt nichts. Frieden ist nur durch Handlung erzielbar, und das bedeutet Bewusstsein, innere Klarheit und Harmonie. Man sieht, wie manche Firmen den Krieg suchen, indem sie die CN nach wie vor nicht askzeptieren, zuweilen nicht einmal lesen.

  3. Hallo ihr lieben wichtig ist in welcher WELT will ich leben , Wirken,ENERGIE geben?!
    wer seine ALTE WELT hinter sich gelassen hat…IST ES unwichtig….was war….!
    andere brauchen dieses noch…sonst fehlt ein Puzzle-Teil…..
    was war kann man nicht mehr Ändern–was man tun kann IST sein BEWUSSTSEIN dazu zu verändern…..
    Frieden mit der Vergangenheit–schließen–wie erwähnt manche brauchen dieses noch…sich über Vergangene Taten aufzuregen…Opfer/Täter Spiel…
    da wir SCHÖPFER sind kann man beliebig ES festhalten…solange jemand anspringt…
    😀 und aufregt…grin..
    Frieden und harmonie<3<3<3

  4. wofür soll diese Veröffentlich gut sein?
    worauf wird hier der Fukus gerichtet?
    was soll das „was wäre wenn…“ im HIER un JETZT?

    • Liebe Arijana,
      genau das frage ich mich auch! Was spielt DAS für eine Rolle?? Wir sollten unseren Fokus auf FRIEDEN, FRIEDEN, FRIEDEN richten.
      Wenn wir eine FRIEDENS – Vision haben, wird sich dies manifestieren. Kriegstreiber hat es immer gegeben. Aber das sollten wir nicht mehr auf unserem „Schirm“ haben!
      Das schadet nur….
      Es ist wundervoll, Frieden zu genießen und es ist wundervoll, diese Vision zu haben für den gesamten Planeten….!!

      Einen lichtvollen FRIEDENSgruß an alle,

      Elisabeth

    • Liebe Arijana,
      das ist eine exzellente Frage.
      Ich persönlich zum Beispiel finde es wichtig zu wissen, was vor sich geht oder ging, damit ich im Hier und Jetzt bewusste Entscheidungen treffen kann. Wenn ich nur nebulöse Vorstellungen von Vorgängen habe, gebe ich unter Umständen Energie in Dinge, wo ich bei voller Kenntnis niemals meine Energie hingeben würde. Es schadet meiner Erschaffenskraft auch überhaupt nicht, in unschöne Kaninchenbaus zu schauen, solange ich mich nicht damit identifiziere.
      Ich denke schon, daß wir mit dem Bewusstsein über bestimmte Vorgänge unser Hier und Jetzt schon viel früher besser hätten erschaffen können.
      Ich vergleiche es mit einem Kartenspiel. Wenn man die Spielregeln nicht kennt, gewinnt man vielleicht mal mit einer Portion Glück. Aber wenn man die Regeln kennt, kann man viel bewusster und zielgerichteter spielen.

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