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Ulrich: Warum ich kein Lichtarbeiter mehr bin

Hier ein Beitrag von unserem Leser Ulrich zum Thema
Warum ich kein Lichtarbeiter mehr bin

treeDie Polarität von Licht und Schatten, von hell und dunkel hat bald ein Ende. Stattdessen tritt die Farbe in mein Leben.

Eine Lichtquelle könnte mir für diese Geschichte als Metapher behilflich sein. Erst durch das Anstrahlen durch eine Lichtquelle beginne ich mich als Mensch auf der Erde selbst zu erkennen. Ich sehe mich im Licht und erkenne mich dadurch, zumindest den Teil, der angestrahlt wird. Ich nehme in dieser Metapher an, dass Gott diese Lichtquelle ist. Dadurch, dass Gott von außen strahlt, spüre ich seine Wärme und sehe seine Liebe auf der Lichtseite meines Lebens. Dadurch, dass Gott von außen strahlt, werfe ich jedoch einerseits einen Schatten auf andere (ich nehme jemanden den freien Blick zu Gott, wenn ich vor ihm stehe), andererseits habe ich keine Möglichkeit, mein vollständiges Wesen zu erkennen, da meine dunkle abgewandte Seite ja nicht erkennbar ist, da ja kein Licht hinfällt. Ich kann meinen eigenen Schatten nur erahnen, wenn das Licht Gottes von mir reflektiert wird und manchmal einen schwachen Lichtschein auf die Schattenseite meines Nächsten wirft. Ich erahne am Erkennen der dunklen Seite des anderen meine eigene Unvollkommenheit. Das erzeugt Angst und Leid. Ich mache es mir zur Aufgabe, die dunkle Seite des anderen zu ändern, da ich in ihr mein Getrenntsein und meine Unvollkommenheit vor Gott wahrnehme, die nicht meine Bestimmung ist. Der Kreislauf meines Lebens und der ewigen Widergeburt ist eröffnet.

Die Metapher hinkt insofern, da es abhängt, wie hell die Lichtquelle leuchtet. Leuchtet sie so hell wie die Mittagssonne,
kann der Mensch auch seine Schattenseite erkennen, da die Sonne ja in Wirklichkeit alles zu erhellen vermag, auch die Schattenseite. Wenn wir dieses Beispiel heranziehen, könnte man so meinen, dass sich auch die Erzengelkräfte und Thronenengel so nah an der Quelle befinden wie die Erde zur Sonne, so dass der Helligkeitsunterschied im Bewusstsein dieser hohen Wesen nicht wirklich eine Rolle spielen kann, weil ihnen die Erfahrung zwar nicht des Schattens, jedoch der Dunkelheit fehlt. Außerdem sehen sie alles in Farbe.

Ganz anders sieht die Sache aus, wenn wir annehmen, dass unsere Erde so weit von Gott entfernt ist, dass nur noch so wenig Zentralsonnenlicht auf die Erde fällt, wie in einer Vollmondnacht. Die Sehnsucht nach dem Licht ist dann groß und wird immer größer, je mehr der Mond zunimmt. Von der Zeit der absoluten Dunkelheit des Neumondes hat sich das Bewusstsein der Erde durch Äonen von Zeiten in eine Vollmondnacht entwickelt. Jedoch auch in der hellsten Vollmondnacht gibt es nur hell und dunkel und die Schattenseiten sind noch nicht sichtbar, nicht erfahrbar, nicht erlebbar in der Einheit mit Gott, dies als Ausdruck des Zeitalters der Polarität. Im Schatten sind wir allein, getrennt von Gott. In dieser Phase hat Gott seinen Sohn Jesus geschickt, der ein inneres Licht in uns entfacht hat.

Die Höchsten Engelkräfte wissen um unsere Situation, wissen auch um die Entfernung unserer Erde zur Zentralsonne, sie repräsentieren den höchsten Willen Gottes, sind aber nicht Gott. Ihr Wille ist es, die Erde wieder aufsteigen zu lassen, uns am Licht der Zentralsonne teilhaben zu lassen, in dem wir in höhere Dimensionen aufsteigen, so werden wie sie. In ihrer unendlichen Liebe treten sie in Kontakt mit uns als geistige Führer, offenbaren ihre Liebe in Channelings. Sie wissen, dass Veränderung naht und trotz ihrer höchsten Dimensionalität (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist eins) mussten sie im Laufe der letzten 6 Jahre ihre Aussagen über den Hergang des Aufstiegs immer wieder korrigieren. Warum?

Jetzt ist es wichtig, einen Schwenk in den Buddhismus zu wagen.

In buddhistischen Thangkas (Wandteppichmalerei) wird das Lebensrad dargestellt, das Rad der ewigen Wiedergeburt. Gehalten wird das Rad von Mara, einem Totengott. Viele Aspekte werden in diesem heiligen Bildnis dargestellt. Ich möchte auf den 2. konzentrischen Kreis eingehen, in der die verschiedenen Existenzformen unserer Seele dargestellt werden. Unterhalb des Menschenreiches gibt es das Reich des ewigen Kampfes (zwischen den Devas und den Assuras), darunter das Reich der Tiere, der Pflanzen, die Tiefste Welt ist die Welt der ewigen Qualen, in etwa unserem katholischen Höllenbegriff gleichzusetzen. In der Welt über der Menschenwelt gibt es die Welt der Götter und Titanen. In jeder dieser Welten kann eine Seele im nächsten Leben weiter bestehen, aufsteigen (Ansammlung von gutem Karma) bzw. absteigen (Ansammeln von schlechtem Karma). In jeder dieser Welten wird ein Buddha bildlich dargestellt, der den Wesen der jeweiligen Welt die Lehre vom edlen 8 teiligen Pfad unterbreitet. Wichtig ist es zu wissen, dass es in der buddhistischen Lehre nicht darum geht, in die Welt der Götter und Titanen einzugehen, denn auch sie sind in gewisser Weise gebunden. Vielmehr geht es darum, ins Nirwana, ins große Nichts, oder in ?Alles was ist? einzugehen. Das passiert dann, wenn man vom Rad der Wiedergeburt aussteigt. Dies ist jedoch nach buddhistischer Lehre nur von der Menschenwelt aus möglich.

Viele Jahre fragte ich mich, was haben wir Menschen, was in der Welt der Götter nicht vorhanden ist, was ihnen fehlt, um ins Nirwana zu gelangen.

Meine Antwort mag kühn klingen, trotzdem bin ich zur festen Überzeugung gekommen, dass sie für mich wahr ist:

Wir sind genauso weit entfernt von der Quelle, wo es möglich ist, ins Nirwana einzugehen (um selbst zu Gott zu werden), ähnlich wie der genauen Entfernung von der Erde zur Sonne, um unser menschliches Leben erst zu ermöglichen, nicht zu heiß und nicht zu kalt!

Eine weitere Antwort fand ich in der Lehre Jesu. Ihr Menschen seid Kinder Gottes. So wie sich auch Menschenkinder von ihren Eltern distanzieren müssen, um erwachsen zu werden, ihre eigen Wege gehen müssen, um ihre eigenen Erfahrungen sammeln zu können. So haben wir Menschen genau hier auf der Erde die richtige Entfernung zu Gott, um uns selbst erst zu Gott entwickeln zu können. Näher am Licht Gottes hätten wir nicht die Notwendigkeit, weiter weg vielleicht nicht die Möglichkeit. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn drückt das auch sehr gut aus.

Wenn wir selbst zu Gott werden, wird ein Licht in uns angezündet, was aus uns selbst leuchtet. Wir leuchten hell, alle Schatten verschwinden, da jeder aus sich heraus leuchtet. Schwarz und Weiß verschwindet. Alles erscheint in Farbe, auch die bisher nicht gelebten Anteile, die bisher im Schatten lagen (als böse angesehen wurden).

Die höchsten Thronenengel und Erzengel waren die ersten Projektionen Gottes, zugleich aber auch die höchste Instanz außerhalb der Quelle, jedoch nicht die Quelle selbst. Damit sich Gott auch im Außen selbst erfahren konnten, musste folgendes passieren: Da die hohen geistigen Wesen (Erzengel, Götter, Thronen, Titanen, etc.) nahe bei Gott waren, sahen sie nur des Licht Gottes und spürten seine Liebe, wurden aber nicht zu Gott. Damit entstand ein Ungleichgewicht im Universum hin zum Licht, zum Guten und Positiven. Luzifer erfüllte den Auftrag Gottes und errichtete auf der Erde das Reich der Schatten und der Polarität. Damit entstand wieder das Gleichgewicht Gottes im Außen.

Ich glaube, dass Mutter Erde aufsteigen wird, aber nicht ganz auf diese Weise, wie es in den Channelings in den letzten Jahren mitgeteilt wurde. Ein Indiz dafür ist für mich auch die Tatsache, dass sich die Inhalte stark verändert haben und auch in den Durchsagen zugegeben wurde, dass vieles nicht so läuft, wie ursprünglich angenommen. Ich habe das Gefühl, dass sich die Geistige Welt an uns Menschen anpasst, obwohl das eigentlich nicht erklärbar ist, noch dazu, wo sie Herr über Zeit und Raum sind. Ich wünsche mir ein Gottsein hier auf Erden in der 3. Dimension mit den Werkzeugen, die ein Mensch halt so hat, aufgebaut auf dem Funtament unserer Vorfahren mit allen Schatten und Schwächen . Ich wünsche mir, dass unsere ganze menschliche Geschichte, unsere Entwicklung zu dem, was wir jetzt sind, im Gottsein seinen krönenden Höhepunkt erlangt.

Ich kann mir vorstellen, dass die Mächte des Lichts dann auch in unsere Dimension der 3 absteigen wollen und sich mit uns verbinden, wie es vielleicht schon immer der Plan Gottes war. Wir alle werden zu Gott in der 3. Dimension und bleiben Menschen mit dem freien Willen und einer Schöpferkraft eines Gottes. Die Angst und das Getrenntsein von Gott hört auf und ich kann die ganze Bandbreite meines Menschseins leben.

Diese Gedanken hatte ich schon seit meiner Kindheit, jedoch erst durch die 48 Schritte und durch die Pionierschritte, jetzt durch die Solavanaschritte spüre ich eine Göttlichkeit in mir jenseits einer göttlichen Autorität im Außen.

Liebe Grüße
Ulrich

4 Kommentare zu “Ulrich: Warum ich kein Lichtarbeiter mehr bin

  1. Hallo lieber Ulrich, schade, einerseits Glaubst du an Gott, andererseits zweifelts du an seiner Intelligenz und Seinem Wirken… andererseits glaubst du daran, dass ER SEIN LIcht nur auf Dich scheinen läßt , dass dadurch andere im SCHATTEN stehen hä? Gottes LIcht findest du nicht in deinem Verstand und nicht in der Technokratischen Welt… Wer kontrolliert die Kontrolleure ????????? morgen stellst du dir die FRage wer kontrolliert Gott????? achte auf deine Gedanken und kultiviere dein Herzgefühl… der Artikel kann für viele sehr gefährlich werden… Zweifler haben wir genug ich vertraue den EENGELN, JESU und allen Aufgestiegenen Meistern sonst wären sie nicht dort wo sie jetzt sind..oder immer noch waren..

    alles LIEBE NAMASTÈ

  2. Nichts für ungut lieber Ulrich, aber du versucht …und versuchst…mit deinem Hirn, dass, Alles was IST, erklärbar zu machen. Letzendlich verwirrst du damit viele liebe Menschen, aber vor allem dich selbst. Sei doch einfach, erfühle deine Momente, bleib doch einfach bei DIR. Deine Wortspielerei von wegen „Lichtarbeiter“… es ist einfach eine von vielen Bezeichnungen, dass hier Menschen sind, die Ihren liebevollen, oder lichtvollen Beitrag zum großen ganzen beitragen, einfach so über ihr Mitgefühl, ihrer lichtvollen Ausstrahlung. Wie kannst du das BE-werten.
    Aber so kommst wenn man(n), Spiritulität mit dem Kopf versucht zu begreifen.

    Liebe Grüße, J.

    Ps. Licht-volle Erkenntnis und Freude am puren Leben

  3. Der Text ist Spitze…Danke……Wieso fehlt das im Unterricht?: 7 Grundprinzipien (1.Geistigkeit 2.Entsprechung 3.Schwingung 4.Polarität 5. Rhythmus 6. Ursache und Wirkung 7 Geschlechtlichkeit) Ich denke das Leben möchte von uns allen das wir schritte machen, und nicht stehen bleiben….Schritte um zu Lernen, zu Lernen was das Leben von uns verlangt zu lernen, um Erkenntnisse,Offenheit, Verständnis,Anstrengung für die Liebe, für sich, um seinen Platz im Leben zu Finden.Ich habe es so getan und allen die im Negativ verharren habe ich den Rücken gekehrt. Ich bin Glücklich und Strahle, ich strahle nicht nur für mich sondern für alle die um mich herum sind. Und das ist gut, das macht sinn–denn wir alle, die es so machen haben es echt schön, dafür bin ich sehr dankbar und es macht einfach Freude.Wer denkt es war einfach und nicht anstengend der irrt. Arbeit ins Positiv erwirkt,ja auch Positives. —-Wenn uns Verbundenheit befreit — namaste–Nadine

  4. Ich hab so das angenehme Gefühl, daß wir schon ein großes Stück Aufstieg bewältigt haben. Das hängt ja nicht zuletzt von unseren Erwartungen an dieses Ereignis ab. Klar waren die Channellings oft verwirrend, weil der Eine das und der Andere das gesagt hat. Letztendlich kann nur jeder mit seinem Herzen entscheiden, was ihm hilft oder nicht. Irgendwann brauchen wir diese Hilfe nicht mehr.

    Wir selbst machen den Aufstieg, indem wir uns darauf besinnen, was wir alles können, das uns jahrtausendelang vorenthalten wurde. Dazu brauchts nicht unbedingt höhere Dimensionen, wenn ich auch gespannt und neugierig darauf bin.
    Oft ist es unglaublich oder anstrengend, oder man muß sich einfach überwinden, aber manchmal ist es eben auch so einfach, daß man sich kaputtlachen möchte über seine eigene Blindheit. Wie oft hat in letzter Zeit die Lösung eines „Problem“s direkt vor meiner Nase gelegen und sich irgendwann (zum richtigen Zeitpunkt) offenbart, daß ich nur noch den Kopf schütteln konnte. War ich zu blöd? Nein, ich mußte nur erst noch ein bißchen „Müll beseitigen“, um die Bahn frei zu machen.

    Ja, und Lichtarbeiter sein – was bedeutet das schon: jeder kann nur selbst sein Tempo bestimmen, ich kann keinem sagen, was er wie tun soll. Aber ich kann Mitgefühl haben und zeigen und das mach ich gerne. Statt Zank und Drama.

    Auch wenn es manchmal schwerfällt und uns der Geduldsfaden zu reißen droht – es geht stetig in kleinen Schritten weiter und bestimmt nicht mehr zurück.

    Alles Liebe!

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