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Ein Tag in einer Welt des Friedens

utopiaam 16.10.2013 von Tomas Qubeck auf http://briankellysblog.blogspot.de

Übersetzung: Océane

Brian Kelly: Vor einigen Tagen habe ich diese Email erhalten und möchte sie gerne mit euch teilen. Danke, Tomas 🙂

Hi Brian,

ich habe heute etwas gepostet, das sehr gut mit deinem Artikel über die Patente harmoniert – Gier kontra „höchstes Wohl aller“. Ich bin sicher, du wirst es mögen (es ist nicht lang). Meine Frau und ich werden Ende des Monates in Tehachapi sein, also werden wir uns dort sehen.

Viel Freude!

Hier der Link zu meinem Blog-Post, darunter der Text:

http://heartflow2013.wordpress.com/2013/10/04/a-day-in-a-world-full-of-peace/

Ein Tag in einer Welt des Friedens

Bevor ich meine Augen öffne, fühle ich die mich umgebende, wohltuende Wärme des Raumes. Mein Geist ist gelassen und frei von Gedanken. Ich erwache in einer friedlichen Welt und schwelge in einem Gefühl tiefen Friedens, der alles Leben in der Welt durchdringt. Alle Lebensformen befinden sich in harmonischer Symbiose miteinander. Jede Lebensform gelangt auf einfache, natürliche und mühelose Weise an alles, was sie zum Leben benötigt.

Ich öffne meine Augen und sehe helle Sonnenstrahlen durch die reine Luft, die den Planeten umgibt, in den Raum dringen. Als würde mich das Licht rufen, mich zu erheben und die Sonne zu begrüßen – und so tue ich es. Ich steige aus dem Bett, öffne die Schiebetür und trete auf die hölzerne Veranda hinaus. Das kristallklare Wasser des Flusses unter mir reflektiert das tiefe Blau des Himmels, und die ersten Strahlen der Sonne glitzern auf seiner Oberfläche. Ich erhebe meine Arme mit den Handflächen zur Sonne und strecke mich; erhebe mich auf meine Zehenspitzen und danke der Sonne für ihre Lebenskraft, mit der sie mich an diesem klaren Morgen durchströmt. Ich danke den Wassern des Flusses, die als Säfte in allen Bäumen und Pflanzen dieses sanften Tales fließen. Ich danke dem Windhauch, der an diesem strahlenden Morgen so sanft über meine Haut streicht. Ich danke der Lebenskraft selbst dafür, dass sie mir heute dieses Gefühl der Lebendigkeit schenkt.

Als ich das Haus wieder betrete, treffe ich auf meine wundervolle Lebensgefährtin, meine Frau. Wir wünschen einander einen guten Morgen, wir umarmen einander und genießen die Liebe, die jeder von uns der Welt und dem anderen schenkt. Meine Frau bereitet ihr heißes Getränk in der Küche zu, heute ist es Matetee. Ich nehme das Vogelfutter und fülle damit die Futterhäuschen an jeder Seite des Hauses; die Häher und Meisen warten bereits!

Meine Frau begrüßt die Katze, die gerade von ihrer frühen Morgenrunde zurückkehrt, und gibt ihr das Frühstück. Ich gehe draußen hinter dem Haus weiter zu dem großen Baum und beginne mit meinen Morgenübungen – ein wenig Qi Gong, Tai Chi und Yoga für etwa 15 – 20 Minuten. Zum Schluss berühre ich die Erde und danke den Ahnen meiner Blutlinie sowie meinen geistigen Ahnen für mein Leben in dieser friedlichen Welt. Ich fühle, dass ich ihren Geist in dieser Welt weiterführe und erneuere mein Gelöbnis, ihrem Traum von einer Menschheit gerecht zu werden, die in Harmonie, Frieden und Fülle zusammenlebt.

Vor fünfzehn Jahren hatten auf diesem Planeten die letzten Gruppen mit einem Interesse an der Ausbeutung der Energie anderer ihre Machtpositionen verloren. Sie finden sich nur noch in den historischen Aufzeichnungen wieder. Die enormen Reichtümer des Planeten waren dann zum Wohle aller Lebewesen dieser Welt geöffnet worden. Wir sind nach wie vor dabei, Projekte großartigen Ausmaßes zu realisieren, durch welche die natürliche Welt in einen Zustand der makellosen Ganzheit zurückgeführt wird. Die Projekte zur Erfüllung jeglicher materieller Bedürfnisse der menschlichen Bevölkerung hingegen wurden bereits vollendet. Alle Mitglieder der menschlichen Familie jeglichen Alters verfügen über einen Bezug von Energie-Austausch-Einheiten, die ihren Bedarf an Gütern oder Leistungen aller Art mehr als erfüllen.

Alle Institutionen und Behörden befinden sich nun im Besitz des Einen Volkes, welches der Name ist, den die menschliche Bevölkerung des Planeten sich selbst erwählt hat als jene, die in vereintem Bewusstsein zusammenleben. Bereits seit einem Jahrzehnt haben alle gesellschaftlichen Organisationen eine Satzung des selbstlosen Dienstes an der Menschheit und all ihren Projekten eingeführt, und alle ihre Projekte werden von den Visionen der Basisräte des Einen Volkes inspiriert. Diese Projekte verfügen für ihre Verwirklichung über theoretisch grenzenlose Ressourcen.

Nach dem Frühstück werde ich mich mit den jungen Leuten unserer Gemeinschaft treffen, die gerade lernen, wasserbetriebene Motoren zu bauen, welche dann in die Fahrzeugfabrik geschickt und in die unterschiedlichsten Transportgeräte eingebaut werden, z.B. Autos, Busse, Lastwägen und Motorräder. Diese Technologie war vor einigen Jahrzehnten entdeckt worden, konnte jedoch erst frei entwickelt werden, nachdem die profitorientierten Ölfirmen aufgelöst worden waren. Mit dieser Technologie werden Nullemissionsmotoren mit demineralisiertem Wasser betrieben.

Später am Tag treffe ich eine Gruppe von Älteren für zwei Stunden sanften Yogas und Meditation. In den letzten Jahren seit dem Wandel wurden unterschiedliche Heilungs- und Verjüngungsmodalitäten gefördert, und nun gibt es viele Achtzig- und Neunzigjährige, die solche Gruppen genießen, wo sie ihre physische Flexibilität steigern und ihr Bewusstsein erweitern können.

Ich treffe mich mit meiner Frau und unserer Katze dreimal täglich zur Meditation, und während dieser Sitzungen verbinden wir uns telepathisch mit dem anwachsenden Netzwerk aus Meditierenden auf dem ganzen Planeten, welches dazu dient, das Einheitsbewusstsein zu vertiefen und es mehr und mehr auf die Naturreiche dieser Welt sowie auf unsere Nachbarwelten auszuweiten. Wir fokussieren uns auf die Basis des Bewusstseins und sind dadurch in der Lage, einen Zustand des bewussten „Inter-Beings“ aufrecht zu erhalten – ein Begriff, der vor vielen Jahren von dem Mönch Thich Nhat Hanh geprägt wurde. Es impliziert einen Zustand des Erkennens der absoluten Vernetzung aller Formen von Energie des Lebens sowie die eigene Identifikation mit dieser Ganzheit.

Dies ist die Grundlage für die große Stabilität des Friedens in allen persönlichen Beziehungen, Gemeinschaften, auf allen Kontinenten und zwischen allen Lebensformen des Planeten und ist in unserer Welt zur neuen Norm geworden.

ENDE

3 Kommentare zu “Ein Tag in einer Welt des Friedens

  1. Ähnelt stark meiner Vision der kommenden Neuen Welt! Das kann ja nur g u t werden!
    In Liebe und Freude auf diese „Aussicht“ grüße ich alle „Mitwirkenden“
    Anaria

  2. Hört sich wunderbar an, bald ist es soweit!
    Namasté

  3. Vielen Dank, dass ihr diesen Artikel mit-veroeffentlicht in dieser wunderbaren Uebersetzung! mit lieben Gruessen – tomas ☼

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