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Eine abenteuerliche Reise der Wahrheit – auch der Wahrheit über meine Zahnschmerzen

http://removingtheshackles.blogspot.ca

Von D – Removing the Shackles

Sonntag, 17. November 2013

Übersetzung: Patrizia

Hallo ihr alle …. Ich bin wieder DAAAAAAAAA!

…. ihr habt nicht tatsächlich geglaubt, daß ihr mich so leicht los werdet?  Buhahahhahaha!

In der letzten Woche war ich auf einer Abenteuerreise – einer wahren heldenhaften Abenteuerreise, die ein glasklares Licht auf das gesamte gegenwärtige System von Korruption und Lächerlichkeit wirft. Während das Abenteuer selber erschöpfend und zum Haareausreißen war, stelle ich doch fest, wenn ich im Nachhinein alles betrachte und analysiere, was stattgefunden hat – sowohl innerlich als auch äußerlich –, daß ich in eine äußerst wertvolle Situation gekommen bin: wo ich absolut SEHE, wie alles sich in vollkommener Klarheit vor mir ausrollt …. für den Fall, daß ich bis jetzt noch nicht das ganze Bild erkannt haben sollte, lol. Es war irgendwie wie das Pauken vor dem letzten Examen. Nicht nur der äußere Blick auf die Unternehmen, die sich als Regierungen tarnen, und ihre angeblichen Grenzen, sondern auch innerlich, tief in meinem Selbst … habe ich Klarheit gewonnen über MICH, wer ICH BIN, und wo ICH BIN und was ICH TUN will.

Um euch die Geschichte zu erzählen, muss ich ein bisschen ausholen.

Meine Familie und ich sind seit sechs Monaten in Marokko – wie die meisten von euch wissen. Die Reise dorthin war schon so was wie ein großes Abenteuer, was sicherlich auch zu diesem Moment mit beigetragen hat. Sogar unsere Reise in den Kongo und wieder zurück, 2009, hat eine Rolle gespielt, in der Rückschau gesehen, bei allem, was sich in den letzten drei Wochen abgespielt hat.

Marokko hat strenge „Regeln“ was Visa/Reisebewilligungen angeht, um ins Land und wieder hinaus zu kommen. Nachdem wir aus Kanada kommen, mussten wir nicht im voraus Visa beantragen, wir bekamen sie an der Grenze, am Flughafen von Tangier. Ein marokkanisches Touristenvisum gilt 90 Tage – und verwechselt das bloß nicht mit drei Monaten, wie das viele tun!!

Als unsere ersten 90 Tage-Visa beinahe abgelaufen waren, haben wir die Fähre nach Tarifa in Spanien genommen, eine halbstündige Fahrt, haben den Tag dort verbracht und die Altstadt besichtigt und am Abend die Fähre zurück nach Tangier, zurück nach Hause, genommen. Das war ein Tag bevor unsere Visa abgelaufen sind und wir hatten keinerlei Probleme, Marokko zu verlassen oder zurückzukehren.

Während des Sommers haben wir nach Land/Grundstücken gesucht, um eine Gemeinschaft aufzubauen, die wir planen. Die Person, die uns angeblich bei der Suche nach einem Grundstück behilflich sein wollte, bestand darauf, an der Atlantikküste von Marokko zu suchen, südlich von Tangier, während Heather und ich „gesehen“ haben, daß dieses Grundstück an der Mittelmeerküste liegen würde, östlich von Tangier. Das Beharren dieser Person wurde so offensichtlich, daß es sehr, sehr klar war, daß „jemand“ versuchte, uns von der Mittelmeerküste fernzuhalten ……

…. Wir zogen trotzdem an die Mittelmeerküste, lol! Einen Monat später hat diese Person in einem Anfall von Angst den, „GRUND“ enthüllt, warum „sie“ alles mögliche taten, um uns von dieser Gegend fernzuhalten. Ich komme gleich darauf zurück.

… oh, das wird ein bisschen länger dauern, vielleicht holt ihr euch einen Kaffee oder einen Tee und macht es euch bequem.

Das nächste Problem, mit dem wir uns beschäftigen mussten, war, daß die marokkanische „Regierung“, wie viele andere angebliche „Regierungen“, niemanden in ihr Land lässt, wenn in weniger als sechs Monaten dessen Reisepass abläuft, was natürlich lächerlich ist, da sie mit sehr viel Nachdruck das 90-Tage-Visum durchsetzen.

Egal, vor ungefähr vier Wochen, wissend, daß wir bald unsere Visa erneuern mussten, UND wissend, daß der Reisepass meiner Tochter und meiner im März 2014 ablaufen (was weniger als sechs Monate von diesem Zeitpunkt sind), haben wir angefangen die kanadischen Botschaften in Rabat, Marokko, Rom und im kanadischen Konsulat in Malta zu kontaktieren, um Informationen zu bekommen, wie wir unsere Reisepässe verlängern könnten. Nach langem Hin und Her und nachdem man uns Dinge sagte, die jegliche Vorstellungskraft sprengen würden, wie etwa die Tatsache, daß die Botschaften keine Reisepässe ausstellen können und daß diese für diesen Zweck nach Kanada geschickt werden müssten, was drei bis vier WOCHEN dauern würde … Aber hey, wir könnten auch vorläufige  Reisepässe beantragen, wo es nur VIER TAGE brauchte, sie in der Botschaft ausstellen zu lassen, und sie würden nur einen Bruchteil des  lächerlich hohen Betrages kosten, den man für die dauerhaften Reisepässe bezahlen müsste!!!

Die Botschaft in Rabat war nicht besonders hilfreich, um es vorsichtig auszudrücken. Fast so hilfreich wie das kanadische Konsulat in der Demokratischen Republik Kongo, als die Regierung 2009 den Reisepass meines Mannes nur gegen ein Bestechungsgeld von 500 $ herausgeben wollte, und die Angestellten des kanadischen Konsulats, die eigentlich den Kanadiern im Ausland HELFEN sollten,  nur mit den Schultern zuckten und sagten, sie könnten nichts tun, damit mein Mann nach Kanada zurückkehren könne.

Ich habe Unmengen von E-Mails verschickt, in denen ich unsere Situation GENAUESTENS erklärt habe und wo ich sehr genaue Fragen zu Visa gestellt habe, wen man kontaktieren müsse in der marokkanischen Regierung; zu Reisepässen, wen man bei der Einwanderungsbehörde, an Grenzstellen kontaktieren müsse … und was wir im Grunde von der kanadischen Botschaft erhielten, waren nicht unterschriebene Antworten, die ungefähr so was aussagten wie, „Also, wir können Ihnen keine Informationen geben, aber kommen Sie her, wir berechnen Ihnen einen Arm und ein Bein für einen Reisepass und lassen Sie vier Tage hier rumhängen, während wir einen vorläufigen Reisepass ausdrucken, was weniger als 20 Minuten dauert“ …. Also, von solcher Hilfe spreche ich.

Wir mussten also herausfinden, wie wir vorgehen wollten – die Familie zusammenpacken und mit Bus und Zug nach Rabat fahren, vier Tage dort herumhängen, um dann zurückzukommen, nur um diesen Prozess in drei bis vier Wochen zu wiederholen, wenn die dauerhaften Reisepässe fertig wären. Und oh, wir mussten in dieser Zeit auch noch diesen Visa-Kurztrip nach Spanien machen ….

oder

nach Malta zu fahren, wo eine meiner besten Freundinnen ein Gästehaus hat, die uns aushelfen könnte und wo wir das Reisepass/Visa-Gedöns alles auf einmal erledigen könnten.

Wir haben uns dazu entschlossen, daß der Malta-Trip letztlich mehr Sinn ergeben würde, nachdem wir das Für und Wider abgewägt haben. Wir haben mit Flügen (Flüge nur eine Woche später würden halb so viel kosten), Fährverbindungen, Bus- und Zugverbindungen, Taxifahrten jongliert. Wir haben es geschafft, Reisepläne zusammenzustellen, die wir für alle Eventualitäten nutzen könnten, je nachdem, wie unser Wochenende (also jetzt vor einer Woche) verlaufen würde.

Mein Mann hat einen Freund, der Marokkaner ist, einen spanischen Reisepass besitzt UND Englisch spricht, der anbot uns zu begleiten auf unserem Visa-Trip, damit er den Leuten in der Einwanderungsbehörde erklären konnte, was wir taten und um für uns zu übersetzen. Wir haben Vorbereitungen getroffen, um am Samstag, dem 9. November, nach Ceuta zu fahren, – was tatsächlich ein kleines Stück von Spanien innerhalb von Marokko ist –, dort die Grenze zu überschreiten und zurückzukommen (wie wir es beim ersten Mal gemacht haben), um dann am folgenden Mittwoch nach Malta zu fliegen. Wir hatten alle benötigten Papiere dabei, hatten die Reisepassanträge ausgedruckt sowie die Infos über die Flüge vier Tage später (die technisch gesehen genau DREI MONATE später stattfinden sollten, nachdem wir in Marokko eingereist sind).

Bevor wir uns am Samstag auf den Weg machten, hatten wir ALLES gepackt – alle Koffer, das Handgepäck, das Spielzeug der Kinder, Computer … ALLES (ok, zumindest fast alles). (Sorry Heather, wir haben wirklich versucht, alles einzupacken!!)

Als wir die Grenze bei Ceuta erreichten, stempelte der Mann am Schalter den Reisepass unseres Übersetzers, was kein Problem war. Dann öffnete er meinen, schaute ihn sich an und sagte mir, daß unsere Visa abgelaufen seien, und gab mir den Stapel Reisepässe meiner Familie zurück. Ich erklärte, daß die Visa KEINESWEGS abgelaufen seien (für die Mathematiker unter euch: wir sind in Marokko am 13. August eingereist – 90 Tage-Visa wurden uns gegeben, wir wollten an diesem Samstag, dem 9. November, ausreisen – nach meinen Berechnungen waren da noch 2 Tage bis zum Ablauf der Visa).

Unser Übersetzer schleifte uns weg und wir haben über 2 Stunden mit Vorgesetzten und Beamten gesprochen … Sie sagten alle dasselbe – wir könnten Marokko verlassen und nach Spanien gehen, aber müssten dort 8 bis 10 Tage bleiben (wofür sie allerdings keinerlei „Gesetze“ vorlegen konnten, die dies vorschrieben). Oder wir könnten die Fähre nach Algeciras, Spanien, nehmen, den Bus nach Tarifa, und die Fähre zurück nach Tangier, dann auf diesem Weg nach Cabo Negro, nach Hause, zurückkehren …….. Ernsthaft.

Unser Freund, der Übersetzer, wurde wütend und fing an zu brüllen, sie brüllten zurück, und ich stand da und versuchte, klare Antworten zu bekommen. Schließlich sagte ich, okay, lasst uns nach Hause fahren, unser Gepäck holen und dann zurückkommen um mit der Fähre zu fahren und Plan B umzusetzen, also von Gibraltar zu fliegen. Wir kamen zum Ausgang und die Wachleute wollten uns nicht nach Marokko zurücklassen! Ich erklärte, daß wir keine AUSREISE-Stempel aus Marokko hatten und sie uns also zurück ins Land lassen MÜSSEN. Ich erwähnte unser Gepäck, die Flüge etc. … NICHTS ZU MACHEN! Sie ließen uns nicht mehr HINEIN!

Also hat unser Freund, der Übersetzer, unseren Schlüssel genommen und fuhr zu uns nach Hause. Ich rief Heather an und berichtete ihr, was vorgefallen war, und sie ging zu unserem Haus und gemeinsam mit unserem Freund haben sie unser ganzes Zeug zusammengepackt, in ein Taxi geladen und zu uns an die Grenze gebracht. In der Zwischenzeit mussten wir, ich, mein Mann, die Kinder und der Sohn meiner Freundin in Malta (der bei uns in Marokko zu Besuch war) zwei Stunden im Niemandsland inmitten der Grenzen warten.

Während dieser Zeit haben sich ein paar der Grenzbeamten reizend um uns gekümmert, einer ist sogar rausgegangen und hat uns eine Flasche Wasser gebracht und sogar eine Tüte voll mit Mandarinen, die er draußen von einem Baum gepflückt hatte. Ein anderer hat seinen letzten Schluck Kaffee mit mir geteilt. Ein weiterer Herr mit ausgezeichneten Englischkenntnissen sprach mich an und ich erklärte ihm alles. Er verschwand, um den obersten Chef der Einwanderungsbehörde ausfindig zu machen. Diesem habe ich dann (ich glaube zum 20. Mal an diesem Tag) alles erklärt über die Reisepässe, die Visa, die Flüge etc. … auch konnte ich ihm klarmachen, daß wir KEINEN Ausreisestempel aus Marokko in unseren Pässen hatten und uns dennoch die Beamten am Ausgang nicht rauslassen würden. Er hat die Beamten angeschnauzt und ihnen unsere Pässe gezeigt – ohne Ausreisestempel (es sah aus, als würde er sie in die Mangel nehmen). Schließlich teilte er uns mit, daß wir natürlich den Grenzbereich verlassen könnten und zurück nach Marokko gehen können. (Na also!)

Mittlerweile hatten wir eine SMS von unserem Freund, dem Übersetzer, bekommen, mit der Nachricht, daß er mit dem Gepäck auf dem Weg sei, also haben wir auf ihn gewartet. An diesem Punkt hat uns diese Taxifahrt bereits 600 Dirham gekostet, und es würden weitere 600 anfallen, um wieder zum Haus und zurück zu fahren. Als er mit dem Gepäck ankam, gingen wir durch die Passkontrolle und der gleiche Mann sagte finster dreinblickend, „das Visa sei abgelaufen“. Ich sagte ihm, er solle seinen Chef anrufen, da wir bereits von diesem die Ausreiseerlaubnis erhalten hatten …. er rief ihn an und war gar nicht begeistert, daß ihn sein Chef am Telefon anbrüllte, uns gehen zu lassen, lol!!!

So haben wir die strapaziöse Reise begonnen durch die Grenzen nach Ceuta, Spanien, nahmen zwei Taxen zur Fähre, sind übergesetzt nach Algeciras, Spanien, nahmen wieder zwei Taxen nach La Linea, was direkt an der Grenze zu Gibraltar liegt, zu einem Hotel. Als wir im Hotel ankamen, war es 9 Uhr abends und unsere Reise hatte um 10 Uhr morgens begonnen.

Jetzt kommt der eklige Teil, den ihr vielleicht überspringen wollt ….

Wie viele von euch vielleicht wissen, hatte sich bei mir an dem Donnerstag vor unserer Abreise ein schlimmer Abszess an einem Zahnwurzelkanal gebildet. Ein paar Tage zuvor hatte ich einen „Pickel“ auf meiner Wange bemerkt, über der Stelle, wo der Abszess sich gebildet hatte – was sehr selten bei mir vorkommt, und dieser Pickel tat hundsgemein weh! An dem Morgen, nachdem der Abszess sich gebildet hatte, hat sich mein Auge auf der gleichen Seite, nahe der Tränendrüse, entzündet und fing an anzuschwellen.

Nachdem ich also die Kinder im Hotel (in La Linea) zu Bett gebracht hatte, war ich noch in der Lobby (der einzige Wort, wo es WIFI gab), und als ich gerade mit meiner Freundin in Malta sprach, platzte der Abszess. Ich schnappte meinen Computer und rannte die Stufen rauf, schmieß den Laptop aufs Bett und habe es noch rechtzeitig geschafft, zum nächsten Waschbecken zu kommen, als der Abszess sprichwörtlich explodierte (ich hab euch doch gesagt, daß es eklig wird!) Nach 20 Minuten des Abflusses ließ der Schmerz plötzlich stark nach, so daß ich ziemlich bald einschlafen konnte. Am nächsten Morgen stellte ich fest, daß der Pickel schließlich einen Eiterpropfen hatte. Als ich ihn behandeln wollte, wurde mir klar, daß das nicht einfach ein Pickel war, es war eine Staphylokokken-Entzündung – genauso wie bei der Entzündung an meinem Auge (ich habe mich vielleicht auf diese Reise gefreut, kann ich euch sagen!).

Den nächsten Tag haben wir mit den Kindern damit verbracht, alle Grünanlagen in La Linea zu entdecken (von denen es jede Menge gibt!!). Dann haben wir unser Gepäck durch die Stadt geschleppt (mit einigen Stopps an verschiedenen weiteren Spielplätzen, die auf dem Weg lagen, lol) und sind dann nach Gibraltar rübergegangen. Viele wissen gar nicht, daß der „Felsen von Gibraltar“, abgesehen von der immensen historischen Bedeutung seit über 2000 Jahren, auch ein Teil des Britischen Commonwealth ist – er liegt NICHT in „Spanien“. Dann sind wir zum Flughafen, wo Nick einige Euros in Pfund Sterling umtauschte (behaltet das im Hinterkopf….). Wir haben uns was zum Essen besorgt, und als wir durch den Duty Free-Bereich gingen, haben wir noch eine Flasche Wodka gekauft – die in eine Duty-Free-Tüte mitsamt der Quittung gesteckt wurde – und haben dann den Flieger nach London Luton bestiegen.

Als wir in London Luton ankamen war es fast 10 Uhr abends und unser Flieger nach Malta sollte am nächsten Morgen um 6 Uhr starten. Die Übernachtungskosten dort waren astronomisch hoch, wir hatten fast kein Geld mehr und es hätte sich eh nicht wirklich gelohnt für die fünf Stunden Schlaf, die wir dort hätten finden können. Also entschieden wir uns, die Nacht am Flughafen zu verbringen. Es waren 2 Grad Celsius in London … wir hatten keine Wintersachen dabei, die Kinder waren zu diesem Zeitpunkt seit 36 Stunden unterwegs … ihnen war kalt, sie hatten Hunger und fühlten sich schrecklich. Wir fanden eine ruhige Ecke, wo wir uns an eine Wand anlehnen konnten, abseits der Türen (wir konnten nicht mal frühzeitig einchecken oder in die Abflughalle gehen), und machten uns auf die Suche nach was Essbarem.

Das war der Moment, wo Nick herausfand, daß die „Pfund Sterling“, die er in Gibraltar für Euros eingetauscht hatte, KEINE Britischen Pfund waren sondern Gibraltar-Pfund !!!! Sie sehen fast gleich aus!!! 30 Pfund aus Gibraltar hatten hier also einen Wert von …. 20 Pfund Sterling!!!

So, wir waren jetzt in einem saukalten Flughafen, es war fast Mitternacht, wir hatten fast KEIN Geld mehr, und haben für die Kinder gerade mal ein paar kalte Sandwiches und Saft auftreiben können, auf dem Boden sitzend, eingemummelt in allem, was wir aus den Koffern ziehen konnten, einschließlich Bademänteln und Badehandtüchern. Also zog ich los, um einen warmen Platz für die Nacht zu finden. Alle Flughafen-Bediensteten, die ich traf, sagten mir, es gäbe keine einzige Abflughalle, die wir aufsuchen könnten. Zu diesem Zeitpunkt, es war nach Mitternacht, sah ich, daß ein Starbucks eine Sitzecke  hatte, die fast leer war, mit ein paar gemütlichen Sesseln. Ich ging zur Ladentheke und habe den wunderbaren Leuten dort unsere Situation erklärt. Und sofort boten sie mir an, daß wir auf ihren Sesseln schlafen könnten.

Also, wenn ihr in der Nähe des Luton-Flughafens seid, geht hin und sagt den Starbucks-Mitarbeitern dort, daß sie WUNDERBARE Menschen sind – ich werde das auch der Hauptgeschäftsstelle mitteilen. Nicht nur, daß sie uns halfen, die Stühle in einen Kreis zusammenzustellen, in einem Bereich mit Teppichboden, und unseren Gepäcktrolly an die Seite schoben, um 1 Uhr nachts, einer kam sogar in der Früh mit einer Tüte Muffins für die Kinder, damit sie vor unserem Abflug was essen konnten. Die Kinder haben sich also auf den Stühlen zusammengerollt und geschlafen, während Nick und ich uns abwechselten mit Wachbleiben. Nach einem ordentlichen Gähner gegen 2 Uhr habe ich mir das Auge gerieben, ohne nachzudenken, und die Stapholokokken-Entzündung ist aufgeplatzt. Ich musste in den Waschraum eilen, um die Sauerei zu behandeln, lol.

Um 5 Uhr waren wir wieder auf, haben alles eingepackt und machten uns auf den Weg zum Einchecken. Wir kamen zum Sicherheitsbereich und da fing es an. Zunächst haben sie sofort unsere Duty-Free-Wodka-Flasche „konfisziert“ – es kümmerte sie nicht, daß die Flasche in einem Commonwealth-Land gekauft wurde und daß sie in einer Duty-Free-Tüte mit Quittung war, sie haben sie einfach weggenommen. Weg. Nick war außer sich, aber ich habe erwartet, daß so etwas passierten würde. Das ist während der Flüge von Kenia (als wir aus dem Kongo nach Hause flogen) in London-Heathrow auch so geschehen. (Freunde, kauft NIE Alkohol in einem „Duty-Free-Laden, der Sicherheitsdienst macht sich einen Spaß daraus, so viel gratis Schnaps zu erhaschen, wie sie wollen!!)

Dann schlugen bei meiner Tochter und mir die Metalldetektoren an. Die Frau hat mich sehr gründlich abgetastet und ich meine es genauso – GRÜNDLICH! Dann wandte sie sich meiner Tochter zu, die erst 8 Jahre alt ist. Als ich sie ansah, wusste ich, was der Auslöser war – sie hatte eine kleine Anstecknadel mit der kanadischen Flagge an ihrem T-Shirt. Ich erklärte das der Sicherheitsbeauftragten und bat sie, die Anstecknadel zu entfernen und meine Tochter noch mal durch den Detektor gehen zu lassen. Aber das wollte sie nicht, sie bestand darauf, meine Tochter ebenfalls gründlich abzutasten – ich wäre beinahe durchgedreht! Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits seit 45 Stunden unterwegs mit sehr wenig Schlaf und nicht ausreichenden Mahlzeiten. Das war wirklich eine der schwierigsten Aufgaben, mich hier zu beherrschen.

Schließlich hatten wir das hinter uns gebracht, das Handgepäck umgepackt, die Kinder gezählt und machten uns auf den Weg zu unserem Abflug-Gate – das natürlich am anderen Ende des Flughafens lag –  und kämpften uns durch die morgendlichen Rush Hour-Pendler zu unserem Flugzeug. Kaum an Bord sind wir sofort eingeschlafen und haben den ganzen Flug über geschlafen!

Wir erreichten Malta 49 Stunden nachdem wir am Samstagmorgen unser Haus verlassen hatten.

Die Transparenz: Wenn du von einem Land in ein anderes Land reist, musst du immer dieses Papier ausfüllen, das sie wissen lässt, wohin du reist, woher du kommst und wie lange du dort bleibst. Der Grund dafür ist folgender: in dem Moment wo du dieses Papier ausfüllst und in ein anderes angebliches „Land“ einreist – übernimmt dieses „Land“ automatisch den Handel mit deinem Bond/Anleihe und SIE machen Geld mit deinem Bond! Der ganze Grenzübertritt, sich mit Grenzbeamten und Einwanderungsbehörden herumzuschlagen etc., hat überhaupt nichts mit „Sicherheit“ zu tun, sondern mit den Unternehmen, die sich als Regierungen ausgeben, die sich ihre Anteile aufteilen und kontrollieren, wer wie viel Geld mit wessen Bonds/Anleihen macht.

Meiner Meinung nach ist der Hauptgrund, warum wir noch keine fliegenden „Fahrzeuge“ haben (es gibt allein über 40 verschiedene Patente für fliegende untertassenförmige Vehikel im US-Patentamt! Das schließt nicht die Hunderte von anderen Vehikeln ein, die andere Formen oder Größen haben), folgender: Sobald du ein fliegendes Vehikel hast, mit dem jeder Mensch reisen kann, werden Grenzen obsolet und können nicht mehr durchgesetzt werden. Sobald du keine Grenzen mehr hast, zeigt sich, was Unternehmen, die sich als Regierungen ausgeben, wirklich sind: leere Hüllen, die einzig und allein Geld machen wollen.

Hier ist die Transparenz, die uns unsere Reise offenbarte, was keiner bisher wusste und niemals von irgendeiner „Regierung“ oder Behörde  öffentlich gemacht wurde:

Die Person, die für uns angeblich Land oder ein Grundstück in Marokko für unsere Gemeinde suchen wollte, hat in einem Anfall von Angst und Wut den Grund genannt (laut Anweisung von „anderen“), warum er darauf beharrte, uns an die Atlantikküste zu drängen und verzweifelt versuchte, uns von der Mittelmeerküste fernzuhalten ….

…. Der Grund dafür ist nämlich: der ganze Landstrich hinter Ceuta bis zur algerischen Grenze ist GAR NICHT Marokko!

Dies ist eine Annahme, die ich aufgrund seiner Worte mache über die Gegend, die NICHT Teil von Marokko ist:

 Bild 71

Die Städte Cabo Negro und Martil (wo wir gelebt haben) liegen oberhalb von Tetouan an der Küste.

Als weitere Bestätigung dieser Information dient auch folgende Beobachtung: jedes Mal wenn wir auf der Straße, die Tangier oder Ceuta mit Cabo Negro verbindet, fuhren, ist da ein Autobahnabschnitt, wo IMMER marokkanische Militärbedienstete Autos anhalten und die Reisedokumente/Pässe kontrollieren. Das ist natürlich kein offizieller Kontrollpunkt, aber sie sind immer da.

Der Hintergrund hierfür ist folgender: Als die Franzosen Marokko überfielen und einnahmen mit Hilfe von Lügen und Betrug, waren die verschiedenen Volksstämme nicht sehr davon angetan (wie man sich vorstellen kann). Mitte der 1950er Jahre hatte ein gewisser wohlhabender Mann aus einem gewissen mächtigen Volksstamm die Faxen dicke und sagte, wenn der König sie nicht rausschmeißt, werde ich das tun! (das sind natürlich meine Worte, nicht seine, lol). Und er hat seine Ressourcen gebündelt und war wesentlich daran beteiligt, die Franzosen aus Marokko zu vertreiben. Als Gegenleistung hat der König von Marokko diesem Volksstamm das Stück Land, das ich in lila eingezeichnet habe, (und ich habe gesagt, dies sei eine Annahme) als souveräne Nation AUSSERHALB von Marokko zugesprochen. Das bedeutet, die ganze Zeit, als wir IN Cabo Negro lebten, waren wir AUSSERHALB der marokkanischen Gesetzgebung und ihre Visa waren null und nichtig. Ich war mir dieser Tatsache sehr wohl bewusst, als wir unsere Reise begannen letzte Woche, und wenn die Dinge ein bisschen anders gewesen wären, hätte ich meinen Hintern überhaupt nicht aus Cabo Negro wegbewegt, sondern stattdessen mit den Stammesältesten verhandelt.

Also, man muss sich wirklich fragen, ehrlich … welche Grenzen gehören wem? Wer „besitzt“ welches Land? Wie kann ein Unternehmen ein Stück Land BESITZEN und Gesetze und Statuten erschaffen auf etwas, das ihm offensichtlich NICHT gehört? Wenn du deinen Reisepass unterschreibst, bestätigst du, daß du ein ANGESTELLTER dieses Unternehmens bist, welches diesen Unternehmens-Ausweis ausstellt.

Als Angestellter bist du verpflichtet, den Unternehmensregeln zu folgen … Wirklich? Vielleicht täte ein wenig Transparenz gut, hmmmmmm? Ich wüsste gerne, wie viel mir das Unternehmen zahlt und wo meine Vorteile sind, weil ich diese mit Sicherheit noch nicht gesehen habe. Deshalb sollte jeglicher angebliche „Regierungs“-Ausweis immer mit „Without prejudice“ unterschrieben werden, damit sie dich nicht an ihre unausgesprochenen, nicht-transparenten und offensichtlich illegalen Unternehmensmaßnahmen binden können.

… und was Botschaften und Konsulate angeht … das sind nichts als Unternehmens-Clearing-Stellen (Verrechnungsstellen) zwischen den angeblichen Regierungen. Es ist NICHT ihre Aufgabe, den angeblichen „Landsleuten“ eines jeglichen angeblichen Landes zu helfen. Ihre Aufgabe ist, Geld zu generieren. Punktum!

Ihr werdet dieses funkelnde Licht lieben, das auf die Realität gerichtet wird, daß wir uns einem Unternehmen unterordnen, nicht wahr? Ich habe noch viel mehr zu erzählen, aber ich gebe euch eine Verschnaufpause bis zum nächsten HappenTransparenz …. und ohhhh Mann, waren die fleißig bezüglich der Transparenz in den letzten zwei Wochen!!!!

NACHRICHT an die Stammesältesten: Wir sind hier und würden gern eine neue Gemeinschaft in Ihrem angeblichen Gebiet errichten. Diese Gemeinschaft wird sich in ihrem Umfang und ihrem Bewusstsein in neuen Bahnen bewegen. Sie wird die Lebensenergie benutzen, um alles zu kreieren und zu ko-kreieren, das gebraucht wird, um unseren Planeten für alle Menschen zu verändern – ohne Grenzen oder Trennung oder Teilung. Wollen Sie mit uns Spielen? 

5 Kommentare zu “Eine abenteuerliche Reise der Wahrheit – auch der Wahrheit über meine Zahnschmerzen

  1. Wie geht es dir mit deiner Stapholokokken-Entzündung, bist du sie inzwischen wieder losgeworden ?

    Und danke für deine Komentare !!!

    Liebe Grüße
    aus SV Werner

  2. Ein sehr schöner Artikel. Es ist so offensichtlich! Vielen, vielen Dank!

    …..die Wahrheit verteckt man am besten so, dass jeder sie sehen „könnte“, so ganz offen. Denn dort wird zuletzt gesucht…….

    Jetzt ist mir auch klar, warum es zur Wendezeit so wichtig war, die kurzzeitig „heimatlosen“ und ungebundnen Sklaven der DDR mit 100,-DM gegen Unterschrift an einen neuen Sklavenhalter (Bank)zu binden – und das auch noch freiwillig!!! Es ging nur um den Wert und darum, diesen zu binden.

    Ich liebe die WAHRHEIT! Sie ist so schön rund und hat keine Ecken, an denen man sie verdrehen könnte 🙂

    In Liebe, Sven

  3. Hat dies auf MonaLizani rebloggt und kommentierte:
    Man muss sich wirklich fragen, ehrlich … welche Grenzen gehören wem? Wer „besitzt“ welches Land? Wie kann ein Unternehmen ein Stück Land BESITZEN und Gesetze und Statuten erschaffen auf etwas, das ihm offensichtlich NICHT gehört? Wenn du deinen Reisepass unterschreibst, bestätigst du, daß du ein ANGESTELLTER dieses Unternehmens bist, welches diesen Unternehmens-Ausweis ausstellt.

  4. Hallo Ihr Lieben!

    Ich verfohe Eure Nachrichten immer mit grösstem Interesse und was sie da preisgeben ist einfach haarsträubend.Wir sind in der Tat Angestellten von diesen mafiösen Regierungen und Organisationen.Das Dumme ist aber, dass uns der Weg ins Ausland völlig von diesem Pack versperrt wird.Ohne „Papiere“ kommt man nirgendwo hin ausser direkt ins Revier…
    Neulich erfuhr ich von jremandem, der Marroko besuchte, dass es streng verboten ist, Fotos vom Königspalast zu machen.Ganz Marroko „gehört“ dem König und falls die Marrokanzer dies wüssten würde die Revolution ausbrechen.00

    Übrigens besitzt der ehemalige frz Präsident Sarkozy eine 600qm grosse Villa auf einem Golfresort in Marokko, wie andere Promis aus der Politiker- bzw.Schauspielerszene auch.
    Angeblich wurde ihm diese Villa „von einemrreichen Freund geschenkt….“

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