9 Kommentare

Bekenntnis des Inani

Manchmal brauchen wir einen besonderen Hinweis, um zumindest für ein paar Atemzüge lang den Kopf heben zu können. Danke für diesen hier, lieber Sven.  ~Océane

Bekenntnis des Jnani

von Robert Adams (aus dem Buch „Stille des Herzens – Teil 2“)

Für den Jnani, der sein inneres Wesen als identisch
mit dem endlosen Brahman erkannt hat,
gibt es keine Wiedergeburt, keine Seelenwanderung und keine Befreiung.
Er ist jenseits von all dem.
Er lebt beständig in seiner eigenen absolut wahren Natur.
Der Fortbestand seines Körpers und der Welt
erscheint dem Jnani als Illusion,
die er nicht verhindern,
die ihn aber nicht länger täuschen kann.
Nach dem Tod seines Körpers wie auch im Leben
bleibt er, wo und was er in alle Ewigkeit ist,
das erste Prinzip aller Wesen und aller Dinge:
Formlos, namenlos, unbefleckt, zeitlos, dimensionslos
und absolut frei.
Der Tod kann ihn nicht berühren, Verlangen kann ihn nicht quälen,
Sünden können ihn nicht beflecken;
Er ist frei von allem Wünschen und Leiden.
Er sieht das Unendliche Selbst in allem,
und alles im Unendlichen Selbst,
welches sein Wesen ist.
Der Jnani bekennt seine Erfahrung so:
Ich bin unendlich, unvergänglich,
selbstleuchtend, selbstexistierend.
Ich bin ohne Anfang und Ende.
Ich bin nicht geboren, sterbe nicht, bin ohne Veränderung oder Verfall.
Ich durchdringe und durchschaue alle Dinge.
In den unzähligen Universen von Gedanken und Schöpfungen
BIN NUR ICH ALLEIN.

9 Kommentare zu “Bekenntnis des Inani

  1. Hier noch ein paar Zeilen, die für viel Klarheit sorgen können:

    http://www.sriramanamaharshi.org/downloadbooks/whoami_all_languages/Who_Am_I_German.pdf

    Alles Liebe!

  2. Der Verstand kann da NUR interpretieren ; so führt er an die Nase rum ,all die Verlass auf ihn gefunden haben.`

    Die Wirklichkeit beginnt ,wo der Glaube aufhört.

  3. was ich eigentlich bin…………kann ich nicht sein

  4. Nein, da täuscht sich der Jnani ganz gewaltig.
    Weil sein oben beschriebener Zustand bald zu langweilig wird, und weil er dort im endlosen Brahman keine Gesellschaft hat, kommt er irgendwann auf die Erde zurück und entwickelt sich ganz normal weiter, genauso wie alle anderen Jiva-Seelen auch.

  5. ……..In den unzähligen Universen von Gedanken und Schöpfungen
    BIN NUR ICH ALLEIN…….

    Ja genau 😉 und drum hab ich mir den Menschen gemacht.

    Namaste

    Tula

  6. Wenn man das Alles in sich wahrnimmt und sich als das Alles, so ist das der Zustand der Wirklichkeit.

    DAS BIST AUCH DU.

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