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Neue Studie zeigt: Konsum von Fleisch und Käse ebenso schädlich wie Rauchen

Quelle: http://www.animalequality.de

Einer neuen Studie der University of Southern California zufolge hat der Konsum von Fleisch und Käse ebenso verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit, wie das Rauchen von Zigaretten.

Über annähernd zwei Jahrzehnte hinweg hatten Forscher der University of Southern California das Essverhalten von mehr als 6000 Erwachsenen über 50 Jahren beobachtet und heraus kam folgendes: Die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken und an den Folgen zu sterben, ist bei einer Ernährung, die tierisches Protein beinhaltet, viermal höher als bei einer Ernährung, die nur sehr wenig beziehungsweise gar kein tierisches Protein beinhaltet — ein Sterblichkeitsrisikofaktor vergleichbar mit dem Rauchen von Zigaretten!

Die Forscher unterteilten die an der Studie Teilnehmenden in drei verschiedene Gruppen: Probanden mit überdurchschnittlich hohem Konsum von tierischem Protein, Probanden mit durchschnittlichem Konsum von tierischem Protein, und schließlich solche mit geringem beziehungsweise gar keinem Konsum von tierischem Protein. Es zeigte sich, dass das Risiko einem Krebsleiden zu erliegen und an den Folgen dieser Erkrankung zu sterben, bei den Teilnehmenden, die überdurchschnittlich viel tierisches Protein konsumierten, rund 74% höher war, als bei den Teilnehmenden, die nur sehr wenig beziehungsweise überhaupt kein tierisches Protein zu sich nahmen. Sogar bei einer durchschnittlichen Zufuhr von tierischem Protein war die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken noch immer dreimal höher als bei einer Ernährung, die ohne tierisches Eiweiß auskommt.

Die Studie, die Anfang März 2014 in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Cell Metabolism veröffentlicht wurde, besagt weiterhin, dass der Konsum tierischer Produkte — wie Fleisch, Milch und Käse — nicht nur das Risiko an Krebs zu erkranken dramatisch erhöht, sondern, dass eine solche Ernährung generell die Wahrscheinlichkeit erhöht einen frühen Tod zu sterben oder an anderen Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes, zu erkranken.

Pflanzliches Protein, wie es zum Beispiel in Getreide, Hülsenfrüchten, Bohnen und Nüssen enthalten ist, hatte übrigens keine vergleichbaren negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Probanden wie tierisches Protein. Warum also, sollten wir noch länger das Leiden und den Tod von Millionen liebenswerter, empfindsamer Tiere mitverantworten, wenn wir unseren Nahrungs- und Nährstoffbedarf problemlos mit leckeren, pflanzlichen Alternativen decken können und unserem Körper damit sogar noch etwas Gutes tun?

University of Southern California: http://news.usc.edu/59199/meat-and-cheese-may-be-as-bad-for-you-as-smoking/

12 Kommentare zu “Neue Studie zeigt: Konsum von Fleisch und Käse ebenso schädlich wie Rauchen

  1. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Unfug ist. Wie bereits gesagt wurde, unterscheiden sich die menschlichen Organismen voneinander. Was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht und so ist das nunmal. Studien befolge ich ohnehin schon jahrelang nicht 🙂 Und ja, ich fühle mich hervorragend 🙂

  2. Dieser Text und die „Studienergebnisse“ sind weiter hergeholt als die Kinder von Madonna.

    Punkt Eins: Entscheidend ist nicht das OB und WIEVIEL WOVON, sondern einzig und allein die Qualität. Hierrunter fällt zum Beispiel auch die Lebensqualität des Nutztieres und seinem Futter selbst, was gerne von skrupellosen Monsterkonzernen wie z.B. (hierzulande) „Wiesenhof“ oder „Wilhelm Brandenburg“ bestritten wird; klar, das ist schließlich schlecht fürs Geschäft. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass es sogar förderlich und gesund ist, in Maßen GUTES Fleisch zu verzehren. Schwein fällt von vornherein weg, ebenso Wildschwein. Geflügel ist eine heikle Sache, weil selbst erfahrene Fleischer dieses von Großhöfen zukaufen. Weidetiere, Fisch und WIldtiere kann man in entsprechender Qualität und angemessener Zubereitung unbedenklich essen, so meine Meinung.

    Punkt Zwei: Diese Studie fand in den USA statt. Müssen wir Mitteleuropäer ihr also Beachtung schenken? -Nein. Die Anzahl der Nahrungsmittelstandards der USA macht weniger als 20% der Standards der EU, und weniger als 5% der Standards Deutschlands aus.
    Leider muss ich an dieser Stelle sagen: Noch. USA, EU und BRiD sind – wie ihr alle wisst – bereits im Begriff Europa zu vergiften.

    Danke für Eure Aufmerksamkeit.
    Hamon

  3. Wichtig sind meiner Meinung auch die äußeren Umstände während des Essens sowie die seelische Vefindlichkeit.

  4. In Amerika wird die Milch durch Monsanto verändert, dies wird jedoch nicht erkennbar deklariert! … (weiß allersings nicht mehr, wo ich das gelsen habe)…

    • Das ist gut möglich. Mir geht es bei der veganen Ernährung aber nicht nur um die Gesundheit, sondern auch um die Effizienz bei der Nahrungsmittelproduktion (der Umweg über das Tier einen Verlust von mindestens Faktor 3) und um den Tierschutz (gerade auch bei der Milchproduktion müssen sehr viele Tiere gehalten und getötet werden, Müttern werden die Kälber weggenommen usw. Da man auch gesund ohne Tierprodukte leben kann, sehe ich nicht ein, warum ich die Tierindustrie noch unterstützen soll. Aber ich will da niemandem was aufzwingen, jeder soll das für sich selber entscheiden 🙂

  5. Alles Käse. Es gibt keine allgemein gültige Essensformel. Der menschliche Organismus kann so vielseitig sein, wie es Menschen gibt. Was der eine liebt, an dem kann der andere vielleicht sogar sterben. Das Leben wird aus dem Licht genährt und aus dem morphogenetischen Feld. Es ist egal, was wir essen, solange wir die Mengen nicht übertreiben. Die Forscher tappen im Dunkeln, weil sie in der falschen Umgebung forschen.

    • Ich lebe schon jahre vegan, und das bei bester Gesundheit. Warum sollte ich für mein Überleben Nutztiere halten und töten? Du sagst, die Forscher tappen im Dunkeln. Hast du dafür irgend welche Beweise? Kann man wirklich so viele Studien einfach ignorieren, die belegen dass tierische Proteine, insbesondere Kasein, das Krebswachstum fördern? Ein Onkel von mir hatte Magenkrebs. Er ist auf vegane Ernährung umgestiegen, und der Krebs verschwand auf nimmer wiedersehen. Zufall?

      Ich bin überzeugt, dass diese Studien Tatsachen belegen, da ich es in der eigenen Verwandtschaft erleben durfte. Weiter findet man auch zahlreiche solche Erfahrungen im Netz. Ich kann vegane Ernährung nur jedem empfehlen, nur schon den Nutztieren zu liebe!

    • Ich gebe Dir insofern Recht, als der Artikel hinsichtlich der Nahrungsquellen nicht feiner differenziert. Denn man muss kein Ernährungsforscher sein um zu verstehen, dass es einen großen Unterschied macht, ob wir unserem Körper ein mit Liebe und Sorgfalt zubereitetes Stück Rohmilchkäse oder einen Klumpen Industriekäse zuführen. Und dass in einem Stück Fleisch, das aus der Massentierhaltung und von einem Tier stammt, das sein gesamtes Leben unter Stress gestanden hat, vollgestopft ist mit Antibiotika und jede Menge Schmerz und Angst erdulden musste, bis es auf unserem Teller gelandet ist, Energien gespeichert sind, die eine andere Qualität haben als die eines Tieres, das frei leben und einen raschen Tod sterben konnte – das leuchtet mittlerweile auch sehr vielen ein.

      Ab einem gewissen Bewusstseinsniveau spielt es keine große Rolle mehr, was wir essen – ja. Nach dem Motto „Geist über Materie“. Doch Fakt ist, dass ein Mensch gerade DANN beginnt, aufgrund der feineren Energiewahrnehmung gewisse Speisen zu meiden. Die in diesem Artikel angesprochenen Beobachtungen wurden m.E. an Durchschnittskonsumenten vorgenommen – die hierbei noch nicht differenzieren. In diesem Stadium wirkt sich die Art der Nahrungsmittelwahl – weil UNbewusst – noch um Vieles stärker auf den physischen Körper und dessen Gesundheit aus.

      Und ich glaube, wir alle wissen, dass die Aufnahme der vielen dumpf haltenden Lebensmittel aus dem Industriebereich ein ganz gezielt eingesetztes Mittel war und ist, den Menschen daran zu hindern, zu seinem vollen Potential und BewusstSein zu erwachen. Hierbei leisten die Mainstream-Medien – wie auch Medizin & Pharma – wieder einmal ganze Arbeit.

      • @oceane99:

        Volle Zustimmung 🙂 Und es ist natürlich klar: Vegan nicht gleich automatisch gesund. Je mehr unverarbeitete und rohe Produkte die Nahrung enthält, desto gesünder. Es gibt einen Mann, der isst nur rohes Fleisch. Er holt sich Schafe oder Ziegen von einem Biohof, schlachtet das Tier selber, trinkt das Blut und isst nach und nach alles bis auf die Knochen. Viele halten ihn für verrückt, aber was er isst ist kein Industriefrass, sondern die maximale Wertschätzung des ehemaligen Lebewesens. Mir als Veganer ist das 1000x lieber, als Leute die billiges Discounterfleisch und sonstige Industrieware essen. Und nebenbei: er ist absolut gesund! Der Grund ist eben der, dass er alles vom Tier isst, und dass er es roh isst.

        • Danke, so sehe ich es auch. Das Maßgebende an der Handlungsweise dieses Mannes ist sein BewusstSein – die Achtsamkeit, mit der er das tut, was er tut. Und Bewusstes Sein ist immer WertSchätzung. 🙂

    • Hallo Horst Du irrst!!!!!!
      Ich habe es selber erlebt, dass man sich durch Unwissenheit krank ernähren kann. Bei mir war es die Leberwurst, die in meinen Körper Rückenschmerzen erzeugten. Der Artikel ist so gut, von diesen Hinweisen sollte man uns mehr zur Verfügung stellen!!!

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