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Wachstum – was nun?

„Mehr Wachstum!“ – diese Forderung ist besonders in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen beliebt, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt weltweit als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos noch – angesichts immer knapperer Ressourcen weltweit? Dieser Frage gehen die Filmemacher von „Wachstum, was nun?“ auf den Grund – und zeigen Alternativen auf, die sich bereits vielerorts in der Praxis bewährt haben.

 

Artikelfoto: www.pixabay.com

5 Kommentare zu “Wachstum – was nun?

  1. Eine wirklich sehr gewagte Dokumentation von Arte. Ich empfinde es als positiv, dass ein solches Thema angesprochen wird, war Wachstum doch das Dogma schlechthin der letzten Jahrzehnte.

    Doch leider ist die Reportage sehr einseitig geschildert. Ist UrbanFarming z.B. wirklich eine ausgereifte, praktikable Option für die Ernährungsfrage?
    Es fehlt eindeutig der Tiefgang dieser Doku bzw. eine kritischere Haltung.
    Wachstum ist nicht immer „das Böse“..

    Kleine Doku Empfehlung, passend zum Thema:

    Die 6 teilige Kapitalismus Reihe von Arte:
    http://dokupia.org/doku/der-kapitalismus-1-6

  2. Eindrucksvoll, aber mit vielen Haken. Hier kurz einige Beispiele:
    1. Es gab 2 enorme Wachstumsphasen – 1. Die Industrialisierung des 18. Jahrh. und die Verherenden Kriege des 20. Jahrh.
    2. Die Eigenschaften des menschlichen Strebens, die heute verdammt werden, sind identisch mit denen, die uns aus den Höhlen zogen und auf dem Mond wandern ließen.
    3. Nicht jedes Kleinprojekt eignet sich zur Vergrößerung. Diese Kibbutz-artigen Gemeinschaften basieren auf Interessengleichheit. 7 Millarden Menschen lassen sich so nicht ernähren.
    4. Aussteiger und Aktivisten sind selbst schon privilegiert. Mittellose würde man von den städtischen Brachflächen vertreiben.
    5. Hauptproblem sehe ich in fehlender persönlicher Souveränität und fehlender Selbstverantwortung. Das internationale Geschäft mit dem Elend (Hilfsorganisationen) ist schon eine zu große, profitable Industrie in sich selbst.
    Nette Grüße

    • Hallo liebe (r) Alphachamber

      „Das internationale Geschäft mit dem Elend (Hilfsorganisationen) ist schon eine zu große, profitable Industrie in sich selbst.“
      Da stimme ich Dir zu.
      Diese Branche ist zum profitablen Geschäft geworden und die Hilfsorganisationen sind mittlerweile schon kartellartig .Sie werden staatlich gefördert mittels Subventionen und durch Spenden.Das Gleiche gilt für Armenhäuser, Altenheime und andere Organisationen, wo sich mit dem Elend der Menschen gutes Geld verdienen lässt.Meistens verdient die Geschäftsleitung gut und die anderen Mitarbeiert sind Niedriglöhner.

      “ Hauptproblem sehe ich in fehlender persönlicher Souveränität und fehlender Selbstverantwortung“.
      Natürlich ist diese Tatsache gewollt, denn nur so ïst der Mensch manipulierbar.Der Mensch wird wie ein unmündiges Kind behandelt und jeder Versuch mehr Selbstständigkeit zu erreichen wird abgewehrt.Im Jobcenter ist es sehr gut sichtbar.Da wird man zur Nummer degradiert.Sehr wenig finden noch die notwendige Energie aus der Zwickmühle zu treten.
      Die Parteien sind genauso wenig an sebstständig denkende Leute interessiert.

      Die Lösung für anders denkende ist, Gleichgesinnte zu finden und kleine Gemeinschaften zu gründen.Die Alternativen können nur auf kleiner Ebene gelebt werden.
      Hier ist eine davon, anscheinen ist sie doch bekannt, denn die französische Zeitschrift Le Figaro erwähnte diese kleine Gesellschaft.

      http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/981-damanhur-und-die-pflanzenkommunikation

      Unter Wachstum verstehen „unsere“ ferngesteuerten Eliten noch mehr Schulden.

  3. Toll die Welt verändert sich die Menschen denken immer mehr nach was sie tun Herrlich das ist unglaublich das macht Lust auf mehr.
    Tolle Zukunft ohne Geld ohne Krieg super
    Da freut man sich auf die Zikunft
    Grüße Thomas

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