Ein Kommentar

Die Kontrolle loslassen, Segel setzen und dem Fluss des Lebens folgen

glen-canyon-113688_1280von Sven

Ich möchte hier eine persönliche Erfahrung teilen, die für jene Menschen gedacht ist, welche immer wieder Erlebnis- und vor allem Erkenntnisziele stecken möchten und Spaß an der natürlichen Entfaltung des Lebens haben.

Wer den Lauf des Lebens längere Zeit beobachtet und ehrlich mit sich selbst ist, wird bemerkt haben, dass die Dinge, die wir stark willentlich lenken wollen, oft nur schwer und mühsam in die Verwirklichung kommen. Manchmal scheitern wir komplett.

Andererseits gelingen uns einige Vorhaben durch eine gewisse Leichtigkeit oft wesentlich besser als erwartet.

Der Grund für langwierige Verstrickungen in einem unerwünschten Zustand liegt in einer gedanklichen Begrenzung der potentiellen Entfaltungsmöglichkeiten, aber auch am Misstrauen dem Leben gegenüber und den Anhaftungen an ganz spezielle Ergebnisse.

Begleitet durch eine ständige gedankliche Kontrolle des Weges verharren wir in der Nichtannahme des augenblicklichen Zustandes.

Gehen wir einen Schritt zurück. Ein Gedanke ist eine Möglichkeit, mehrere Gedanken und Emotionen zum gleichen Thema bilden durch verschiedene Betrachtungsweisen ein Bewusstseinsfeld, welches sich mit anderen Bewusstseinsfeldern verwebt und zur Verwirklichung strebt.

Je mehr Informationen mit einem Inhalt im Sinne von „geht nicht, kann nicht oder wird so nichts“ darin enthalten sind, umso mehr wird der natürliche und einfache Lauf zum Ziel beeinträchtigt.

Noch schlimmer wird es, wenn wir den schöpferischen Denkprozess überhaupt nicht abschließen können und somit das Endergebnis ständig verändern oder verschieben. Wie soll das Leben unseren Wunsch gestalten, wenn wir die Richtung selbst noch nicht einmal genau kennen und ständig unsere Meinung ändern?

Die Entfaltung eines Lebenszieles ist wie ein Modell, welches man bauen möchte. Am Anfang entstehen im Kopf die ersten Vorstellungen, welche sich zu einem Informationsfeld sammeln, gegeneinander geprüft und hinterfragt werden. Teile davon gehen in Resonanz und erscheinen uns stimmiger als andere Ansichten. Manchmal geschieht so ein Planungsvorgang unbewusst, oft aber auch schon sehr bewusst und gemeinsam mit mehreren Beteiligten. BewusstSEIN ist auch hier ein wichtiger Schlüssel.

Dabei ist auf jeden Fall ein klarer Verstand mit ruhigen Gedankenströmen gefragt. Bevor also die erste physische Handlung geschieht, sollte das Konzept dieser Vision bewusst einen klaren gedanklichen Rahmen erhalten.

Der nächste Schritt ist die Überlegung der Umsetzung. Was benötige ich, was ist in welcher Reihenfolge  zu tun? Dabei sollten nicht alle Schritte durchweg bis ins kleinste Detail geplant werden, es geht dabei eher um die größeren Zwischenschritte und Etappen, die festgelegt werden.

Beginnt der eigentliche Start des Projektes mit der ersten Handlung, so läuft eigentlich alles von allein. Jede Etappe entwickelt sich intuitiv nach unseren Rahmenbedingungen. Ideen kommen dazu und verfeinern den nächsten Schritt, alles nimmt Form an.

Durch Freude, Aufmerksamkeit und das Beobachten bei der Entstehung schaffen wir den nötigen Raum für eine effektive und natürliche Entfaltung. Dies ist ein ganz wesentlicher Schritt, in dem wir voller Vertauen in das Ziel den Weg dorthin freigeben. Manchmal geht das Leben Wege, die der Verstand nicht wählen würde, und doch leiten gerade intuitive Impulse immer auf effektive Wege mit dem größtmöglichen Lernpotential.

Hier sollte der Verstand von seiner urteilenden und wertenden Rolle zurücktreten und dem Leben vertrauen (lernen). Eine positive Erfahrung stärkt unser Vertrauen in das Leben genauso, wie die ehrliche Erkenntnis der Selbstboykottierung bei Misserfolg durch unseren Verstand.

Mit jedem kleinen Schritt lernen wir mehr über das Leben, seine vielfältigen Wege und Entfaltungsmöglichkeiten. Wir erkennen die Liebe des Lebens zu sich selbst, ebenso wie seinen Dienst an sich selbst.

Durch ehrliche, egofreie und klar definierte Ziele, welche im Einklang mit unseren innersten Überzeugungen stehen, schaffen wir das nötige Fundament. Das Leben selbst ist immer bestrebt, uns wertfrei zum gewünschten Ziel zu geleiten und sich dabei selbst zu verwirklichen.

Wenn wir dies ohne Ängste zulassen können, setzen wir die Segel auf dem Fluss des Lebens. Wir treiben nicht mehr sinnlos umher und lassen die Verstandeskontrolle los, die uns oft zu lange am Ufer festhalten lässt. Der Fluss folgt sowieso seinem Weg, welchem jeder eines Tages folgen wird.

Und so geben wir durch bewusste Beobachtung lediglich unsere klare Wahrnehmung und Impulse wieder, die unser Erleben als Spiegel gestalten und die wir erfahren.

Unsere Eigenverantwortung liegt in der Reinheit der Impulse, dem Loslassen von verzerrenden Gedanken und dem Vertrauen in das göttliche Leben.

Die schönsten Erlebnisse und Synchronizitäten im Leben geschehen einfach so und mit Leichtigkeit, weil sie frei von Anhaftungen und fest definierten Wünschen sind.

Sie erscheinen, weil wir in Liebe zum Leben einen passenden Impuls gesendet haben.

Diese Erkenntnis ist nur eine Folge von Beobachtungen, im Inneren wie im Äußeren. Jeder kann diese Sichtweise in sein Leben mit einbeziehen.

Vertrauen in das Leben kann man nicht lehren, es kann nur erfahren werden. Vertrauen in das Leben bedeutet Selbstvertrauen. Die Liebe zum Leben ist Annahme und Selbstliebe.

Je öfter du in diesen Zustand der Annahme frei von Kontrolle gehst, umso weniger wirst du überhaupt verändern und lenken wollen.

Du wirst erkennen, was für Vorteile ein Leben ohne Erwartungen und Verstandeskontrolle hat. Es ist perfekt, es ist für dich. Du BIST.

Sven

 

Foto: www.pixabay.com

Ein Kommentar zu “Die Kontrolle loslassen, Segel setzen und dem Fluss des Lebens folgen

  1. Leber Sven,

    Du hast mit Deinen Worten den Sinn meines schreibens bewuste Mitschoepfer zu werden exakt nachempfunden und richtig dargestellt!
    Wie koennen wir erwarten das die Verbindung zu unseren Hoeheren Selbst uns den Aufstieg und damit den Himmel auf Erden bringt, indem unsere Wuensche Erfuellung finden, wenn wir (unser Kleines Ego) sich und seine Wuensche staendig in den Vordergrund stellt und die Manifestierungen aufhebt.
    Seit diesem Sommer sind die uns unterstuetzenden Energien des Tsunami der Liebe so hoch, dass wenn wir uns in diese Energie des goettlichen Feldes eintunen, sich unsere Wuensche manifestieren.
    Ich werde in meinem Folgeaufsatz tiefer darauf eingehen. Soviel vorab, wir koennen nur einen Herren dienen. Unserem „Kleinen Ego“ in einer 3 D Realitaet mit Mangel und Limitierungen oder unseren multidimensionalen nicht limitierten Hoeheren Selbst.
    Wir haben freie Wahl!

    Namaste

    Udo

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