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Froh zu sein bedarf es wenig – Besinnliche, frohe und freie Momente im Jetzt

Weihe http://de.wikipedia.org/wiki/Weihe_(Religion)

Eine Weihe (von urgermanisch weiha-, „heilig, geweiht, numinos“[1]) ist eine religiöse Zeremonie, die sich auf Menschen oder Dinge beziehen kann.

Geweiht wurden in den alten Religionen und Naturkulten Menschen mit einer besonderen religiösen Berufung – (Schamanen, Priester, Propheten, Könige). Die katholische, die orthodoxe und die anglikanische Kirche kennen das Sakrament der Weihe (Bischofs-, Priester- und Diakonenweihe), die Christengemeinschaft das Sakrament der Priesterweihe.

Die lateinische Sprache unterscheidet zwischen Ordinatio (Weihesakrament), Consecratio (Konsekration) und Benedictio (Segnung). Die Wiedergabe dieser Begriffe im Deutschen durch Weihe oder Segnung ist in kirchlichen Texten und im Sprachgebrauch zum Teil uneinheitlich.

Gemeinsam ist den Begriffen, dass durch zeichenhafte Handlungen und meist das Sprechen eines Weihegebets eine Gnade vermittelt wird. Weihe bedeutet, dass der oder das Geweihte künftig und auf Dauer nicht mehr für den normalen, profanen „Gebrauch“ bestimmt ist, sondern für einen anderen, religiösen und symbolisch-zeichenhaften. Jemand oder etwas wird dem weltlichen „Gebrauch“ entzogen und in den alleinigen Dienst Gottes gestellt. Aber auch alltägliche Segnungen wie etwa das Besprengen mit Weihwasser (vgl. Asperges) sollen bewirken, dass das Leben dieses Menschen bzw. der normale, profane Gebrauch des Gegenstands unter dem Segen Gottes steht.

Ordination ist die Weihe und dauerhafte Beauftragung zum Dienst als Bischof, Priester oder Diakon und nach Lehre der Kirche ein Sakrament. Die Jungfrauenweihe, die eine Konsekration darstellt, und die Benediktion eines Abtes bzw. einer Äbtissin (auch als Abtsweihe bezeichnet) sind Sakramentalien, ihre Spendung ist allerdings dem Bischof vorbehalten.

Orte oder Dinge können gesegnet werden, etwa bei der Weihe von Kirchen, Altären, Fahnen-, Glocken- und Kerzenweihe, Haussegnung, Segnung von Mahlzeiten und der Tiersegnung.

Auch bestimmte Zeiten (das Triduum Sacrum, die Heilige Woche oder die „Weihnacht“) und bestimmte Orte (Kirchen, Wallfahrtsorte) werden als „geweiht“ bezeichnet.

Sakrament http://www.wissen.de/wortherkunft/sakrament

  1. Glaubensgeheimnis
  2. gottesdienstliche Handlung, bei der göttliche Gnadengaben vermittelt werden

♦ aus lat. sacramentum „Weihe, Verpflichtung“, im Kirchenlat. „religiöses Geheimnis“, zu lat. sacrare „einer Gottheit weihen, zu einer Gottheit erheben“ (zu lat. sacer „einer Gottheit geweiht, heilig“) und Infix lat. men zur Bez. eines Mittels oder Werkzeugs

Nacht http://www.wissen.de/wortherkunft/nacht

die Bezeichnung geht über mhd. naht, ahd. naht auf germ. *naht „Nacht“ zurück, das seinerseits auf idg. *nokt „Nacht“ beruht, auch in lat. nox „Nacht“ und griech. nýx „Nacht“; die Verwandtschaft mit hethit. neku „es dämmert, es wird dunkel“ lässt auf eine Ausgangsbedeutung „Dämmerung“ schließen; in früherer Zeit bezeichnete das Wort den gesamten Tag, der mit der Dämmerung begann, daher auch die Bedeutung „Vorabend“ in Zusammensetzungen wie z. B. „Fastnacht“; die Bildung umnachtet „geistig verwirrt“ stammt aus dem 18. Jh. und meint übertragen „von Dunkelheit umgeben“

 

Mit Blick auf Worte und Anspielungen, deren Symbolik mir nicht klar war, habe ich mich entschlossen, dieses Jahr keinen Baum zu opfern und aufzustellen. Ich habe vor einiger Zeit mir einen „Kreativtisch“ hergerichtet, an dem ich auch mal Dinge liegen lassen kann, ohne daß sie im Weg sind. Im November stellte ich dann fest, daß dies der Bereich ist, wo in den vergangenen Jahren der „Weihnachts“baum stand. Ich habe mich dann dafür entschieden, diesen Bereich, der meine Schaffenskraft bestärkt, nicht – auch nicht für wenige Tage – für ein fragwürdiges Ritual zu opfern.

Auch werde ich wieder, wie in den vorangegangenen Jahren, im Januar darauf verzichten, daß mir okkulte Symbole auf meine Haustür gemalt werden. Zaubersprüche kann ich selber verfassen!

flache Hierarchie

 Es geht auch anders: flache Hierarchie

 

Vielleicht hat meine Sozialisation nicht so gegriffen wie sie sollte, aber ich wünsche keine besinnliche, frohe oder friedliche Weihnacht!

Besinnlich und bei Sinnen sein und meine Werte leben kann ich jederzeit. Ich kann mich jederzeit und allzeit der überbordenden Programmierung von außen entziehen und mich dazu entscheiden, mich nicht mehr wie eine Schachbrettfigur oder eine Marionette herumschleifen zu lassen.

Froh sein und lachen kann ich in jedem einzelnen Augenblick; und ich kann damit die Angstfrequenz überwinden.

Friedlich bin ich gewöhnlich auch, nur passe ich dabei auf, daß ich mein wahres Sein nicht verleugne. Oft beobachte ich, wie kritisches Hinterfragen von offensichtlichen Ungereimtheiten  oder sogar gesunder Menschenverstand dem vermeintlichen Frieden zum Opfer fallen.

Wir haben in den vergangenen 24 Monaten noch so vieles dazugelernt, von dem wir gar nicht wussten, daß es in Wirkung ist. Ich bin sicher, auch wenn das Hinterfragen der uns umgebenden Unklarheiten noch nicht flächendeckend ist, daß doch viele Menschen mit den neuen Erkenntnissen ganz andere Entscheidungen treffen als zuvor.

Ich ziehe es daher vor, besinnliche, frohe und freie Momente im Jetzt zu wünschen.

Freiheit macht den Wunsch nach Frieden obsolet, da sie die Ursache, warum nach Frieden gerufen wird, verschwinden lässt.

 

Ich wünsche allen, die es annehmen wollen, froh und frei zu sein in allen Momenten des Jetzt. Wie mir eine Viertklässlerin erzählte, wird dieses alte Lied nicht mehr in der Schule gelehrt. Das finde ich sehr bedauerlich. Nun, in meiner Kindheit habe ich viel gesungen und bin sehr dankbar, daß ich den Kanon Froh zu sein bedarf es wenig des Dirigenten, Komponisten und Organisten am Dom zu Magdeburg, Heinrich Leberecht August Mühling (1786 – 1847), bereits im ersten Schuljahr gelernt habe. Das Lied hat mich geprägt. Komme was wolle, ich weiß, daß ich mich jederzeit selber in eine andere Frequenz heben kann.

 

Mögen wir stets in unserem Gleichgewicht bleiben statt uns ständig emotional irgendwo hineinziehen zu lassen.

Und mögen wir uns allzeit erlauben, unser einzigartiges Licht scheinen zu lassen!

 

Besinnliche, frohe und freie Momente im Jetzt!

wünscht patrizia

 

 

2 Kommentare zu “Froh zu sein bedarf es wenig – Besinnliche, frohe und freie Momente im Jetzt

  1. Liebe Patrizia ..
    vor 22 Jahren wurde mir (jetzt 47 J.) bewusst das z.B. die Bibel nur ein Hauch von Wahrheit beinhaltet, verfälscht wurde um uns unbewusst zu halten.
    Daher gibt es auch bei mir keinen Weihnachtsbaum aber eine Lichterkette leuchtet bei mir das ganze Jahr im Wohnzimmer …so wie das Licht ….
    in UNS!
    In Liebe Bettina

  2. Hallo Patrizia, damit Dein Jahr rund ist und keine Unterbrechungen in Deinem Bestreben auftauchen, wünsche ich Dir zu all dem was Du geschrieben hast auch eine frohe, sinnlich freie Weihnachtszeit aus Deiner Mitte heraus. Erinnere dich du bist nicht alleine mit Deinem Bestreben und musst auch nicht die, die auf ihre persönliche Art und Weise die Weihnachtszeit für sich nutzen ausgrenzen.
    Wir wollen doch gemeinsam aus den Kinderschuhen herauswachsen.

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