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Impulse für Sinn & Seele: Ich kenne die Wahrheit

von Océane auf www.wortmalereien.com

Blatt

 

Ich kenne die Wahrheit

Du glaubst, ich kenne die Wahrheit, und willst sie von mir wissen?

Ich betrachte das Leben durch den Filter der Gesamtheit aller Rollen, die ich jemals eingenommen und gespielt habe. Meine Augen nehmen die Welt durch den Schleier aller meiner Erfahrungen und Prägungen und aus der einzigartigen Perspektive meines Selbst heraus wahr, die nur ich einnehmen kann, weil es keinen zweiten gibt, der dort war, wo ich bin.

Wie kann ich dir von der Wahrheit erzählen, ohne deiner eigenen Wahrheit den Raum zu nehmen, den sie verdient? Ohne dich von dem Gespür für das abzulenken, was für dich gerade jetzt stimmt, und wonach du verzweifelt auf der Suche bist?

Frage mich nicht. Ich kenne meine Wahrheit, aber ich werde dir nicht davon erzählen.

Ich betrachte mich selbst aus den ozeanischen Tiefen meines Bewusstseins heraus, das sich seit undenklich langen Zeiten geformt, gewandelt, zusammengezogen und wieder ausgedehnt hat. Wie könnte ich von dir verlangen, zu erkennen, wer ich wirklich bin, wenn ich mich doch selbst noch gar nicht vollkommen ergründet habe?

Wie könnte ich von dir erwarten, meine Wahrheit zu verstehen und zu sehen, was ich sehe?

Es würde bedeuten, die Einzigartigkeit deines Wesens und die Sinnhaftigkeit deiner Erfahrungen in Frage zu stellen, denn nur sie machen dich zu dem, was du bist. Also erwarte ich es nicht.

Jeder von uns ist mit einer Frage im Herzen in diese Welt gekommen, und jede Frage existiert in ihrer Form nur ein einziges Mal. Solange wir hier sind, suchen wir nach der Antwort auf diese Frage. Sie gibt uns die Kraft zu leben, und haben wir sie gefunden, dann können wir wieder gehen. Wie könnte ich dir eine Antwort auf deine Frage anbieten, wenn sie doch nur die Antwort auf meine Frage ist, nicht aber auf deine? Mir mag sie helfen zu verstehen, dich aber würde sie verwirren.

Deswegen frage mich nicht. Ich kenne meine Wahrheit, aber ich werde dir nicht davon erzählen.

Lass mich einfach nur hier sein und mit dir verweilen. Lass mich dich beobachten in deiner Suche, ohne dich und deinen Weg zu bewerten. Selbst ohne zu versuchen, dich zu verstehen. Lass mich dich einfach nur ansehen. Ich freue mich, wenn du auf einen Aspekt deiner von dir gesuchten Antwort stößt und feiere deine Begeisterung! Ich weine mit dir, wenn du verzweifelst, weil du den Weg nicht mehr siehst. Ich bin da und erkenne dich an für all die ungelösten Rätsel, die du mit dir trägst, denn sie machen dein Wesen so reich und deinen Weg so lohnenswert.

Und sollte auch ich einmal in schwärzester Nacht an deine Tür klopfen und dich fragen, welchen Weg ich nehmen soll, da ich ihn nicht mehr erkennen kann, dann antworte nicht. Nimm mich bitte einfach an die Hand und gewähre mir ein Lager für eine Nacht. Wärme mich mit dem aufmerksamen Blick deiner Augen, und stärke mich mit dem sanften Druck deiner Hand auf meiner Schulter. Nähre mich mit der ruhigen Kraft deiner Gegenwart, so dass ich mich sicher fühlen und schlafen kann.

Lass mich wieder Halt in meinem Zentrum finden, ohne mich an dich anlehnen zu müssen. Durch dein bestätigendes Schweigen werde ich die Wahrheit erkennen, die in mir selbst liegt, möge sie auch noch so fernab von deiner liegen. Lass mich wieder erinnern, wer ich bin, woher ich komme und wohin ich mich auf den Weg gemacht habe.

Doch erzähle mir nicht von deiner Wahrheit, auch wenn ich danach frage.

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33 Kommentare zu “Impulse für Sinn & Seele: Ich kenne die Wahrheit

  1. Beim spazieren gehen untersuchte ich was da ist, ich dachte alles was vergeht ist nicht real, also der Körper geht, die Gedanken kommen und gehen, Gefühle kommen und gehen, Empfindungen, Einstellungen kommen und gehen also alles aus dem ich zusammengesetzt bin, geht, dann ist aber da noch was, der,die,das alles mitkriegt, zusieht und das hält sich nun für mich.
    Je mehr ich von mir auflöse, mich selbst als Ilusion erkenne, desto mehr wird diesen ? klar das es nicht ich ist, hört sich an wie eine Opferung, aber was solls es gibt mich ja eh nicht, also auch kein Opfer

  2. Es sind so wahre Worte die hier geschrieben werden-auch im Leben…
    habe das Gefühl -immer wieder einen Anstoß zu bekommen.
    Die Worte von Gabi haben auch mit mir zu tun….
    Ein liebes Danke an euch hier““““
    weiter wird geübt-gelernt und umgesetzt
    stillerheld

  3. Jeder hat seine Wahrheit schon immer in sich….
    und ich werde mir nicht das recht herausnehmen zu sagen:da stimmt doch etwas nicht-
    nur weil die Übereinstimmung für einen anderen nicht stimmig ist-aber für mich schon.
    Jeder geht seinen Lebensweg ,manchmal auch auf Umwegen.
    Die letzten 3 Wochen ist in mir was geschehen,was ich nicht mehr für möglich gehalten habe…aber das will ich hier nicht erörtern.Es ist etwas,was ich erkannt habe und viele
    Jahre als schmerzlich empfunden habe…das ist vorbei.
    Ich danke allen hier für liebevolle Worte des Herzens
    lichtvolle Grüße
    stillerheld

  4. Ja,es gibt viele Wahrheiten
    und viele schreiben so warmherzig,das liebe ich-weil es aus dem Herzen kommt.
    Habt eine besinnliche Zeit*****************
    stillerheld…………

  5. Es ist ein Traum, wir sind Liebe, wir sind Licht, wir sind Gott, gehe in dein Herz, gehe in dich, wir werden gerettet/erlöst…………………
    Ja alles Aussagen die bestimmt wahr sind, doch was hilft es das Ende zu kennen, wenn der wichtigste Teil der erste Schritt, der Anfang fehlt.
    Gleich zu Beginn, das Wort Ego werde ich mit einen großgeschriebenen ICH ersetzen, da es meist als Angriff verstanden wird und das ist hier nicht Sinn und Zweck.
    Wenn wir Licht, Liebe, das EINE……. sind, ist klar das dieses kein ICH benötigt noch sein kann.

    Es heißt immer gehe in dein Herz, doch woher soll ICH wissen was das bedeutet, es kennt ja nur sein ICHHerz und dort kann es nur herzliche ICHEigenschaften finden, die in gut und schlecht aufteilen.
    Dein Herz kennt die Wahrheit, da aber ein jedes ICHHerz seine eigene Wahrheit hat, sind es Milliarden von Wahrheiten, da kann was nicht stimmen, oder?, es zeigt einfach, ICH ist und weiß die Wahrheit nicht.
    Gehe in dich, dann geht ICH in sich und findet wieder nur was in ihm ist.
    Wir sind Licht, super und nun glaubt und stellt sich ICH vor, es sei Licht, doch natürlich ein ICH dabei.
    Alles ist EINS, wer glaubt nun EINS zu sein? und so weiter und so fort.

    Kein ICH zweifelt im geringsten an sich und den ganzen anderen ICHS, wie auch, es kennt nichts anderes und nun werden ihm noch wunderschöne Märchen erzählt was es alles ist.

    Wenn ein ICH, aus welchen Gründen auch immer, plötzlich anfängt sich für Spirit zu interisieren, wird es sofort fündig und zugemüllt, es wäre mehr als es eh schon ist, doch das dieses ICH nur dazu dient um die Suche zu beginnen, wird meist verschwiegen, wahrscheinlich aus eigener Unwissenheit, ist auch egal warum es ist so.

    Was ist dieses ICH, es besteht doch nur aus Gedanken die immer wieder und wieder kommen, wenn man nur kurz gedankenlos ist, wo ist dann ein ICH, doch das ist natürlich auch nur eine Aussage die man glaubt oder nicht.
    Nur dieses ICH alleine kann es rausfinden, kann sich beobachten, kann sich selbst fragen was es überhaupt ist, aus was es besteht, ob es nicht einfach ein Gebäude aus Gedanken ist und was es ohne Gedanken wäre, kein kämpfen denn wenn ICH nur aus Gedanken besteht, kämpft ein Gedanke gegen den anderen.
    Wenn ICH mal anfängt sich selbst zu hinterfragen und sich seiner Existenz nicht mehr 100% sicher ist, weder das gute noch das böse, dann fangen die Schichten an zu verblassen, Gedanken um Gedanken nach und nach.
    Ich bin auch nur ein ICH das dies erkennen darf und sich bis zur Wurzel vorarbeitet und vielleicht ist es einen anderen ICH eine Hilfe

    • Liebe Gabriele,

      Du stellst die “richtigen“ Fragen.

      Finde weiter heraus, wie dein ICH ist. Finde heraus, wo es ist. Beobachte es, meditiere darüber. Mit Interesse, aber ohne verbissene Anstrengungen. Versuche nicht, irgendwo hinzukommen oder “etwas“ zu erreichen. Es zeigt sich nicht, wenn du etwas erzwingen möchtest. Es lässt sich nicht mit “wollen“ fangen. Es zeigt sich deinem Verstand, wenn es soweit ist. Es braucht Vertrauen und Selbsterkenntnis.

      Mach dich nur auf die Suche nach deinem ICH. Ohne eine vorbestimmte Meinung oder ein vorgefertigtes Bild. Vorstellungen und Meinungen begrenzen dein mögliches Erleben vom ICH. Urteile nicht über dein ICH.

      “Auf die Suche gehen“ bedeutet aber nicht, etwas aktiv zu tun oder nach etwas ganz bestimmten zu suchen. Nur auf das Ziel gerichtet siehst du das ICH auf seinem eigenen Weg nicht mehr. Das bedeutet einfach, alles zu tun, was so im täglichen Leben zu tun ist, und dabei das ICH in möglichst jedem Moment zu beobachten. Weiter ist nichts zu “tun“. Sei Zeuge, interessiere dich für dein ICH und es wird sich in gleicher Weise auf dem Weg zu dir begeben und sich dir mehr und mehr öffnen, sich in seiner Vielfalt und auch Einzigartigkeit zeigen, dich einnehmen, wenn du es zulässt.

      Sei ohne Erwartungen, ohne bestimmtes Ziel. Beobachte. Es wartet auf diese Entscheidung, auf diesen Schritt von dir. Dazu benötigst du deinen Verstand. Es ist ein Werkzeug zur Erkenntnis des ICH’s.

      Du wirst sehen, dass dein ICH einzigartig ist. Das du es nicht in eine Schublade stecken kannst und das der Verstand durch Beobachtung immer nur Bruchstücke davon “erfahren“ kann.

      Jede Erfahrung von deinem ICH wird dich vielleicht ein Stück näher zur Einheit geleiten. Wie du schon sagtest, löst es sich dabei auf und doch auch wieder nicht. Es gibt nicht immer nur eines davon. Beides ist wahr. Du wirst es schon herausfinden. Viel Spass dabei….

      Sven

      • Lieber Sven,
        vielen Dank für deinen lieben Kommentar, ich kann es gar nicht richtig erklären, aber es ist als ob etliches einfach gelöscht wurde, es ist eigentlich befreiend, aber die Gedanken sagen das kannst du nicht machen,so kannst du nicht sein, das hat nichts mit Liebe zu tun.
        Es ist als ob ich zu einen Eisberg würde, ich empfinde kein Leid/Mitleid mehr, nichts was Freude machen könnte, es sind keine Wünsche da außer alleine zu sein, es ist als ob ich ausgehüllt bin und mit Sinnlos gefüllt, aber trotzdem befreiend.
        Gespräche mit Menschen sind mir ein Greuel, so uninteresseant und unwichtig, mache nur noch das nötigste obwohl es auch unwichtig erscheint.
        Das einzige was sich erträglich anfühlt mit meinen Hund in der Natur zu sein.
        Versuche mich zu zerlegen zu suchen was ich glaube zu sein, doch da ist Nebel und ich weiß nicht was ich bin, das meiste ist einfach gelöscht, nun ja momentan bin ich ein Beutel voll sinnlos.
        Danke
        gabi

        • Liebe Gabriele,

          auch wenn es derzeit aus deiner Sichtweise nicht so scheint, so ist doch das, was du gerade erlebst richtig und ein Schritt auf deinem Weg.

          Ich will versuchen es dir ein wenig zu erklären. Jeder Mensch geht seinen individuellen Weg. Bei den meisten Erwachenden wird das alte Weltbild mitsamt dem alten “ICH“ zerstört, quasi zerlegt es sich auf der Suche, weil du Stück für Stück herausgefunden hast, was du NICHT bist.

          Du hast wahrscheinlich eine Menge Bücher und Meinungen gelesen, hast dich von den esoterischen Licht und Liebe Texten leiten lassen, weil du diese Welt nicht mehr ertragen konntest und in dieser Hoffnung hast du das Gute gesucht.

          Dies ist richtig, es gibt nichts falsches, was du tun kannst. Alles führt zu Selbsterkenntnis. Wenn aber alles, was du über dich und diese Welt bisher glaubtes, zerstört wird, dann bleibt eine gewisse Leere, etwas Unausgefülltes macht sich bemerkbar, ein fehlender Grund für das hier alles. Du beschreibst es mit sinnlos, aber doch befreit. Du siehst, dass alles “funktioniert“, selbst die anderen Menschen scheinen nur zu funktionieren. Und genau das trifft es. Du bist aus der Illusion erwacht, du siehst, was andere nicht sehen, aber du weisst (außer dem was du bisher gelesen hast) noch nicht wirklich etwas über dein ICH.

          Diese “sinnlose“ Leere wirst du jetzt beginnen zu füllen. Du wirst dich beobachten, wirst herausfinden wie du sein möchtest, wirst auch immer mehr so sein wie du es möchtest, weil du ab jetzt mit mehr und mehr Bewusstsein durch deinen Tag gehst. Die Tätigkeiten sind nicht so wichtig, das was du dabei über dein ICH beobachtest, schon.

          Diese bewusste Beobachtung wird dir sehr viel Selbsterkenntnis über dich gewähren, aber auch über den Sinn und Zweck dieser Welt, dieses und jeden anderen Universums. Je nach dem, wie viel du wirklich wissen möchtest.

          Deine Tage werden spannender, du hast dein altes ICH abgelegt und wirst mehr und mehr zu deinem wahren ich finden.

          Ich kann es dir nicht erklären, es ist einfach nicht möglich und auch nicht vorgesehen. Jeder geht ab diesem Punkt seinen eigenen Weg. Er ergibt sich aus der Suche nachdem ICH, den Beobachtungen, der Selbsterkenntnis. Diesen Weg kann dir niemand lehren, außer dein wahres ICH, welches du beobachten und ergründen solltest. Es allein wird dich wahrhaft leiten und dir dabei Einsichten geben, welche du durch kein Buch und keine Religion erhalten wirst. Letztendlich aber wirst du auch das intellektuelle alles wieder vergessen, aber das ist jetzt nicht so wichtig.

          Mehr möchte ich dir jetzt nicht mit auf den Weg geben. Alles ist richtig, hab Vertrauen in das Leben. Es ist ein großartiger Lehrer.

          Nimm nicht alles so ernst, mit Leichtigkeit und ohne zwanghaftes Suchen geht vieles besser voran. Der Strom des Lebens fließt von allein, du brauchst nicht wie wild paddeln, nur gleichmäßig schwimmen und beobachten…..

          Ich hoffe, das hilft dir erstmal für den Anfang.

          Alles Liebe, Sven

      • Lieber Sven,
        danke,danke, welch einschlagende Worte, genau so, es ist so fremd nicht mehr das alte gewohnte Empfindungen, Wünsche da sind und dann die Angst man würde zum gefühlskalten Eisklotz.
        Danke Lieber Sven für dieses
        Eine einzige Frage die andauernd da ist, wohne mit einer lieben Frau in einer WG, doch es fühlt sich nicht gut an, da ich diesen einzigen Drang habe, mit meinen Hund alleine zu sein, doch ich denke dann wenn es anders sein sollte wäre es so, ich weiß nicht, es ist nur immer dieses Gefühl allein zu sein.
        Vielleicht könntest du etwas dazu sagen, versuche ich gegen den Strom zu schwimmen

        • Liebe Gabi,

          einen Rat, was genau du tun sollst, kann ich dir nicht geben. Aber vielleicht eine andere Sichtweise. Ein Eisklotz ist niemand, Leben ist immer auch von Liebe getragen. Versuche immer, die Hintergründe für die Handlungen zu sehen, seien es deine, oder die von jemand anderem.

          Jede Bewegung folgt einem Impuls und hat eine Ursache. Dies wirklich zu sehen und zu verstehen hilft, die verschiedensten Situationen und Menschen annehmen zu können. Wenn du eine Entscheidung treffen möchtest, so solltest du immer zuerst die Ursachen der Geschehnisse ausfindig machen.

          Diese Ursachen gründen immer auf Angst oder Liebe, wobei sich bei genauer Betrachtung „Angst“ aus „Liebe zu etwas / Sorge um etwas“ bildet, also auf einer bedingten Liebe als Ursache basiert und somit keine wahre Liebe ist.
          Wahre Liebe ist bedingungslos. Du kannst sie in dein Leben einladen, sie ist immer da. Aber du kannst sie nicht erzwingen.

          Mit sich selbst alleinSEIN, das ist etwas sehr schönes, entspannendes. Die meisten Menschen zieht es jedoch zu anderen Menschen, damit sie sich dort spiegeln können und vor allem, weil sie das alleinSEIN mit sich selbst nicht ertragen können.

          Stelle dir mal folgende Fragen: Wenn du für eine gewisse Zeit allein bist, verweilst du dort mit ruhigen Gedankenströmen näher im SEIN? Erfreust du dich dann an der Natur und bist in diesem Zustand mit dir selbst und auch ohne deinen Hund im inneren Gleichgewicht? Ist Frieden in dir, bist du dann glücklich?

          Wenn du jedoch das Alleinsein vorziehst, um nur vor etwas wegzulaufen, so wirst du auch dort keine gedankliche Ruhe finden.

          Mein Gedanken sind folgende. Du kannst sie als Rat auffassen, solltest aber selbst wählen, denn sie gründen auf meinen individuellen Erfahrungen:
          Du kannst im täglichen Leben mit und auch ohne Partner, durch die Natur oder auch deinen Hund über dich lernen. Je mehr du über dich herausgefunden hast, umso mehr verändert sich dein erlebtes Umfeld, deine Sichtweise. Auch deiner Partnerin gegenüber.

          Niemand außer dir, kann dich glücklich machen. Je mehr Bewusstheit in den vielen Momenten des Tages anwesend ist, umso klarer siehst du. Du bist der Beobachter. Du siehst die Liebe sowie auch die Angst, die hinter allen Handlungen deiner Mitmenschen steht. Und ganz egal, was sie tun, du kannst mit klarer Sicht JEDEN Menschen verstehen und lieben lernen. Es ist eine Frage des Bewusstseins, der Sichtweise. Je mehr du eine klare Sicht über das verstehende Einfühlungsvermögen bekommst, umso mehr wirst auch du dich durch deine Toleranz, deine Annahme und deine Liebe zu dieser Welt neu entdecken können.

          Frage immer nach dem „Warum?“, wenn jemand etwas tut. Frage und beobachte, du wirst erstaunt sein. Alles was du still und ohne Wertung beobachtest, zeigt dir seine Beweggründe. Dann siehst du auch die Liebe hinter den Dingen und Erscheinungen.

          Du kannst dir Zeiten für alleinSEIN nehmen und auch Zeiten, in denen du mit anderen Menschen über dich und das Leben lernst. Eines schließt das andere nicht aus. Aber bleibe deiner Partnerin gegenüber ehrlich. Sage immer, was du tust und warum du es tust. Sie wird es verstehen. Dies ist ebenfalls ein Ausdruck von Liebe. Zeige, was du fühlst.
          Offenheit und Verletzlichkeit zu zeigen ist keine Schwäche, sondern deine ganz enorme Stärke, die oft unterschätzt wird. Aber nimm dir auch Auszeiten, wenn du sie benötigst. Auch Selbstliebe ist wichtig.

          Ich möchte die Kommentarfunktion nicht überstrapazieren. Dieser Artikel hat schon sehr viel in Bewegung gesetzt und das ist gut so. Wieder einmal danke an dich, liebe Océane!
          Liebe Gabi, vielleicht konnte ich dir schon einen passenden Anstoß für deinen weiteren Weg gegeben! Du schaffst alles, was du wirklich willst. Aber du solltest herausfinden, WAS du willst. Ansonsten kannst du dich auch noch einmal unter: svenp2601@outlook.de mit mir austauschen.

          Alles liebe, Sven

        • Lieber Sven,
          danke für deine Hilfe und Mühe, versuche mich so kurz wie möglich zu halten.
          Was für eine Frage, als ob sie jemand für mich klären könnte, habe gestern eine Entscheidung getroffen und auch ausgesprochen, sie ist nicht meine Patnerin wir haben nur eine WG und wir klärten von Anfang an, jeder könne jederzeit wieder ausziehen.
          Und danach, obwohl die Stimmung sehr angespannt ist, mein selbsterrichteter Kokon aus klebrigen Schlamm bekam einen Riss, es war als ob ich das erste mal in diesen Leben einen Atemzug erhaschte, es ist so gut zu erklären mit diesen Vergleich, jedes tun, jedes Gespräch, alle Wünsche, alle Freude, alle Kokone, alles besteht aus diesen klebrigen Schlamm, bekommt der Kokon einen Riss wird er sofort wieder zugestopft,
          Doch da ist etwas im inneren das pulsiert, darauf wartet, wie die Lava die das harte Gestein wegsprengt um frei fließen zu können, genau so fühlt es sich seit gestern an.
          Dieses Gefühl, der Drang alleine zu sein, ist schon immer da, nur wurde er immer mit neuen Schlamm bedeckt, dieser kleine Riss, ist der Anfang und selbst wenn nach allen entfernten nichts mehr da ist, besser als ein Kokon aus Schlamm.
          gabi

  6. So nochmal,
    danke ozeane99,wir kennen uns ja schon länger hier.
    Ich wollte dazu noch sagen-ich lebe meine Wahrheit und so wie ich sie lebe
    bin ich dennoch der Meinung-ich bin noch immer eine Sucnende und Lernende,
    daher lasse ich mir von niemanden hier deren Wahrheit einfach mal so-aufbürgen
    Ich bin ich-und gut so-wie ich bin
    Ein liebevolles Miteinander
    stillerheld….
    bezieht sich auf einen Kommentar…taca…………
    aber lieb und ehrlich gemeint*************

  7. Solange man in der Zelle verliebt ist, weil man dort geboren ist ,bleibt man ein Gefangener . Solange man Gefangener ist, redet man von Freiheit, ohne sie zu kennen, doch sie sich vorzustellen. Dies nennt man Freiheitswunsch.

    Ihn hegen Viele, doch die Wenigen tun etwas dafür . Die Allermeisten geben sich zufrieden, nur von ihr zu sprechen und weiter zu schlafen.

  8. Ich glaube auch,dass wir immer Suchende sind-solange wir noch irdisch sind.
    Wer kann behaupten-er kennt die Wahrheit?
    Auf den anderen Ebenen ganz sicher
    lichtvolle Grüße
    stillerheld

    • Guten Morgen stillerheld 🙂

      wie willst du zu den anderen Ebenen kommen ohne die Wahrheit zu kennen.

      Dort gibt’s die Wahrheit und bei uns hier ist sie nicht zu erwerben????? 🙄

      Ja wie soll man dann in das Land der Wahrheit kommen so ganz ohne Wahrheit?

      Was hätte das Leben dann hier für einen Sinn, wenn man sowieso nicht weiterkommt.
      Keine Möglichkeit zur Wahrheit, keine Möglichkeit ins Land der Wahrheit zu kommen. „kopfkratz“ , da stimmt doch was nicht. 😯

      Liebe Grüße

      • Hier lässt sich gut erkennen, wie unterschiedlich Begriffe wie „Wahrheit“ interpretiert und empfunden werden können. Keine Sichtweise ist „richtiger“ als die andere, und 1+1 ist nicht immer gleich 2.

        Mit Logik kommen wir immer nur bis an eine gewisse Grenze. Verständnis stellt ich oft erst dann ein, wenn man aus dem Kopf herausgeht und versucht, mit dem Herzen zu sehen.

        • 🙂 ich denke eher, das mein Kommentar vielleicht nicht ganz klar ist, falls du mich gemeint hast oceane.

          Das mit dem Wort Wahrheit ist wie mit dem Wort Liebe.
          Welche „Bedeutung oder Interpretation“ von Wahrheit oder von Liebe wird genau beschrieben oder gemeint mit einem Kommentar. 🙂

          Liebe Grüße

        • Liebe ozeane99-ich danke Dir,
          du sprichst wahre Worte…..Verständnis-jeder aus seiner Sicht und aus dem Herzen
          heraus leben.
          Dennoch sage ich:wer die ganze Wahrheit kennt….?<++++++++++++++hier auf
          dem schönen,gepeinigten Planeten noch nicht ganz.
          Ich arbeite jeden Tag daran…
          Aber ich will auch hier von niemanden-deren "Wahrheit"aufnehmen.
          so wie ich fühle und bin-so bin ich gut…und wir lernen trotzdem weiter******
          Liebevolles Miteinander
          stillerheld

    • Wer glaubt, weiß nicht. Wer weiß, glaubt nicht .

      Zu eine Frage als Antwort einen Glaubenssatz zu geben ist nicht weise, doch eine Möglichkeit.

  9. Wahrheit ist das, was der Mund nicht auszudrücken vermag.
    Sie wohnt dort, wo Worte aufhören, Formen nicht auftauchen und Wünsche sich auflösen.

    Wer die Wahrheit kennt, muss schweigen um sie richtig auszudrücken.

    • Hallo Muktananda, schön das du noch da bist. 🙂

      Liebe Grüße

      • Wo soll ich denn sein? Ob mit Form oder nicht, gibt es keinen Platz , wo ich nicht bin.Hallo!!

        Ihr sprecht da über die Wahrheit. Ihr habt jeder eine Wahrheit, eine absolut persönliche Wahrheit , die jedoch nicht DIE Wahrheit ist. Die Absolute Wahrheit übertrifft jede Subjektivität, schockiert und befreit zugleich, jedoch ist nicht die persönliche Wahrheit , woran die aller Meisten mit Zähne und Finger fest halten.Die persönliche Realität bedeckt die Absolute Realität. Einmal die Absolute Realität errungen, wird man dem Wahrnehmenden auf der Stelle kristallklar, in welcher finsterer Isolationszelle sich bis dahin befand. Diese Art der Realität wahrzunehmen ist ein einmaliges, unübertroffenes Erlebnis, das alles zerspringt und wegpustet, was bis dahin unter „Wissen“ verstanden und geglaubt wurde . Diesen Ballast trug man auf dem Rücken und hing so schwer , dass die Frische der Freiheit komplett gesperrt wurde und den Flug darin unmöglich machte. Man wollte fliegen, doch man blieb am Boden fest geklebt. Um an Höhe zu gewinnen, muss man den ganzen Ballast über Bord werfen.

        Wahrheit ist genau das, was man nicht wiedergeben kann. Alles verblasst unter dem Lichte der Wahrheit. Alles. Die Illusion und all die Fragen , das Leiden und der Glaube samt Glauben. Nur die Wahrheit macht frei . Alles andere ist Glasglocken Nebel.

        • Hallo Muktananda, eigentlich dachte ich du schreibst nicht mehr, ich war freudig überrascht das du es doch noch tust und somit noch in Blogs da bist. 🙂

          Liebe Grüße

          Tula

  10. Frage mich nicht. Ich kenne meine Wahrheit, aber ich werde dir nicht davon erzählen.

    🙄 Aber du erzählst uns doch hier gerade von deiner Wahrheit. 😯

    • Wirklich…? 😉

      • Liebe oceane, der Artikel beschreibt ja deine Wahrheit, so wie du eben denkst und fühlst, das ist doch nichts anderes als deine Wahrheit, die du uns mitteilst.

        Ich persönlich finde das auch gut, so entsteht ein Austausch aber seine Wahrheit in einen Artikel schreiben, in den du schreibst du teilst deine Wahrheit nicht mit, diese Aussage ist für mich ein bisschen komisch und das hab ich auch geschrieben oder mitgeteilt. 🙂

        Liebe Grüße

        • Liebe Tulacelinastonebridge,

          dass das für dich komisch klingt, ist völlig in Ordnung, und auch dass du das mitteilst. 🙂

          Vielleicht erschließt sich dir noch etwas, wenn du nochmal genauer liest. Vielleicht auch nicht. Auch das ist in Ordnung. Zur Wahrheit nur soviel: ALLES was ich tue, sage, denke und mitteile, ist letztlich meine „Wahrheit“.

          Ich kann keinen Schritt tun, ohne meine Wahrheit zum Ausdruck zu bringen. Selbst ein Blick in meine Augen wird dir meine Wahrheit zeigen, auch wenn ich noch gar nicht den Mund aufgemacht habe, um etwas zu sagen. Diese Wahrheit ist Bestandteil der Gesamtheit dessen, worin sich mein Wesen ausdrückt, und was ich bin.

          Worüber ich hier geschrieben habe, ist das „Fragen nach Wahrheit“. Du kannst den Begriff Wahrheit hier vielleicht auch durch „Rat, Meinung, Ansichten, Perspektive“ ersetzen. Ich beschreibe hier meinen Umgang mit der Suche nach Wahrheit. Deshalb: Frage mich nicht, wie das Leben geht, ob xxx richtig oder falsch, gut oder böse ist. Frage mich nicht, ob es xxx gibt oder nicht gibt. Frage mich nicht, was jetzt der nächstbeste Schritt für dich ist. Ob xxx wichtig oder unwichtig ist. Jede Antwort wäre meine Wahrheit, muss aber nicht unbedingt deine sein.

          So gehe ich mit dem Wahrheitsuchen um – zumindest versuche ich es. Ich sehe es mir selbst nach, wenn es mir nicht immer gelingt, denn ich lerne täglich Neues.

          Insofern stimme ich dir zu: Ja, ich erzähle hier von meiner Wahrheit. Ich kann gar nicht anders. 🙂

          Herzvolle Grüße, Océane

        • Richtig oceane für mich gehört die Wahrheit die du oder irgendjemand anderer ausdrückst durch dein Sein und die Wahrheit die du verbal weitergibst zusammen, ich kann da nichts trennen. Dankeschön und liebe Grüße 🙂

  11. Verbunden sein und doch bei mir selbst sein, Vertrauen und Staunen wohin mich mein Weg jeden Tag führt voll Freude. Und ist der Tag auch mal dunkel dann ist es schön zu wissen, dass es eine berührende Hand gibt, die mich hält.

  12. ja,so sind wir eben noch irdisch,
    da zum Lernen,
    zum weitersuchen nach der Wahrheit
    alles Liebe
    stillerheld************************

  13. Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Wer kennt die wirkliche Wahrheit? Wie oft glaubt man die Wahrheit zu kennen und muss dann doch erfahren, das man einem Irrtum
    aufgesessen ist.
    Mir ist schon mehrfach passiert, das ich einen Artikel geschrieben habe,
    von dem ich überzeugt war, das dieser den Tatsachen entspricht. Dann
    stellt sich durch einen Kommentar eines Lesers heraus, das mein Artikel
    nicht den Tatsachen entspricht. In diesem Fall lasse ich den Kommentar des kritischen Lesers zu, damit die Leser über meinen Irrtum informiert sind.

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