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Denkanstöße zur Selbstbetrachtung

Sven(von Sven)

Mit dem Frühling und dem Erblühen der Natur werden einmal mehr die wiederkehrenden Zyklen deutlich.

Was auch immer sich im Herbst zurückzieht, um im Winter zu ruhen, zeigt sich jetzt erneut und strebt zum Ausdruck der Blüte. Es wird auch ein weiteres Mal seine Früchte tragen.

Alles ist ein Ein- und Ausatmen. Alles was entsteht, vergeht auch wieder, um dann erneut zu wachsen. Alles ist ständig auf dem Weg zu sich selbst.

Angewendet auf unsere gesellschaftliche Situation kann man erkennen, dass es seit Ewigkeiten Zyklen von Wachstum und Niedergang menschlicher Zivilisationen gegeben hat und auch weiter geben wird.

Diese materiellen Welten haben einen bestimmten Zweck. Und dieser Zweck ist Selbsterkenntnis aus Erfahrung.

Egal an welche Positionen wir uns heften, egal wofür oder wogegen wir kämpfen – es ist immer lohnenswert nach dem eigentlichen Sinn zu forschen. Dies geht natürlich nur, wenn wir etwas Abstand zur Betrachtung nehmen.

Und dazu möchte ich hier einladen. Jeder Absatz sollte in absoluter Ruhe gelesen und verdaut werden.

Nur so können diese Worte zu Einsichten führen, an denen wir nur allzu oft und viel zu flüchtig vorbeigehen, immer auf der Suche nach dem Glück und dem Sinn….

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Denken ist Betrachtung in Abstraktionen. BewusstSEIN zeigt die Ganzheit.

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Alles worüber du sprichst, kommt aus Gedanken, mit deren Fragmenten du nicht klar kommst.

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Wenn der Verstand ruhig ist, gibt es nichts, worüber du reden musst.

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Tief unterhalb, sowie zwischen allen Gedankenströmen und Formen,ist die eine Leere, aus der alles Seiende entspringt. Hat etwas seinen Ausgleich gefunden, kehrt es dorthin zurück.

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Jeder Gedanke ist eine Frage und entsteht durch fragmentierte Wahrnehmung.

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Jede Bewegung folgt einem Impuls.

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Siehst du die wahre Ursache eines Gedankens nicht, so bindest du dich an ihn. Damit erschaffst du den Raum, in welchem sich die Antwort auf die Frage entfalten kann.

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Die größte Freiheit besteht darin, Gedanken und Impulse bewusst beobachten zu können, ohne darauf reagieren zu müssen.

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Alles was dich beschäftigt, erschaffst du im Hinblick auf SELBSTerkenntnis. Nimm also jede Situation an, denn sie zeigt dir etwas über dich und deinen Umgang mit dir selbst.

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Dein Verstand ist eine Ansammlung verschiedener Gedanken, Sichtweisen und Wahrnehmungen. Hat sich deine bewusste Wahrnehmung ganzheitlich erweitert, lösen sich die Einzelwahrnehmungen und Gedanken in der Einheit auf. Der intellektuelle Verstand geht ins absolute BewusstSEIN ein. Dort ist die Summe aller Gegensätze im Ausgleich, dort ist ewiger Frieden.

In dieser Mitte triffst du dein wahres, ewiges Wesen. Alles andere sind Teilansichten und Projektionen.

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Du kannst immer nur das verstehen und ausgeglichen beobachten, was du im Zustand von Bewusstheit erfahren hast.

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Die maximale Einsicht aus einer Erfahrung geschieht durch absolute Annahme und Hingabe an die Situation in Bewusstheit.

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Was auch immer du jetzt verurteilst, dessen Sinn und Ursache wirst du eines Tages erkennen und annehmen können. Die Zeit trennt die Einzelwahrnehmungen, die in der Ganzheit deines Wesens EINS sind.

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Je mehr du über dein wahres Wesen herausgefunden hast, umso mehr Stille und Frieden wirst du auch nach außen hin ausstrahlen. Dies ist der Ausdruck von SELBSTerkenntnis und SELBSTverwirklichung.

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Es gibt nichts zu verändern, es kann nur die Sichtweise verschoben werden. Bewusste Beobachtung IST die Veränderung.

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Ich wünsche jedem Suchenden die passenden Erfahrungen und Momente der Ruhe und Einsicht auf dem Weg zu sich selbst.

2 Kommentare zu “Denkanstöße zur Selbstbetrachtung

  1. Super !!! Danke

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