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Ute Strohbusch: Der Zyklus unserer negativen Identitäten

jojoQuelle: http://www.utestrohbusch.de

Viele kennen ihn aus dem Kreislauf von Diäten – den Jojo-Effekt. Dass dahinter aber ein allgemeingültiges Prinzip steckt und es diesen Jojoeffekt in allen Lebensbereichen gibt, ist den wenigsten wirklich bewusst. Wir haben ein „Problem“, kämpfen dagegen an, erleben eine kurzzeitige Verbesserung und finden uns wenige Zeit später im alten Modus wieder. Geldmangel, Einsamkeit, Krankheit, Misserfolg… alle haben den gleichen Effekt wie eine Diät: Nach kurzem Erfolg ist man wieder da, wo man immer war, oder man hat plötzlich ein anderes Problem.

Das Problem kann nicht dort gelöst werden, wo es sich zeigt. Denn das, was das Problem erschafft, kann es nicht gleichzeitig lösen, obwohl es uns die Lösung in Aussicht stellt… der Verstand. Im Gegenteil, je mehr wir uns auf Lösungen fixieren, desto mehr zementieren wir das „Problem“ ein. Und wenn sich die erwünschte Lösung einfach nicht einstellen möchte, haben wir einen neuen weiteren Konflikt: Wir sind offensichtlich unfähig, es zu lösen.

In Bezug auf ein Problem oder einen Konflikt irgendetwas zu unternehmen bedeutet in Wahrheit, ihn mit mehr Energie zu versorgen, ihn für uns selbst glaubhafter zu machen, ihm mehr Realtität zu verleihen. Der Verstand kann immer nur Wahrheiten entdecken, die er zuvor selbst bestimmt hat, weil er ausschließlich in sich selbst fischt

Ja, er sucht verzweifelt nach dem Urzustand, den wir alle als Erinnerung in uns tragen: den Frieden, die Einheit, die All-Liebe, dahinter ist er ein Leben lang her. Da er aber die Ursache ist, dass wir dieses Paradies scheinbar verloren haben, kann er nicht gleichzeitig die Lösung sein, obwohl er sie permanent anbietet.

Ständig sind wir auf der Suche nach bedeutungsvollen, angenehmen Dingen, die uns „besser fühlen lassen“…. besser, irgendwie „ganzer“, und vor allem dauerhaft und stabil. Und schon sind wir in der spirituellen Falle. Wir meditieren, lösen „Blockaden“ und lassen uns von anderen Menschen mit „Energie versorgen“, die angeblich blockiert oder abgespalten ist, lassen uns Chakren reinigen, schreiben Wünsche auf Kerzen und ernähren uns vegan… Und wenn wir richtig daran glauben, hilft die Energieübertragung auch noch, kurzzeitig. Danach geht es uns wie vorher. Nicht anders ist es mit der Liebe, dem Lottogewinn, dem neuen Job, einem Gesundwerden… alles macht uns Glücklich… ein paar Tage lang, manchmal sogar Wochen.

Wir suchen ein Leben lang nach Hintergründen und Ursachen unseres SCHMERZES, und wenn wir sie nicht in der Kindheit finden, dann in einem anderen Leben… Und merken nicht, dass der Verstand uns schon wieder austrickst und uns ein neues ICH verpasst: das spirituelle Ich. So machen wir Erfahrungen von erhöhten Geisteszuständen, begegnen plötzlich Engeln und können Botschaften von diesem und Jenem Geistwesen channeln. Daraus werden Anleitungen und neue Konzepte gewebt und wir erfahren, wenn wir uns anstrengen und regelmäßig still sitzen, endlich vielleicht das, was wir erwartet haben…

Ohne zu begreifen, dass es wieder aus derselben Quelle kommt wie immer: aus dem menschlichen denkenden Geist, der das produziert, was wir ihm erlauben.

Wir glauben, die Welt und das Jenseits zu verstehen, ohne zu bemerken, dass WIR SELBST es sind, die es erschaffen, und das in immer neuen kollektiven Übereinstimmungen. Wir sind die Schöpfer aller Vorstellungen und aller Wirklichkeit und entwickeln dadurch die Welt weiter, und trotzdem glauben wir hartnäckig daran, dass es sie schon vor uns und nach uns geben muss und wir nur „hineingeboren“ sind. Ohne zu erkennen, dass es die Gedanken sind, die sowohl die Gefühle als auch die Wirklichkeit „da draußen“ erschaffen.

Wir müssen die Welt nur verstehen, UNS nur verstehen… wir müssen uns nur entwickeln, erhöhen, verbessern, heilen, ausdehnen, gesunden, und irgendwann hoffentlich erwachen… DANN wird Friede sein in uns.

Wir erschaffen in unserer Vorstellung immer Ideen, die GRÖßER sind als wir. So darf sich der Verstand weiter BEWEGEN und uns antreiben, denn wir kommen nie an. Wenn wir Lichtwesen erschaffen, wenn wir einen Gott erschaffen, sind wir dann selbst nicht unendlich klein und zerrissen?

Auf dieser Suche entwicklen wir ununterbrochen neue Konzepte, neue Ziele… und irgendwann werden wir ganz sicher dauerhaft glücklich sein. Aber selbst die eigene Bedeutsamkeit in alten oder neuen Konzepten kann einen nur kurzfristig erheben… dann sind wir wieder dort, wo wir gestartet sind…. in denselbem Schmerz, den wir einfach nicht loskriegen.

Das Problem sind nicht unsere Probleme, sondern der Glauben, welche zu haben. Das Problem ist der denkende Geist an sich.

Es reicht nie, egal, was wir tun, um das Gefühl zu haben, angekommen zu sein, gut genug zu sein oder dass das, was gerade ist, absolut in Ordung wäre.

Und so kann uns weder die große Liebe, die wir endlich erkämpft haben, das neue Auto, die bessere Ernährungsweise, noch die Fähigkeit, plötzlich ein gefragtes Medium zu sein, wirklich dauerhaft glücklich machen. Ein neues Ziel muss her…

Wir leben leider kein Leben immerwährender bedeutsamer Ereignisse, die uns fortwährend ankicken und beflüglen, obwohl es viele versuchen. Wir leben ein Leben von Dogmen und Ansichten, die uns seit unserer Kindheit verpasst wurden und die wir stetig übernehmen. Wir sind nur der Abklatsch von allen anderen, selbst wenn neue Theorien und Konzepte noch so zauberhaft klingen mögen. Es ist ein permanentes Weiterreichen von Ideen.

Die tiefsitzenste Idee ist die des „Ich“, aus dessen „Mitte“ wir uns wahrnehmen. Die Vorstellung einer festen Größe in uns. Und der moderne Glaube durch spirituelle Techniken irgendwo anders hinzukommen, wo Erlösung von dem Ganzen ist. Oder der Glaube, dass ich unser Denken ausschalten ließe, wenn wir nur lange genug meditieren. Früher haben wir andere Dinge geglaubt, heute ist NewAge unser Credo.

Doch da ist kein Schalter, an dem sich das Denken ausschalten ließe. Wir kommen vielleicht irgendwann dahinter, dass wir gar nicht selbst Ursache dieser Gedanken sind, sondern dass die Quelle unabhängig von uns zu existieren scheint. Wir meditieren und bemerken, dass wir den Denkenden nicht finden können. Sie scheinen ein Eigenleben zu führen aus Bildern, Kommentaren zu den Bildern, Kommentaren zu den Kommentaren von Bildern, Ängsten, Wünschen, Sehnsüchten und Diskussionen mit uns selbst. Es gibt ein Ich und ein Welt, es gibt ein drinnen und draußen, es gibt ein gestern und morgen. Nur eins gibt es scheinbar nie: ein Hier und Jetzt.

Durch spirituelle Übung gelingt es hin und wieder, den Gedankenfluss zu richten, zu lenken, zu verlangsamen, zu fokussieren auf den Atem oder ein Bild in deinem Kopf. Doch im Grunde führt es dauerhaft eher zu einer Art Hypnose, mit der man durch die Welt geht, denn zu Glück und Lebendigkeit. Man beschränkt sich auf weniger Bandbreite, ohne es zu bemerken, und glaubt sich auch hier wieder im Zustand der Erlösung. Es ist eher ein vorzeitiges Einschlafen als ein Aufwachen. Das Wesen unserer „Persönlichkeit“ bleibt auch davon nicht berührt. Wir sind weiter ein ICH, wenn auch ein hochkonzentriertes, fokussiertes.

Je weiter wir uns fokussieren, meditieren und transformieren, desto mehr dehnen wir nur eins aus: unsere Neurosen.

Vielleicht gelingt es uns sogar, Begegnungen mit Engeln zu erschaffen. Wow! Welch bedeutsame Bewusstseinsentwicklung! :-)) Wir sind ein ICH, welchem ein Engel erscheint. Doch der Engel ist immer noch unser Geist, unser Verstand, und Frieden und Glück werden wir auch dadurch nicht dauerhaft finden. Vielleicht versuchen wir mal, unseren Körper zu verlassen? Schließlich haben ja andere von solchen Erfahrungen berichtet…. Alle Methoden, die wir anwenden, um uns zu transzendieren, unseren Verstand zur Ruhe zu bringen oder uns zu entwickeln, führen uns nicht über unser ICH hinaus. Wir können uns dami erforschen und Zusammenhänge verstehen, wir können erkennen, wie dieses ICh funktioniert, aber verlassen können wir es nicht. Wir sind weiter demselben alten Zyklus und Jojoeffekt unterworfen.

Und so fragen wir uns irgendwann zurecht: Gibt es überhaupt eine Lösung? Ein Entrinnen?

NEIN.

Wir sind nicht hier, um zu entrinnen. Wir sind hier, um Mensch zu sein.

Indem wir ständig versuchen, uns der Wirklichkeit des Jetzt zu entziehen, beschneiden wir ununterbrochen unsere Freiheit. Wir kämpfen gegen dieses und jenes, wir wehren uns, gegen das, was ist, wir sagen ständig Nein zu allem, was gerade geschieht. So leben wir ein Leben im Mangel, weil wir andauernd dem Mangel, den unser Verstand als solchen bewertet, ausweichen wollen.

Unser Leben besteht fast ausschließlich aus Mangel und Verweigerung, aus Rückzug und Abwehr. Gleichzeitig geben wir die Schuld daran der Welt da draußen, die uns erst dazu gemacht hat, denn wir wären sonst ja nicht so geworden.

Noch tiefer sitzt die Schuld unserer Unfähigkeit, dem Dilemma zu entkommen, egal, was wir unternehmen. Das ist der biblische Rauswurf Luzifers aus dem Paradies… Wir sind Luzifer! Wir müssen etwas verbrochen haben oder sind nicht würdig, nicht wert, im Himmel zu sein. Wir sind daraus verstoßen worden und gelangen nicht zurück. Nicht bevor wir dieses und jenes an uns verbessert haben. Oder bis wir Diesen und Jenen dazu gebracht haben, uns zu lieben, anzuerkennen, und bis er oder sie uns das Gefühl, wieder im Paradies zu sein, zurückbringt.

Und solange erschaffen wir weiter Beziehungs-Modelle, Religion, Philosophie und spirituelle Erlösungskonzepte.

Aber wie soll die Suche nach Glück, Erkenntnis und dem verlorenen Paradies je über sich selbst hinausgelangen?

Ich hatte mal eine witzige Postkarte, die den Kern vollkommen trifft: Alle blöd, außer ich.

Und doch ist Wandel alles, weil alles Wandel ist. Wandel ist Veränderung. Aber der Wandel vollzieht sich dann nicht aus der Wahrnehmung des Ichs heraus, sondern ist ein passiver Vorgang, ein Geschehen lassen dessen, was geschehen will und MUSS. Das Leben an sich ist Wandel und unterliegt kaum unserem Willen. Das Leben muss sich stets wandeln und verändern und alles fließt mit.In dem Moment, wo ich bewusst oder unbewusst etwas manifestiere, bedeutet sein Entstehen sogleich sein Ende.

Die Lösung liegt darin, keine Lösung zu suchen. Die Lösung ist das Aufgeben der Lösung. Nur HIER ist Leben möglich.

Das Denken meint zwar, es sei davon nicht betroffen und versucht hartnäckig einen stabilen Zustand zu erreichen. Aber in dem Moment, wo etwas durch den Gedanken Wirklichkeit wird, beginnt es bereits wieder, sich zu verändern, umzuwandeln, zu zerfallen. Nur durch unsere manische Art, Kontrolle darüber haben zu wollen, erschaffen wir unser gefühltes Leiden.

Unser Denken ist ein so dichtes komplexes raffiniertes Knäuel geworden, dass wir es als festes ICH wahrnehmen. Als innere Instanz, die wir sind. Der Gedanke des Ichs ist so überzeugend, dass wir ihn für die Quelle der anderen Gedanken halten. Und das, was unser Denken erschafft, nehmen wir als Welt außerhalb von uns wahr. Die Gedanken, wir wir unablässig denken, bilden die Welt, in der wir uns wähnen. Und diese verhält sich so, wie wir es erwarten, egal, welches Ich mir gerade vor uns hertragen, denn wir SIND diese Welt, auch wenn wir meinen, hier drin in diesem Körper in unserer Mitte zu sein… Außen und Innen sind nicht getrennt.

Solange wir glauben, uns fehlt noch etwas, machen wir dies außen sichtbar und wir finden auch jemanden oder etwas, der/das es uns beweist. „Also ich habe jetzt tausend Dinge gemacht und fühle mich immer noch so unzufrieden und unruhig und auf der Suche… Vielleicht ist da noch etwas, was es erst noch aufzulösen gibt?“ Klar, du wirst jemanden finden, der dir eine Blockade, ein verstopftes Chakra, ein unerlöstes inneres Kind oder ein Wesen bescheinigt, welches dir Energie absaugt. 😉

Unsere Anhäufung von Wissen, biologischer und geschichtlicher Vergangenheit, Kultur, Politik, Erziehung, Ernährung, historische und genetische Informationen, Religion nicht zu unterschätzen, und seit neuestem Esoterik und Spiritualität – haben unser Denken zu solch einem komplexen Gefüge werden lassen, dass es Identifikationen und Anhaftungen so mannigfaltig wie undurchsichtig gemacht hat. Wir sind inzwischen so verkopft, so entkörpert, dass wir Erfahrungen nicht mehr direkt machen können, sondern nur durch die tausenden Filter unseres Verstandes und seiner konditionierten Muster. Wir ERLEBEN nichts, wir wir leben ausschließlich in Vorstellungen und Projektionen ÜBER ETWAS, was gerade geschieht, die in Bruchteilen von Sekunden die reale Erfahrung und Begegnung verhindern.

Das Denken und die projizierte Realität, die das Denken unentwegt erschafft, sind so kompliziert, verknüpft, sich bedingend und vor allem undurchschaubar, dass wir glauben, es handele sich hier tatsächlich um DIE Realität.

Und unter all dem haben wir das unentwegte Gefühl, nicht zu genügen, nicht genug geliebt zu werden, ausgeschlossen oder Außenseiter zu sein. Komischerweise glaubt das jeder. Eine Welt voller Außenseiter. Alle anderen sind die Herde, wir sind das schwarze Schaf.

Das Gefühl, nicht geliebt zu werden, entsteht durch den dualen Verstand, der alles aufspaltet durch seine Bewertungen in gut oder böse, Fülle oder Mangel. Im Grunde genommen ist diese Form des sich abgelehnt Fühlens aber nur ein nicht wahrgenommener Aspekt der fehlenden Eigenliebe. Denn wir bewerten nicht nur die duale Welt, die wir erschafft haben, sondern auch ihren Schöpfer, nämlich uns selbst. Und egal, wieviele Bücher wir lesen, wie viele Seminare wir besuchen, wie viele Menschen wir versuchen davon zu überzeugen, uns zu lieben, es will uns einfach nicht gelingen, dieses Gefühl dauerhaft zu etablieren.

Das Problem ist unsere Vorstellung, was Liebe ist. Liebe kann man weder geben noch erhalten, man kann sie nicht teilen und nicht erzeugen. Man kann sie auch nicht heiraten oder festhalten. Sie kann uns nicht füllen, nichts wegnehmen, sie kann uns nicht die Einsamkeit vertreiben, nicht unseren Mißmut oder unsere Sorgen, nicht unser Mißtrauen beseitigen oder unsere Minderwertigkeit.

Liebe ist das, was in dem Moment entsteht, wo es KEINE Beziehung gibt zu etwas oder jemandem. (Ein empörter Aufschrei unter den Lesern! :-))

Liebe verschwindet in dem Moment, wo ich anfange mich wieder auf etwas zu beziehen… auf mein ICH, einen Standpunkt, eine Idee, einen Wunsch… irgendeine feste Größe. In dem Moment entzieht sie sich wieder unserer Wahrnehmung.

Das, was wir zu 99% für Liebe halten, ist unser VERLANGEN, unser Wunsch nach Liebe. Unsere Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies, wo nichts geteilt ist. Weil es dort nichts gibt, nicht einmal „uns“. Es ist der Wunsch, dass es mit dem Leiden, dem ICH, dem Zerstückelten, dem Fragmentierten, dem Dualen in uns ein Ende haben soll.

Liebe lässt sich weder erschaffen, noch festhalten. Sie ist das Leben selbst, und sie ist uns nur zugänglich im AUGENBLICK, dann, wenn wir nicht identifiziert sind, weder ein ICH noch ein DU vorhanden ist, im JETZT, außerhalb der Zeit und damit außerhalb des Denkens.

Wir sind nicht die, die die Liebe erfahren, erreichen oder erschaffen. Wir SIND die Liebe.

Warum solltest du nach etwas streben oder suchen, das du sowieso schon bist? Weil du tausende Ideen und Glaubensmuster hast, dass sie außerhalb von dir läge, dass du sie nicht wert bist, dass du sie bekommen musst, dass man sie dir vorenthält.

Und entsprechend verhält sich dein erschaffenes Universum. Du behältst immer recht.

Gibt es eine Lösung? Ja die gibt es. Die Lösung ist, alle Lösungsversuche endlich zu lassen. Sobald du anfängst, deine Abwehr aufzugeben, verändert es sich. Es ist wichtig, bis zur Grenze des Verstandes vorzudringen, um seinen Irrsinn zu verstehen. Wenn wir erkennen, wie unfrei wir dadurch sind, wie Leid permanent von uns selbst erzeugt wird, so bringt uns das noch nicht darüber hinaus.

Wie aber können wir uns transformieren? Wirklich geschehen kann das dort, wo kein ICH vorhanden ist, wo keine Zeit stattfindet, in jedem Augenblick. Wenn wir uns dazu entscheiden, unser marionettenhaftes Sein aufzugeben und langsam zu transzendieren. JETZT.

Mehr auf: http://www.utestrohbusch.de/

(c) ute strohbusch 2015

13 Kommentare zu “Ute Strohbusch: Der Zyklus unserer negativen Identitäten

  1. liebe Ute!

    grandioco!!!

  2. Ja, ja… Advaita und die Non-Dualität lässt grüßen!
    😉

    @strohbusch:
    Nicht dass diese (deine) Theorie/Erfahrung nicht stimmen würde,… nur ist/war sie mir zu wenig!!! JA, genau so!
    Ich nenne das, den Zustand der „glücklichen Pflanze“!
    🙂

    Im Jetzt sein und frei von Ich oder Ego werden!
    Mag sein!

    Aber wie @Horst schon sagte: wozu sind wir wirklich hier?

    ICH für meinen Teil suche nicht die Erleuchtung! Wozu?
    Ich suche lieber die wahre FREIHEIT als Mensch!!!

    Diese bedeutet (für mich!): sofortige Manifestationskraft!

    Im Konkreten heisst das: dinge manifestieren (auch gesundheit), teleportieren (reisefreiheit), telekinese, all-weisheit und all-wissen,… und die Liste kann so weiter gehen!

    Nur so befreie ich mich vom Sklavensystem wirklich! Und nur so können wir dann gemeinsam als FREIE Wesen die „Neue Erde“, von der viele träumen, erschaffen!
    Alles andere ist leider… nur Augenauswischerei und so super geeignet für die mächtigen Eliten dieser Welt uns weiter gefangen zu halten!

    Fordern wir gemeinsam diese Fähigkeiten zurück!

    Von wen?

    Darüber können wir gerne reden und die LÖSUNG finden!
    😉

    Alles Liebe

  3. Viele alte, tiefe Weisheiten clever verwurstet mit gnadenlosen „So ist es“ Sätzen, die weniger weise, dafür aber eine ziemliche Unterstellung sein dürften (so kann natürlich auch manifstiert werden!) – aber so ist es eben nicht (immer), liebe Ute Strohbusch. Ich hoffe, die LeserInnen lassen ihre Herzen mit lesen und so trennt sich dann die Spreu vom Weizen (oder Stroh ;-)) Deine Wahrheit ist zum Glück nicht meine Wahrheit. Ich suche nicht verzweifelt und immer wieder „nach kurzer Besserung“ nach immer wieder neuen Erlösungskonzepten. Ich habe meine „Gangart“ gefunden (ein wesentlicher Beitrag dafür war und ist das Kundalini Yoga). Inzwischen nutze ich einfach meine Schöpferkraft in Demut, Freude und immerwährendem Erstaunen und bin glücklich hier auf Erden. Wir sind spirituelle Wesen, die hier auf Erden ihre Erfahrung machen. Und natürlich „darf“ jeder das Seine dabei kreieren… Sat Nam.

    • Danke Shamsher ;-)) Ich schliesse mich dir an!! Gott sei Dank sind wir (du&ich) spirituell relativ sicher ;-)) und lassen uns dadurch nicht abbringen. Habe ihre Worte auch nicht als so schön empfunden und manch einer der noch am Anfang seiner bewussten Erfahrungen steht könnte dadurch wieder vom Weg abkommen, was ja letztendlich trotzdem seine Richtigkeit hat. Es gibt nur Einheit oder Trennung und der Text von Ute Strohbusch verursacht(e) Trennung statt Einheit! So habe ich es empfunden!! In diesem Sinne alles Liebe und nicht vergessen liebe Leser „Energie folgt der Aufmerksamkeit:-)) !!!

  4. Mag sein, wird wohl auch so sein. Allerdings hätte die liebe Seele damit wohl den Sinn verfehlt, sich in die Erfahrungen dieser Welt einzulassen. Vielleicht müssen wir die einfach spielerischer sehen und annehmen. Denn wenn wir das Modell von Ute Strohbusch konsequent weiterführen endet es schließlich in der Auflösung des Selbst bzw. in dessen Rückkehr zum Schöpfer. Dann wäre das schöne Spiel, der Weg dahin, das große Abenteuer zu Ende. Me Agape Horst

    • @ Horst

      Die Erfahrungen dieser Welt, ob glücklich oder leidvoll, sind allesamt vergänglich, darum letztlich unbefriedigend, wie schon Gautama Buddha feststellte. Warum willst Du sie festhalten? Sie haben ihren Zweck erfüllt, wenn die Seele wieder erleuchtet in die Einheit eingeht.

      Ich finde den Artikel großartig, er hat mit Advaita, wie „der Eine“ annahm, nicht das Geringste zu tun.
      Es ist genau die Lehre, die Eckhart Tolle in seinem Buch “ Jetzt- die Kraft der Gegenwart“ auch beschreibt.
      Einfach ,kraftvoll und erhellend, jenseits des ewigen Gedankenkarussells voller Wünsche und Ego-Spiele.

      LG von Lumina

  5. Wau, einfach genial!!!……………..So sieht die Wahrheit aus 🙂 🙂 🙂

  6. Wundervoll ausgedrückt! 😊ich danke dir. So hab ichs auch in Ein Kurs In Wundern „verstanden“.

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