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Warum trennen sich so viele Paare?

Paar
Ein Beitrag von Renate Zormeier

In meinem Bekanntenkreis trennen sich seit geraumer Zeit viele Paare; zu viele Beziehungen stehen vor dem AUS. Woran kann das liegen? Wo finden wir die Ursache von Beziehungsproblemen, die nicht mehr zu kitten sind?

Ist es möglich, dass sich Mann und Frau unterschiedlich schnell weiter entwickeln?

Die dem Menschen von Natur aus innewohnende Intuition ist im „Weiblichen Selbst“ von Natur aus stärker ausgeprägt. Da jeder Mensch männliche und weibliche Anteile in sich trägt, ist es eine Frage der Balance, ob die weibliche, intuitive Seite genug zum Vorschein kommen kann, oder die männliche, kopfgesteuerte, logische Verstandesseite die Oberhand hat. Unser weiblicher Anteil hat natürlicherweise einen leichteren Zugang zu seinem Bauchgefühl und zur Spiritualität, und da meist im Frau-Sein dieser weibliche Anteil stark vertreten ist, haben Frauen es hier leichter. Das ist einfach so.

Die Frau ist von ihrem Wesen her sehr eng mit Mutter Erde verbunden. Sie ist die Gebärende; sie hat das Wissen um die natürlichen Abläufe und die innewohnende Kraft der liebevollen Entscheidungsfähigkeit in ihrem Sein. Diese Eigenschaft wird auch das „Erschaffen in der Mentalen Sphäre“ genannt. In unserer Neuen Zeit, in der wir uns in das „Goldene Zeitalter“ hinein entwickeln, ist sie auch diejenige, die mit ihrem Göttinnen-Bewusstsein diese Geburt einleitet.

Sobald sie sich dessen bewusst wird, geschieht das im Kleinen, über das Kollektiv im Großen, Globalen; denn die Zeit des Patriarchats wird vom Matriarchat, und nachfolgend von der Balance beider Systeme abgelöst.

Was aber ist mit dem Mann, weshalb haben viele aufgewachte Frauen das Gefühl, ER kommt nicht hinterher? Was ist mit den Männern los, die ihre patriarchale, vernunftgesteuerte Lebensweise hochhalten? Wie kann hier Balance entstehen? Ist den erwachten Göttinnen klar, wie sie das verletzte Herz ihres Adonis, das wie eine schlafende Knospe abwartet, zum Erblühen bringen?

Gerade in unserer aufgeklärten modernen Zeit ist es notwendig für die Herren der Schöpfung eine Lanze zu brechen, eine stärkende „Lobby“ zu schaffen! Sie sind eine wunderbare Spezies, die unsere weibliche Wertschätzung benötigen um wieder in ihre uneingeschränkte Kraft zu kommen nach den Extremen des Feminismus.

Wir Frauen sind es eher gewohnt, uns Hilfe zur Heilung unserer Verletzungen zu holen. Der kopforientierte Mann tickt anders, auch er könnte weibliche Unterstützung für seine Herzheilung brauchen.

Jede Frau kennt sie, die unstillbare Sehnsucht nach einem Mann, der kraft- und liebevoll genug ist, um sie zu tragen und zu halten in ihrer ganzen Emotionalität und ihrem SEIN. Wenn die Frau versteht, dass Adonis Herzöffnung zum großen Teil auf ihre Achtung vor seiner Männlichkeit basiert, sie einen großen Anteil daran haben kann, ihn in seine Kraft zu heben oder ihn in die Härte der Lieblosigkeit zu schicken, kann das Rad der Geschichte endlich wieder in Richtung Achtsamkeit, Frieden und Gleichwertigkeit gedreht werden. Wie im Kleinen, so im Großen.

Botschaft an Männer und Frauen:

Ihr modernen Frauen und weiblichen Egos:
Gebt ab alte Angst-Emotionen, Hohn-Gedanken, den Emanzipations-Zwang, Opferhaltung und Gerechtigkeits-Forderungen. Sie sind nichts anderes als verwirrende Schleier vor eurer unbewussten Erinnerung, und eurer eigenen feminin-maskulinen Natur – ja, sie sind mehr irreführender Selbstverrat als weiblicher Ausdruck. Schaut mit weichem, liebendem, tief dringendem Blick auf die Männer dieser Welt. Schaut mitfühlend – denn die Frau hat jetzt die Aufgabe und die Macht, am Ende des Weges bereit zu sein, das männliche Wesen aus den Tiefen der menschlichen Dunkelheit wieder hinaufzuführen ins Licht – und nur ihr könnt es. Einfach aus Liebe, weil dies in eurer Natur liegt. Trefft bewusst diese Entscheidung. Sie wird euch aus eurem zwanghaften Weiber-Dasein erlösen, denn im wachen Zustand wollt ihr eine warmherzige, gebende Heilerin sein, anstatt eine kalte, fordernde Kriegerin zu bleiben. Wird das Männliche geliebt und hochgeschätzt, fließt Hochachtung und Liebe freudig zurück.

Und ihr veränderungs-resistenten Männer und männlichen Egos:
Verlernt eure Suche nach der idealen Traum-Frau. Gebt auf die Sucht nach Befriedigung durch die flüchtige, triebhafte Sexualität und die ausnahmslose Anbetung jugendlich-weiblicher Schönheit. Hört endlich auf, den weiblichen Körper beherrschen und besitzen zu wollen. Das ist Bedürftigkeit – und ist mehr irreführender Selbstverrat als wahre Männlichkeit. Schaut mit weichem, liebendem, tief dringendem Blick auf die Frauen dieser Welt. Erkennt in ihnen eure Vergangenheit, und lasst diese los. Gestattet einer wachen Frau, jetzt eure Führung zu übernehmen und euch aus den festgefahrenen Tiefen des hungernden Lebens hinaufzuführen in echte Erfüllung, ins Licht – und sie kann es, einfach weil dies in ihrer Natur liegt. Trefft bewusst diese Entscheidung. Vertraut ihr. Sie wird euch auch aus eurem zwanghaften Mann-Sein erlösen, der im wachen Zustand ein charismatischer Krieger und Führer sein will, jedoch im unerlösten Unterbewusstsein doch nur ein Schwacher und Bedürftiger ist. Nehmt ihre Achtung und Liebe ohne Bedingungen an und lasst diese Geschenke freudig zurückfließen.

Zur wahren Aufgabe des Mannes zurückfinden:
Altes verlernen und Neues zulassen

Aus dem Patriarchat kann „Mann“ sich nicht einfach hinaus denken. Er muss – auch körperlich – aussteigen lernen. Es gilt, ständig gewohnte und veraltete Denkprogramme loszulassen, ja sich neue zu erarbeiten und zu versuchen, diese mit festem Willen und mutigen Herzen umzusetzen. Das ist der erste Ansatz.
Was wäre, wenn wir damit starten, anzuerkennen, dass Männer die Söhne von Patriarchen sind, die selbst nur Patriarchen als Vorbilder hatten? Es ist also kein leichtes Umdenken, so mal eben. Es braucht Unterstützung. Um wirklich in seinem Wesen erkannt und verstanden zu werden, ist es wichtig, dass der Mann seine weibliche und männliche Seite wieder voll integrieren lernt – ohne falsche Ideale. Ja, alte und uralte Verletzungen gilt es, durch Annahme zur Heilung zu bringen. Dazu braucht er das hochsensible Verständnis seiner Partnerin und/oder seiner nächsten Umwelt.

Es ist wichtig, das richtig zu verstehen: Es geht auf keiner Seite der Geschlechter um erneute Unterordnung oder Abhängigkeit. Ein Mann kann seine wahre Aufgabe nur dann erfüllen, wenn er gelernt hat, wahrhaft zu lieben und respektvoll, vertrauensvoll und achtsam dem weiblich-göttlichen Prinzip gegenüber zu treten.

Das Erbe der Ahnen spielt immer mit

Ein ebenso wichtiger Schlüssel, das Leben kraftvoll zu meistern ist die abgeschlossene, in gegenseitigem Einverständnis erfolgte Abnabelung von der Mutter. Dies ist einer der wichtigsten Entwicklungsschritte für einen Jungen oder Mann. Denn die Qualität der Verbindung zur Mutter prägt seine Verbindung zur Weiblichkeit und sein Vertrauen in die materielle Welt.

Das Thema „Mama“ ist mit so viel Blockaden besetzt und kratzt so sehr an der männlichen Würde und am männlichen Stolz, dass es sehr tief und sehr gut im Emotionalkörper vergraben ist.

Eine gleichsam bedeutende Rolle nimmt das Verhältnis des Mannes zum Vater ein. War er ein Vorbild, das Gegenteil davon, gar abwesend oder zu herrisch und streng?

Lasst den Hilferuf des Kindes, des kleinen Jungen, in Euch zu. Ja, hört ihm offenen Herzens zu, denn er braucht Euer Verständnis und Eure Liebe. Holt ihn aus dem Abseits. Es ist an der Zeit, damit das Männerherz seine Knospe weit öffnen kann für die wahre Liebe ohne Bedingungen, die jetzt Einzug halten will.

Der wichtigste Weckruf lautet – für Männer und Frauen – zu erkennen, dass jeder von uns so lange im Patriarchat gefangen bleibt, bis wir uns einem persönlichen und tiefgreifenden Prozess unterziehen →
uns entscheiden auszusteigen.
Nur wenn Frauen wieder eingeladen werden, mitzuwirken im einst mächtigen aber jetzt maroden Reich Maskulina, können berechtigte Hoffnungen auf weit verbreitete, liebe- und verständnisvolle Liebesverbindungen aufkeimen. Dann wird die Neue Zeit eingeläutet.

Jeder Mann ist von Natur aus ein „heiliger Liebhaber“

Hier spannt sich der Bogen zur „Heiligen Verschmelzung der beiden Pole, Feminina und Maskulina“

Körperliche Verschmelzung in echter Liebe war und ist eines der wichtigsten Rituale, um in die wahre Urkraft, die Anbindung, in die Rückverbindung zu unserer Seele zu kommen. Diese Weisheit war es, die uns die manipulierten Religionen, auch die Kirche, über Jahrtausende vorenthalten haben.
Es gibt einen Weg heraus aus der gier-beladenen Schein-Befriedigung, einer kurzen Befreiung von Druck. Das ist der Weg über die „Heilige Sexualität“ zur immer währenden Freude.

Die Erkenntnis, das Männer von Natur aus geschaffen wurden, „heilige Liebhaber“ zu sein, erhebt sie über die Bedürftigkeit. Keine Sorge, es ist nichts Kompliziertes, dass sie lernen müssten. In Wirklichkeit ist es mehr ein Verlernen, das erforderlich ist. Ein Loslassen dessen, was sie gesehen und gehört haben, was ihnen vorgelebt wurde, oder sie meinten, dass es so richtig sei; all die Konditionierungen durch die Eltern, die Gesellschaft, Medien, Werbung und durch Freunde. Der Weg des heiligen Liebhabers besteht darin, die eigenen Ego-Muster zu erkennen und alte Abwehr-Mechanismen abzulösen, zu heilen, so dass sie die natürliche Liebe nicht sabotieren.

Beide Geschlechter begegnen sich neu – wenn aus Kleinheit, Angst vor neuen Verletzungen und Selbstzweifel wahre innere Größe, Freiheit im eigenen SEIN geworden sind, wenn das große Seelenwachstum in von der Reinheit der Liebe getragener Sexualität erkannt wird und wenn „Heilige Sexualität“ als Tor zum Bewusstsein, zur kreativen Schöpfungskraft aus dem Herzen kommt.
So kommen beide gemeinsam in die volle Kraft – Gott und Göttin.
Mögen wir alle in die wahre Liebe erwachen!

 

Buchtipp:

„Der (v)erkannte Mann“ – von Renate Helene Zormeier
zu beziehen im Best-Off-Verlag für € 16,50
www.bestoffverlag.de – ISBN 978-3-942427-09-8
www.kraftplatz-portal.de/mann-frau/

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zormeierRenate Helene Zormeier

Jahrgang 1954, Mutter von zwei Kindern;
geboren in Murnau; nach fünf Jahren Türkei und drei Jahren Borkum, jetzt wieder zuhause im bayrischen Voralpenland.
Sie erlebte 2005 eine totale Neuausrichtung ihres Lebens. Geschult durch das Leben, musste sie im „stonewashed“-Modus, ihre psychologischen Studien, ebenso wie ihr inneres Wachstum durch tiefgehende Seelen-Erkenntnisse, durchlaufen. Heute behandelt sie mit Energiearbeit, Körperarbeit, HypnoTrance erfolgreich ihre Mitmenschen und erreicht durch direkte Anbindung an die wahre Göttliche Quelle, tiefste Schichten.

19 Kommentare zu “Warum trennen sich so viele Paare?

  1. ist doch ganz klar, warum sich viele Paare trennen. Weil wir Abhängigkeiten immer weniger akzeptieren. Zu jedem Abschnitt im Leben passen andere Menschen. Für mich ist das selbstverständlich. Jeder Mensch bringt andere Saiten in mir zum schwingen. Sollte eine Harve nur auf zwei Saiten gespielt werden? Wohl nicht. Die Antwort ist also klar. Es ist viel einfacher als man denkt, wenn man einfach mal die alten Konventionen hinter sich lässt. Dann fliesst das Leben. Wieso überhaupt Partnerschaften? Sind wir monogame Geschöpfe? Wohl kaum. Das ist ja Selbstverstümmelung.

  2. Die wichtigste Beziehung ist die zu dir selbst und jede andere hat dort ihren Anfang.
    Es geht um Selbstliebe,Eigenverantwortung. Liebe auf Augenhöhe. Keiner kann und sollte sich für den anderen sein Wohlbefinden verantwortlich fühlen. So laufen die alten Abhängigkeitsbeziehungen. Wenn dein Partner noch alte Muster und Verletzungen aufarbeiten und heilen muss… Kannst du dadurch lernen in deiner eigenen Mitteln zu bleiben und darauf VERTRAUEN das sich alles so entwickelt wie es sein soll. LOSLASSEN UND VERTRAUEN. IN LIEBE SEIN. Das sind die jetzigen Prüfungen, durch die viele gerade durchgehen. ❤

  3. Hallo Ihr Lieben
    Es gibt da noch eine Option, weshalb Menschen sich trennen.
    Ich ging vor ca. 9 Jahren eine Beziehung ein, weil mir meine Intuition mich dazu verleitet hat.Ich wusste, dass diese Beziehung kurzfristig sein würde.
    Diese Beziehung war sehr tief Liebend und doch für mich sehr Schmerzhaft.
    Heute weis ich, dass er meine Dualseele ist, und wir nur zusammen kamen, damit ich endlich aus meinem Tiefschlaf erwachen konnte.
    Ich Danke Ihm für die Erfüllung seines Auftrages mir gegenüber.
    Leider war es mir nicht möglich, Ihn wach zu rütteln. Für diese Inkarnation hat er sich materiellen Wohlstand und Reichtum ausgesucht.
    Ich hingegen bin seit der Trennung, Mittellos und kann mir auch keine Wohnung leisten.
    Aber ich bin unendlich glücklich.
    In Liebe und Dankbarkeit zu allem was ist
    Ishani Diana

  4. Für mich hat Liebe etwas mit Freiheit zu tun. Hält man sie fest und sperrt sie ein, dann geht sie weg.

    • Liebe hat etwas mit Erhöhung zu tun. Sie ist die höchste Schwingung und kann nicht eingesperrt werden. Eine Mutter liebt ihr Kind bedingungslos, diese Liebe kann auch loslassen – denn alles ist miteinander verbunden – ein Mensch ist kein Besitz, genauso wie Liebe ständig neu erschaffen kann (Quelle).
      Freiheiten kann man sich „herausnehmen“, das sind Aspekte der Liebe als göttlicher Funken. Wird Leben genannt. Was da jeder fabriziert, ob Schmerz, Blockade, Verleumdung ist das Rasterschema jedes einzelnen.
      Wer sich einsperren läßt hat keine Hochachtung vor sich selber. Klar gibts Situationen, wo man etwas aus Liebe tut um jemanden zu helfen. Nur ist da die Frage ob es wirkliche Liebe ist oder wird da nur dazwischengepanscht.
      Die Quelle kann man nicht einsperren, aber die Menschen davon fernhalten – durch Mechanismen die auto-matisch ablaufen, wie Maschinen.

  5. Ein wahrlich wundervoller Beitrag für das liebende Verständnis von Frau zu Mann und umgekehrt, den jedes Paar in sich aufsaugen sollte. Jede Liebe hat Auswirkungen auf alle Liebenden und sogar auf das ganze Universum. Unser Hohes Herz möchte wieder schlagen und alle Seelen – Wunden düfen heilen in dieser wundervollen Zeit. An die Göttinnen: Eure Männer brauchen Euch jetzt, Eure Liebe, Eure Hingabe, Eure Heilung. Lauft nicht davon vor Euren Heiligen Aufgaben euren Adonis in die Welt der Intuition ,des Fliessens und des Vertrauens zu bringen. Diese Aufgabe können wir nicht lösen in dem wir uns Männer suchen, die das schon können, denn es gibt nicht allzuviele;) …..noch! Wirkt Wunder! Heilt Eure Wunden weiblicher Verletzungen und dann öffnet die Tore der Liebe……. weit, weit!

    • Vielen Dank für Deine strahlende Freude, liebe Shalimar. Du hast es mit dem Herzen verstanden, denn es so viel mehr möglich, als uns von unserem Umfeld gesagt und gezeigt wurde. Wenn nur mehr Menschn das Herz aufmachen und die Verletzungen als solche erkennen könnten !

    • Niemand kann jemand anderen heilen. Dadurch entstehen ja erst viele Dramen, dass ein Partner denkt, der andere brauche ihn/sie. Totale Selbstüberschätzung resultierend aus mangelnder Selbstwert Wahrnehmung. Das sind genau die alten Dogmen, die wir NICHT mehr brauchen. Es gibt immer und für jede Lebenssituation ausreichend Erfüllungsgehilfen. Die kommen von selbst in unser aller Leben. Mit anderen Worten, es ist weder nötig, mit einem Partner „auszuharren“ noch einen anderen zu „suchen“. Leben geschieht.

  6. Mohn hält sich nicht in der Vase.

  7. viel zu viel nachgedacht, es ist deutlich einfacher.
    Um mal aus einem Lied von Heinz-Rudolf Kunze zu zitieren:
    „Was sind das bloß für Menschen die Beziehungen haben, betrachten die sich denn als Staaten. Die verführen sich nicht, die entführen sich höchstens, die enden wie Diplomaten.“
    Du steckst in dem von der Gesellschaft künstlich erzeugten Glauben fest, dass man Beziehungen haben müsse. Die Beziehungen gehen auseinander, weil der Mensch dafür nicht gemacht ist. Der Mensch benötigt Freiheit. Er ist von Natur aus polygam veranlagt und möchte Abwechslung, Spannung und Neues. In dieses natürliche Bedürfnis passt eine Beziehung genauso wenig rein wie ein fester 9-to-5 Job bis zum 65. Lebensjahr.

    Die Gesellschaft hat uns leider alle „hirngefickt“ – mit sehr üblen Auswirkungen. Es stehen IMMER die gesellschaftlichen Anforderungen gegen die natürlichen Bedürfnisse des Menschen. Der Mensch ist dann irritiert wenn er bemerkt, dass es nicht funktioniert diese beiden Positionen auf einen Nenner zu bringen. Das verursacht am Ende Leid, weil der Mensch sich „falsch“ fühlt.
    Wer auch immer daher unsere Gesellschaftsnormen entwickelt hat – derjenige hatte nix Gutes im Sinn.

  8. Um in die volle Kraft zu kommen braucht man keine sexuellen Handlungen. Das ist Quatsch. Jeder kann weibliche und männliche Anteile in sich selbst integrieren, dann ist er/sie vollständig und in der Kraft. Vielleicht trennen sich deshalb so viele Paare, weil viele diesen Weg allein besser gehen. Also ohne Ablenkung zu SICH SELBST finden. Sex mag ein Sahnehäubchen sein, wenn es wohldosiert ist und nicht zur Routine verkommt, es ist aber keineswegs nötig, wie der Artikel versucht zu suggerieren.
    Wenn alles integriert und ausballanziert ist, dann verschwindet das sexuelle Bedürfnis übrigens weitestgehend. Ist auch logisch. Es gibt dann keine Bedürfnisse mehr, weil kein Mangel mehr da ist. Die Kundalini steigt auf und sitzt nicht mehr im Becken rum.

    • Es gibt für dieses Problem eine ganz einfache Erklärung. Viele oder fast alle Beziehungen beruhen auf nicht wahrhaftigen Werten. In vielen Beziehungen geht es um die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse, und des Egos.
      Die Erde und das Leben der Menschen hier werden sich komplett verändern, und alles was nicht auf wahrhaftigen Werten beruht, wird gnadenlos getrennt. Und die Primitivität der Beziehungen von Menschen wird somit aufgelöst. Dann finden sich neue Beziehungen, die auf einer andere Stufe gelebt werden können mit wahrhaftigen Werten, die eine Beziehung zwischen Mann und Frau eigentlich ausmachen sollte. Die große Reinigung hat schon begonnen, und es wird noch Unglaubliches geschehen.

      • Ich bin Deiner Meinung Mario. Es geht aber hier nicht nur um Trennungen, es geht darum, dass Verständnis, wahre Liebe einkehrt, und da ist es halt gut, wenn eine große Masse Menschen den Weg gehen kann. Der eine fängt gerade an, sich für innere Themen zu interessieren, der andere ist schon ziemlich aufgewacht und der Dritte ist sehr aufgewacht, hat aber mit seinem Emotionalkörper noch nichts verarbeitet und hängt da. Wenn er/sie aber dann noch nicht mit den alten Verletzungen im Reinen ist, dauert es länger. Wenn ALLE das EGO schweigen lassen, erkennen wir. Es geht nicht ums Rechthaben, es geht um Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Heilige Sexualität ist ein Weg, sich mit der Ekstase der Quelle zu verbinden, dies wurde uns nur gründlich verboten und abtrainiert. Das ist ERschaffen, Schöpfung, denn mit Emotionen und Gedanken wird erschaffen. Wahrhaftigkeit wird überleben. Mit Herzlicht, Renate

    • Ich wüsste nicht, wo der Artikel etwas zu suggerieren versucht. Abseits dessen sind sexuelle Handlungen wunderbar. Sie sind allerdings nach außen überstrapaziert: Sex sells, gell?!

      Wäre Sexualität nicht fein, hätten wir sie nicht und bräuchten wir sie nicht. Was nicht gebraucht wird, stirbt aus. Soweit der Darwinismus „survival of the fittest“. Das zeigt sich auch daran, dass überkommene Muster ab- und aussterben, ganz egal, wie sehr daran festgehalten wird.

      Zum Beispiel wird der Euro sterben, er ist bereits klinisch tot. Da helfen auch keinerlei Beschwörungen. Und auch der Dollar in seine Machtposition stirbt ab, egal welche Spielchen gespielt werden.

      Etwas fremd kommt mir kein Mangel = keine Bedürfnis vor. Gott hatte gewiss keinen Mangel, jedoch ein Bedürfnis, nämlich das der Schöpfung. Worum es geht ist das sich selbst schenken. Denn im Grunde ist Seualität die Begegnung mit sich selbst. Mensch schläft mit sich selbst – egal ob Mann oder Frau! Wenn das mal keine göttliche Lobpreisung ist…

    • Ein Weckruf, eine Botschaft kann ankommen, dann ist das Herz offen, der Intellekt hält nen Moment still… vielleicht setzt das Geschriebene nur einen Samen für ein späteres Verständnis. Ich wünsche allen Lesern, dass sie hier keine Suggestion fühlen, sondern:
      dass sie auch als SINGLE die Worte hinter der Überschrift,
      und den PAAREN die Bedeutung hinter dem Wort „BeZIEHUNG“ erkennen können. Es ist ein tief sitzender Sinn hinter unserer Geschichte und wie wir wieder herausfinden. Mögen wir alle auf unsere Weise mit den Veränderungen gut zurechtkommen und die frühen Werte der Urzeit wieder finden. Gott und Göttin.

      • Liebe Renate,

        ich denke das passt gut zum Thema: https://www.instagram.com/vidaguerra/ und http://www.jetzt.de/was-ist-rechts/warum-waehlen-junge-maenner-so-gerne-rechts

        Jede/r möge sich selbst seinen Reim darauf machen. In jedem Fall kann ich Deine Worte bestätigen, Dein Artikel spricht mir aus der Seele.

        Solange Mensch unentwegt abgelenkt wird von sich selbst, bleibt er ein Suchender welcher nie (oder sehr, sehr selten) findet, weil ständig nach-eifer-t. Irgendwann – vielleicht! – geht er den Weg nach innen. Wenn sich dann zwei, drei, … derart gereifte Menschen finden, ist diese Beziehung liebe-voll, weil un-ab-hängig. Sie ist heil-ig. Mann und Frau, Gott und Göttin, begegnen sich dann in Form von Erleuchtung.

        Vielleicht kennst Du Heather-Ann Lucci-Tarraf? Ihre Schwingungen sind für mich wie in Gottes Arm zu liegen. Ich bin mein ganzes Leben „SINGLE“, und ich bin keine 30 mehr. Anfangs dachte ich, etwas stimmt mit mir nicht. Aber ich habe sehr schnell gemerkt, was es mit „Single“ sein auf sich hat.

        In principio erat spirit.

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