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November – Zeit der Ahnen

Samhain – All Hallows Eve – Halloween

von Renate Helene Zormeier

Schnell hat er uns eingeholt, der graue November; er ist da und lädt uns zum „Seelenblues“ ein.

Wir sind wieder mitten in den Nächten, in denen die Schleier zur „Anderswelt“ dünner werden. Das Tor zum Reich unserer Toten geht einen Spalt weit auf. Die Katholiken gehen auf den Friedhof zum Gedenken an ihre Verstorbenen Familienmitglieder. Bei uns in der westlichen Welt werden wir zu Allerheiligen und Allerseelen immer alle traurig, besuchen unsere verstorbenen Verwandten an ihren Gräbern, zünden eine Kerze für sie an und das beginnende Novemberwetter macht uns zusätzlich depressiv.
Sollten wir uns nicht eher an die schönen Stunden erinnern und uns darauf besinnen, dass nur die körperliche Hülle gestorben ist, weil doch die Seele entweder schon glücklich im Licht ist oder bereits in einen neuem Körper inkarniert ist?

Das Jahr der Kelten begann bereits in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Die Inselkelten des fernen Westens nannten dieses große Fest Samhain, was zu Deutsch soviel wie Sommerende bedeutet. Während der Feierlichkeiten stand nach keltischem Glauben die Zeit still, so konnte es vorkommen, dass das Fest auch schon mal 2 Wochen andauerte.
Samhain gehört zu den Mondfesten und sollte eigentlich in der Nacht des 11. Neumondes gefeiert werden. Es hieß zudem in manchen Regionen „All Hallows Eve“, also „Aller Heiligen Abend“, heute nennen wir es Halloween.

In der Zeit Ende des Sommers, des Winternachtfestes, beginnt die Natur zu sterben, um im Frühling wieder neu geboren zu werden. Unsere Vorfahren nahmen sich immer ein Beispiel an der Natur, feierten die Gaben und Früchte, die die Natur über den Sommer für die Menschen reifen ließ – als Erntedank ehrte man an Samhain die Geister der Erde. Die absterbenden Pflanzen, die sich für ihren Winterschlaf bereit machten, erinnerten die Menschen an ihre verstorbenen Vorfahren, denen sie an diesem Tag ebenfalls gedachten.
So konnten Ahnen nächtliche Besuche bei ihren lebenden Verwandten machen und ihnen damit Glück bringen. Es war also kein Fest der Trauer – so wie im christlichen Glauben Allerheiligen/Allerseelen – sondern ein Fest der Freude und des Überflusses.

Samhain ist ein Fest der positiven Jahresbilanz – eine Art Erntedank – bei dem Körper, Geist und Seele auf ihre Kosten kommen sollten. Daher wurden rituelle Festmahle in der Gemeinschaft veranstaltet, wo Unmengen an Schweinefleisch verzehrt wurde, das nach keltischer Ansicht Unsterblichkeit verlieh. Aber auch Vergebungen ausgesprochen, alte Geschichten bereinigt und gute Vorsätze für das kommende Jahr vorgenommen.

Der keltische Silvester war ein besonderer Glückstermin, deshalb war es auch eine beliebte Gelegenheit für Eheschließungen. Heute können wir die Gelegenheit zur Klärung so mancher Familiengeschichten wahrnehmen. So viele Themen gehören geheilt und befriedet, denn sie wirken bis in unsere Zeit.
Der Satz: „Wir sind es, auf die wir gewartet haben“, klingt zwar schon etwas verbraucht, er ist jedoch mehr und mehr gültig. Wir sind die Generation, die Erben, die alles auflösen können. Wir haben heute das Wissen dazu bekommen.

Wir sind in der Lage, alte Muster zu erkennen und zu erlösen, Ahnengeheimnisse aufzudecken und verkrustete, zerbrochenen Strukturen in das Licht zurück zu führen. Haben wir den den Mut, finden wir die Möglichkeiten. Denn bei unseren Ahnen ist der Zugang zu unseren geistigen Gaben, und unseren Fähigkeiten.

In dem Moment, in dem wir uns alle erinnern, woher wir kommen, wer wir sind und welche Kräfte in uns schlummern, kann unser volles Potenzial erwachen und wir haben bei jedem Schritt mehr Zugang zu den alten schöpferischen Kräften unserer Blutslinie und zu unserer Ursprungsenergie.

In dem Moment, in dem wir das Potenzial wieder annehmen, war kein Leben dazwischen umsonst, war es auch noch so schwer. Die Erkenntnis, dass wir doch selbst so manch harter Erfahrung auf Seelenebene zugestimmt hatten, kann uns die Versöhnung erleichtern. Es gab „Schläfer“, die das Staffelholz des Potenzials einfach nur schwächlich weitergeben konnten, weil ihr Leben geprägt war von Krieg und Überlebenskampf und es gab Vorfahren, die aufgrund einer tiefen Erfahrung „erwachten“ und plötzlich Zugang zu ihren Fähigkeiten hatten, von denen sie nicht einmal wussten, woher diese stammten. So wurde das Staffelholz der Ur-Energie in den Linien in unterschiedlicher Weise weitergereicht.
Die Kraft, die von Generation zu Generation weiter vererbt wurde, kehrt wieder zurück und damit die Herrlichkeit, die Schönheit und die Macht der Schöpferkräfte.
Denn hinter uns stehen vollkommen erwachte Ahnenkräfte, Meister und Meisterinnen des Lichtes aus Zeiten wie Hyperboräa, Lemurien, Atlantis, Ägypten. Sie warten seit uralten Zeiten, dass jemand aus der Blutlinie zurückkehrt um alles wieder in Besitz zu nehmen, das jetzt erwachen will.
Sie geben uns das Sippen-Potenzial als lebendige Lichtcodierung, sobald wir bereit dafür sind.
Lasst die Macht der liebenden, starken Ahnen in uns auferstehen, diesmal ohne Abzweigung, geradewegs hin zur neuen Welt der wahrhaftigen Liebe, des wahren Lichtes.

 

Mit Herzlicht

Renate Helene Zormeier

 

 

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