Ein Kommentar

Grundgesetz durch die Hintertür ausgehebelt?

Quelle: www.vera-lengsfeld.de

Den Hinweis auf diesen Beitrag erhielt ich heute von einem interessierten Leser dieses Blogs. Aus meiner Sicht beleuchtet der Text recht gut, welches Dilemma durch unsere derzeitige „Rechtpflege“ und durch politische Einflussnahmen im Hinblick auf die Flüchtlingsthematik entsteht…

Ich betone dabei ausdrücklich, dass mit diesem Beitrag NICHT die Meinung der Redaktion wiedergegeben wird. Eine Kommentierung nehme ich im Anschluss an den Verweis vor.

* * * * *

Liebe Frau Lengsfeld,

in der Hoffnung, dass rechtskundige Menschen Ihren Blog lesen, möchte ich Sie um Veröffentlichung meiner Gedanken zum Asylrecht bitten. Wenn man den Wortlaut unseres Grundgesetzes ernst nimmt, hätte kaum einer der vielen illegalen Migranten ein Asylverfahren bekommen dürfen. In Artikel 16a GG heißt es:

(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. (…)

Im Original Weiterlesen…

* * * * *

Kommentar

Der Beitrag einer anonymen Leserin des o.g. Blogs ist bemerkenswert und problematisiert Rechtslage sowie politische Verwendung und (Miss?)Deutung von (Un-?)Recht.

Für MICH zeigt sich daran in erster Linie, und Dies wird ganz am Ende des Beitrag ebenfalls angedeutet, dass MENSCHLICHE Handlungsweisen mit Recht, Gesetzen und auch Politik herkömmlicher Machart NICHT gelenkt und bestimmt werden können und sollten; und zwar ganz unabhängig von einer Gesinnung zu und Sichtweise Dessen, was allgemein das „Flüchtlingsproblem“ genannt wird.

Die Thematik ist derart heikel in ihrer Vielschichtigkeit der Absichten, Ursachen, Wirkungen und bereits bezüglich sogenannter „Fakten“, dass ich mich dazu jeder Positionierung und Diskussion enthalten will.

Stattdessen will ich einige Fragen aufwerfen; teils altbekannte, teils vielleicht auch neue:

  • WER entscheidet hier?
  • WER führt Regie?
  • WARUM? Was ist die Strategie dahinter?
  • WAS ist das Ziel?
  • WEM nützt die Situation?
  • WAS ist Oberfläche,
    WAS ist Hintergrund,
    WAS die Ursache,
    WAS die Folgen?
  • WELCHE Verantwortung tragen wir selber?
    Ganz persönlich?
    National, als westliche Gesellschaft?
    Global als Menschheit?
  • WAS könen wir als Einzelne tun, um daran etwas zu ändern?

ICH betrachte es als Symptomatik. Ich bin ein Fan davon, selbst Verantwortung zu übernehmen für Missstände, die ich beobachte. Also geht auch VERÄNDERUNG zunächst von mir aus – in MEINEM Weltbild.

Und um jedweden aufgebrachten Kommentaren hier nach Möglichkeit den Nährboden zu entziehen,
NEIN: Ich will damit weder in „Eso-Spinnerei“ verfallen, noch in den Chor einer kritiklosen „Willkommenskultur“ einstimmen, noch einem unreflektierten Fremdenhass das Wort reden.

Mir geht es um eine etwas bewusstere Betrachtung

Mein Wunsch ist, dass wir dort beginnen, wo es überhaupt nur möglich ist: Beim MENSCHSEIN! Und damit bei der Selbstverantwortung. Das entledigt uns nämlich unmittelbar aller externer Entscheidungsinstanzen. Es genügt dann, aus UNS HERAUS einzuschätzen und zu entscheiden, wann, wo und für wen Hilfe und Unterstützung durch mich angebracht sind. OHNE Delegieren von Verantwortung. Diese Instanz (Herz, Gewissen…) tragen wir alle in uns. Nur haben wir (oft) verlernt, sie zu nutzen…

Mir sind selber Projekte und Menschen bekannt, wo genau Dies geschieht. Damit wird es ganz „persönlich“, „lokal“, lösend und auch – menschlich… womöglich auch integrierend… Und es verändert – im direkten Umfeld.

Und je rascher wir uns dazu entscheiden (Jede/r kann das nur für sich!), dass wir im Grunde weder Gesetze, noch Politiker, noch Finanzwesen, Institutionen und alle anderen heute üblichen Strukturen benötigen, um ein „gutes Leben“ zu führen, desto rascher wird sich auch dieses Flüchtlingsproblem „ganz von selber“ lösen.; regelrecht kollabieren. Weil dann der Nährboden dafür fehlt. OHNE Kampf, OHNE Krieg und OHNE weitere Gewalt. Versprochen! Naturvölker machen uns das noch heute vor…

Es genügt daher, sich vom „guten“ derartiger Lebensweisen inspirieren zu lassen und es auf unsere Erfordernisse und Gepflogenheiten der westlichen Kultur anzuwenden.
Beginnen wir damit!

Über Johannes Anunad

Lebensforscher, Baujahr 1966, also 52 Jahre jung, Vater von zwei Kindern. Seit Jahren bin ich auf der ganzen Welt unterwegs und zu Hause, Experte aller Art (Promovierter Agraringenieur, ökologisch-nachhaltiger Landbau, Int. Biogasberater, (Freie) Energie-Technologien, Umwelt, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Systemanalyse und Managementsysteme (Umwelt- und QM), Projektentwicklung, -leitung, -analyse, -beratung und -management, Personal Coaching und Lebensberatung, Energieheilung...). ja... da habe ich in der Tat wohl schon mehrere "Leben gelebt" bisher... Arbeit im Sinne von reinem Gelderwerb ist keine Option mehr für mich - bereits seit 2013. Dafür fasse ich überall, wo ich gebraucht werde, einfach tatkräftig mit an. Heute bewegt mich ganz besonders die Herausforderung, wie ein wirklich "Neues Miteinander" gelebt werden kann und was, ganz praktisch, dafür unabdingbar erforderlich ist. Spirituallität, im Alltag ausgedrückt, erscheint mir dabei als wichtiger Schlüssel. Ich habe intensiv die brennenden Gesellschaftsfragen unserer Zeit studiert - in Theorie und VOR ALLEM ganz praktisch in Gemeinschafts-Projekten. DAS ist mein Anliegen. DAFÜR will ich Gleichgesinnte finden und zusammen bringen - irgendwo in der Welt, wo es einfach SCHÖN ist...

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