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Prof. Dr. Harald Lesch: Die Menschheit schafft sich ab

Quelle: Youtube

Prof. Dr. Harald Lesch, Physiker, benennt sehr eindrucksvoll wichtige Probleme und offene Entscheidungen der heutigen westlich geprägten Gesellschaften und damit zugleich der ganzen Menschheit. Er spricht aus der Perspektive eines kritischen Forschers, der sich allerdings noch weitgehend im Rahmen bestehender Paradigmen bewegt. Ein brillianter, eloquenter Redner.

Ich möchte heute zwei weitere hörenswerte Videos vorstellen, ein Vortrag vom Mai 2018 und ein Interview vom Februar 2016 mit Prof. Harald Lesch. So erfrischend-kritisch, bildhaft und klar seine Vortragsweise ist, fällt mir auf, dass er an etlichen Stellen erkennen lässt, in welchem Maße er noch den bekannten Denkweisen und Paradigmen verhaftet ist. Er redet vornehmlich den Angeboten der Newton’schen Physik das Wort, befürwortet globale Vernetzung und Technologieentwicklung, den Ausbau der Erneuerbaren als kurzfristige und die Fusionstechnologie als mittelfristige Lösungen der Energiefragen, hält eine adaptierte Finanzwirtschaft/Handel… auch künftig für gegeben und stützt sich auf die Vernuft als zu pflegende Entscheidungsgröße…

Eher am Rande lässt er erkennen, dass es völlig neue Qualitäten und Fähigkeiten im Miteinander und in der Entscheidungsfindung und im Handeln braucht, um sich die Menschheit auch in 100 Jahren noch als Spezies auf diesem Planeten vorzustellen. Freie Energie findet keine Erwähnung, auch die Quantenphysik nur in Nebensätzen. Spiritualität ist (noch) für mich kaum erkennbar.

Zugleich macht er immerhin deutlich, dass das heute führende Modell der globalen Ökonomisierung mit teils aberwitzigen Renditeerwartungen und einer rasant zunehmenden Konzentration von Vermögen, also ein stetes Wachstum als Voraussetzung des Fortbestehens dieses Gesellschaftsmodells, auf einem in Raum und Ressourcen begrenzten Planeten Erde keine Zukunft haben.

Die Menschheit schafft sich ab | Harald Lesch | SWR Tele-Akademie

Veröffentlicht am 17.05.2018. http://www.tele-akademie.de – Seit 4,5 Milliarden Jahren gibt es die Erde, den Menschen erst seit 160.000 Jahren. Aber er hinterließ tiefere Spuren als alle anderen Lebewesen. Seit der Industrialisierung haben Wissenschaft und Technik die Erde fest im Griff. Und dabei werden wir immer mehr …

Harald Lesch | Die Welt in 100 Jahren

Veröffentlicht am 05.02.2016. Wie könnte die Welt in 100 Jahren aussehen? Wird uns die Technik völlig neue Möglichkeiten bieten oder werden wir schmerzhaft aus Katastrophen lernen müssen? Harald Lesch startet die neue Reihe, bei der Naturwissenschaftler, Philosophen, IT-Experten, UFO-Forscher, Wissenschaftshistoriker, Gehirnforscher, Glücksforscher und Ökonomen ihre Prognosen zu unser Zukunft darlegen werden.

Über Johannes Anunad

Lebensforscher und versierter Lösungsfinder, Baujahr 1966, Vater von zwei Kindern. Webseite: https://dieneuezeit,mitananda.info. Seit Jahren bin ich auf der ganzen Welt unterwegs und zu Hause, wie u.a. ½ Jahr in Marokko, 1 Jahr auf den Seychellen, 1 Jahr in Spanien und nun, seit November 2017 in Paraguay. „Lebenslanges Lernen“ machte mich zum „Wissens-Experten“ auf unterschiedlichsten Gebieten: ausgebildeter Öko-Landwirt, Promovierter Agraringenieur, ökologisch-nachhaltiger Landbau, Int. Biogasexperte, Experte für (Freie) Energie-Technologien, für Umwelt, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Systemanalyse und Manage¬ment-Systeme (UM und QM, ISO 9.000ff und ISO 14.000ff), Unter¬nehmer, Projektentwicklung, -leitung, -analyse, -beratung und -management, Finanzen, Vertrags- und Steuerfragen, Umgang und Hilfe mit den „bestehenden Systemregeln“, Personal Coaching und Lebensberatung/Lebenshilfe, Energieheilung... LERNEN enthält heute aber SO viel mehr für mich… So habe ich wohl in dieser Inkarnation bereits „mehrere Leben gelebt“, wie man so sagt. Arbeit zum reinen Gelderwerb ist keine Option mehr für mich - bereits seit 2013. Mein SEIN kann Niemand bewerten/bezahlen, aber angemessen wertSCHÄTZEN. Ich benutze Geld seitdem eher als Anzeiger und Ausdrucksmittel; ich „spiele“ damit, benutze es, wo nötig. Ich fasse überall, wo ich gebraucht werde, wo ich eine Aufgabe für mich erkenne, einen Impuls bekomme, einfach tatkräftig mit an. Das Finanzielle folgt seitdem meiner Lebenseinstellung und löst sich nach Erfordernissen. Für die wohl wichtigsten meiner Tätigkeiten erhalte und verlange ich folglich kaum einmal Geld. Zwei Lebensinhalte sehe ich für unser Menschsein und damit für mich selber im Vordergrund: Natürlichen SELBSTausdruck und direkt damit verbunden die - bewussten - Erfahrungen des materiellen Menschseins. Heute bewegt mich ganz besonders die Herausforderung, wie ein wirklich "Neues Miteinander" aussehen und real gelebt werden kann und was dafür, ganz praktisch, unabdingbar erforderlich ist. Spiritualität, im Alltag ausgedrückt, also die gelebte Erweiterung/Befreiung meines Bewusstseins, erscheint mir dabei als wichtigster Schlüssel. Die Bereitschaft zum inneren Wachstum und als Ansatzpunkt dafür die Heilung der eigenen – und damit auch der allgemeinen - Traumatisierungen. Ich studiere seit etlichen Jahren intensiv die brennenden Gesellschaftsfragen unserer Zeit, als Lebensforscher eben - in Theorie und VOR ALLEM auch ganz praktisch, habe u.a. in unterschiedlichen Gemeinschafts-Projekten an unterschiedlichen Orten der Welt mitgewirkt, noch weitere erkundet. So beschreite Ich meinen Weg hinaus aus dem geltenden BeWERTungsparadigma, hinein in ein wertSCHÄTZENDES Miteinander, das vom natürlichen Ausdruck meines SELBST geführt wird. Für praktische, gelebte Wandel-Experimente HIN zu einem NEUEN MITEINANDER will ich Gleichgesinnte finden und zusammen bringen - irgendwo in der Welt, wo es lebenswert ist. Vielleicht gelingt das ja hier in Paraguay, wo ich derzeit lebe...

2 Kommentare zu “Prof. Dr. Harald Lesch: Die Menschheit schafft sich ab

  1. Das wahre problem ist, daß es noch zuviele gibt, die es abstreiten, daß es der mensch selbst ist, der den ast absägt, auf dem er sitzt.

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