10 Kommentare

Neues Miteinander leben – aber wie???

Foto: Pixabay

Anregungen, um die Manifestation einer neuen, gesunden Gesellschaftsform gelingen zu lassen

Ausgearbeitet von Dr. Ekkart Johannes Moerschner
Stand: 21.07.2018

Schon Einstein soll einmal sinngemäß gesagt haben, dass sich Probleme nie auf derselben Ebene lösen lassen, auf der sie entstanden sind.

Immer mehr Menschen „wachen auf“ und werden sich dessen bewusst, dass sich unsere derzeitige – zumindest die westlich geprägte – Lebensweise so keinesfalls länger fortsetzen lässt. Sie ist auf stetigem Wachstum aufgebaut und hat daher die immer rascher fortschreitende Ausbeutung und Verwüstung unseres – mit endlichen Ressourcen ausgestatteten und begrenzten – Planeten Erde zur Folge. Wir reden von einer dramatisch sich zuspitzenden, exponentiellen Entwicklung, die kurz vor dem Kollaps steht. Die hyperbelförmigen Entwicklungskurven gesellschaftsprägender Bereiche (wie Multimedia und Informationstechnik, Technologieentwicklung allgemein, Ressourcenverbrauch, Bevölkerungswachstum…) streben immer rascher gegen Unendlich! Es wird dabei z.B. von technologischen Verdopplungszyklen (Leistungsfähigkeit, Geschwindigkeit…) von 1,5 bis 2 Jahren ausgegangen und die Menschheit befindet sich heute am steil ansteigenden Ast dieser hyperbelartigen Entwicklung, so dass bereits die nächsten ganz wenigen Verdopplungen (max. 10 Jahre) unvorstellbare Auswirkungen auf alle Lebensbereiche haben werden.

Von Kindesbeinen an lernen wir bisher, die Natur, also unsere Mitwelt müsse „beherrscht“ werden („Mensch, mache Dir die Erde untertan!“) und wir stünden außerhalb oder gar über diesem voller Weisheit in kosmischer Harmonie schwingenden und stets auf Ausgleich bedachten, unendlichen „Räderwerk des Lebens“. Das allgegenwärtige und in spirituellen Kreisen oft benannte Phänomen der Trennung, das die Menschheit seit Jahrtausenden prägt und begleitet, wird hier sehr deutlich sichtbar. Nichts könnte weiter entfernt sein von einer erweiterten Wahrnehmung unserer multidimensionalen Realität.

Ungesunde Machtkonzentrationen, unakzeptable Ungleichgewichte zwischen „Reich und Arm“, Ausbeutung, Zerstörung, Mangel, Angst und vielfältiges Leid – unter den Menschen selber, aber auch für die gesamte Mitwelt – sind unvermeidbare Folgen. Achtsames Verhalten und Miteinander sind eher die Ausnahme.

Überall in der Welt kommen immer ausgeklügeltere Technologien und Konzepte zum Einsatz in der Hoffnung, diese Entwicklungen zu verlangsamen, aufzuhalten und bestenfalls sogar umzukehren; zugleich ein jährliches Multi-Milliardengeschäft – aber können sie wirklich leisten, was von ihnen erhofft wird? Ist diese „technokratische“ Herangehensweise dafür geeignet, um auch nur die Symptome zu lindern, gar nicht zu reden vom Beheben der eigentlichen Ursachen?

Aus meiner Sicht haben wir heute eine völlig andere Herausforderung zu meistern, als technisch-strukturelle Lösungen zu finden. Ich sehe unsere Aufgabe als Menschen darin, einen völlig neuen Bezug zu unserem Menschsein und unserer Aufgabe auf diesem wunderschönen und einzigartigen Planeten der Dichte, der Erde, Mutter Gaia zu entwickeln. Ich gehe davon aus, dass die materielle Welt, „das Außen“ lediglich den Zustand unseres heutigen, degenerierten und in der größten materiellen Dichte verfangenen Menschseins widerspiegelt, unseres aktuellen „menschheitlichen Inneren“. Also betrachte ich MICH, als Stellvertreter und einflussreichen, mit ungeahnten göttlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten ausgestatteten Teil der Menschheit, auch als Schöpfer und erste Ursache dieser Verhältnisse und insbesondere meiner eigenen „Realität“.

Veränderungen können folglich ebenfalls NUR von mir ausgehen.

„Sei die Veränderung, die Du in der Welt sehen möchtest“

sagte daher bereits Mahatma Gandhi sinngemäß und konsequent. Diese Betrachtungsweise entspricht den Hermetischen Gesetzmäßigkeiten von Resonanz, Spiegelung, Mikrokosmos und Makrokosmos, Innen und Außen… Mir geht es darum, durch immer mehr Bewusstheit meine unendliche Macht als göttliches Schöpferwesen zu erfassen und in voller Verantwortung für mein Sein und Handeln, zum „höchsten Wohle des Ganzen“ in jedem Moment auszudrücken, auszuüben, einzusetzen; „Walk your talk“ („handle gemäß Deiner Worte“) heißt ein bekannter englischer Satz… und ich strebe danach, in meinem Alltag gemäß dieses Leitsatzes zu handeln – immer öfter.

Auch wenn Dies zunächst ein ganz individueller, persönlicher Prozess und Weg ist, wünsche ich mir dabei Wegbegleiter – denn am Ende kann ich Vieles erst durch die „Spiegelung in meinen Mitmenschen“ erkennen und verändern – wir Menschen sind aus gutem Grund als soziale Wesen geboren!

Mit den folgenden Ausführungen will ich auf der Grundlage meiner bisherigen Erkenntnisse und Erfahrungen schildern, wie wir als Menschen eine neue und erweiterte Art von Weltsicht und Haltung entwickeln können, welche Kernpunkte aus meiner Sicht wichtig sind, welchen Herausforderungen wir uns dafür stellen müssen und welche Qualitäten ein neues Miteinander, Menschsein, das „eigentliche“ menschliche Leben auszeichnen, in das wir erwachenden Menschen uns derzeit hinein entwickeln dürfen.

Oft wird diese derzeit stattfindende Entwicklung der Menschheit und von Gaia in ein „höheres Bewusstsein“ als „Aufstieg in eine höhere, die 5. Dimension“ beschrieben. Christina von Dreien, eine faszinierende, ungewöhnlich weise junge Frau, bezeichnet diesen Prozess als eine neue Form der Frequenzerhöhung, die im Universum überall und stetig abläuft. Die Menschheit hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Prozess erstmals auch auf der materiellen Ebene, also inkarniert (verkörpert) zu vollziehen. Dies wurde bislang offenbar noch nie versucht, so ihre Aussage (Interview „Time to be“ mit Norbert Brackenwage am 09.05.2018) und ist damit eine kosmische Premiere! Eine universelle Pionierleistung also!

Ich habe den Wunsch, nach vieljährigen und vielfältigen Erfahrungen an vielen Orten, an EINEM Platz auf der Erde, mit einer dazu bereiten und geeigneten Gruppe von Menschen, die Frucht solcher Erkenntnisse, wie ich sie im weiteren Text ausführe, im Alltäglichen auszudrücken, zu erproben, zu erforschen, zu verfeinern. Ein hoher Anspruch.

Ich will mich dafür mit Menschen zusammen tun, die auch ihrerseits vor sich selber ein klares, unumstößliches „Kommittment zum eigenen inneren Wachstum“ als wichtigstes Anliegen in ihrem Leben abgegeben haben und dadurch in der Lage sind, dies täglich und immer erfolgreicher in ihrem materiellen Leben auszudrücken. Ich bin mir sicher, dass sich ALLES Weitere aus diesem – ernsthaft und täglich gelebten – Kommittment ergibt und lösen lässt. Und damit vollziehen wir diesen entscheidenden Menschheitsschritt – stellvertretend – und legen so einen neuen Weg der Frequenzerhöhung auf Materieebene an; schaffen zugleich einen – möglichst bunten, vielfältigen, freilassenden und freudvollen – Ausdruck dieser „Neuen Welt“ bzw. „Neuen Zeit“.

In diesem Sinne freue ich mich auf alle Kontakte zu Menschen, die sich für die Realisierung eines solchen gemeinsamen Weges zusammen finden – was auch immer ganz konkret und materiell daraus entstehen mag! (E-mail an: jmoersc@gmx.de).

Alles Weitere bitte ich als Inspiration für ein Experiment und als „Austauschbasis“ zu verstehen. Ich habe lediglich den Impuls verspürt, einen Anfang zu machen… Wenn Ihr beitragen wollt, so lest bitte meine Ausführungen dazu im unten verlinkten Dokument ganz vorn, die „Einladung zum Mitmachen“. In den angefügten Dokumenten findet sich auch der jeweils aktuelle Stand der Themengliederung sowie Stichworte und Textbausteine zu einzelnen Kapiteln.

Von ganzem Herzen grüßt Euch – derzeit aus Paraguay
Anunad, Ekkart Johannes Moerschner

* * * * *

Weiter zu Teil 02 vom 02.08.2018
Weiter zu Teil 03 vom 31.08.2018

______________________________

Download dieses Textes und aktueller Entwurf des Gesamtprojekts (als bearbeitbare Word-Datei bzw. pdf):
Wähle rechte Maustaste > Ziel speichern unter…

PDF
Word

______________________________

Frühere Beiträge des Autors zu ähnlichen Themen:
Aufbruch in eine multidimensionale Gemeinschaft (ELEXIER Nov. 2012, hier geposted 31.07.2013)
Gaia Nova – Leitgedanken für eine neue Erdengesellschaft (25.07.2013)
Die Krankenkasse als Teil des Gesundheitswesens – Unsinn in Worte gefasst (28.07.2013)

Ein Kommentar

Shift — Das Geheimnis der Inspiration-Dr. Wayne Dyer

 

Die Geschichte wiederholt sich. Willst du wirklich zusehen? https://www.facebook.com/DieGeschicht…

„Deine Gedanken sind mächtig, sehr mächtig. So mächtig, dass sie dir deine eigene Hölle oder gar dein eigenes Paradies auf Erden erschaffen. Erfolg, Glück und Erfüllung – es hängt von dir ganz alleine ab. Das ist jener eine entscheidende Augenblick, in dem das Leben plötzlich eine andere Wendung nimmt. Der Durchbruch zu einem neuen Bewusstsein. Die Inspiration für einen Neuanfang im Beruf, in der Partnerschaft, in der Lebensplanung.“ – Dr. Wayne Dyer (Psychologe, Bestsellerautor, Referent) Ich bin nicht im Besitz der Urheberrechte des gezeigten Bild/Video- bzw. Tonmaterial. Die Rechte liegen bei ihren jeweiligen Besitzern.

Hinterlasse einen Kommentar

Aktivist ist, wer aktiv_ist – Lukas Puchalski im NuoViso Talk

Eigentlich ist Lukas Puchalski gelernter Lager-Logisiker. Doch seit den Ereignissen in der Ukraine im Jahre 2014 treibt es den Friedens-Fan auf die Straße. Da kam iohm die neue Montags Mahnwachen-Bewegung gerade recht. Bis zum Schluss begleiterte er diese in Köln. Außerdem vertreibt er das Magazin FREE21 – eine Art Pressespiegel der alternativen Medien. Dabei ist es ihm wichtig stets beide Seiten in die Betrachtung des Zeitgeschehens mit einzubeziehen. Weiterlesen auf: http://plus.nuoviso.tv/talks/aktivist…

Ein Kommentar

Drittes Auge schützen: Zirbeldrüse auf den aktuellen Zyklus der dunklen Jahreszeit einstellen

Gefunden auf: http://www.dieter-broers.de

Das Erwachen fällt schwer in diesen Zeiten. Innere Unruhe, Schlaflosigkeit und ein insgesamt niedriges Energielevel sind ebenfalls typisch für die dunkle Jahreszeit. Der wissenschaftlich einwandfrei belegbare Einfluss der Zirbeldrüse wird dabei nach wie vor stark unterschätzt.

Liebe Freunde,

die geistigen und körperlichen Kraftreserven vieler Menschen sind derzeit stark angegriffen, denn der Winter hat seinen Höhepunkt erreicht. In diesem Artikel soll es vorwiegend um die Schwierigkeiten der kalten Jahreszeit für die Bewusstseinsarbeit gehen. Es ist der Zeitpunkt des Jahres, indem unsere Zirbeldrüse (Epiphyse) besonderen Anforderungen ausgesetzt ist. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst. Sie spüren allerdings sehr deutlich, dass nicht nur ihre allgemeine Vitalität und Lebenskraft geschwächt ist, sondern dass es auch viel schwieriger wird in die innere Ruhe und in transzendentale Zustände zukommen. weiterlesen »

14 Kommentare

Neue wissenschaftliche Sensation: Menschliche Emotion formt die Physikalische Realität!

Gefunden auf: http://dieter-broers.de

Original veröffentlicht auf Life Coach Code am 26. Februar 2017

Drei verschiedene Studien welche von verschiedenen wissenschaftlichen Teams durchgeführt wurden beweisen jede für sich etwas wahrhaft Außergewöhnliches. Als jedoch durch weitere Forschung diese drei Entdeckungen miteinander verbunden wurden, wurde etwas Atemberaubendes entdeckt:

Menschliche Emotion formt wortwörtlich die Welt um uns. Nicht nur die Wahrnehmung der Welt um uns, sondern die Realität selbst. weiterlesen »

5 Kommentare

Schluss mit schnell!

Quelle: Cinétévé und Arte France (Doku)

Die globalisierte Beschleunigung hat uns alle fest im Griff. Verantwortlich für diese Geschwindigkeit ist die unkontrollierte Entwicklung der Wissenschaft, der Technik und der Wirtschaft. Wir sind in einem Zustand permanenten Zeitdrucks: Unsere Gesellschaft rast auf die ökologische, wirtschaftliche und soziale Katastrophe zu. Doch überall auf der Welt verweigern sich immer mehr Menschen dem allgegenwärtigen Stress. “Schluss mit schnell” ist eine Ode an das selbstbestimmte Leben.

Immer schneller, immer effizienter, immer rentabler – was haben wir aus der Zeit gemacht? Die Zeit scheint sich dem allgemeinen Maß des Geldes nicht mehr entziehen zu können. Wir sind in die Ära der Beschleunigung eingetreten, in die Ära der Norm gewordenen Unverzüglichkeit. Aber zu welchem Preis? Im Finanzwesen und in der High-Tech-Branche führt der immer größere Zeitdruck zu ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Katastrophen.

Doch es gibt eine Gegenbewegung: Weltweit haben Frauen und Männer beschlossen, sich auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen dem Diktat der Dringlichkeit zu widersetzen. In Europa, Lateinamerika, den USA und Indien gibt es Initiativen einzelner Personen und Vereine, die nach Wegen suchen, um zu einem Umgang mit der Zeit zurückzufinden, der Aufmerksamkeit, Geduld und Sinnhaftigkeit ermöglicht.

Wer sind diese neuen Rebellen, die einen anderen Rhythmus vorleben, um eine fruchtbare Beziehung mit der Zeit wiederzuentdecken? Das Barefoot College in Indien zum Beispiel bildet Tausende von Frauen aus ländlichen Gebieten in der Herstellung von Solartechnik aus. Auch Versuche der Entglobalisierung können zur Entschleunigung beitragen: Die Städte Romans-sur-Isère und Bristol führen eine Alternativwährung ein, um das tägliche Leben wieder lokaler zu gestalten. Und im amerikanischen Ithaca haben Landwirtschafts- und Kreditgenossenschaften bereits bewiesen, dass sie die Wirtschaft lokal verankern können.

Als Gegenmodell zum Wettlauf um Zeit und Rentabilität könnten diese Alternativen beispielhaft für die Welt von morgen sein. Im Grunde sind sie die praktische Umsetzung der kritischen Analysen von Philosophen, Soziologen, Wirtschaftswissenschaftlern und Forschern wie Pierre Dardot, Rob Hopkins, Geneviève Azam und Bunker Roy.

12 Kommentare

Ein Patent, das Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte

Gefunden auf: https://netzfrauen.org

paul5-760x568

Kennen Sie Paul Stamets? Das hier sollten Sie wirklich lesen und teilen. Der Inhalt dieses Artikels hat das Potenzial, die Welt radikal zum Guten zu verändern – auf verschiedene Weisen. Da Monsanto alles tun wird, um seine Verbreitung zu verhindern, bitten wir Sie darum zu teilen, teilen, teilen, damit diese Informationen so viele Menschen wie möglich erreichen. weiterlesen »

3 Kommentare

Hope for all – Unsere Nahrung, unsere Hoffnung

Quelle: http://www.hopeforall.at/

Hope for All ist ein aufrüttelnder und bewegender Film der österreichischen Regisseurin Nina Messinger über die weitreichenden Folgen westlicher Ernährungsgewohnheiten.

Seine Botschaft: Verändern wir unser Essverhalten, so verändern wir den Planeten.

Ab 12. Mai 2016 im Kino.

Ergänzung: Hope for Hope for all – Der Film wird ab 13. Oktober als DVD, Blu-Ray und VoD erhältlich sein.
Ab diesem Zeitpunkt sind auch Filmvorführungen möglich. Alle Infos dazu gibt es bei Tiberius Film.

HD-Trailer Deutsch:

 

 

Ein Kommentar

Der Strophanthin-Skandal – Das „Insulin des Herzkranken“

Gefunden auf: http://liebeisstleben.com

Herzinfarkt – Angina pectoris – Herzinsuffizienz – Bluthochdruck – Herz-Rhythmusstörungen – Andere Herzerkrankungen – Schlaganfall – Arterielle Durchblutungsstörungen der Beine – Demenz

Heart attack, computer artwork

Das verfemte Heilmittel könnte die Rettung für Hunderttausende Herzkranke sein. Herzerkrankungen sind in Deutschland Todesursache Nummer 1. Das müsste nicht so sein, denn es gibt einen hochwirksamen pflanzlichen Wirkstoff, der schon unzähligen Menschen mit Angina pectoris und Herzinfarkt das Leben gerettet hat. weiterlesen »

6 Kommentare

Hochsensibel ist das neue Normal

20160301-Mensch-Wahrnehmen-Version-2Gefunden auf: http://wissenwasheilt.com

Überall liest man derzeit von der Hochsensitivität bei Menschen, die sich als eine besondere Spezies unter  uns darzustellen scheinen. Betroffene finden sich in Gruppen zusammen und tauschen in den öffentlichen Medien ihre Erfahrungen aus. Meist scheint es, als ob es eine besondere Fähigkeit sei, die allerdings mit großen Nachteilen einhergehe, was das soziale Leben angeht. weiterlesen »

12 Kommentare

Die Beschleunigung des Entwicklungsprozesses der Menschheit

broersQuelle: http://dieter-broers.de

Liebe Freunde,

wir alle fühlen, dass gerade irgendetwas „ziemlich Großes“ auf uns zukommt. Jeder von uns nimmt es auf andere Weise wahr, dass momentan eine Beschleunigung unseres Entwicklungsprozesses stattfindet. Ich habe in diesem Zusammenhang oft von einer Zunahme der Ereignisdichte gesprochen, die sich um uns herum entfaltet und eine Fülle von „Angeboten“ mit sich bringt, von dem jedes einzelne ausreicht, um uns, trivial formuliert, aus der Kurve zu tragen. Bitte bleibt in diesen stürmischen Zeiten bei EUCH. Seid in mitfühlender Anteilnahme mit den Ereignissen in der Außenwelt, aber versucht, in keinem Moment zu vergessen, dass Ihr selbst es seid, die Eure Wirklichkeit in jedem Moment erschafft oder zulässt und dass es Eure Wahl ist, an welcher der vielen parallelen Wirklichkeiten Ihr teilnehmen wollt. weiterlesen »

4 Kommentare

Die Kraft der Gedanken… und die Quantenphysik

Quelle: Positive Nachrichten

Das Doppelspalt-Experiment wird Vielen bekannt sein. Das Phänomen ist auch nicht neu. Hier wird es anschaulich erklärt und einleuchtende Schlussfolgerungen daraus gezogen. Darum gebe ich den folgenden Beitrag hier gerne wieder.

Die Kraft der Gedanken – ein Experiment aus der Quantenphysik beweist das „Unvorstellbare“

weiterlesen »

Ein Kommentar

UBUNTU-Dorf Hirschlanden???


Bild: Hirschbräu Hirschlanden

Ist Hirschlanden das erste „UBUNTU-Dorf“ in Deutschland???

Im Jahr 2016 war es so etwas wie ein Hype: Michael Tellinger aus Südafrika brachte die „westliche Adaption“ von UBUNTU nach Europa und einmal mehr auch nach Deutschland (vgl. u.a. HIER oder HIER). Ich erlebte ihn damals ebenfalls in einem seiner Vorträge in Süddeutschland. Er fasziniert – und begeistert seine ZuhörerInnen. Und es stecken viele gute Ansätze und Impulse in seinen Ausführungen.
weiterlesen »

Ein Kommentar

Quer-Denken.TV ist zurück!!!

Bild: Quer-Denken.TV

Lange erwarteter Neustart des beliebten Senders…

…mit neuem „Outfit“, einem neuen Gesicht und beeindruckenden Gästen!

Unter dem Titel „Auftakt aus dem neuen Quer-Denken.TV-Studio“ erschien am 28.06.2018 ein kurzes Video, in dem Prof. Michael Friedrich Vogt und seine Frau Sabine Weise-Vogt in kurzen Worten ankündigen, wie es nach der gesundheitsbedingten langen „Zwangspause“ nun weiter geht mit Quer-Denken.TV. weiterlesen »

Ein Kommentar

Erlebe bewusst Deinen Diamantprozess

von Renate Helene Zormeier

Wir spüren schon den herbstlichen Nachklang dieses heißen, transformativen Sommers. Er hatte es in sich. In spannender Weise: ungewohnter Hitzeperioden, Trockenheit, die vielen Portaltage, die extrem kraftvollen Neu- und Vollmonde, die Mond- und Sonnenfinsternisse; und unsere Seele, die stets aufzeigt, dass sie in ihrem ganzem Potenzial aufblühen und lebendig leben und lieben will. Der wahre Seelenpfad braucht höchste Beachtung, das zeigt sich immer deutlicher. weiterlesen »

Ein Kommentar

Weckruf! Heiko Schrang Live vor 3.000 Menschen

Weckruf! Heiko Schrang Live vor 3.000 Menschen Heiko Schrangs Bestseller „Die GEZ-Lüge“ Hier im Shop erhältlich https://shop.macht-steuert-wissen.de/… bildet die Grundlage dieses Vortrages auf der 15.AZK in der Schweiz vor 3.000 Menschen. Er deckt das System hinter dem Rundfunkbeitrag auf. In seinem Vortrag „Im Zeichen der Wahrheit“ sprach er über die aktuellen Verfilzungen zwischen Medien, Politik und Bundesverfassungsgericht – und enthüllt dabei brisante Details …

Beispiele von Manipulation und Propaganda, welche die durch Rundfunkbeitrag-finanzierten Medien geschehen, verleihen Heiko Schrangs Vortrag Gewicht. Auf welchem Recht basieren die Zwangsabgaben an die GEZ und welche Wege gibt es zur Befreiungen von den Gebühren.

Hinterlasse einen Kommentar

»Manifest für eine liebevolle Welt«

Bild: Pixabay            Quelle: Oya-Magazin

Von lokalen Gemeinschaften zur Weltgemeinschaft.
Nur ein Traum?

von Wolfram Nolte , erschienen im Oya-Magazin 49/2018

Wolfgang Nolte zeichnet in diesem Aufsatz ein nach meiner Ansicht treffendes Bild vom Entwicklungsstand unserer Gesellschaft und der Menschheit als Gesamtes. Zugleich zeigt er Qualitäten und Wege auf, die eine Transformation in neue Formen des globalen Miteinanders ermöglichen.

Hier ein kleiner Auszug:

Der Traum von der planetarischen Gemeinschaft

Es gibt aber auch eine andere, hoffnungsvolle Sichtweise auf die Entwicklung der Menschheit, von einem tieferen Verstehen der Evolution her, das in größeren Zeitabschnitten denkt. Der Priester und Evolutionsforscher Pierre Teilhard de Chardin hat den Prozess, in den die Menschheit seit einiger Zeit eingetreten ist, als »Planetisation« bezeichnet. Was ist darunter zu verstehen? Zunächst einmal sieht er die Entwicklung der Menschheit wesentlich als einen Prozess zunehmender Gemeinschaftsbildung. Er ist besonders an der Entwicklung der inneren Bindekräfte zwischen den Menschen interessiert und nicht so sehr an den äußeren Formen des Zusammenlebens. Deswegen kommt er zu einer ganz anderen Perspektive als die meisten Historiker und Soziologen.

De Chardin verwendet ein sehr anschauliches Bild, um die Entwicklungsphasen der Menschheit deutlich zu machen. Er vergleicht sie mit Wellenbewegungen, die an der Oberfläche eines imaginären Globus vom Südpol zum Nordpol fließen. Der Südpol repräsentiert den Ausgangspunkt der Menschheitsentwicklung, der Nordpol den Zielpunkt.

Die erste Phase ist die der Gemeinschaftsbildung im Stadium der Expansion. Es ist eine diver­gierende Bewegung; die Menschheit breitet sich über die Erde aus und nimmt äußerlich von ihr Besitz. Immer weitere Ausdifferenzierung findet statt: Unterschiedliche Kulturen entstehen, und innerhalb der Kulturen entwickeln sich Individuen.

Wenn der Äquator in diesem Bild überschritten wird, kann sich die Menschheit nicht mehr äußerlich ausbreiten, die Gemeinschaftsbildung setzt sich fort als Zusammenfassung. Das Wachstum geht nicht mehr in die Weite der Welt, sondern in die Tiefe ihres Zusammenhangs.

Die Menschheit hat jetzt die Chance und die Aufgabe, ein höheres Bewusstsein von ihrer Verbundenheit zu entwickeln und zum Auge und Steuerungsorgan der Schöpfung zu werden.

Und wo stehen wir heute? Um im Bild zu bleiben:

Wir sind nach Teilhard de Chardin seit etwa 100 Jahren dabei, den Äquator zu überschreiten. Der Wechsel der Hemisphären ist ein äußerst kritischer Kurvenabschnitt, die Bewegungsrichtung ändert sich von der Divergenz zur Konvergenz, und die des Denkens müsste ihr folgen – nicht mehr nach außen, sondern nach innen, von der Konfrontation zur Kooperation.

Aber noch ist es so, dass wir mit der Haltung der Expansion, die aus den vergangenen zwei Millionen Jahren stammt, in diese neue Phase gehen, die aber eine Haltung des Zusammengehens, der Einordnung in das Ganze voraussetzt.

* * * * *

Weiter lesen:
Vollständiger Original-Artikel>>


Wolfram Nolte (71), Soziologe und freier Journalist, setzte sich viele Jahre lang für das Projekt »eurotopia« ein. Seit 2014 – mit der Diagnose »Krebs im fortgeschrittenen Stadium« konfrontiert – baut er ein gemeinschaftlich getragenes Natur-Hospiz am Bodensee auf.

Ein Kommentar

Projekt „Mein Grundeinkommen“ – Aktualisierung

Es ist noch überhaupt nicht lange her, dass ich in diesem Blog über ein faszinierendes Projekt berichtete: Über die Finanzierung von bedingungslosen Grundeinkommen per Crowdfunding und deren Vergabe über Verlosungen.

Vor wenigen Stunden fand die letzte Verlosung statt – von 10 Grundeinkommen. Aus diesem Anlass ist es mir ein Anliegen, darüber erneut zu berichten.

Aktualisierung: Verlosung heute, 18.09.2018

Projekt-Webseite: www.mein-grundeinkommen.de

Im letzten Beitrag zum Thema habe ich mir einige Gedanken darüber gemacht, wofür dieses Projekt für mich steht. Um etwas mehr Hintergrund dazu zu bekommen, habe ich mir nun das Video der aktuellen Verlosung angesehen:

Zu diesem letzten Beitrag gab es eine ganze Reihe von Kommentaren – und auch zweifelnde Fragen, ob dabei wohl alles „mit rechten Dingen zugehe“. Wer derartige Zweifel ebenfalls hegt und gerne ausräumen möchte, dem empfehle ich wärmstens, sich das Video anzusehen. Damit sollten die aufgeworfenen Fragen beantwortet sein. Es gibt neben der Verlosung Etliches an Informationen zum Projekt und seiner Geschichte.

Stand heute wird das Projekt übrigens von gut 30 hauptamtlichen MitarbeiterInnen ermöglicht. Deren Finanzierung tragen alle sog. „Crowdhörnchen“, also die DauerspenderInnen, mit ihren vielen kleinen, regelmäßigen Beiträgen. Zur Häfte werden daraus die Gehälter bestritten, zur anderen Hälfte die Finanzierung weiterer bedingungsloser Grundeinkommen.

Folgende Zahlen habe ich außerdem aus dem Video entnommen; sie unterstreichen den zunehmenden Erfolg und die steigende Beliebtheit und Akzeptanz dieses sozialen Experiments:

Zum Zeitpunkt der heutigen Verlosung

  • 976.962 Menschen auf der Plattform angemeldet
  • 458.936 Menschen nahmen an der aktuellen Verlosung teil, davon
  • 92.842 Kinder
  • 69.065 Menschen sind sog. „Crowdhörnchen“, also Dauerspender
  • 104.875 Menschen haben bisher 222 Grundeinkommen finanziert
  • 10-31-12-28 derzeit höchste Losnummer

In der jüngsten Verlosung wurden die Grundeinkommen 191-200 verlost.
Auf den Tag genau vor vier Jahren startete die erste Verlosung, damals mit vier Grundeinkommen (obwohl lediglich eines geplant war; so viel Geld war bereits zusammen gekommen.

Für die ersten 100 Grundeinkommen dauerte es drei Jahre, bis sie gesammelt waren.
Die nächsten 100 Grundeinkommen benötigten lediglich noch ein Jahr.

Mit der heutigen Verlosung empfangen momentan genau 100 Menschen gleichzeitig ihr bedingungsloses Grundeinkommen aus dem Projekt.

im Moment liegen noch etliche weitere Grundeinkommen „im Topf“. Denn:
Derzeit wird bereits für das 223. Grundeinkommen gesammelt.

ALLE in diesem Jahr gesammelten Grundeinkommen werden aber bis zum Jahresende auch verlost. Ein Großteil davon im Rahmen einer Sonderaktion, die noch speziell angekündigt wird.

* * * * *

Die nächste Verlosung – diesmal von 16 Grundeinkommen –
findet statt am 15.10.2018

* * * * *

Spenden und Kontakt

Mein Grundeinkommen e.V. (gemeinnützig)
IBAN: DE76 4306 0967 1165 3138 00
BIC: GENODEM1GLS
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
Verwendungszweck: Spende

Kontakt:

Mein Grundeinkommen e.V. (gemeinnützig)
Am Sudhaus 2
12053 Berlin
Email: support@meinbge.de

Vertreten durch: Meera Leilani Zaremba

Ein Kommentar

Neue Finanzsysteme – die „zartesten Versuchungen“, seit es Münzen und Wechsel gibt…

Bild: Pixabay

Es ist schon spannend: Kaum einen halben Tag, nachdem ich ein paar Zusammenhänge zum Thema Geld niedergeschrieben hatte in einem Blogbeitrag hier, erreichte mich der Hinweis eines vertrauenswürdigen Freundes auf ein einschlägiges Video, das für eine reformierte Weltökonomie und Finanzwelt wirbt. Für „gutes Geld“ also. Misstrauisch fragte ich mich einmal mehr: WAS wird uns hier angeboten? Brauchen wir wirklich ein neues FINANZSYSTEM?

Das Zauberwort heißt NESARA und steht für „National Economic Security And Reformation Act“, was übersetzt „Nationales Wirtschafts- Sicherheits- und Reform-Gesetz“ bedeutet. Ich selber kam damit erstmals im April 2013 in Berührung, über einen Beitrag vom 03.02.2003, in dem Joe Conrad die Geschichte von NESARA erläutert.

Im Video wird aus NESARA dann GESARA gemacht, also eine globale Finanz-Reform. Nun soll es (fast) soweit sein, dass NESARA/GESARA die erhofften Früchte trägt. Aber was könnte das für uns als Menschheit am Ende bedeuten, wenn es wirklich dazu kommt?

Ich möchte aus diesem aktuellen Anlass etwas tiefer einsteigen. Offenbar ist Dies wichtig: Ich möchte aus meiner Sicht erläutern, womit wir es – mindestens seit 2013 übrigens – in unterschiedlichster Erscheinungsform letztlich zu tun haben, wenn über Finanz-Crash, Strohmannkonten, Manipulationen hinter den Kulissen usw. spekuliert wird. UND über NESARA/GESARA.


Übersicht

Bestandsaufnahme: diverse „Wohlstands-Angebote“
Zugang zu den „Strohmannkonten“ und der UCC
SwissIndo und die Wohlstandskonten
OPPT – The “One People Public Trust”
WiRe-Bank und ähnliche „Wertschöpfungsverfahren“
Rabatt- bzw. Bonuskartensystem: Empfehlungsmarketing generiert „Wert“?
Kryptowährungen und Quantencomputer
Was haben die eben aufgezählten, neuartigen Finanzmarktinstrumente gemeinsam?
Auf den Punkt gebracht: Es bleibt überall bei der Bewertung!
SCHENKEN! – kann das und WIE kann das funktionieren???
Geldgeschäfte fortsetzen oder menschliche Beziehungen leben?
SCHENKGESELLSCHAFT: Ja… so kann es gelingen, oder?
SCHENKEN also
Weiterführende Texte


Der Anlass: Ein Video…

…das erst am 26.08.2018 auf Youtube veröffentlicht wurde:
Vorfreude auf ein neues Finanzsystem“…
Es hat heute bereits immerhin rund 32.000 views, über 850 likes, über 7.150 AbonnentInnen und gut 200 Kommentare– nach gut drei Wochen! Ihr findet es HIER:

Worum geht es darin? Es werden einige – übrigens aus meiner Sicht nicht durchgehend sauber dokumentierte – Ereignisse genannt und interpretiert, die alle mit Veränderungen der internationalen Währungs‑ und Geldtransfersysteme zu tun haben (sollen). Belassen wir es einfach dabei, denn auch ich bin kein Finanzexperte. Und um das Prinzip zu erkennen, auf das ich später hinweisen will, genügt es.

Bestandsaufnahme: diverse „Wohlstands-Angebote“

Wir haben uns bereits im Sommer 2013 in einer damals sehr aktiven Gruppe, die sich über den WSE-Blog zusammen gefunden hatte und begann, gemeinsamzu arbeiten und sich intensiv auszutauschen, miteinander über die Themen Geld, Finanzen, Strohmannkonten usw. Gedanken gemacht.

Ich kann mich erinnern, schon damals sinngemäß zu folgender Erkenntnis gekommen zu sein:
Im Moment gibt es eine Reihe von Angeboten, um uns als Menschheit im „Geldspiel“ festzuhalten – und das geht eben nur, in dem wir uns aus freiem Willen dafür entscheiden.

Um uns Dies leichter zu machen, wurden entsprechend verführerische Angebote gemacht. Die auf den ersten Blick alle miteinander aussehen, als ob in ihnen die Lösung läge, um die Ungleichverteilung von Eigentum und Vermögen zu beenden.

Da Viele von Euch die Dinge im Groben kennen, verwende ich nur Stichworte zur Charakterisierung, skizziere jeweils nur den Kern der Angebote:

Zugang zu den „Strohmannkonten“ und der UCC

Ich nenne es „das 100.000 Dollar-Angebot“.
Es wird von einigen 100.000 Dollar bis mehreren Millionen US-Dollar an „Wert“ je Mensch ausgegangen, abhängig von Standort und Qualifikation eines Menschen. Diese seien auf einem Strohmannkonto hinterlegt. Regierungen, Banken und andere Unternehmen machen damit ihre Hintergrund-Geschäfte; verborgene Schattenkonten also. Weiter wird gesagt, das genau seien die Sicherheiten, die die Banken für die Staats-Kredite und für die Geldschöpfung erhielten.

UCC (Uniform Commercial Code), das internationale Handelsrecht, sei der Rahmen für diese „Spielvariante des Finanzwesens“. In einzelnen Fällen soll der Zugriff auf diese – geheimen – sog. „Strohmannkonten“ gelungen sein, hauptsächlich in den USA.

Aus den USA war auch letztmals im vergangenen Jahr zu lesen, dass es tausendfach zur erfolgreichen Verknüpfung von Paypal-Konten mit dem eigenen Strohmannkonto gekommen sein soll. Paypal hat daraufhin seine AGB’s geändert und die allermeisten darüber ausgelösten Buchungen wurden rückabgewickelt.
ABER: Nur wenn derartige Konten wirklich existieren, konnten Paypal-Konten damit verbunden werden! Ein immerhin sehr interessantes Ergebnis also.

Auch mittels recht komplizierter Verfahrensabläufe (Accepted for Value usw.) soll es möglich sein, zumindest öffentliche Forderungen wie Steuern ebenfalls mit einem solchen Konto gegen buchen, also „bezahlen“ zu lassen.

SwissIndo und die Wohlstandskonten

Ich nenne Dies „das Millionen Dollar-Angebot“.
Ebenfalls im Sommer 2013 wurden zunehmende Aktivitäten einer Organisation Namens „SwissIndo“ bekannt. Sie hat seitdem immer wieder, mit etwas unterschiedlichen Modellen und Protagonisten und zunehmend professionell aufbereitet dafür geworben, an einer Art Wohlstands-Rentensystem teilzunehmen. Karin Kolland war damals eine der Unterstützerinnen. Wer den Suchbegriff „Swissindo“ goggled, erhält dazu zahlreiche, teils auch sehr aktuelle Treffer.

Allen Teilnehmenden würden, sobald alles geregelt sei, aus einem – goldgedeckten – Millionenvermögen je Berechtigtem monatliche Renten von mehreren 1000 EUR ausgezahlt, lebenslang und weltweit. Ohne Bedingungen. Das Ganze wurde vage mit dem Zugriff auf globale Goldvermögen etc. begründet, die Wurzeln wurden in einer Verbindung des Indonesischen Königshauses mit dem Schweizer Bankensystem vermutet. Daher auch die Namensgebung SwissIndo.

OPPT – The “One People Public Trust”

Ich nenne es „das Milliarden Dollar-Angebot“.
Ausgeführt wurde das Ganze von drei US-amerikanischen Trustgründern. Unter ihnen auch Heather Ann Tucci Jarraf, dem Hören-Sagen nach eine ehemalige UCC-Anwältin. Sie bereitete über Jahre die juristisch-formale „Pfändung der ganzen Welt“ vor und setzte diese zum Jahreswechsel 2012/13 um. Mit einer Reihe sog. „UCC-filings“.

Im Frühjahr/Sommer 2014 habe ich Heather in Marokko, Aouchtam auch persönlich kennen gelernt – und herausgefunden, dass wir am selben Tag Geburtstag haben! Eine absolut spannende Verbindung also.

Diese juristische Vorgehensweise, das Erwirken eines Pfandrechts auf sämtliche Globalen Vermögen, wurde im Namen von und Zugunsten des einzig zu diesem Zweck gegründeten „OPPT“ – The One People Public Trust (Die öffentliche „Ein Volk-Stiftung“) durchgeführt.

Klar, faktisch kann sich damit überhaupt nichts bewegen, da ja alle dazu nach geltendem Recht autorisierten Institutionen wie Regierungen, Gerichte, Polizei, Militär usw. vollstreckt und ihre Vermögen eben gepfändet wurden bzw. operativ gepfändet, also vollstreckt werden sollten. Es ist aus meiner Sicht daher eher ein weiteres – sehr juristisch geprägtes – Bild für die Möglichkeit der globalen Selbstbefreiung aller Menschen.

Bereits im März 2013 wurde der OPPT dann aufgelöst; zugunsten der gesamten Menschheit. Und damit wurde der gesamte, weltweite „Wert“ an Vermögen durch die „Trustees“ an alle Menschen zurück gegeben. Das errechnete „Vermögen“ beträgt laut der getroffenen Annahmen mindestens 5 Mrd. US-Dollar je Mensch der heutigen Weltbevölkerung (!) plus der Möglichkeit, aufgrund direkter persönlicher Schädigungen durch die gepfändeten Institutionen bis zu weitere 5 Mrd. US-Dollar als Kompensation zu erhalten. Was für Zahlen!

Das Missverständnis bestand und besteht bis heute meiner Ansicht nach darin, dass einige davon informierte Menschen nun „ihre“ Milliarden an Geldvermögen beziehen wollen – irgendwie und irgendwo. Oder erreichen wollen, dass Forderungen zumindest gegen dieses Milliardenvermögen verbucht und sie folglich nicht mehr mit Rechnungen aller Art belastet werden.

Wie ICH Heather verstand und verstehe, ging und geht es ihr eben gerade NICHT um diese Art von Geldwert, sondern um die Symbolik der Rückgabe, der Befreiung von dieser Ungleichverteilung und der beWERTung aller Materie.

WiRe-Bank und ähnliche „Wertschöpfungsverfahren“

Ebenfalls 2013 und schon einmal zuvor kam ich u.a. mit der WiRe-Bank in Berührung. Hierbei wird jedem Kunden, soweit ich es nachvollziehen kann, mittels dieser Bank eine eigene „Wertschöpfung“ ermöglicht. Ein Vorgang also, der bisher den Banken vorbehalten war (Fiat-Geld, Giralgeld…).

Das Besondere: Es handelt sich um keine – zurückzuzahlenden – Kredite oder Darlehen der Bank, sondern um eine direkte Übertragung von eigenem „Wert“ in Geld. Zu diesem Zweck wurden von der WiRe-Bank zunächst Schecks, später auch Kontokarten ausgegeben.

Ich habe allerdings von keinem Fall gehört, dass eine andere Bank einen solchen Scheck annahm und auch letztlich eingelöst hätte. Weiß in der Leserschaft Jemand von Erfolgen- belegbar? DAS wäre hoch interessant als Kommentar!

Rabatt- bzw. Bonuskartensystem: Empfehlungsmarketing generiert „Wert“?

Fast parallel zu diesem Hype um die WiRe-Bank kam ich zweifach mit einer weiteren Spielart eigener Wertschöpfung bzw. passiven Einkommens der besonderen Art in Berührung. Eine Art „Metalevel des Empfehlungsmarketings“, kombiniert mit Rabattsystem würde ich es nennen.

Hier ging es um kein eigenes physisches Produkt, was über MLM (Multi-Level-Marketing) Verbreitung finden sollte, wie es sich z.B. bei Tupperware, AVON-Kosmetik usw. seit Jahrzehnten im Direktvertrieb bewährt hat. Es handelte sich um ein System von Mitgliedschaft, welches mit Plastik-Karten funktionieren sollte. Empfehlungen waren ein Teil des Konzepts.

Für das System gewonnen werden sollten neben VerbraucherInnen als „Kunden“ mehr und mehr und immer bedeutsamere Handelspartner aller Sparten bis hin zu Banken, Ölkonzernen und Energieunternehmen, die im Gegenzug zur Gewährung von Rabatten ab wenigen bis zweistelligen Prozent bzw. Sonderkonditionen anderer Art allen teilnehmenden Mitgliedern des Systems empfohlen werden sollten. Logischerweise sollte das Bezahlen dann ebenfalls mittels des Karteneinsatzes funktionieren – also ausschließlich bargeldlos! Ob wohl deshalb auch Banken als Partner Interesse zeigten???

Die Differenz zum üblichen Endkundenpreis sollte über komplexe Rechenverfahren durch ein Provisionskonzept allen am Geschäft beteiligten Vermittlern über mehrere „Generationen“ passives Einkommen bescheren. Deren Leben sollte lt. Selbstdarstellung durch dieses „passive Einkommen“ mehr und mehr zumindest grundfinanziert werden – ohne weitere eigene Aufwendungen für das System und die darin u.a. gehandelten monatlichen „Verbrauchsprodukte“ wie zur Gesundheitssteigerung.

Außerdem gab es noch „Feigenblätter“ im System wie einen Umwelt- und einen Sozialfonds, in welche intern Anteile jedes Handels abgeführt werden sollten für entsprechende Projektfinanzierungen.

Allerdings: Auf die Frage, wer denn am Ende dieses Geld generiert, was da verteilt wird, auf wessen „Kosten“ dies in der sog. „Wertschöpfungskette“ letztlich ginge, wenn überall mit der Mitgliedschaft günstiger eingekauft UND zugleich auch noch Provisionen ausgeschüttet würden, erhielt ich auch bei hartnäckigerem Intervenieren keine befriedigende Antwort von den Protagonisten… Das bleibt also ungeklärt. Den gegenwärtigen Status kenne ich leider nicht. Mir geht es allerdings auch hier mehr um das Prinzip, die Spielart eines Finanzsystems.

Kryptowährungen und Quantencomputer

Ich würde dieses Phänomen ganz kurz gefasst und etwas salopp so übersetzen: Durch Rechenleistung Wert generieren. Nun, selbstverständlich steckt erheblich mehr dahinter. Allerdings erscheinen mir diese Details für meine Betrachtung im Moment nicht so relevant zu sein.

Ein wichtiger Unterschied zum Bankengeld besteht darin, dass den Kryptowährungen nachgesagt wird, sie seien grundsätzlich von Jedem generierbar. Wenn das erforderliche Wissen und die Technologie zur Verfügung stehen. Sie seien zudem anonym und damit ersteinmal auch unanfällig für den Zugriff der Finanzbehörden. Und Alle können damit Vermögen anlegen und vermehren – im Rahmen der Reglements selbstverständlich.

Auch die Konvertierungsmöglichkeit in übliche Geldwährungen schreitet mehr und mehr fort. Die herkömmlichen Banken sind also den Entwicklungen offenkundig gefolgt. So entstanden und entstehen nach dem wohl meistbekannten Vorreiter „Bitcoin“ inzwischen hunderte, wenn nicht gar tausende solcher digital erzeugter Währungen. Und je leistungsfähigere Rechner bzw. „Server-Farmen“ diese generieren, umso effektiver und ertragreicher dürfte das Ganze für einen Investor werden. Schon ab einigen tausend EUR Investition in Hardware kann man daran unmittelbar mitverdienen.

Und als Allerwichtigstes wird hervorgehoben: Bei Kryptowährungen handelt es sich um kein Geld, das aus Schulden entstand und demzufolge ist es auch seiner Natur nach mit keinen Zins‑ und Zinseszinszahlungen belastet – WERT, der im traditionellen Bankengeld-System nie generiert wurde und wird.

Dieser neuen Form des Handels wird aus ganz konventionellen Fachkreisen als künftiges Finanzsystem eine glänzende Zukunft vorausgesagt; mit dem Potenzial, die heute üblichen Bankensysteme früher oder später abzulösen.

So weit so – NICHT – gut. Meiner Ansicht nach. Das werde ich nun ausführen.

Was haben die eben aufgezählten, neuartigen Finanzmarktinstrumente gemeinsam?

Ich lehne mich einmal sehr weit aus dem Fenster: Für MICH war bereits 2013 und heute noch deutlicher erkennbar, dass es sich um verschiedene Spielarten eines Überlebenskampfes handelt, für den das Finanzwesen in allen seinen – auch scheinbar neuen hier angedeuteten – Erscheinungsformen am Ende stellvertretend, symptomatisch steht.

Mit den drei erstgenannten Optionen bekommen wir eine neue Art von Geldherkunft angeboten, ohne dass erkennbare Gegenleistungen gefordert würden. Also eine geldbasierte, im Grunde bedingungslose Grundversorgung wird uns angeboten. Es handelt sich lediglich um unterschiedlich hohe Beträge bzw. Betragniveaus. Banken sind dabei allenfalls noch als Auszahlungsstellen des jeweiligen „Wertes“ vorgesehen.

Die WiRe-Bank warb damit, dass sie eine Schnittstelle entdeckt habe und anbiete, über die ALLE selber die Funktion einer Bank ausüben könnten, ihren „Wert“ in Geldbeträge umzuwandeln, also in übliche Zahlungsformen. Ohne Kreditaufnahmen, ohne Bankguthaben, ohne weitere Verpflichtungen.

Das über Empfehlungsmarketing zu verbreitende „Rabatt- bzw. Bonuskartensystem“ lockt einerseits mit Sparmöglichkeiten für NutzerInnen, andererseits zusätzlich damit, dass nach und nach, je mehr Verbreitung das Kartensystem findet, alle Menschen (und dann auch Unternehmen) realisieren würden, dass sie kein Geld mehr benötigen – weil sie nun direkt über das Kartensystem „Handel treiben“. Auch hier soll also das Bankengeld und dessen Mechanik – bargeldlos – ersetzt werden.

Mit Kryptowährungen erfahren wir – so schätze nicht nur ich es ein – die langfristig flächendeckende Einführung von bargeldlosem Handel. Die bargeldlose, also digitale Finanzwirtschaft, vor der Alternative bis heute so sehr warnen, wird also im Grunde durch ein mit Gewinn‑ und scheinbaren Freiheitsaussichten „vergoldetes Hintertürchen“ eingeführt. Mehr und mehr springen auch „Erwachte“ aus meinem Umfeld auf diesen Zug auf. Das finde ich sehr ernüchternd.

Auf den Punkt gebracht: Es bleibt überall bei der Bewertung!

Was ALLE vorgestellten Ansätze, so alternativ und altruistisch sie im Einzelfall zunächst erscheinen mögen gemeinsam haben, das ist nach meiner Einschätzung das Festhalten am Konzept der Bewertung. Es kann mit etwas unterschiedlichen Instrumenten nach einem einheitlichen Maßstab weiterhin Wert zugemessen werden. Sei es herkömmliches Geld, Gold, Perlen, Hosenknöpfe; seien es digitale Währungen, sei es ein Zahlkarten- und Rabattsystem… Es läuft ALLES auf BeWERTung hinaus.

Bewertung heißt für mich hier also: Unterschiedliche Dinge, Qualitäten, Leistungen werden über einen einheitlichen „Maßstab“ in ein direktes Verhältnis zueinander gesetzt; und zwar egal, ob Dies angemessen ist oder auch nicht. So funktionieren sowohl Handel als auch Tausch.

Ich lese hieraus also ab, wo wir als Menschheit letztlich momentan stehen: GELD und Finanzwesen sowie deren Krisen sind lediglich Ausdruck für unser übermächtiges Bedürfnis nach BEWERTUNG! Es spielt auch am Ende kaum eine Rolle, für welche der oben skizzierten Formen einer reformierten Art der BEWERTUNG wir uns letztlich entscheiden würden, so lange wir innerhalb dieses BEWERTUNGSKONZEPTES verharren.

Im Grunde können wir dieses Konzept des Bewertens wohl zugleich auch als eine weitere Betrachtungsweise Dessen ansehen, was wir auch als „MATRIX“ bezeichnen oder als die „3D-Realität“.

Und dieses Paradigma der unablässigen Bewertungen, die wir bewusst wie auch unbewusst permanent vornehmen, kämpft in Wahrheit ums Überleben – IN UNS!!!
Es ist ein bisher wohl weitgehend unerkannter Zwang, dem wir da folgen!

SCHENKEN! – kann das und WIE kann das funktionieren???

In einem vorangegangenen Beitrag habe ich im zweiten Teil bereits kurz ausgeführt, dass es dazu eine wunderbare Alternative gibt und wie diese aussehen könnte. Ich weise dort auch auf die Schlüsselqualitäten hin. Als Kontrast zur BEWERTUNG führe ich dabei eine Grundhaltung der WERTSCHÄTZUNG ein; welch ein grundsätzlicher Unterschied! UND ich weise dort auch auf die Bedeutung der BEDINGUNGSLOSIGKEIT hin. Ich gebe hier erneut die Essenz wieder:

Bedingungsloses SCHENKEN als natürliches Prinzip:

  • Braucht ein Apfelbaum eine Erlaubnis zum Wachsen?
  • Bezahlt er für den Standort, die Nährstoffe, das Wasser, das Sonnenlicht?
  • Fragt er danach, was er dafür bekommt, wenn er nun reichlich Äpfel ansetzt und reifen lässt?
  • Stellt er IRGENDWELCHE Bedingungen an sein SEIN?
  • Wie ist das mit der Natur? Mit den Mineralien, den Pflanzen, den Tieren?
  • Bezahlen die?
  • Stellen sie Bedingungen?
  • Wirken sie nicht dennoch wunderbar zusammen? Und das intelligenter und vielschichtiger, als wir Menschen es uns jemals ausdenken können werden?
  • Warum also stellen wir Menschen uns abseits dieser verknüpften und miteinander stets kooperierenden Geflechte von vielfältigsten Beziehungen???
  • Sind wir etwa NICHT Teil der Natur?
    Sind wir etwa NICHT Teil des Lebens?

Geldgeschäfte fortsetzen oder menschliche Beziehungen leben?

Um uns auf ein bedingungsloses Schenken einlassen zu können, heißt das dann zugleich auch

  • VERTRAUEN entwickeln, als erste Voraussetzung dafür; unsere Zellen müssen erst wieder wissen, dass das Leben IMMER für uns sorgt und dass die Welt ein sicherer Ort ist! Es ist ein Naturgesetz – in MEINER Realität jedenfalls
  • Unsere Ängste erkennen und damit umgehen
  • Um etwas zu bitten, was wir benötigen
  • Für etwas zu danken (von ganzem Herzen am besten!), was wir erhalten haben
  • Wahrzunehmen, was unsere eigenen Bedürfnisse sind, auch im Ausdruck, im TUN
  • Bedürfnisse Anderer erkennen zu lernen, am besten im direkten Abgleich
    mit unseren eigenen!
  • Selber zu geben, was wir gerade gerne geben möchten, ausschließlich freiwillig! Denn: Das Geben ist eigentlich ein natürliches Bedürfnis des Menschseins, unser SELBSTausdruck!
  • Gaben, Hilfen usw. Anderer annehmen
  • Wertschätzung zu erlernen (NICHT mehr BeWERTung!), auszudrücken und auch anzunehmen – denn davon lebt diese Form des Miteinanders

SCHENKGESELLSCHAFT: Ja… so kann es gelingen, oder?

Ich habe einmal den etwas provokativen Satz geformt und verwende ihn seitdem gerne:

„Es gibt kaum etwas Unsozialeres, als seine eigenen Bedürfnisse
nicht zu kennen und Anderen mitzuteilen“

Warum? Klingt ungewohnt, oder? Auch etwas verdreht im Vergleich zu dem, was wir mal gelernt haben, richtig?

Wer meinen Ausführungen oben gefolgt ist wird erkannt haben: Selbstausdruck ist aus meiner Sicht eine entscheidende Antriebsfeder für unser ursprüngliches, unkonditioniertes Handeln! Dies ist umso motivierender, wenn Andere für meinen Ausdruck auch einen Bedarf, ein Bedürfnis haben und wenn ich, als natürliche Reaktion auf deren Erfüllung, für MEINEN Selbstausdruck damit auch Anerkennung in meinem Umfeld erhalte.

DANN, so kennt Ihr es vermutlich selber, schenken wir von Herzen und besonders gern! Dies ist also aus meiner Sicht ein natürliches Bedürfnis und Aspekt sozialer Teilhabe. Das Miteinander reguliert sich zudem ganz natürlich: Damit fühle ich mich zugehörig zu meinem sozialen Umfeld! Zugleich habe ich dann auch funktional einen Platz darin. Der sich auch jederzeit natürlich ändern darf – abhängig von der Entwicklung meiner eigenen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Neigungen.
SELBSTbestimmt und nicht FREMDbestimmt!
Ohne gesellschaftliche Vorgaben oder Anforderungsprofile.
SO macht es die Natur – aus meiner Sicht…
Eines dient dem Anderen und zusammen drehen alle Rädchen rund…

SCHENKEN also…

bedingungslos… ohne alle Erwartungen (denn nur dann ist es im Grunde ein „echtes“ Geschenk)… und im Vertrauen ins Leben… DAS ist eine Lösung, oder? Um auf das „Macht‑ und Bewertungsmittel“ Geld endlich verzichten zu können…

Aus meiner Sicht liegt also genau darin die Lösung:
im bedingungslosen Schenken!
Und aus dieser Sozialisierung des Schenkens kommen wir auch, wir MENSCHEN!
Und sind den größeren Teil der Menschheitsgeschichte so miteinander umgegangen.
Das ist historisch belegbar.

* * * * * *

Weiterführende Texte

Auch andere AutorInnen (und zahlreiche gemeinschaftserfahrene PraktikerInnen!) haben sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen einer „Schenkgesellschaft“, also einer Gesellschaftsform ohne Verwendung von Geld oder Tausch als Mechanismen des (ver-)sorgenden Miteinanders befasst. Stellvertretend sei hier einmal Charles Eisenstein genannt. Dessen Überlegungen zu einer „Schenkökonomie“ wurden und werden auch von Anderen aufgegriffen, weiter entwickelt und insbesondere im Umfeld experimentierfreudiger Gemeinschaftsprojekte wie z.B. am ZEGG, in Sieben Linden, Tempelhof usw. erprobt.

Aber es werden auch ganz andere gesellschaftliche Organisationsmodelle ohne Geld und Tausch beschrieben. Stellvertretend sei hier die „Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft“ (BvW) erwähnt. Das erscheint mir bisher allerdings sehr theoretisch und auch nicht nachhaltig. Ich werde es weiter studieren.

Gemeinwohlökonomie (Christian Felber),
Gradido (Bernd Hückstädt und Margret Baier),
Informationsgeld (Prof. Franz Hörmann) und
UBUNTU (Michael Tellinger)
möchte ich in diesem Zusammenhang ohne lange Erläuterungen ebenfalls als Stichworte für weitere Ansätze und zur eigenständigen Recherche in den Raum stellen.

Ein hervorragend argumentierender und angenehm zu lesender Beitrag bereits vom November 2013 findet sich auf der ebenfalls deutschsprachigen Webseite „The Intelligence“. Er wurde auch hier auf dem Blog damals übernommen: „Die geldlose Gesellschaft als endgültige Lösung der Finanzkrise?

Auf der Webseite des Transform Magazins wurde unter dem Titel „Leben ohne Arbeit? Darf man das?“ im Dezember 2014 eine rege und faszinierend vielfältige Kommentar-Diskussion ausgelöst, die bis heute andauert. Sie berührt selbstverständlich auch die Frage, ob und in welcher Form eine Gesellschaft für ihre Funktionsfähigkeit Geld benötigt. Sehr lesenswert, gerade auch die vielen Kommentare.

Schließlich erscheinen mir auch zahlreiche Beiträge z.B. im Magazin Oya, die sämtlich auch kostenfrei im Internet zugänglich sind, zum Thema Schenkgesellschaft hilfreich und vielschichtig. Sie sind über die Suchfunktion auf der Webseite erschließbar. Inspirationen fand ich u.a. auch im Magazin SEIN.

Weitere zahlreiche Fundstellen zur Thematik „Schenkgesellschaft“ sowie vielfältige weitere Inspirationen habe ich in einem Worddokument zusammen getragen, das stets aktuell HIER verlinkt ist, am Ende des Beitrags und zum Mitmachen einlädt.

* * * * * *

Ein Kommentar

Grundgesetz durch die Hintertür ausgehebelt?

Quelle: www.vera-lengsfeld.de

Den Hinweis auf diesen Beitrag erhielt ich heute von einem interessierten Leser dieses Blogs. Aus meiner Sicht beleuchtet der Text recht gut, welches Dilemma durch unsere derzeitige „Rechtpflege“ und durch politische Einflussnahmen im Hinblick auf die Flüchtlingsthematik entsteht…

Ich betone dabei ausdrücklich, dass mit diesem Beitrag NICHT die Meinung der Redaktion wiedergegeben wird. Eine Kommentierung nehme ich im Anschluss an den Verweis vor.

* * * * *

Liebe Frau Lengsfeld,

in der Hoffnung, dass rechtskundige Menschen Ihren Blog lesen, möchte ich Sie um Veröffentlichung meiner Gedanken zum Asylrecht bitten. Wenn man den Wortlaut unseres Grundgesetzes ernst nimmt, hätte kaum einer der vielen illegalen Migranten ein Asylverfahren bekommen dürfen. In Artikel 16a GG heißt es:

(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. (…)

Im Original Weiterlesen…

* * * * *

Kommentar

Der Beitrag einer anonymen Leserin des o.g. Blogs ist bemerkenswert und problematisiert Rechtslage sowie politische Verwendung und (Miss?)Deutung von (Un-?)Recht.

Für MICH zeigt sich daran in erster Linie, und Dies wird ganz am Ende des Beitrag ebenfalls angedeutet, dass MENSCHLICHE Handlungsweisen mit Recht, Gesetzen und auch Politik herkömmlicher Machart NICHT gelenkt und bestimmt werden können und sollten; und zwar ganz unabhängig von einer Gesinnung zu und Sichtweise Dessen, was allgemein das „Flüchtlingsproblem“ genannt wird.

Die Thematik ist derart heikel in ihrer Vielschichtigkeit der Absichten, Ursachen, Wirkungen und bereits bezüglich sogenannter „Fakten“, dass ich mich dazu jeder Positionierung und Diskussion enthalten will.

Stattdessen will ich einige Fragen aufwerfen; teils altbekannte, teils vielleicht auch neue:

  • WER entscheidet hier?
  • WER führt Regie?
  • WARUM? Was ist die Strategie dahinter?
  • WAS ist das Ziel?
  • WEM nützt die Situation?
  • WAS ist Oberfläche,
    WAS ist Hintergrund,
    WAS die Ursache,
    WAS die Folgen?
  • WELCHE Verantwortung tragen wir selber?
    Ganz persönlich?
    National, als westliche Gesellschaft?
    Global als Menschheit?
  • WAS könen wir als Einzelne tun, um daran etwas zu ändern?

ICH betrachte es als Symptomatik. Ich bin ein Fan davon, selbst Verantwortung zu übernehmen für Missstände, die ich beobachte. Also geht auch VERÄNDERUNG zunächst von mir aus – in MEINEM Weltbild.

Und um jedweden aufgebrachten Kommentaren hier nach Möglichkeit den Nährboden zu entziehen,
NEIN: Ich will damit weder in „Eso-Spinnerei“ verfallen, noch in den Chor einer kritiklosen „Willkommenskultur“ einstimmen, noch einem unreflektierten Fremdenhass das Wort reden.

Mir geht es um eine etwas bewusstere Betrachtung

Mein Wunsch ist, dass wir dort beginnen, wo es überhaupt nur möglich ist: Beim MENSCHSEIN! Und damit bei der Selbstverantwortung. Das entledigt uns nämlich unmittelbar aller externer Entscheidungsinstanzen. Es genügt dann, aus UNS HERAUS einzuschätzen und zu entscheiden, wann, wo und für wen Hilfe und Unterstützung durch mich angebracht sind. OHNE Delegieren von Verantwortung. Diese Instanz (Herz, Gewissen…) tragen wir alle in uns. Nur haben wir (oft) verlernt, sie zu nutzen…

Mir sind selber Projekte und Menschen bekannt, wo genau Dies geschieht. Damit wird es ganz „persönlich“, „lokal“, lösend und auch – menschlich… womöglich auch integrierend… Und es verändert – im direkten Umfeld.

Und je rascher wir uns dazu entscheiden (Jede/r kann das nur für sich!), dass wir im Grunde weder Gesetze, noch Politiker, noch Finanzwesen, Institutionen und alle anderen heute üblichen Strukturen benötigen, um ein „gutes Leben“ zu führen, desto rascher wird sich auch dieses Flüchtlingsproblem „ganz von selber“ lösen.; regelrecht kollabieren. Weil dann der Nährboden dafür fehlt. OHNE Kampf, OHNE Krieg und OHNE weitere Gewalt. Versprochen! Naturvölker machen uns das noch heute vor…

Es genügt daher, sich vom „guten“ derartiger Lebensweisen inspirieren zu lassen und es auf unsere Erfordernisse und Gepflogenheiten der westlichen Kultur anzuwenden.
Beginnen wir damit!

Ein Kommentar

Chemnitz – Aufbruch in ein Neues Miteinander

Quelle www.transform-magazin.de

Am 3. September sammelte sich eine bunte Menge von fast 70.000 Menschen in Chemnitz, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Das Motto war „Wir sind mehr“, aber wäre die Botschaft „Es geht uns um euch“ nicht die bessere gewesen?

Nichts finde ich peinlicher, als zum Beispiel am Ende eines Films zu weinen – niemand wird dies bei mir erleben. Anders aber am 3. September 2018 in Chemnitz: Es gab einige Momente beim „Wir sind mehr“-Konzert, an denen ich doch kräftig schlucken musste und dies gerne zugebe. Spontan hatten sich Zehntausende in eine Stadt aufgemacht, die sowohl auf der Landkarte als auch politisch nicht unbedingt im Zentrum unseres Blickfelds steht, aber durch rechte Randale ungewollt Aufmerksamkeit verpasst bekommen hat.

Es ist wichtig, sich nicht alleine gelassen zu fühlen.

Das Konzert in Chemnitz mit einem beeindruckenden Line-Up hinterlässt unterschiedliche Eindrücke. Besonders im Gedächtnis bleiben wird mir ein eindringlicher Aufruf der Band Kraftklub, dieses Konzert könne Probleme nicht lösen, es könne nur ein Anfang sein. Und dass es wichtig sei, sich nicht alleine gelassen zu fühlen.

„Wir sind mehr“ kann hier kein Argument sein

Einen fragwürdigen Eindruck hinterlässt bei mir das Motto der Veranstaltung. „Wir sind mehr“ kann nicht alles sein, was wir Demokraten zu bieten haben, denn so werden wir irgendwann deutlich weniger werden.

Chemnitz hat turbulente Tage hinter sich. Zu wenig Polizei und zu wenig Widerstand gegen rechte Hetzer in den ersten Momenten, eine Lücke, in die Extremisten mit Verve vorstießen. Eine Stadt, in der das Gefühl, alleine gelassen worden zu sein, sich gleich auf mehreren Ebenen auszubreiten drohte. Diese Stadt bekam Besuch von zigtausenden, die die Botschaft mitbrachten „Ihr seid nicht allein!“.

Gefühlt alleine nach Jahrzehnten neoliberaler Politik.

Es ist in meinen Augen diese Botschaft, die hängenbleiben muss. Und die dahinter liegende Aussage: Es geht uns um euch. Über die Problemlage in (nicht nur den) ostdeutschen Ländern ist viel gesagt worden. Es gibt dazu intelligentere Analysen als ich sie leisten könnte. Man darf beispielsweise gespannt sein auf das Buch der sächsischen Integrationsministerin Petra Köpping „Integriert doch erst mal uns!“, einem Erfahrungsbericht aus vielen Gesprächen mit Menschen in Sachsen, die sich alleine gelassen fühlen. Wir können allerdings davon ausgehen, dass sich diese Erfahrungen in ähnlicher Weise bei Menschen in ganz Deutschland beschreiben lassen.

Ein Neues Miteinander

Was kann man einem Gefühl des Alleinegelassenseins entgegensetzen, das sich nach Jahrzehnten neoliberaler Politik ausgebreitet hat? Als Folgen einer Ideologie, in der jeder und jede sich selbst der oder die Nächste ist und möglichst viele Risiken von der Gemeinschaft auf die Einzelnen abgewälzt werden?

Eine Möglichkeit ist es, nach dem Staat zu rufen, der ein zentraler Akteur dieser Ideologie war und ist. Natürlich kann der Staat hier vieles reparieren, aber unsere Idee vom Staat ist Teil des Problems: Der Staat mit seinen Institutionen ist kein fernes etwas, kein Götze, dem man ein Opfer darbringen muss, um ihn freundlich zu stimmen. Der Staat ist das Instrument unserer Gemeinschaft, um Fairness herzustellen und unser Gemeinwohl zu stützen. Der Staat ist aber nur Teil der Antwort.

Das Miteinander muss die Gesellschaft durchdringen
und den Neoliberalismus verdrängen.

Eine Gemeinschaft kann man nicht anders denken, wenn die neoliberalen Denkmuster in den Köpfen bestehen bleiben, ob in der Verwaltung, auf der Arbeit oder in den politischen Leitungspositionen. Es braucht auf allen Ebenen ein Neues Miteinander, ein füreinander einstehen, ein aufeinander achten, ein um einander kümmern. So, wie viele Menschen es in Vereinen, Initiativen, Genossenschaften und andernorts leben. Dieses Gefühl muss die Gesellschaft durchdringen und das neoliberale Gedankengift verdrängen.

Wer sind „wir“, wer seid „ihr“?

In diesem Neuen Miteinander sind wir alle Akteure. „Es geht uns um euch“ steht nicht für ein anonymes „Es“, eine Servicestelle oder ein Unternehmen, das gegen Bezahlung Wohltaten verteilt. „Wir“, das sind diejenigen, die in der Lage sind, sich zu kümmern, alle nach ihrem Vermögen. „Ihr“, das sind diejenigen, die in einer misslichen Lage sind und ein horchendes Ohr und eine helfende Hand brauchen. Das sind keine festgeschriebenen Rollen: Heute kann ich mal „wir“ sein, morgen „ihr“.

Insofern ist ein konsequent zu Ende gedachtes Motto:
„Es geht uns um einander“.

Die Grenzen dieses „um einander“ müssen wir ausloten: Niemand soll zur Selbstaufgabe gedrängt oder gar gezwungen werden. Niemand soll sich komplett zurückziehen dürfen mit der Erwartung, andere würden die nötige Sorge tragen. Diese unscharfen Grenzen werden immer wieder neu ausgelotet werden, mal scherzhaft, mal schmerzhaft. Allemal besser auf jeden Fall, als die Welt und unsere Mitmenschen sich selbst und ihrem Schicksal zu überlassen.

Die Idee ist schon lange da. Der Weg in ein Neues Miteinander wird von vielen bereits gelebt. Für die anderen heißt es jetzt nur noch: Aufbruch.

Oliver ist Übersetzungswissenschaftler und beschäftigt sich von Berufs wegen mit Sprech- und Denkmustern in verschiedenen Sprachen und Kulturen. Privat ist er gelegentlich ein unverbesserlicher Optimist.

 

3 Kommentare

Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Jahr lang per Crowdfunding!

Wow! Als ich kürzlich dieses Projekt fand, habe ich mich echt gefreut: Ein weiteres Puzzleteilchen, das uns zeigt, wie verzichtbar Geld im Grunde ist. Obwohl ich das BGE-Modell ansich noch nicht unbedingt ideal finde.
Aber lasst mich vorne beginnen, bei den Fakten:

12 Monate lang 1.000 EUR/Monat bedingungsloses Grundeinkommen – per Verlosung im Internet zu gewinnen! Steuerfrei. Das Ganze funktioniert auf reiner Spendenbasis. Das Geld wird dann verlost, in unregelmäßigen Abständen, wenn genug Geld per Crowdfunding zusammen gekommen ist, um es zu finanzieren. Momentan etwa alle 2-3 Monate.

Das Projekt „Mein Grundeinkommen“

Internet: www.mein-grundeinkommen.de

Eine Webseite mit sehr professionellem Erscheinungsbild. Alles ist transparent. Die Struktur ist offenbar so geschickt gewählt, dass es keine Konflikte mit dem Bankengesetz gibt, also mit der BaFin. Bravo!

Man kann Mitglied werden, ein Profil anlegen, an einer Verlosung teilnehmen. Alles mit einigen Mausklicks erledigt. Das Geld wird ab dem auf einen Gewinn folgenden Monat am 28. in Monatsbeträgen von 1.000 EUR ausgeschüttet, auf Dein dafür anzugebendes Konto überwiesen. Ohne Bedingungen – wie es schon der Name sagt: Bedingungsloses Grundeinkommen!

Zur Aktualität: Die nächste Verlosung

…findet bereits am 18. September 2018 statt! Es werden diesmal 10 Grundeinkommen verlost.

Zur Geschichte

Die letzter Verlosung war am 09.07.2018

Das Projekt besteht bereits seit 2014. Bisher wurden insgesamt schon weit über 200 Grundeinkommen verlost. Alle spendenfinanziert. Gerade wird für das 223. Grundeinkommen gesammelt. Und sogar Prominenz hat dabei schon mitgewirkt, u.a.

Thomas Gottschalk, am
Sonntag, 28. Mai 2017, 20.15 Uhr

Grundeinkommens-Verlosung bei „Mensch Gottschalk“ auf RTL: Micha vom Projekt und die damalige Gewinnerin Jesta wurden von Thomas Gottschalk in seine Sendung eingeladen und stellten dort das Projekt vor. Nach der Sendung wurde das 86. Grundeinkommen verlost.

Ein paar Presselinks:

Worum geht es mir hier EIGENTLICH?

Ich habe dieses Thema nun aus einem ganz anderen Grund aufgegriffen, als um Euch eine wunderbare und kostenlose Einkommensquelle vorzustellen:

Für mich ist es eine absolut lebensechte Demonstration des Machbaren und wo wir derzeit stehen, gesellschaftlich.

Die Übertragung: Möglichkeiten und Potenziale

Naturgemäß sollte es überhaupt keine Notwendigkeit dafür geben, dass Menschen (die das Projekt gut finden oder „es sich einfach leisten können, Gutes zu tun“) spenden „müssen“, um Anderen ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen; zumindest ein Jahr lang einmal ohne Bedingungen leben zu können… ohne Erwerbsdruck…

ICH verstehe und lebe mein Leben so, dass das mein Grundrecht ist, das sorgenfreie und absolut selbstbestimmte Leben ohne Existenzängste… ABER: das ist letztlich ein Thema, das ICH in mir und DU in Dir und Jede/r nur IN SICH lösen kann! Ich werde darauf in einem weiteren Beitrag einmal differenzierter eingehen.

Der verwendete Mechanismus

Für den Moment möchte ich einfach einmal die Mechanik weiter verfolgen, die hier verwendet wird: Menschen spenden/schenken also – bedingungslos – Geld in einen Fonds, aus welchem anschließend unter allen daran Teilnehmenden ein zwölfmonatiges, unbedingtes Anrecht zur Teilnahme am LEBEN verlost wird – also das Geld, das Dies ermöglicht.

  • Also: Zunächst geht es um Geschenke, die bedingungslos zusammen getragen werden, die Geldbeträge, richtig?
  • DANN wird aus diesen Geschenken in Geldform ein weiteres Geschenk gemacht: Das Bedingungslose Grundeinkommen – also weiterhin in Geldform. Es ist eben ein (fast) universell einsetzbares Medium zur Bedürfnisbefriedigung, einverstanden.
  • Wenn es nun richtig gut läuft, ermöglicht dieses Geschenk dann einem Menschen (oder einer kleinen Familie) ein Jahr lang, sich selber bzw. IHR SEIN und Handeln der Mitwelt, ihrem Umfeld zu SCHENKEN – weil an IHR SEIN für diesen Zeitraum keine Bedingungen geknüpft werden (Gelderwerb) und sie TUN und SEIN können, was und wer und wie sie sein und tun wollen. Ein Jahr lang…

Der Natur auf die Finger geschaut

Sollte das nicht IMMER der Fall sein? Natürlicherweise?

  • Braucht ein Apfelbaum eine Erlaubnis zum Wachsen?
  • Bezahlt er für den Standort, die Nährstoffe, das Wasser, das Sonnenlicht?
  • Fragt er danach, was er dafür bekommt, wenn er nun reichlich Äpfel ansetzt und reifen lässt?
  • Stellt er IRGENDWELCHE Bedingungen an sein SEIN?
  • Wie ist das mit der Natur? Mit den Mineralien, den Pflanzen, den Tieren?
  • Bezahlen die?
  • Stellen sie Bedingungen?
  • Wirken sie nicht dennoch wunderbar zusammen? Und das intelligenter und vielschichtiger, als wir Menschen es uns jemals ausdenken können werden?
  • Warum also stellen wir Menschen uns abseits dieser verknüpften und miteinander stets kooperierenden Geflechte von vielfältigsten Beziehungen???
  • Sind wir etwa NICHT Teil der Natur?
    Sind wir etwa NICHT Teil des Lebens?

Genial – und zugleich ganz schön kompliziert, oder?

WAS wäre nun also, wenn wir das einander beschenken gleich ganz vorne begännen, OHNE das Geld dazwischen? Wenn wir uns ebenseitig (schöner als GEGENseitig, oder? Den Ausdruck habe ich dem genialen Buch von Bauchi entnommen) jeden Tag, in jedem Moment mit dem beschenken würden, was uns gerade einfach gelingt, uns als SELBSTausdruck gefällt, erforderlich ist für Jemand Anderen, seinen Bedürfnissen entspricht…
Eine Schenkgesellschaft also?

Utopie? Unmöglich??? Jaaa, ABER…

Nun… Dieses Projekt beweist im Grunde, im ganz Kleinen, dass es gelingen kann… Es ist die grundsätzliche Wirkweise des Crowdfunding… WENN wir uns DAFÜR ENTSCHEIDEN! Ein Anfang ist damit gemacht… mit dem bedingungslos Schenken… Und für die glücklichen Gewinner ist es gewiss ein Segen, dieses Grundeinkommen – und eine wunderbare Erfahrung obendrein! Um sich bewusst zu werden über die Mechanik der Geldverwendung…

Es liegt ausschließlich an uns! Die Verwendung von Geld als – scheinbar – neutralem Medium, als „Vermittler“ aber zugleich auch Bewertungsmaßstab fortzusetzen… oder endlich wieder ganz menschliche, „persönliche“ und wertschätzende Beziehungen einzugehen

Geldgeschäfte fortsetzen oder menschliche Beziehungen leben?

Eine Schenkgesellschaft wäre das. Das heißt dann zugleich auch

  • VERTRAUEN entwickeln, als erste Voraussetzung dafür; unsere Zellen müssen erst wieder wissen, dass das Leben IMMER für uns sorgt und dass die Welt ein sicherer Ort ist! Es ist ein Naturgesetz – in MEINER Realität jedenfalls 🙂
  • Unsere Ängste erkennen und damit umgehen
  • Um etwas zu bitten, was wir benötigen
  • Für etwas zu danken (von ganzem Herzen am besten!), was wir erhalten haben
  • Wahrzunehmen, was unsere eigenen Bedürfnisse sind, auch im Ausdruck,
    im TUN
  • Bedürfnisse Anderer erkennen zu lernen, am besten im direkten Abgleich
    mit unseren eigenen!
  • Selber zu geben, was wir gerade gerne geben möchten, ausschließlich freiwillig! Denn: Das Geben ist eigentlich ein natürliches Bedürfnis des Menschseins, unser SELBSTausdruck!
  • Gaben, Hilfen usw. Anderer annehmen
  • Wertschätzung zu erlernen (NICHT mehr BeWERTung!), auszudrücken und auch anzunehmen – denn davon lebt diese Form des Miteinanders

Ja… so kann es gelingen, oder?

Ich habe einmal den etwas provokativen Satz geformt und verwende ihn seitdem gerne:

„Es gibt kaum etwas Unsozialeres, als seine eigenen Bedürfnisse
nicht zu kennen und Anderen mitzuteilen“

Warum? Klingt ungewohnt, oder? Auch etwas verdreht im Vergleich zu dem, was wir mal gelernt haben, richtig?

Wer meinen Ausführungen oben gefolgt ist wird erkannt haben: Selbstausdruck ist aus meiner Sicht eine entscheidende Antriebsfeder für unser ursprüngliches, unkonditioniertes Handeln! Dies ist umso motivierender, wenn Andere für meinen Ausdruck auch einen Bedarf, ein Bedürfnis haben und wenn ich, als natürliche Reaktion auf deren Erfüllung, für MEINEN Selbstausdruck damit auch Anerkennung in meinem Umfeld erhalte.

DANN, so kennt Ihr es vermutlich selber, schenken wir von Herzen und besonders gern! Dies ist also aus meiner Sicht ein natürliches Bedürfnis und Aspekt sozialer Teilhabe. Das Miteinander reguliert sich zudem ganz natürlich: Damit fühle ich mich zugehörig zu meinem sozialen Umfeld! Zugleich habe ich dann auch funktional einen Platz darin. Der sich auch jederzeit natürlich ändern darf – abhängig von der Entwicklung meiner eigenen Bedürnisse, Fähigkeiten und Neigungen.
SELBSTbestimmt und nicht FREMDbestimmt!
Ohne gesellschaftliche Vorgaben oder Anforderungsprofile.
SO funktioniert Natur – aus meiner Sicht…
Eines dient dem Anderen und zusammen drehen alle Rädchen rund…

Schenken also…

bedingungslos… ohne alle Erwartungen (denn nur dann ist es im Grunde ein „echtes“ Geschenk)… und im Vertrauen ins Leben… DAS ist eine Lösung, oder? Um auf das „Macht‑ und Bewertungsmittel“ Geld endlich verzichten zu können…

Und damit noch viele, viele weitere solche Grundeinkommen dieses bunte Geldspiel, diesen tollen Erfahrungsraum  bereichern können, bis das Geld endlich seine – vermeintliche – Wichtigkeit für uns gänzlich verloren hat, rufe ich alle Leserinnen und Leser hier, die von dem Projekt begeistert sind dazu auf, sich an dessen Finanzierung zu beteiligen, damit weiter gespielt werden kann:

Spenden und Kontakt

Mein Grundeinkommen e.V. (gemeinnützig)
IBAN: DE76 4306 0967 1165 3138 00
BIC: GENODEM1GLS
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
Verwendungszweck: Spende

Kontakt:

Mein Grundeinkommen e.V. (gemeinnützig)
Am Sudhaus 2
12053 Berlin

Vertreten durch: Meera Leilani Zaremba


18.09.2018: Aktuelles zum Projekt und zur Verlosung findet Ihr HIER.

3 Kommentare

Leben wir in einem Cyberspace?

Quelle: www.geistigewelt.tv

Das Original wurde am 05.09.2018 von Gaby Teroede veröffentlicht. DANKE!
Mich hat die zeitgemäße Sichtweise und Bilderwahl angesprochen, die in dem Beitrag zum Ausdruck kommt…

Nicht immer ist es leicht, in dieser Welt zu leben. Gerade spirituell aufgeschlossenen Menschen geht, auf Grund ihrer Sensibilität und ihres Mitgefühls, das Leid anderer besonders nahe. Wenn man für sich selbst die erhebende Wirkung der inneren Stille und des Lebens aus seiner Mitte erfahren darf, dann schmerzt es umso mehr, den Kummer und das Gefühl der Ausweglosigkeit anderer mitzuerleben. Vor lauter Liebe will man helfen und scheitert oft genug. Wie kann man sich aus diesem Gefühl der Ohnmacht befreien? Die geistige Welt erinnert uns immer wieder daran, dass die physische Realität, in der wir so selbstverständlich leben, nicht die letzte Wahrheit ist. Als multidimensionale Wesen existieren wir auch auf anderen Ebenen und von dort aus betrachtet, verliert das irdische Jammertal seinen Schrecken.

Transkript eines Channelings

Mein Liebes, solange du dich täglich mit der Quelle verbindest und immer mehr zur Quelle wirst, wirst du dann in deinen Alltag gehen und durchtränkt sein von Liebe, von Licht, von Weisheit und von der tiefen inneren Gewissheit, dass alles gut ist, dass du diese Welt mit völlig anderen Augen betrachtest. Und dann wird sich auch ein konkretes Gefühl des Mitgefühls in deinem Herzen einschleichen, wenn du andere Menschen betrachtest, die alles noch so wichtig nehmen, so tragisch nehmen, sich um die Kleinigkeiten und Unwichtigkeiten des Lebens so bemühen, wo du es doch jetzt besser weißt und immer besser wissen wirst, weil du in Anbindung an die göttliche Ebene einen erhabenen Blick auf das Leben werfen kannst. Und dann, mein Liebes, verweile in dieser Liebe und Weisheit und auch in dieser Angebundenheit, die bewirkt, dass du ständig geführt durchs Leben gehst, in dir spürst, was jetzt auf menschlicher Ebene zu tun wäre, das tue, aber oftmals wirst du auch spüren: Ich lasse sein, ich halte es aus, auch Menschen, die zum Beispiel beratungsresistent sind, einfach in ihrem Leid zu belassen, ohne mit zu leiden, weil ich in der tiefen inneren Gewissheit verweilen kann, dass auch dieser Mensch, der jetzt noch leidet, jetzt noch blind ist, jetzt noch schläft, dereinst aufwachen wird.

Du wirst feststellen, dass das Wichtigste, was es für dich, für den Rest dieser Inkarnation zu tun gibt, diese innere Arbeit ist: Immer durchlichteter, immer göttlicher, immer weiser zu werden und die Liebe zu personifizieren. Eine völlig andere Art der Liebe, als Menschen dies grundsätzlich verstehen. Liebe, die sein lassen kann. Liebe, die akzeptiert, die alles so stehen lassen kann, wie es ist, weil sie durchschaut, weil sie auch die Sinnhaftigkeit von Kriegen, Kummer, Tod, Leid, Verwüstung erkennen kann. Und all dies ist die höchste Ehre, der höchste Segen und die höchste Stufe, die ein menschliches Wesen erringen kann. Aber es ist dann kaum mehr der Mensch in dir, der dies durchschaut, sondern die starke Präsenz der Göttlichkeit in dir, die mit anderen Augen auf all das blickt, was sich im Außen abspielt und ständig durchschaut, dass es nicht real ist.

Wie bei einem Computerspieler, der ja auch weiß, ich bin der Spieler und auch wenn ich jetzt in meinem Computerspiel diese Drachen töten muss, diesen Herausforderungen begegnen muss, weiß ich doch in jedem Moment, dass es nicht real ist, dass es nur ein Abenteuerspiel ist, aus dem ich mich jederzeit lösen kann und dann bin ich in mir, bin der Spieler, der göttliche Spieler, der seine Freude daran hat, sich zu erfahren in jeglicher Herausforderung. Und alle anderen Mitspieler sind so wie ich, mehr oder weniger lange auf ihren Weg, mehr oder weniger entwickelt, so wie es auch in jedem Computerspiel verschiedene Levels gibt, wo die Krieger und Kämpfer mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind, weil sie schon so vieles bewältigt haben. So ist es auch im menschlichen Dasein, mein Liebes. Du bist angekommen, freue dich! Aber wir wissen auch, dass diese Worte eine tiefe Trauer auslösen werden, denn du hast schon gehört vom Tod des Egos. Es ist nur das beschränkte menschliche Dasein, das leidet und trauert, weil das menschliche Spiel ja auch so vertraut ist, so lieb gewonnen, trotz allen Kummers, allen Leides, gibt es da ja auch noch so viel menschliche Freude in diesem Spiel.

Aber wir sagen dir, mein Liebes, durch die verstärkte Identifikation mit deiner Seele, mit deinem unsterblichen Selbst, mit deinem göttlichen Selbst, heißt das ja nicht, dass du jetzt unmenschlich wirst. Nein, gönne dir alle menschlichen Genüsse und Freuden, nach wie vor, aber identifiziere dich nicht mehr mit deinem Körper und deiner Persönlichkeit. Es ist, als ob du ständig einen Schritt hinter dir stehst und diese Differenzierung fast wie ein Spiel wahrnimmst: Jetzt isst mein Körper und es schmeckt ihm so gut. Jetzt kleidet sich mein Körper ganz hübsch und ich drehe mich im Spiegel, aber es ist nur mein Körper, der sich bewundert in dieser Kleidung. Oder ähnliche Spiele führe mit dir durch, als ob du dich immer weiter distanziert. Sodass du auch, wenn dein Mensch wieder einmal denkt, leiden zu müssen, diesen Schritt zurück treten kannst und erkennst, es ist nur Illusion. Das, was ich wirklich bin, kann gar nicht leiden. Das, was mich wirklich ausmacht, ist unzerstörbar. Der Tod ist nur die Ausstiegsluke aus dieser Inkarnation. Wovor müsste ich mich denn fürchten, wenn dieser Ausstieg lediglich bedeutet, dass ich dann zurückkehre in meine wahre Heimat? Siehst du, alles verliert seinen Schrecken, alles verliert seine Wichtigkeit, alles verliert Besonderheit, denn es ist alles nur ein Spiel.

13 Kommentare

„Mensch“ und „Person“ – mal anders betrachtet

Foto: Pixabay

Vielen LeserInnen hier wird bekannt sein, dass es einen grundsätzlichen Unterschied gibt zwischen „Mensch“ und „Person“. Nun kann man Dies natürlich juristisch betrachten und nach juristischen bzw. gesetzlichen Herleitungen und Abgrenzungen suchen. Wir können auch das Handelsrecht bemühen (UCC, „Strohmann-Konten“), die Wortstämme betrachten („Persona“=Maske usw.). Man kann auch Indizien für die eine oder andere daraus abzuleitende hilfreiche Verhaltensweise vor Gericht „als Mensch“ oder für die „korrekte“ und dadurch erfolgreiche Formulierung von formalen Schriftsätzen zusammen tragen usw.

Ob uns das allerdings weiter führt, um den „Kern des Übels“ zu finden und Veränderungen zu bewirken? Können wir damit der „Neuen Zeit“ wirklich näher kommen? Und:

Hilft uns das weiter in unserem MenschSEIN?

Unser MenschSEIN ist Materialisierung –
die „Personifizierung“ ist ein Trick

Ich denke also: NEIN. Daher soll dieser Beitrag auch in eine etwas andere Richtung gehen und alles Rechtliche nur hilfsweise und am Rande streifen. Ich danke an dieser Stelle ganz besonders zwei „Impulsgebern“, durch die ich meine eigene Position in diesem Thema im Januar 2016 endlich etwas genauer finden durfte. Seitdem (er‑)lebe ich mein MENSCH SEIN „einfach“ mehr und mehr, kann es ausdrücken und auch immer besser beschreiben.

Zunächst vollziehe ich nun einen – scheinbaren – Themenwechsel:

Autofahren in absoluter Selbstverantwortung

Eine meiner ersten und zugleich definitiv aufregenden „Proben“ des nun neu gewonnen „Menschgefühls“ war es, ab Frühjahr 2016 konsequent Auto zu fahren in absoluter Selbstverantwortung.

Also mit einem Auto ohne Zulassung, ohne „gültiges Kennzeichen“, ohne Stempel, TÜV-Plakette und auch ohne Versicherung. Ganz bewusst. Um herauszufinden, wie es MIR damit geht. Um meinen Ängsten zu begegnen, dadurch mit der „Staatsgewalt“ konfrontiert zu werden. Um herauszufinden, was es – für MICH als Mensch – real für Konsequenzen hat. Und um MEINE persönliche Realität und Realitäts-Gestaltungsfähigkeit dabei zu (er-)leben.

Ein halbes Jahr lang etwa, mit zwei Fahrzeugen hintereinander, einige tausend Kilometer weit, in mehreren Ländern Europas, hauptsächlich lange Strecken und auf Autobahnen; mit allen daraus resultierenden Konsequenzen.

Ich hatte dann zwar immer wieder Begegnungen mit der Polizei (mehrheitlich übrigens durch Denunziationen Anderer, so genannter „Aufrechter Bürger“, die im Grunde überhaupt nicht betroffen waren, aber auf diese Art offenbar „GeRECHTigkeit“ verlangten!), aber nie echte Schwierigkeiten in den Situationen selber – weil sich letztlich stets MENSCHEN begegnet sind! Das genau war ja mein Ziel!

Und weil mich auch immer wieder Menschen bei den erforderlichen Lösungen unterstützt haben; insbesondere, wenn das Auto irgendwo abgeholt werden musste. Denen allen danke ich an dieser Stelle nochmals von Herzen für ihre Hilfsbereitschaft! Es waren wunderbare Erfahrungen.

Ich möchte diese vielen Erlebnisse hier nicht vertiefen, das würde wohl ein Buch füllen – das Ganze hier aber als Beispiel verwenden. Denn bevor ich dieses „Spiel“ begann, habe ich es gut vorbereitet:

Ich habe eine – ganz persönliche – Erklärung meines Menschseins verfasst und was es für mich bedeutet. Das Ergebnis davon veröffentlichte ich vor meiner ersten Fahrt mit „eigenem Kennzeichen“ im Internet, mit allem aus meiner Sicht Nötigen, inkl. Kontaktmöglichkeit.

Transparenz: Am Fahrzeug brachte ich außerdem vorne und hinten an den Scheiben den Link darauf für Alle sichtbar an (auch auf den veröffentlichten Fotos des Fahrzeugs deutlich erkennbar) – falls Fragen aufkommen. Oder falls potenziell Geschädigte den Kontakt zu mir suchen sollten. Was übrigens nie geschah… Außerdem führte ich im Handschuhfach immer Kopien dieser Erklärung mit mir, die ich dann den Polizisten aushändigte, bevor wir konkreter miteinander sprachen, mit der Bitte, sie zunächst zu studieren und auch zu ihren Akten zu nehmen.

Und als „Kennzeichen“ wählte ich:
LO VE 2016

Die Liebe als stärkste Kraft im Universum – für mich ein sehr wirkungsvoller Schutz!

Diese Erklärung findet Ihr HIER. Ich mache sie hiermit erstmals auf diese Art öffentlich. Ich rufe damit KEINESFALLS zur Nachahmung auf. ABER: Ich möchte Euch damit gerne zu eigenem Handeln inspirieren – egal in welcher Form!

Bei diesem und auch bei den vielen anderen Experimenten/Projekten, die ich zum Menschsein durchgeführt habe, war es mir stets besonders wichtig, dass ich für sämtliche denkbaren Konsequenzen die alleinige Verantwortung trug. Also keine Tricks verwendet habe, die mich lediglich „aus der Schusslinie“ des öffentlichen Zugriffs gebracht hätten. Ich habe also immer und erfolgreich dafür gesorgt, dass nirgendwo Andere verantwortlich  involviert waren. DAS halte ich für unabdingbar!

Ich habe dieses Projekt im Herbst 2016 beendet. Nach vielen – oft sehr menschlichen – Begegnungen und wertvollen Erfahrungen und Erkenntnissen im Zusammenhang damit. Und: Ja, es gab auch strafrechtliche Konsequenzen daraus und zwei Verurteilungen mit Geldstrafen – der PERSON natürlich (in Abwesenheit des Menschen, allerdings beiweitem nicht in allen Fällen!). Für die ich nicht mehr als „Marionettenspieler“ zur Verfügung stehe! Konsequent und authentisch. Folglich bisher ohne weitere Konsequenzen für mich als Menschen! Und mit zahlreichen, oft sehr kuriosen Abläufen.

Mensch sein – worauf kommt es an?

Natürlich fragte ich mich auch davor schon länger:

„Was zeichnet mich eigentlich aus, als Mensch?“
„Wie fühlt sich Menschsein an?“

Und vor Allem:

„Wie kann ich mich als Mensch authentisch verhalten?“
„Wie vermittle ich Anderen den Unterschied, den ich als Mensch zur Person mache?“

Letzteres ist ja entscheidend, um Konflikte z.B. mit den sog. „Amtspersonen“ zu vermeiden bzw. rasch und friedlich beizulegen.

Die sachlich-formale Unterscheidung (erstmal ohne alle spirituellen Aspekte) zwischen „Mensch“ und „Person“ war mir schon lange bekannt. MEINE mögliche Kurzfassung davon:

Ein Mensch wird als Baby aus Fleisch und Blut in die Welt geboren, wie alle Tiere auch. Ein Menschenkind eben. Eine materiell-geistige Existenz hat begonnen, eine INKARNATION (Fleischwerdung), ohne Namen und weitere Identifikationen. Wie auch jede Pflanze, jeder Stein, jedes Tier…

Inzwischen nahezu überall in der Welt werden die Eltern nach der Geburt angehalten, binnen einer gewissen Frist das Kind zu melden, amtlich registrieren zu lassen und damit eine Geburtsurkunde zu erwirken. Und mit dieser Geburtsurkunde wird nun erst die PERSON „geboren“. Als Verwaltungskonstrukt.

Außerdem ist dieser Akt die Grundvoraussetzung dafür, als Mensch im derzeit (noch) geltenden, auf dem PERSONENSTATUS basierenden System überhaupt mitspielen zu können. Da geht es um Verträge, den Bezug von (sozialen) Leistungen (Registriernummern), um die Möglichkeit zu reisen (Ausweisdokumente usw.) und auch schlicht um alle staatlich geregelte „soziale Teilhabe“. Ein fragwürdiges und in der Tat für die Meisten (noch) sehr undurchsichtiges Geschäft der „Systemvertretungen“.

Im Lauf des weiteren Lebens kommen dann also Kennnummern, Ausweise, Einträge in Computern und Datenhaltungssystemen, zahllose Verträge usw. zu dieser Verwaltungsfiktion „Person“ hinzu.

Der Trick besteht nun darin, uns dazu zu bringen, uns mit dieser Verwaltungsfiktion „PERSON“ zu identifizieren – oder aber, wenn das einmal nicht funktioniert, damit identifiziert zu werden. Eine gängige Vorgehensweise ist dabei die Formulierung z.B. von Polizisten oder Angestellten öffentlicher Verwaltungen:

„Für UNS sind Mensch und Person Dasselbe!“

Das wurde ihnen in der Tat so beigebracht. Aber nach einer Erklärung wie oben kommt doch immer wieder Nachdenklichkeit auf über diese Vorgehensweise – auch bei SystemvertreterInnen! Und immer geht es dann um meine „Identität“ und deren Nachweis; eben mit „Identitätspapieren“ wie Personalausweis, Reisepass oder manchmal auch mit einem Firmenausweis, dem Führerschein oder einem SV-Ausweis.

Es ensteht immer wieder Verwirrung, wenn dieses übliche „Personenspiel“ mittels Identifikation durch mich unterbrochen wird. Und oftmals zeigte sich dabei auch, wie leicht es sogar vermeidbar und/oder kreativ lösbar ist.

Ich möchte es an dieser Stelle dabei belassen: Weiteres wurde und wird in zahllosen Beiträgen auf vielen Foren erläutert und diskutiert. Eine formal-juristisch wirklich „richtige“ Betrachtung des „Menschenstatus“ gibt es dabei aus meiner Sicht nicht – weil MENSCHEN keinen Gesetzen unterliegen (s. weitere Ausführungen). Aber es gibt unzählige Meinungen, die mit dazu passenden Ausführungen hinterlegt werden, meist unter Verwendung der dazu geeigneten Gesetzesstellen.

ABER: Werde ich damit als Mensch mehr zum Menschen???

Können Gesetze das Menschsein definieren?

Erneut meine ich: NEIN! MIR geht es um etwas ganz Anderes: Um mein Bestreben, mich als Mensch zu verhalten, es in meinen Zellen zu spüren, das Menschsein immer und immer wieder real zu üben – im täglichen Verhalten, im SELBSTausdruck.

Ich komme gleich darauf zurück. Zunächst kurz etwas praktisches „Handwerkszeug“, das ich gerne zu Beginn unvermeidbarer Gespräche über das Menschsein verwende:

Im Umgang mit Behörden und deren VertreterInnen kann folgender Aspekt helfen: Sogar im Grundgesetz als in Deutschland geltender, oberster juristischer „Norm“ gibt es eine absolut passende Formulierung – und zwar gleich vorn, in den Grundrechten:

„Alle MENSCHEN sind gleich“ oder aber
„Gleichbehandlung vor dem Gesetz“???

Zu Beginn sei festgehalten: Die Grundrechte, also die Artikel 1-19 plus Art. 20 des „Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland (GG)“ haben „Ewigkeitscharakter“ (Artikel 79 Absatz 3 GG, vgl. auch Wikipedia). Sie sind also nicht änderbar, durch keinerlei Parlamentarische Mehrheitsbeschlüsse, wie alle übrigen Artikel – was auch immer wieder geschah und geschieht. Dies muss dann allerdings – implizit, also ungeschrieben – auch für den oben angeführten Artikel 79 Absatz 3 GG gelten, in dem Dies erst festgestellt wird:

„Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“

 

Entscheidend erscheint mir hier allerdings: In Artikel 3 Absatz 1 GG heißt es:

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“

Nun gibt es hier zumindest zwei Betonungsmöglichkeiten, die nach meinem Dafürhalten zu völlig unterschiedlichen Aussagen führen:

1. Betonung: „Alle Menschen sind VOR dem Gesetz gleich.“ Oder aber
2. Betonung: „Alle Menschen sind vor dem GESETZ gleich.“

Die zweite Auslegung wird uns bereits in der Schule nahe gebracht (vgl. u.a. Wikipedia) – und so habe auch ich es damals gelernt und viele Jahre geglaubt, mehr oder weniger jedenfalls: Gesetze behandeln uns alle gleich… sollen uns alle gleich behandeln…
ABER: IST das wirklich so? Die Gleichbehandlung? Oder gar die Behandlung als MENSCHEN vor Gericht???

 

Die erste Betonung scheint mir allerdings – wenngleich erstmal ungewohnt – die weit Plausiblere und letztlich Folgenschwerere zu sein, würde sie denn entsprechend umgesetzt. Denn für mich heißt diese Betonung:
Lediglich beVOR Gesetze greifen, stehen alle Menschen auf der selben Stufe und behandeln einander auch gleich, auf Augenhöhe, „von Subjekt zu Subjekt“, wie Prof. Gerald Hüther, ein renommierter Neuro-Biologe, es so treffend formuliert.

Ahnt Ihr, WAS für eine Revolution der Betrachtung das ist???

Wer also hat hier die „Auslegungshoheit“?

WER also entscheidet letztlich, mit welcher Betonung dieser entscheidende und zum Verständnis hilfreiche Artikel im Grundgesetz am Ende ausgelegt wird??? Es hängt von MIR, von UNS ab!

Alle Gesetze (übrigens weltweit! Es liegt in ihrer Natur) machen Jeden Menschen zum „Objekt“ dieser Gesetze, nämlich zur „Person“, also zur Sache. Gesetze werden von „den Mächtigen“, die sich als Bestimmende, als „Subjekte“ betrachten, daher missbräuchlich genutzt, um zu erreichen, dass Menschen als Personen zu einem Objekt werden, das ihren Interessen dient. Prof. Hüther nennt Dies (im sozialen Miteinander unverträgliche) „Subjekt-Objekt-Verhältnisse“. Solche Verhältnisse bestimmen allerdings unsere heutigen, zumindest in weiten Teilen der Welt hierarchischen Gesellschaftsmodelle.

Ironischerweise wirken wir daran tatkräftig mit – sobald wir akzeptieren, dass „Mensch und Person doch dasselbe sind“, wie uns BehördenvertreterInnen regelmäßig mitteilen (s.o.). Auch ihnen wurde Dies von klein auf und in ihren Ausbildungen und Schulungen wieder und wieder so beigebracht. Eine traurige Gehirnwäsche… Sie sorgen also dafür, dass wir uns in diesem Moment – als Menschen – mit der Person identifizieren (lassen). Das ist letztlich auch die Grundvoraussetzung für unsere Zustände heute! Denn:

Gesetze gelten NUR für PERSONEN!

Also: Nur VOR aller Anwendung von Gesetzen sind wir MENSCHEN und alle gleich! Also geht es um unser MENSCH SEIN! Oder auch um unsere MENSCH WERDUNG? In jedem Fall geht es um unsere Rückbesinnung auf DAS, was wir schon immer waren und immer sein werden (aber meist vergessen haben): Ein unbeschränktes, unbegrenztes, universelles und mächtiges Wesen, das sich eine menschliche Hülle aus Fleisch und Blut zum Inkarnieren (für die „Fleischwerdung“!) geschaffen bzw. gewählt hat.

Sobald dieses Bewusstsein wirklich wieder bis hinein in unsere Zellen frei geschaltet ist, lebendig wird, für uns spürbar ist, verändern sich die eben erwähnten Dinge für IMMER! Mehr und mehr erlange ich ab diesem Moment wieder ein Bewusstsein für meine unbegrenzte Macht, für meine unbegrenzten Fähigkeiten; für mein MENSCHSEIN im kosmisch-universellen Sinn, als Schöpferwesen.

Und die bisherigen Machtverhältnisse verschieben sich, denn ICH nehme ab diesem Moment wieder meine Macht wahr und zu mir zurück – und Niemand Anderes kann und wird mehr Macht über mich haben, oder auf mich ausüben. Ich schreibe Dies aus meiner ganz persönlichen Erfahrung!

Das Machtspiel, der ganze Ausdruck von Subjekt-Objekt-Verhältnissen funktioniert nur so lange, wie Ich mich zum Objekt machen lasse! Es liegt also nur an MIR, das für MICH zu ändern! Und nur DU kannst es für DICH ändern! Und dadurch ändert sich unser Umfeld – und damit mehr und mehr unsere Welt!

DIESEN Prozess verstehe ich als Menschwerdung und tägliche Übung im Menschsein! Es ist meine gelebte Selbstermächtigung!

Es hilft mir also weder, wenn ich juristisch sauber die Unterscheidung zwischen Mensch und Person begründen und erklären kann, noch wenn ich – als Rolle also – übe, wie ich mich in Situationen als Mensch formal und im Ausdruck „richtig“ verhalte – solange mir das innere Gefühl für das Menschsein noch fehlt:

Die innere Freiheit und Ermächtigung. Die Authentizität, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, innere Ruhe und Gelassenheit; Respekt, Akzeptanz, Annahme… – und am Ende steht dann sogar fraglose und bedingungslose Liebe für mein Gegenüber, also für den „Beamten“, „Polizisten“ usw., der gerade SEINE Rolle im „Personenspiel“ spielt.

DAS zeichnet uns als Menschen aus!

Ein allgemeingültiges Rezept dafür, wie dieses Wunderbare Ziel erreichbar ist, gibt es wohl nicht. Ich jedenfalls kann keines empfehlen. Es hilft aber in jedem Fall, wenn ich all mein Denken, Fühlen und Handeln so oft als es mir gelingt darauf hin überprüfe, ob es dem Gemeinwohl, dem „Großen Ganzen“ dient UND zugleich auch zu MEINEM Wohl ist (NICHT Nutzen oder Vorteil!). Denn ich bin ja ein wichtiger Teil des „Großen Ganzen“, wenn etwas „zum Wohle Aller“ sein soll. Das wird gerade in kirchlichen Zusammenhängen oft etwas vergessen…

Eine liebe Bekannte empfahl mir einmal, in Zweifelsfällen mich innerlich zu fragen:

„Was würde die Liebe tun?“

Frage ich mich Dies ernsthaft, so werde ich UMGEHEND innerlich die Antwort wissen. Es ist dann MEINE Entscheidung und Verantwortung, ob ich mich danach (aus‑)richte, oder diese oft feine, kurze aber klare Stimme, Information „überhöre“.

Es ist ein Weg… und es gibt zahllose Gelegenheiten zum Üben. Täglich. Es gibt kein „Falsch“, kein „Richtig“, lediglich (Selbst‑)Verantwortung und Erfahrungen. Und es gibt ein immer besser durchschaubares Geflecht von Ursachen und Wirkungen – WENN wir es erkennen wollen. DAS ist die gute Nachricht. Und – so hoffe ich – ein Ansporn für Dich.

Ich freue mich meinerseits noch heute und immer wieder, wenn mir bewusst wird, dass mir gerade einmal mehr das MENSCH SEIN gelungen ist!

DANKE für das Lesen bis hierher und – ich wünsche Dir von Herzen gutes Gelingen auf Deinem eigenen Weg als MENSCH in die SELBSTERMÄCHTIGUNG!

Namasté

Johannes Anunad

2 Kommentare

H.O.P.E. – The Project. 2018

HOPE FOR ALL. Dieser aufrüttelnde Film der Österreichischen Regisseurin Nina Messinger ist bereits 2016 erschienen – und aktueller denn je.
Es geht um die weitreichenden Folgen westlicher Ernährungsgewohnheiten. Seine Botschaft:
Verändern wir unser Essverhalten,
so verändern wir den Planeten.

Wir haben den Film damals bereits in einem kurzen Beitrag besprochen, bevor er in die Kinos kam.

Er wurde äußerst erfolgreich und hat etliche Preise gewonnen.

_________________________________________________

H.O.P.E. – Das Projekt

Mittlerweile ist daraus eine Bewegung, ein eigenständiges, internationales Projekt entstanden: 2018 initiierte Nina Messinger H.O.P.E. The Project mit dem Ziel, eine bewusste Ernährungs- und Lebensweise zu fördern und ihren Film H.O.P.E. What You Eat Matters einem größeren, internationalen Publikum bekannt zu machen.

Mehr Informationen zum Projekt und auch zum Film finden sich HIER.

_________________________________________________

Die deutschsprachige Originalversion des Films kann heute kostenpflichtig über Dienstleister wie z.B. Itunes, Maxdome, Videoload, Google Play oder auch Amazon.Prime angesehen werden.

In diesem Jahr ist nun die internationale, englischsprachige Version des Films erschienen, mit Untertiteln in zahlreichen Sprachen, wie mir Nina Messinger soeben mitteilte.
Die englischsprachige Filmversion kann kostenfrei dort angesehen werden:

H.O.P.E. What You Eat Matters (2018) – Full Documentary
(Subs: AR/EN/ES/FR/ID/NL/PT/RU/ZH)

Kommentare zum Film von Prominenten
(Quelle: http://www.hopeforall.at/)

„Dieser wichtige Film zeigt, was wir tun müssen, um diesen Planeten und all seine Bewohner zu schützen.“
Paul McCartney, Musiker

„Es ist Zeit für einen Bewusstseinswandel. Schauen Sie diesen Film!“
Thomas Berthold, Fußball-Weltmeister 2014

„Dieser Film kann Ihr Leben retten! Sich für eine pflanzliche Ernährung zu entscheiden wird der beste Entschluss Ihres Lebens sein.“
Dr. Neal Barnard, Präsident der Ärzteorganisation PCRM (Physicians Committee for Responsible Medicine)

2 Kommentare

Dieter Broers: Die Metamorphose der Menschheit

Warum wir immer noch nicht erleuchtet sind und was wir daran ändern können

Endlich ist er erschienen, der schon länger erwartete Band 3 der Trilogie von Dieter Broers.

Band 1: Der Verratene Himmel
Band 2: Das Ego im Dienste des Herzens

„Metamorphose der Menschheit“ ist der Höhepunkt und Abschluss der Trilogie. Nach „Der verratene Himmel“ und „Das Ego im Dienste des Herzens“ besticht dieses Buch durch seinen klaren Auftrag an die Menschen:

„Warum wir immer noch nicht erleuchtet sind“ ist die sich daraus ergebende Frage, der Dieter Broers in detaillierter und doch auch praxisnaher Weise nachzugehen versucht.

Dabei versteht es der Autor, den Leser sowohl durch seine besondere wissenschaftliche Fachkenntnis, als auch durch sein tiefes Verständnis für die großen philosophischen Zusammenhänge, auf eine faszinierende Reise zu einem der brennendsten Probleme der Menschheit mitzunehmen.

Doch der Leser wird nicht mit einer reinen Analyse des Ist-Zustandes allein gelassen, denn dieses Buch möchte Lösungsansätze aufzeigen. Dieter Broers ist überzeugt, dass, wenn der Mensch zu einem Bewusstsein gelangt, welches ihm ermöglicht, sein Leben aus dem Herzen auszudeuten, die Menschheit endlich in eine fried- und liebevollere Zukunft überzugehen vermag.

544 Seiten
Das Buch ist im Eigenverlag – und NICHT bei Amazon! – über den Webshop von Dieter Broers erhältlich.

Um ganz aktuell vom Autor selber aus dem fulminanten Inhalt dieses Abschlussbuches der Trilogie zu erfahren, sei  auf folgendes Interview verwiesen, das Dieter Broers gegeben hat. Es wurde am 22.08.2018 auf Youtube veröffentlicht:

8 Kommentare

Neues Miteinander leben – aber wie??? [Teil 03]

Foto: Pixabay

Vorangegangene Beiträge der Reihe:
Teil 01 vom 21.07.2018                       Teil 02 vom 02.08.2018

Willst Du weiter Zaungast sein – oder HANDELN? – Teil 03

Von Johannes Moerschner

Es ist eine Beobachtung, die mich seit Jahren begleitet: Es gibt eine zunehmende Anzahl wirklich lesenswerter und treffender Beschreibungen der heutigen Zeit. Auch zahlreiche, immer häufiger auch zuversichtliche, klare und hoffnungsvolle Ausblicke in eine sog. „Zukunft“ oder „Neue Zeit“ werden uns angeboten. Etliche davon gehen – Jeder zu seiner Zeit – auch durchaus in Resonanz mit mir; andere eher nicht. Manche berühren mich auch tief, weil ich die Wahrhaftigkeit spüre, die aus ihnen spricht; als Momentaufnahme. In genau diesem Augenblick, wo sie mir zugänglich werden. Und: Weil das dann ganz besonders mit MIR zu tun hat…

Ich habe für mich gelernt, dass ich daraus auch recht gut ablesen kann, wo wir gerade stehen in unserer Entwicklung als Menschheit, auf „unserem Weg in die Neue Zeit“. Aber: Was mache ich nun daraus, für mein tägliches Leben?

Vor Jahren habe ich eine wichtige Entscheidung für mich getroffen: Das „Hamsterrad des üblichen Alltagslebens“ zu verlassen. Und ein Leben zu führen, in dem ich jeden Tag so authentisch bin und mich auch so ausdrücke, wie es mir gerade gelingt. Ich habe dafür – mir selber gegenüber – ein „Kommittment“ abgegeben: Es gibt für mich nichts Wichtigeres als Lebenssinn, als mein eigenes „inneres Wachstum“. Das besteht für mich aus Erfahrungen, Erkennen (=Bewusstheit) und eben aus dem möglichst authentischen Selbstausdruck. Große Worte erstmal. Aber eine sehr hilfreiche Leitschnur durch mein Leben!

Angst – Vertrauen – Inneres Wachstum – Verbindung mit Gleichgesinnten…

Nun. Es ist ein alter Hut, dass ich mich nur wirklich weiter entwickeln kann, wenn ich bereit bin, meine „Komfortzone“ zu verlassen. Innerlich wie äußerlich. Und genau darum geht es doch: Mich immer wieder heraus zu bewegen aus meinen Gewohnheiten, vermeintlichen Sicherheiten, vertrauten und liebgewonnenen Umgebungen, Mustern, Annahmen, Traditionen…

Das macht einem zuweilen Angst. Ja. Daran erkenne ich aber zugleich, dass da etwas ist, was gesehen werden will, gelöst, geheilt werden möchte – sonst wäre sie ja nicht da, diese Angst… also ist sie irgendwie auch eine Art hilfreicher Wegweiser

Um solchen Ängsten zu begegnen, sie zu erlösen, ist es für mich sehr hilfreich, dass ich – heute – in mir ein ganz grundsätzliches und kaum mehr erschütterbares Vertrauen fühle, das mir das Leben NIE feindlich, sondern stets wohl gesonnen ist. Manche nennen das wohl Urvertrauen. Das ermächtigt mich, befreit mich, denn ich kann fühlen:

Das Leben, diese Welt ist ein sicherer Ort! Und ALLES Geschehen folgt einem weisen und abgestimmten, universellen Plan! An dem ich selber beteiligt bin, als göttliches Wesen. So fällt es mir leichter, in mir aufkommende Ängste zu beobachten und als einen Zustand wahrzunehmen, den ich auch selber wieder verlassen kann. EINE Entscheidung genügt dafür oft… ich bin kein Opfer meines Lebens!

Und etwas Zweites brauche ich, damit ich mich entwickeln, wachsen und den Zweck meines Erdenlebens erfüllen kann: Ich brauche die Anderen, Euch! Alle die Menschen, die ihr eigenes, wertvolles und einmaliges Sein zu meinem Erdenleben beitragen – einen kurzen Moment lang, oder auch länger…

MitspielerInnen also… in denen ich mich selber besser erkennen und spiegeln kann. An denen ich mich reiben, durch die ich lernen kann, Anerkennung und Annahme erfahre; mit denen ich mich aber genauso auch freuen, das Leben gemeinsam gestalten und genießen, von denen ich mich inspirieren lassen kann. Erfahrungen machen – und mich damit weiter entwickeln… wachsen also… und so dem „roten Faden meines Lebensplans folgen“

Menschen also wünsche ich mir, als Begleiterinnen und Begleiter, die wirklich MENSCHEN werden wollen… mehr und mehr… denen ich und die mir auf Augenhöhe begegnen… innerlich… und im Miteinander… die mich berühren… und die ich gleichermaßen berühren darf… tief im Inneren… wo kein Verstecken, kein Schutz, keine Masken mehr nötig sind… wo Jeder und Jede einfach SIND – transparent, authentisch, integer… voller Mut dieses „Nacktsein im Innen und nach Außen“ leben…

DAS war nie der Plan: nur theoretisieren

Dieses Projekt entstand aus einem Impuls, den ich bekam. Es war nie meine Absicht, ist auch jetzt nicht meine Absicht, ein Buch zu schreiben. Es gibt bereits viele gute Ratgeber.
Ich wollte ursprünglich einfach die vielen Aspekte, Puzzleteile und Anregungen für „Neues Miteinander“ einmal für mich schriftlich ordnen und formulieren, die ich in den ganzen vergangenen Jahren erfuhr, erlebte, fand, bekam. Und sie nun mit Euch teilen. Auch wenn es dadurch erstmal reichlich theoretisch wird – leider.
Meine Erfahrung: Es hilft wirklich, so eine Strukturierung der Betrachtung! Es ordnet, innerlich wie äußerlich. Schafft Klarheit. Eine persönliche oder gar gemeinsame Standort- und Positionsbestimmung. Das liegt nun an Euch!

Mich hat die Frage, wie „Neues Miteinander“ praktisch angegangen und gelebt werden kann, was alles dazu gehört, was oft im Weg steht, was noch gesellschaftlich gelöst werden muss, schon lange begleitet und bewegt. Quer durch die Welt; in unterschiedlichste Länder und in unterschiedliche Projekte dort, in denen ich tatkräftig mit angepackt, mit gestaltet, gelauscht, gefühlt, gesehen, geführt, geschwitzt – und auch viel gelernt habe.

Aber am Ende fehlte mir bisher immer das Eine oder Andere… es war mir nicht weitreichend genug, was ich da fand – und ich bin letztlich weiter gezogen… von dem Wunsch angtrieben, NOCH etwas weiter zu gehen in der Umsetzung, im Ausdruck.

Nun kann ich beobachten:

Zahlreiche Menschen haben sich offenbar für diese Texte interessiert, die ich hier schrieb und sich vielleicht auch mehr oder weniger darin wiedergefunden, mit ihren eigenen Ansichten, Wünschen, Erfahrungen. Aber wie so oft blieb es – jedenfalls bisher – offenbar hauptsächlich beim Lesen; beim „Konsumieren“ der Inspirationen und Gedanken also… und bei einzelnen Kommentaren zu meinen Ausführungen… das ist einfach eine Beobachtung…

Ich wünsche mir allerdings mehr, deutlich mehr: damit den Anfang gemacht zu haben für eine Art Bewegung, gestartet auf einer genau in dieser Form wohl bisher noch nicht genutzten Plattform. Es fehlt mir die aktive Mitarbeit!

Ich frage mich daher:

WAS braucht es wohl, WAS braucht Ihr Leserinnen und Leser dieses Blogs, damit es endlich einmal gelingt. Das real gelebte „wirklich Neue Miteinander“, das für mich schon seit Jahren geradezu greifbar ist.

 

Wie durch eine Art Seifenblase gesehen, oft bereits „zum Durchfassen“ präsent.

Es ist für mich SO greifbar und konkret, dass ich mich immer wieder darüber wundere, warum unser derzeitiges, meist ICH-bezogenes Verhalten als Menschheit nicht schon längst und ganz global ein Ende findet. Und quasi „über Nacht“ einfach eine Art „Erwachen wie aus einem Tiefschlaf“ stattfindet. Und wir endlich leben, was immer öfter Thema ist:

Ein befreites, neues Miteinander, in dem nicht mehr Angst und Machtausübung das Zepter schwingen, Masken und Versteckspiel „normal“ sind, sondern unbedingtes Vertrauen und die unbegrenzte, bedingungslose Schwingung einer Liebe führen, die universell ist und in unendlichem Maße das ganze Universum durchzieht, antreibt und am Leben hält.

WO bleibt er also – der „100. Affe“?

Also der letzte, entscheidende Tropfen auf der Waagschale des Wandels, der das Alte, Überholte endlich unumkehrbar kippen lässt in die „Neue Zeit“, mit ihrer völlig anderen Lebensweise, neuen Naturgesetzen, neuen Paradigmen? Hier, in der grobstofflichen, sog. „realen“ Welt der Materie, also für Alle gleichermaßen beGREIFBAR und erLEBBAR?

Bist DU es? Oder DU?? Seid IHR dabei?
Habt Ihr erkannt, dass es nun an der Zeit ist zu HANDELN? JETZT!
Dass es auf unsere persönlichen Entscheidungen und Handlungen ankommt – in diesem JETZT?

 

Es gibt immer zahlreichere, ganz wundervolle und bunte „Puzzleteile“ und „Mosaiksteinchen“ für das Neue, ja. Kleinere und größere Pflänzchen aller Art.
Überall in der Welt ist nun das „Aufwachen“ im Gange. Mein Wusch ist es einfach, dass diese Impulse, Beiträge und Teilchen endlich heraus wachsen aus ihren Nischen und sich nun, für Alle erkennbar, zu dem neuen, großen, bunten Gesamtbild zusammenfügen und integrieren, damit wir keine „work arounds“ mehr um das Alte herum benötigen.

* * * * *

Bereits im Sommer 2015 entstand eine von zahlreichen mir sympathischen Beschreibungen der bunten „Neuen Zeit“ in sehr, sehr naher Zukunft; wie sie ausschauen könnte, ganz unkompliziert, nur eben anders, wie frei geschaltet im Bewusstsein:
2020 – Die neue Erde von Bauchi Jesus Urlauber,
den ich kurz darauf, im November 2015 auch selber traf. Lasst Euch davon inspirieren, wenn Ihr das Buch noch nicht kennt. Es liest sich sehr leicht, bodenständig, erstmal fast unglaublich, aber – absolut MACHBAR! Und es fängt sehr leichtfüßig einige er neuen Qualitäten ein, in denen Neues Miteinander sich materialisieren wird – aus meiner persönlichen Sicht natürlich…

Welches Bild von der „Neuen Zeit“ habe ich persönlich?

Zu was für einem anderen Leben lade ich Euch hier eigentlich ein – aus MEINER Sicht? Um welche besonderen neuen Formen, Aspekte, Qualitäten von Umwelt und Miteinander handelt es sich hier? Welche Bilder tauchen da in mir auf?

Eine Ahnung davon bekommt Ihr bereits in den beiden ersten Beiträgen und weiter oben im Artikel. Ich habe genau diese Fragen in mir bewegt, als ich die unten angefügte Gliederung, die zahlreichen bereits formulierten Texte und Stichworte schrieb:

„Worauf kommt es eigentlich an am Ende, damit es gelingt?
Und wo führt es hin?“

Und ich bewege sie täglich weiter, diese Fragen. Ich werde einige meiner Bilder zur neuen Zeitqualität im nächsten Beitrag etwas näher ausführen, ABER: Das ist für mich keine One-Man-Show! Es ist erstmal lediglich MEINE Sicht und Einschätzung. Und DAS ist erst ein Anfang. Ich wünsche mir dazu einen regen Austausch, also auch Eure Beiträge:

Welche Bilder habt IHR von der „Neuen Zeit“?

Es gibt natürlich so viele Zugänge zu diesem Thema, wie Menschen auf diesem Planeten. Und dennoch gibt es Qualitäten für das Neue, die gewiss sehr viele Menschen teilen – für welche sie am Ende allenfalls unterschiedliche Worte oder Bilder haben. Ihren ganz persönlichen Zugang eben.

Vielleicht gelingt es mir, Euch, die Ihr bis hierher gelesen habt, davon etwas zu entlocken? Nicht, weil es damit gänzlich neu wäre, denn darüber haben bereits viele, viele Menschen auf ihre Art gesprochen, geschrieben, ja auch geformt, gestaltet, gemalt oder gesungen… aber weil IHR es hier in EURER Art auszudrücken versucht… wie es für Euch ist…
Ich will Einige von Euch gerne so sehr davon begeistern, berühren, dass daraus etwas entsteht, das ebenfalls in der Materie greifbar wird, sich manifestiert… 🙂
Ich will gerne auch hier erfahren, was IHR bereits maniestiert habt…

…denn Ihr könnt das auch ausdrücken, schöpfen – auf Eure Art…

  • Wollt auch Ihr hier einmal beschreiben, wie sie für Euch aussieht, die „Neue Zeit“? In aller Vielfalt?
  • Gestaltet selber mit!
  • Berichtet von EUREM Tun, von Euren Bildern und Vorstellungen!
  • Lasst diesen Blog zu einem Forum dafür werden – bunt und aktiv!

Zur Abrundung verweise ich an dieser Stelle sehr gerne noch auf das Transformale Netz (TN, einen Banner-Link findet Ihr auch hier rechts im Blog). Gerade hat mich dessen Initiatorin Annegret Hallanzy, mit der ich momentan in direktem Austausch stehe, nochmals auf die Grundprinzipien von TN hingewiesen, die WIR-Stil-Kommunikation.
Ein wunderbarer Raum des Lernens und zugleich „Heil Werdens“, wie ich meine.
Meiner Ansicht nach ein Raum, um unsere Fähigkeiten für ein „Neues Miteinander“ weiter zu entwickeln bzw. in uns neu zu entdecken und mehr und mehr zu befreien – selbstverantwortlich in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten!

Ganz aktuell:

WIE sehr „am Puls der Zeit“ diese meine Initiative ist, mögen die folgenden sehr aktuellen Ereignisse stellvertretend deutlich machen (eine eher willkürliche Auswahl!):

OKiTALK Radio strahlte am 28.08.2018 eine Gesprächsrunde aus, in welcher einige in Gemeinschaftsfragen erfahrene Menschen zu Wort kamen. Ihr findet den Mitschnitt HIER. Hört einfach hinein. Das Gespräch enthält allemal inspirierende Impulse. Neben Aspekten wie „Räume schaffen“ und „Neue Formen von Miteinander“ z.B. auch zum Eigentum, zum Geld, zu Funktion und Qualitäten von Allmende (Gemeingütern)…
DANKE, lieber Henning für den Hinweis!

Am 13.-16.09.2018 findet ein Seminar statt, welches folgendermaßen titelt:
„Was braucht eine erfolgreiche Gemeinschaft? Gemeinschaften und gemeinschaftsbasierte Projekte – entwickeln • umsetzen • leben“
Eine ausführliche Einladung findet Ihr HIER. Auf der Webseite der Transition-Town-Initiativen – wunderbar, da klappt einmal das Miteinander!

WandelOasen – Handbuch für solidarische Dörfer und nachhaltige Kommunen
Das Buch ist von Alander Baltosee, im Mai 2018 erschienen.
Es enthält eine breite Sammlung praktischer Erfahrungen und Tipps.

Klingt alles irgendwie vertraut, oder? Weit mehr Hinweise auf Aktuelles und Interessantes findet Ihr in der unten angefügten aktuellen Fassung des Gesamtprojektes – die weiterhin auf Eure Ergänzungen wartet…
Und ich bin mir sicher: Es bewegt sich gerade noch viel, viel mehr! In Deutschland, aber auch im „Rest der Welt“.

Ich will damit sagen:
„We are not alone!“
„YOU are not alone!“
Fügen wir endlich zusammen, sichtbar, was ohnehin zusammen ghört und letztlich verbunden IST!

Hören wir voneinander?

Lesen wir uns – hier als Kommentar unter dem Beitrag – oder auch als persönliche E-mail an mich? (jmoersc(at)gmx.de)

Von ganzem Herzen grüßt Euch – derzeit aus Paraguay
Anunad, Ekkart Johannes Moerschner

* * * * *

Wenn Ihr beitragen wollt, so lest bitte meine Ausführungen dazu im unten verlinkten Dokument ganz vorn, die „Einladung zum Mitmachen“.

Downloads des Gesamtprojekts: Wähle rechte Maustaste > Ziel speichern unter…
PDF – Stand HEUTE (Zeitpunkt der Artikel-Veröffentlichung)
Word – gibt in ALLEN Beiträgen der Reihe den aktuellsten Stand wieder

3 Kommentare

Chemnitz und der geheime Medienstaatsvertrag – Was wird verschwiegen?+Video

Gefunden auf: https://www.macht-steuert-wissen.de

In der neuen Sendung von Schrang TV geht es um folgende Themen:

Viele Menschen in Deutschland sind entsetzt über den Mord in Chemnitz. Wie gewohnt legen die Medien das Hauptaugenmerk aber nicht auf das deutsche Opfer, sondern fokussieren sich stattdessen auf die Protestkundgebungen. Die Protestierer bezeichnen Sie als „Marsch von gewaltbereiten Rechten“. Hier geht es zum Video: weiterlesen »

5 Kommentare

#Chemnitz – Zwischen Wut und Ausnahmezustand

In Chemnitz ist es am Montag zu heftigen Protesten gekommen. Auslöser dieser Protestwelle war ein Mord an einem 35-jährigen Deutschen, der von Migranten niedergestochen wurde. Diese Tat fand in der Nacht zum Sonntag am Rande des Chemnitzer Stadtfestes statt. Wir haben die Demonstration und Gegen-Demonstration für Euch gefilmt und versucht, Stimmen einzufangen. Interviews zu führen, war schwer. Die Lage war verständlicherweise angespannt – und wer mit Kamera auftaucht, war an diesem Tag sowieso nicht gern gesehen. Was wir verstehen. Unser ausdrückliches Beileid gilt dem Opfer, der Familie, den Freunden und Angehörigen.

Unterstützt uns, wenn ihr unsere Arbeit wertschätzt und mögt: ►►► https://www.paypal.me/eingeschenkttv

3 Kommentare

Es gibt kein Kindergeld im Übersee-Ausland…

Foto: Pixabay

Wenn Recht zu Unrecht wird:
Steuern und Sozialbeiträge in Deutschland zahlen: JA
Kindergeld im Übersee-Ausland erhalten: NEIN

Wusstet Ihr, dass Kindergeld – übrigens schon seit vielen Jahren – oftmals als „vorgezogene Steuererleichterung“ betrachtet und gezahlt wird und NICHT als staatliche Förderung von Familien, also als soziale Leistung nach SGB??? Wie ich weiter darstellen werde, ist Dies ein fundamentaler Unterschied – auch (straf-)rechtlich.

Ich möchte hier, Dies vorab zur Klarstellung, nur am Rande die Rechtgrundlagen insbesondere des Deutschen Systems an sich diskutieren und grundsätzlich in Frage stellen. Auch wenn ich dazu sehr wohl eine kritische Sichtweise habe. Das ist ein anderes Thema.

Es geht mir heute eher darum, die Fragwürdigkeiten aufzuzeigen, die bereits INNERHALB dieses Systems erkennbar und spürbar sind. Und Euch damit motivieren, eigene Beispiele dafür zu finden… sie sind zahlreich… nach meinen eigenen Erfahrungen über etliche Jahre weit zahlreicher und auffälliger, als man gemeinhin vermuten würde…

Für Diejenigen, die noch alles akzeptieren, was ihnen an Vorschriften präsentiert wird (das ist auf diesem Blog gewiss wenig verbreitet!), mag das dann zunächst etwas überraschend sein…

Konkret auf den Punkt gebracht bedeutet das für das Kindergeld nämlich offenbar
(das führe ich im Anschluss weiter aus):

Es werden zwar von den „Deutschen Behörden“ Steueransprüche geltend gemacht, die gegen Ausland-Deutsche durchsetzbar sind, aber die in den Steuer‑ bzw. Sozialgesetzen vorgesehenen Steuererleichterungen bzw. Sozialleistungen über das Kindergeld nicht in gleicher Form gewährt!

Welchen Stellenwert erhält da die Familienförderung??

Reales Schicksal aus meinem direkten Umfeld

N.N. (Kürzel geändert) ist Deutscher. Er lebt mit seiner Paraguayischen Frau seit vielen Jahren in Paraguay und hat mit ihr eine heute knapp 13-jährige gemeinsame Tochter. Die Tochter hat die Deutsche Staatsangehörigkeit.
In den Jahren 2006/07 wurde für die Tochter Kindergeld bezogen.
In diesem Zeitraum zog die Familie aus Deutschland erstmals dauerhaft nach Paraguay um und das Kindergeld wurde zunächst – trotz „system-korrekter“ Abmeldung bei der zuständigen Wohngemeinde in Deutschland – von der Familienkasse etwa ein Jahr lang weiterhin ausbezahlt.
Später allerdings wurde der Vorgang als „versuchte Steuerhinter­ziehung“ staatsanwaltlich verfolgt, mit einer Geldstrafe geahndet und das Geld komplett zurück gefordert (s.u.).
Und in Paraguay wird seitdem nun KEIN Kindergeld gezahlt!
Ist das korrekt? Rechtlich: Offenbar JA. Menschlich: sicherlich NEIN!

Öffentliche Zustellung

Als der Umzug nach Paraguay der Familienkasse bekannt wurde, erfolgte zunächst – da es ja keine Wohnanschrift, auch keinen „regelmäßigen Aufenthaltsort“ mehr in Deutschland mehr gab – eine „öffentliche Zustellung“ des Bescheides, dass das Kindergeld ab dem Datum des Umzugs ins nicht-EWR-Ausland unrechtmäßiger Weise bezogen wurde und nun zurück gefordert werde.

Wisst Ihr, wie eine „öffentliche Zustellung“ funktioniert? Das zuzustellende „amtliche“ Dokument wird in dem für die Zustellung zuständigen Amtsgericht (meist ist dafür die letzte bekannte Meldeadresse des Empfängers oder aber der „Gerichtsstand“ eines Unternehmens ausschlaggebend) öffentlich ausgehängt. Das ist alles!

Wie also kann so eine amtliche Vorgehensweise den anders gerade nicht auffindbaren Empfänger erreichen, in diesem Fall in Paraguay??? Da wiehert der Amtsschimmel und mir wird spätestens in diesem Moment einmal mehr die Absurdität unseres Rechtsystems deutlich:

Der Umzug der Familie ins „Nicht-EWR-Ausland“ („Verlagerung des Lebensschwerpunktes“ wird das auf Amtsdeutsch genannt) führte also zum Verlust des Kindergeldanspruchs. WARUM??? Darauf jedenfalls reagierte die Behörde dann – sogar rückwirkend. N.N. hatte zum Zeitpunkt des Umzugs noch Anspruch auf Arbeitslosengeld. Eine Ermittlung der aktuellen Zustellanschrift erfolgte aber offenbar in dem Zusammenhang nicht!

Aber es kommt noch weit besser:

Strafandrohung wegen Steuerhinterziehung!

Erst etwa viereinhalb Jahre später, warum genau auch immer, erreichte das eben erwähnte Schreiben letztlich doch noch den beabsichtigten Empfänger N.N. Zwischenzeitlich erlitt Dieser einen schweren Schlaganfall und bekam kurze Zeit nach der physischen Zustellung dieses alten Schreibens vorzeitige Altersrente als Schwerbehinderter zugesprochen. Möglicherweise erfolgte hier ja ein – plötzlich zulässiger??? – Datenabgleich der Behörden?

Schon zwei Tage nach Eingang des Schreibens reagierte die Familie, bat schriftlich um Entschuldigung und signalisierte Kooperationsbereitschaft und Lösungswillen. Dennoch wurde zeitnah ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung angestrengt (!), gegen die zu diesem Zeitpunkt vorübergehend erneut in Deutschland wohnende Familie.

N.N. wurde letztlich zur Rückzahlung der damaligen Kindergeldleistungen plus einer Strafe von über 260 EUR inkl. Auslagen und Gebühren verurteilt.

Ironischerweise hatte N.N. just im selben Zeitraum erfolgreich erneut Kindergeld beantragt – von dem die zurückzuzahlende Summe dann monatlich abgezogen wurde. Mit erneuter Übersiedlung nach Paraguay kündigte er diesmal allerdings – aus Erfahrung klüger geworden – den Kindergeldbezug vorsorglich.

Seitdem hat er offenbar auch keinen Anspruch mehr darauf… oder doch?

Behördenmühlen mahlen langsam…

Im April dieses Jahres unterstützten Deutsche Freunde der Familie eine erneute Antragstellung. Es wurden alle Formulare miteinander ausgefüllt, nötige Nachweise dazu gefügt und von den Freunden vorab umgehend per Email an die zuständige Stelle geschickt. Die Originale wurden auf der Heimreise der Freunde zur Beschleunigung mit nach Deutschland genommen und dort in die Post gegeben. Seitdem – wir schrieben inzwischen Mitte August – keinerlei Antwort, weder zum Empfang noch zu einem Entscheid.
Was war da los?
Ich bot mich also an, der Sache nachzugehen in Deutschland.

„Bundesbehörden verschicken keine Eingangsbestätigungen!“

Kürzlich rief ich daher im Namen der Familie bei folgender im Internet angegebenen Servicenummer der Bundesagentur für Arbeit an (zu finden rechts unter „Kontakte“: Für Anrufer mit Deutscher Telefonnummer gebührenfrei (das gilt auch weltweit für deutsche VoIP-Telefonnummern, z.B. von Skype): 0800 4 5555 30; aus dem Ausland gebührenpflichtig: +49 911 12031010), um dort etwas zum Sachstand in Erfahrung zu bringen.

Meine Gesprächspartnerin wirkte durchaus kompetent. Ich brachte mit diesem Telefonat in Erfahrung:

  • Um als Außenstehender personenbezogene Auskünfte zu erhalten, muss der Agentur eine persönlich unterschriebene Vollmacht des Bezugsberechtigten im Original vorliegen. Nur dann kann der Fall von einem/r Service-Mitarbeiter/in geöffnet werden.
    Völlig verständlich für mich (Datenschutz!), wichtig zu wissen, in diesem Fall allerdings eine zeitraubende Erfordernis – reguläre Post aus Paraguay nach Europa kann auch mal 2-2,5 Monate dauern… oder generell verloren gehen… nun gut, ich konnte DAS problemlos akzeptieren.
  • Zur generellen Bearbeitungsfrist: Anträge, die im zweiten Quartal 2018 (hier: April) eingegangen seien, würden erfahrungsgemäß erst im Oktober 2018 bearbeitet! Ein halbes Jahr später also.
    Und was passiert mit all denen, die auf dieses Geld wirklich existenziell angewiesen sind, in der Zwischenzeit? Wie kommen diese Menschen finanziell „über die Runden“ bis zur Bewilligung des ihnen rechtmäßig zustehenden Geldes??
  • Warum gab es bisher keinerlei Reaktion auf den Antrag? Bundesbehörden verschicken keine Eingangsbestätigungen bzw. Statusmeldungen teilte mir die Dame dazu mit. Heißt in diesem Fall:
    Sollten irgendwelche Unterlagen gefehlt haben, verzögert sich die Bearbeitung weiter… mit Postwegen womöglich über viele Monate…
  • Es liege nach den von mir eben gemachten Angaben lt. gültiger Gesetze im Fall von N.N. KEINE Bezugsberechtigung für Kindergeld vor. Das erläutere ich unten weiter.
    Ich fürchte leider: Das stimmt so!

Gesetzestreue – oder Menschlichkeit?

Ich fragte dann die Dame an der Service-Hotline, ob sie es nicht merkwürdig fände, dass N.N. zwar ordnungsgemäß in Deutschland seine Rente zu versteuern hätte (gemäß gesetzlicher Vorgaben eben), Kranken- und auch Pflegeversicherungsbeiträge entrichte, aber keinen Anspruch auf Kindergeld habe? Daraufhin antwortete sie zunächst:

„Nun, die Gesetze haben wir Beide nicht gemacht, oder?“

Es war also gemeint wie: „Dafür bin ich nicht verantwortlich“.

Einverstanden. Ich hakte dann konkreter nach, wie sie das denn als Mensch sähe. Und da räumte sie sehr wohl ein, dass da ihrer Ansicht nach eine Unstimmigkeit in der Gesetzgebung vorläge. Dass das im Grunde nicht gerecht sei.

Ich ersparte ihr zu erwähnen, dass N.N. vor Jahren in der Sache sogar wegen angeblicher Steuerhinterziehung verfolgt werden sollte und entsprechend bestraft wurde (s.o.)… ob das eines Tages auch umgekehrt gegenüber den „Gesetzgebern“ bzw. den Verantwortlichen (gibt es die überhaupt?) in den Ämtern möglich sein wird??? Angesichts derartiger Ungleichgewichte und Lücken in der rechtlichen Behandlung der „Bürger“…

Formal-rechtlicher Kontext

Wer in Deutschland nicht unbeschränkt steuer­pflichtig ist, kann im Ausland in manchen Fällen ebenfalls Kindergeld erhalten. „Kindergeld ist dann eine Sozial­leistung nach dem BKGG“ (BKGG=Bundes-Kindergeldgesetz). Dazu müssen aller­dings einige Voraus­set­zungen erfüllt sein.

So muss der Antrag­steller in Deutschland beschäftigt oder selbständig erwerbstätig sein oder Rente nach deutschen Rechtsvorschriften beziehen UND in einem Mitgliedstaat der EU, des EWR beziehungsweise in der Schweiz leben.

Ob eine Familie im Ausland Anspruch auf Kindergeld hat, hängt auch vom Wohnsitz des Kindes ab. So können Eltern für ihre Kinder nur Kindergeld bekommen, wenn das Kind seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt innerhalb der Europäischen Union oder des EWR hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Anspruch aus dem BKGG oder dem EStG ergibt.

Auch wenn die Kriterien für den Bezug von Kindergeld IN Deutschland erfüllt sind, so dass auch grenzüberschreitend INNERHALB der EU sowie in einigen weiteren Ländern, mit denen entsprechende Abkommen bestehen, Kindergeld gezahlt würde, so gilt dies also NICHT für Deutsche, die außerhalb der EU bzw. dem „Europäischen Wirtschaftsraum EWR“ leben.

Interessante Hinweise und mehr Details, durch die ich mich im Zuge dieses Beitrags hindurch gearbeitet habe, finden sich z.B. HIER. Auch das zugehörige Merkblatt der „Bundesagentur für Arbeit – Familienkasse“ gibt entsprechend Auskunft. Dort heißt es wörtlich:

„Für die Gewährung von steuerrechtlichem Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz beziehungsweise sozialrechtlichem Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz sind daher in grenzüberschreitenden Fällen die einschlägigen Verordnungen (EG) Nummer 883/2004 und 987/2009 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit heranzuziehen.“

Es geht also auch dort lediglich um die EU-Harmonisierung der Kindergeldzahlungen sowie um den EWR. Dort hört das „Ausland“ für den Kindergeldanspruch dann wohl leider auf…

Gibt es vielleicht „kreative Lösungen“?

Nach meinen Erkundigungen beim zuständigen Amt (s. Telefonat), lassen sich leider auch kaum „kreative Lösungen“ für die geschilderte Situation konstruieren, um der bestehenden Gesetzeslage dennoch Rechnung zu tragen.

  • N.N. selber wie auch seine Tochter aus der Ehe mit einer Paraguayerin erfüllen für den Bezug von Kindergeld die gesetzliche Erfordernis nicht, ihren Lebensschwerpunkt in Deutschland bzw. im EWR zu haben
  • Andererseits wird N.N. steuer‑ und sozialrechtlich offenbar weiterhin behandelt, als würde er in Deutschland leben. Er ist in Deutschland kranken‑ und pflegeversichert.
  • Ein formaler Melde-Wohnsitz in Europa/Deutschland erfüllt die Vorgaben nicht, bei gewöhnlichem Domizil außerhalb des EWR von Eltern und/oder Kind – und das ist natürlich auch nicht legal 😉
  • Gelegentliche Reisen nach Europa sind rechtlich keine Hilfe
  • Ein Lebensschwerpunkt in Europa – von beantragendem Elternteil und Kind – muss konkret nachweisbar sein
  • Nur regelmäßige Reisen (Flugtickets!) mehrfach jährlich und zusammenhängende Aufenthalte von mehreren Monaten in Europa wären ein zulässiges Indiz für den glaubhaften „Europäischen Lebensschwerpunkt“ des Kindes

Das Ergebnis: KEINE Familienfreundlichkeit für Aussiedler von Gesetz wegen!!!

Es macht mich wirklich betroffen, denn ich kenne ja die Familie persönlich, es sind Freunde. Ich helfe, so gut ich eben kann.
Sie sind mir ans Herz gewachsen und haben ohnehin genug an Belastungen zu tragen: Wie ich eingangs schrieb, ist N.N. seit einigen Jahren durch einen schweren Schlaganfall erheblich eingeschränkt und seitdem keinesfalls mehr erwerbsfähig. Daher bezog er bis zum regulären Renteneintritt auch eine Rente als Schwerbehinderter.

Die gesamten Familienbelange lasten seitdem auf den Schultern seiner Paraguayischen Ehefrau. Eine – wenngleich offenbar gesetzeskonforme – soziale Härte, die abgschafft gehört!

WER in der LeserInnenschaft weiß vielleicht guten Rat, der den Bezug des Kindergeldes ermöglicht?
Für entsprechende Hinweise als Kommentar wäre ich sehr dankbar und setze mich dann auch sehr gerne persönlich mit dem Ratgeber/der Ratgeberin in Verbindung!

Mein persönliches Fazit: AUFWACHEN! und HANDELN!

Für mich wird an diesem Beispiel einmal mehr deutlich, wie ungeeignet „Recht und Gesetz“ sind, um menschliche Situationen, Bedürfnisse angemessen zu erfassen und zu lösen. Dafür sind eben nur MENSCHEN geeignet.
Die ausschließlich für PERSONEN gemachten Gesetze aber definitiv NICHT!

Also: Lasst uns Menschen werden. Menschlich sein. Jeden Tag aufs Neue und immer mehr! Authentisch, transparent, wahrhaftig und: von Herzen!
Damit derartiger „rechtlicher“ Unsinn rasch ein Ende nimmt.


          Es betrifft uns Alle!
          Es liegt in unserer Hand!
          Es liegt in unserer Macht!
          Es hat NICHTS mit Kampf zu tun – und
          Es ist UNSERE Entscheidung!

8 Kommentare

Bedingungslos Liebe leben – JETZT

Foto: Pixabay

von Hanno
Diesen Text schrieb Hanno ursprünglich als Kommentar zu meinem Blogbeitrag:
Neues Miteinander leben – aber wie?
Er hat mich derart berührt, dass ich ihm in einem eigenen Blogartikel Raum geben will.
Von Herzen Dank, lieber Hanno.

Weben wir gemeinsam weiter an dem großen Netz!
Lassen wir die Kerzenflammen wieder höher brennen!
Lassen wir unsere Masken fallen – täglich etwas mehr!
UND: Wagen wir es wieder, das bedingungslose Lieben!
Machen wir die Welt wieder zu einem liebevollen, sicheren Ort!
Johannes Anunad

Hallo, alle Ihr liebenswerten und liebevollen Menschen, die hier kommentieren, hallo Johannes, Du Licht in einer Welt, die Dich dringend braucht…

Sehe ich da bereits, wie sich Kerzen aneinander entzünden, von einem Docht zum anderen? Ja, es bedarf nur der Flamme einer einzigen Kerze, um weitere Kerzen zu entzünden. Mit einer von Docht zu Docht tanzenden Flamme kann sich ein Flammenmeer bilden. Ich nenne diese Flamme die BEDINGUNGSLOSE LIEBE.

Ich weiß nicht viel über Quantenphysik, habe nur wenig esoterisches Wissen-, meine philosophischen Kenntnisse sind dürftig. Mein Kopf belügt und betrügt mich, aber mein Herz weiß ALLES. Lasst uns daher mit dem Herzen kommunizieren, denn aus meinem Kopf kommt nur dummes Zeug.

Als Ich ein winziges, nacktes und völlig hilfloses Geschöpf war, lernte ich die BEDINGUNGSLOSE LIEBE meiner Eltern kennen. Was für ein wunderbarer Zustand das war! Ich liebte die Welt und die Welt liebte mich. Bedingungslos! Meine Eltern waren liebe Menschen, aber MAN hatte ihnen gesagt, sie müssten mich erziehen.

Als ich Ihre Sprache verstehen und sprechen konnte,  fingen sie an, mir Ihre  BEDINGUNGSLOSE LIEBE zu entziehen. Dafür gaben sie mir ANERKENNUNG, wenn ich ihren Erwartungen entsprach. Wenn ich dies nicht tat, entzogen sie mir ihre Anerkennung. Ihre ANERKENNUNG wurde als Ersatz für die BEDINGUNGSLOSE LIEBE, deren über-lebenswichtiger Ersatz.

Um im Bild mit der „Kerze“ zu bleiben:
War ich nach meiner Geburt eine kleine Kerze mit einer hell leuchtenden Flamme-, bekam meine Flamme nun deutlich weniger Sauerstoff. Ich wuchs als Kerze, aber meine Flamme wurde kleiner-, meine Leuchtkraft nahm ab. Die ANERKENNUNG wurde meine ERSATZ-LIEBE.  Ich erhielt sie im Tausch gegen erwünschtes VERHALTEN.

Im Laufe meiner „ERZIEHUNG“ in Kindergarten und Schule gesellte sich zur ANPASSUNG und UNTERORDNUNG noch die LEISTUNG als Tauschobjekt für die Pseudo-Liebe ANERKENNUNG. Ich hatte inzwischen die Sprache meiner Eltern perfekt erlernt. Sie war zu meiner eigenen Sprache geworden. BEDINGUNGSLOSEN LIEBE hatte ich verlernt, geblieben war nur eine unstillbare Sehnsucht nach einem Gefühl, dessen Name mir verloren gegangen war.

Die Sehnsucht nach der verlorenen BEDINGUNGSLOSEN LIEBE wurde zur Sucht nach der Pseudo-Liebe ANERKENNUNG, die doch niemals Liebe sein kann, denn Liebe ist nun einmal bedingungslos. Die Pseudo-Liebe ANERKENNUNG wurde zu meiner Droge. Sie machte mich nie satt, befriedigte mich nie – aber ihr Entzug war unerträglich.

So wurde ich zum SKLAVEN. Akademische Grade, Vermögen, Ruhm und Macht galt es als Erwachsener zu Markte zu tragen für den Stoff, der schon vor langer Zeit an die Stelle BEDINGUNGSLOSER LIEBE getreten war.

Ich blieb lange ein abhängiger Sklave, der sein verunsichertes SELBST ängstlich hinter einer protzig verzierten Fassade vor anderen MENSCHEN versteckte, deren SELBST ebenfalls hinter einer Fassade kauerte. Ich lebte mit vielen Menschen in einer KULISSEN-LANDSCHAFT, in der eine Fassade mit der anderen kommunizierte.

Bis sich ALLES veränderte.

Eine leise Stimme aus meinem Herzen flüsterte mir zu: „Reiße Deine Fassade ein, lass deine Kulisse fallen. ICH BIN BEI DIR UND BESCHÜTZE DICH“.

Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und stellte mich vor meine Kulissen-Fassade. Ich fühlte mich so nackt und hilflos wie ein Neugeborenes zwischen all den reich verzierten Fassaden, die mich zu erdrücken drohten. Und plötzlich geschah etwas völlig UNERWARTETES.

Überall schauten MENSCHEN vorsichtig und unsicher hinter ihrer Fassade hervor. Dann fielen plötzlich einige Fassaden in sich zusammen und… ES STANDEN SICH MENSCHEN GEGENÜBER, keineswegs nackt und hilflos, sondern liebenswert, liebevoll und mit einem sehr mächtigen SELBST.

Ich sah anderen Menschen in die die Augen, ohne dass eine Kulisse zwischen ihrem und meinem SELBST stand.  Ich konnte direkt in ihr HERZ schauen. BEDINGUNGSLOSE LIEBE!!! Da war sie, die ich mein ganzes Leben gesucht hatte, ohne es benennen zu können. Ich hatte sie wiedergefunden, die ich völlig verloren glaubte. UNBESCHREIBLICH!!

Es wird Zeit für UNS ALLE, die BEDINGUNGSLOSEN LIEBE zurück zu gewinnen. Lasst Fassaden und Kulissen einstürzen. Es gilt, eine WELT DER BEDINGUNGSLOSEN LIEBE zu erbauen.

Danke Johannes.

%d Bloggern gefällt das: