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Neues Miteinander leben – aber wie??? [Teil 02]

Foto: Pixabay

Anregungen, um die Manifestation einer neuen, gesunden Gesellschaftsform gelingen zu lassen – Teil 02

Ausgearbeitet von Dr. Ekkart Johannes Moerschner

Wie mir erst beim Er‑ und Überarbeiten einer vorläufigen Gliederung des Themas deutlich wurde, ist die umfassende Betrachtung eines „Neuen Miteinanders“ noch weit facettenreicher und komplexer, als ich zunächst dachte. Obgleich mir die zahlreichen davon berührten Einzelthemen sehr bewusst waren. Am Anfang der unten verlinkten Dateien ist darum nun auch eine Inhaltsübersicht eingefügt, die allen daran Interessierten einen ersten Eindruck vermittelt, eine Momentaufnahme also – natürlich änderbar und ergänzbar! Zugleich wird damit die Navigation im Dokument vereinfacht.

Ich habe in Teil 01 dazu eingeladen (und tue dies hiermit erneut!), miteinander diese „Neue Welt“ zu entwerfen – zunächst hier im Austausch, aber mit dem erklärten Ziel, oder besser mit dem Anliegen, damit auch etwas zu manifestieren, das uns alle materiell weiter führt auf diesem Weg.

Idealerweise entsteht daraus also ein ganz praktisches Projekt, in dem sich eine geeignete Menschengruppe, die gemeinsame Erkenntnisse, Absichten und Anliegen teilt und in ersten Zielen formuliert hat, physisch miteinander auf den Weg macht!

Ich lebe selber derzeit in Paraguay, inzwischen bereits seit 9 Monaten. Dieses Land bietet in jedem Fall sehr, sehr reizvolle Möglichkeiten und erheblich mehr Freiräume (gerade tippte ich hier spontan zunächst „Freuräume“! :-)) als Deutschland / Europa für ein derartiges Vorhaben. Deshalb bin ich hier! Und immer besser vernetzt. Mit immer vielfältigeren Erfahrungen zu den Besonderheiten von Land und Leuten hier; vielleicht ja als „Kristallisationspunkt“ für mehr?

Aber nun zum heutigen Themenschwerpunkt:

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Neues Miteinander: Grundvoraussetzungen und
was schon zu Beginn geklärt werden sollte

Es ist keinesfalls möglich, die inhaltliche Vielfalt angemessen in Blogbeiträgen abzubilden. Aus diesem Grund  mache ich hier nun den Versuch, einen – sehr verdichteten – Überblick über ein ganzes Hauptkapitel wieder zu geben, der die Essenz enthält. Ich konzentriere mich dabei bewusst auf Themen und Zusammenhänge, die oftmals weniger im Fokus stehen. In den unten zum Download angefügten Dateien ist noch weit mehr an Ausführungen, Verweisen, Aspekten zur Vertiefung enthalten – und zahlreiche Untergliederungen, die Euch zum weiteren Ergänzen einladen!

Welche „Anliegen“, „Ziele“ bzw. „Visionen“ oder „Träume“ haben wir?

Um sich in einer Menschengruppe dauerhaft verbunden zu empfinden, bedarf es tragender Gemeinsamkeiten, die auch über Krisen hinweg führen und zeitlich unbegrenzt Inhalte und Übereinstimmungen liefern. Ich halte es für elementar, schon zu Beginn in einer Gründungsgruppe für ein „Neues Miteinander“ derartige Gemeinsamkeiten systematisch zu erarbeiten. Das erscheint mir sogar weitaus wichtiger, als Eignung, Lage, Größe, Gestaltung des Grundstücks usw. für ein gemeinsames Projekt herauszufinden; es sind m.E. Folgeschritte.

Prof. Gerald Hüther unterscheidet sinngemäß wie folgt (mit meinen eigenen Worten und interpretiert wiedergegeben):

Ziele

…dienen uns (derzeit noch), um den Alltag zu organisieren. Eine längerfristige Umorientierung in unserer Herangehensweise an „Alltagsorganisation“ betrachte ich als eine automatische Folge von zunehmender Bewusstheit.

Gefahr: Ziele werden früher oder später erreicht. Damit endet dann oft auch der tiefere Zusammenhalt einer Gemeinschaft, die Verbindung, welche sich auf diesen gemeinsam gesteckten Zielen aufbaute. Die Menschen gehen dann auch oft wieder auseinander, wenn sie die gemeinsamen Ziele erreicht haben, sofern es schwierig ist, sich neue gemeinsame Ziele zu stecken.

Visionen bzw. Träume

…sind meist noch zu unkonkret und zu wenig greifbar, um materiell realisiert zu werden. Oft handelt es sich auch um Qualitäten, die kaum mit Worten allein ausdrückbar sind. Damit bleibt leicht unklar, ob die Anderen auch das Selbe meinen wie man selber, wenn man darüber spricht. Authentisch vermittelt eignen sie sich allerdings besonders gut, um sich und Andere für etwas zu begeistern. Denn:

„Man kann zwar alleine Träumen, aber die Träume (meist) nicht alleine verwirklichen“.

Anliegen

…sind daran erkennbar, „dass man sie sowieso nicht erreicht“. Anliegen sind zeitlich unbeschränkt, eher Inhalt und Weg. Gemeinsame Anliegen sind daher besonders geeignet, auch langfristiges Miteinander zu begleiten, eine Art konsensfähiger Lebensbasis im Miteinander. UND:

„Menschen, die gemeinsame Anliegen verfolgen, können sich und Andere nicht mehr zu Objekten ihrer eigenen Wünsche und Interessen machen“.

Das Erarbeiten einiger gemeinsamer, für die ganze Gruppe bedeutsamer und unbedingt konsensfähiger Anliegen als Leitlinien des Miteinanders erachte ich für essenziell als geistig-spirituelle Basis einer sich gründenden Initiative Neuen Miteinanders. Es ist der Nährboden, um einen Raum zu schaffen, in dem eine gemeinsame, nachhaltig inspirierte Entwicklung gelingen kann; einen Raum der gemeinsamen Potenzialentfaltung.

Eine gemeinsame Sprache finden

Begriffsbestimmungen sind aus meiner Sicht immer zweifelhaft – und dennoch verlangt die heutige Zeit noch mehr als früher danach, dass wir uns zunächst darüber austauschen, was wir insbesondere mit wichtigen, sog. „Schlüsselworten“ verbinden; welche Bedeutung für uns und die GesprächspartnerInnen oder generell für eine Gruppe zentrale Begriffe haben – inhaltlich/intellektuell und auch emotional.

Meiner Erfahrung nach passiert es immer häufiger, dass es ohne einen derartigen und zugleich andauernden Austausch, den ich als eine Art – in der heutigen Zeit unabdingbare – „Gesprächskalibrierung“ betrachte, zu manchmal sehr grundlegenden Missverständnissen kommt, nur aufgrund der verwendeten Worte bzw. Begriffe. Frage ich spätestens in solchen Momenten drohender Missverständnisse genauer nach (möglichst einfühlsam, neutral und emotional unbetroffen), so stellt sich häufig heraus, dass bestimmten Schlüsselworten von den GesprächsteilnehmerInnen völlig unterschiedliche Bedeutungen gegeben wurden! Und genau das kann dann unvorhergesehene, oft unbeabsichtigte Stressreaktionen und damit Konflikte auslösen.

Das hat seine Ursachen u.a. in der individuellen „Geschichte“ der Menschen: Einstellungen, Prägungen, persönliche Erfahrungen, Traumatisierungen usw. In solchen Momenten treten Diese in die Sichtbarkeit und können, wenn die erforderliche Reife im Miteinander besteht, erkannt und auch aufgelöst werden. Dafür braucht es einen geeigneten, „geschützten Raum“. Dies gelingt besonders dann, wenn Haltungen wie eine „gewaltfreie Kommunikation“ und allgemein offene, liebevolle, also wertschätzende Umgangsweisen im Miteinander bereits gelebt und damit „Subjekt-Subjekt-Begegnungen“ möglich werden.

Welche Einstellungen zum Leben, welche Menschenbilder haben wir?

Es ist wichtig und spannend, sich über die eigenen Einstellungen zum Leben und das eigene Menschenbild miteinander auszutauschen, z.B. um in der Gruppe bestehenden, oft (zunächst noch) unbewussten und destruktiven Dogmen, Glaubenssätzen usw. auf die Spur zu kommen. Diese sorgen sonst später oft für im Grunde vermeidbare Konflikte. Einmal erkannt, können dafür offene Menschen sie heute sehr rasch in sich und/oder im Miteinander auflösen.

Dafür wurden in den letzten Jahrzehnten zahllose Vorgehensweisen und „Werkzeuge“ entwickelt und vorgestellt. Auch hier bietet Christina von Dreien sehr hilfreiche Hinweise an, in ihren sehr empfehlenswerten Interviews „time to be“ vom 09.05.2018, 04.07.2018, 18.07.2018 und nochmals aktualisiert in ihrem Newsletter vom 20.07.2018. Bedeutsam ist in diesem Zusammenhang eine Grundhaltung der Selbstverantwortung!
Dazu an anderer Stelle mehr.

Ich gehe davon aus, dass es „konstruktive“ und „destruktive“, also zuträgliche und abträgliche Haltungen zum Leben und zum Menschsein gibt. Es gibt zahllose Sprüche, Programme, Glaubenssätze und Haltungen destruktiven Inhalts. Sie spiegeln unsere derzeit oft praktizierte Lebensweise und –haltung, führen uns aber gewiss nicht in eine lebenswertere Art des Miteinanders unter den Menschen und mit aller Mitwelt.

Ich wähle – soweit mir das bereits gelingt – die konstruktiven Haltungen. Um diese Wahlmöglichkeiten zu betrachten, ist es aus meiner Sicht so wichtig, sich sowohl Sichtweisen aufgrund der eigenen geistig-spirituellen Haltung und inneren Entwicklung wie auch der hier weiter zu diskutierenden, generellen Haltungen zum Menschsein und zum Leben bewusst zu machen – und dann in einer Gruppe von Menschen intensiv auszutauschen und zu bearbeiten, die sich auf einen gemeinsamen Weg machen möchte. Mögliche Ursachen für ein Scheitern des Miteinanders können so bereits – natürlich gemeinsam – auf ihrer Ursprungsebene bearbeitet werden. Denn Diese liegen sehr oft NICHT im Materiellen begründet, auch wenn es zunächst so erscheint.

Folgende weitere Themenfelder, alle jenseits der bekannten „Organisations‑ und Strukturbedürfnisse“ bisher typischer Siedlungs‑ oder Gemeinschaftsvorhaben, erscheinen mir in diesem Zusammenhang für einen Austausch VOR materiellen Schritten in ein gemeinschaftliches Vorhaben besonders interessant:

  1. Was verbinden wir mit „Spiritualität“?
  2. Bestimmt die Materie – oder die Feinstofflichkeit unsere „Realität“?
  3. „Mensch IST Körper“ oder „Wesen HAT Körper“?
  4. Bedeutung von Inkarnation, Reinkarnation bzw. wiederholten Erdenleben?
  5. Was ist eigentlich unsere „Aufgabe“ als Menschen? Und:
    Worin besteht „die Lebensaufgabe“?
    (Seelenplan, Seelenweg und Bestimmung; persönliche Lernaufgaben und Dienstaufgaben)
  6. Identifikation und Ego durchschauen
  7. Ist unsere „genetische Ausstattung“ determinierend oder veränderbar?
  8. Welche „Werte“ haben für uns die meiste Bedeutung?
  9. Ich – Du – Wir – Wie passt das zusammen?
  10. Was ist „Freiheit“ – und wo endet sie?
  11. Sind wir uns unserer (Ur‑)Ängste – und der Bedeutung von Traumatisierungen – bewusst?
  12. Welches gemeinsame, verbindende Bild von der „Neuen Zeit“ haben wir?

Spiritualität

betrachte ich als eine Grundhaltung zum Leben. Ich beschreibe damit die grundsätzliche Offenheit für „feinstoffliche“ Phänomene, die sich nicht mit unseren – ausschließlich auf die „Grobstofflichkeit“ der materiellen Welt ausgerichteten – „fünf Sinnen“ erfassen lassen; Offenheit auch für die sog. „universellen Gesetzmäßigkeiten“ und für „Multidimensionales“.

Die Quantenphysik erscheint mir mehr und mehr dafür geeignet, Verständnis für eine derart erweiterte Wahrnehmungsweise von „Realität“ zu entwickeln. Sie bietet für zahlreiche „feinstoffliche Phänomene“ immerhin Erklärmöglichkeiten an, die uns in die Lage versetzen können zu akzeptieren, dass das „Weltbild nach Newton“ nur einen (vermutlich sehr kleinen!) Ausschnitt der universellen und multidimensionalen Realität darstellt.

Im Klartext und sehr polar dargestellt:
Eine Weltsicht, in der ausschließlich die materielle Ebene akzeptiert wird, lässt sich mit Spiritualität gewiss kaum vereinbaren… weder im Alltag noch in einer Gemeinschaft. Und umgekehrt.

Damit gilt es also herauszufinden, wie die einzelnen Beteiligten einer Gruppe von Menschen, die „Neues Miteinander“ gemeinsam erproben wollen, die Bedeutung der „Spiritualität“ wie eben skizziert

  1. derzeit selber sehen/wahrnehmen
  2. Wohin sie selber streben
  3. Wie Dies von den Anderen wahrgenommen wird
  4. Ob und wie die unterschiedlichen miteinander gefundenen Bilder, Haltungen und Wahrnehmungen zusammen passen und sich entwickeln können

Zur Lebensaufgabe:

Erst kürzlich wurde mir das Paradoxon so richtig bewusst, auf das auch Christina von Dreien in ihrer bescheiden-schlichten Art ganz selbstverständlich hinweist:

WAS, wenn es für uns gar nichts zu TUN gibt am Ende – im herkömmlichen Sinne und um ein – materielles – Ziel zu erreichen? Wenn unsere Aufgabe hier auf Erden am Ende darin besteht, in uns SELBST hinein zu erwachen? In unserem eigenen Tempo, auf unserem ganz persönlichen Weg und mit unserem ganz persönlichen Erfahrungsszenario, das wir vor unserer Erden-Inkarnation gemeinsam mit unseren geistigen Begleitern festgelegt haben? Ausgestaltet mit Lernaufgaben und Beiträgen zum Gemeinwohl. WAS, wenn es „NUR“ darum geht, alles DAS in uns wieder zu finden – hier in dieser Inkarniertheit – was wir bereits IMMER SIND??? Bedingungslose und unbegrenzte LIEBE! Oder anders formuliert: EIN Ausdruck, ein Teil des mit Worten unbeschreibbaren All-Eins-Seins

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:
Ich springe hier gerade bewusst zwischen unterschiedlichen „Betrachtungsebenen“, so nenne ich Dies. Denn auf einer konkreteren Ebene haben wir uns selbstverständlich bestimmte „Meilensteine“ abgesteckt für unser Leben; Erfahrungen und Situationen, die wir in jedem Falle machen und erleben wollen als Wesenheit, als Seele, um uns weiter zu entwickeln. Aber Dies ist kein Wettbewerb, sondern die „Bühneneinrichtung“. Je aufmerksamer wir daher in unserer WahrNEHMUNG (!) werden, desto leichter fällt es uns, diesem Weg zu folgen, den wir selber bereits vorgezeichnet haben und uns auf dieser „Bühne“ der materiellen Realität zu bewegen.

Unsere Neigungen, Fähigkeiten, Fertigkeiten usw. immer genauer kennen zu lernen, also das, was in uns Leidenschaft und Begeisterung weckt, was wir wirklich, wirklich tun wollen (Prof. Frithjof Bergmann, „New Work“), ist dabei gewiss eine sehr wichtige Ausstattung und Voraussetzung, um uns SELBST und damit das, was wir hier gerade in dieser Inkarnation erfahren und ausdrücken wollen, immer besser zu erfassen und zu leben.

Zugleich werden wir genau dadurch immer fähiger, unseren – völlig freiwilligen und natürlichen – Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten, wie ihn Michael Tellinger in seinen Ausführungen zu UBUNTU als „Arbeit des Herzens“ bzw. „Labour of Love“ beschreibt.

Noch ein abschließender Gedanke:

Menschheitsentwicklung, gerade dieser nächste so spannende Schritt in eine „Neue Zeit“ wird also, wenn wir es sehr weitreichend betrachten, vor diesem Hintergrund letztlich zu einem Ausdruck und äußeren, auch materiellen Phänomen unserer EIGENEN Entwicklung!!! Wie Innen so Außen; wie im Kleinen so im Großen (und umgekehrt)!

Zur gemeinsamen und fruchtbaren Untersuchung aller oben genannten und der hier angesprochenen Themenfelder bedarf es ganz besonders der Entwicklung eines vertrauensvollen, geschützten Raumes, in dem Offenheit und Ehrlichkeit sich selbst und allen anderen Beteiligten gegenüber möglich sind – zum Wohle aller Beteiligten und des geplanten gemeinsamen Lebens-Projektes!

Selbstverständlich gibt es zudem eine Vielzahl ganz funktionaler, organisatorischer und materieller Aspekte, die zur Klärung anstehen, bevor überhaupt die Suche nach einer geeigneten Immobilie, nach geeignetem Land beginnen sollte. Auch diese Themen sind natürlich im entsprechenden Hauptkapitel 4 der unten angefügten Dokumente als weitere Untergliederungspunkte aufgeführt. Sie sprengen hier schlicht den Rahmen und werden zudem in zahlreichen Werken ausgiebig besprochen.

* * * * *

Dieser und alle folgenden Beiträge sind Inspirationen für ein Experiment, ein neues Format für eine standortunabhängige „Austauschbasis“. Ich habe lediglich den Impuls verspürt, einen Anfang zu machen…

Wenn Ihr beitragen wollt, so lest bitte meine Ausführungen dazu im unten verlinkten Dokument ganz vorn, die „Einladung zum Mitmachen“ (E-mail an: jmoersc@gmx.de).
In den angefügten Dokumenten findet sich neben dem hier veröffentlichten Ausschnitt der jeweils aktuelle Stand der gesamten Themengliederung sowie alle Stichworte und bereits erstellten Textbausteine zu einzelnen Themenbereichen.

Von ganzem Herzen grüßt Euch – derzeit aus Paraguay
Anunad, Ekkart Johannes Moerschner

* * * * *

Vorangegangener Beitrag: Teil 01 vom 21.07.2018
Weiter zu Teil 03 vom 31.08.2018

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Download dieses Textes im aktuellen Entwurf des Gesamtprojekts (als bearbeitbare Word-Datei bzw. pdf):
Wähle rechte Maustaste > Ziel speichern unter…

PDF – gibt den Stand der Arbeiten zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung wieder
Word – gibt in ALLEN Beiträgen der Reihe den aktuellsten Stand der Bearbeitung wieder

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Frühere Beiträge des Autors zu ähnlichen Themen:
Aufbruch in eine multidimensionale Gemeinschaft (ELEXIER Nov. 2012, hier geposted 31.07.2013)
Gaia Nova – Leitgedanken für eine neue Erdengesellschaft (25.07.2013)
Die Krankenkasse als Teil des Gesundheitswesens – Unsinn in Worte gefasst (28.07.2013)

Über Johannes Anunad

Lebensforscher, Baujahr 1966, also 52 Jahre jung, Vater von zwei Kindern. Seit Jahren bin ich auf der ganzen Welt unterwegs und zu Hause, Experte aller Art (Promovierter Agraringenieur, ökologisch-nachhaltiger Landbau, Int. Biogasberater, (Freie) Energie-Technologien, Umwelt, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Systemanalyse und Managementsysteme (Umwelt- und QM), Projektentwicklung, -leitung, -analyse, -beratung und -management, Personal Coaching und Lebensberatung, Energieheilung...). ja... da habe ich in der Tat wohl schon mehrere "Leben gelebt" bisher... Arbeit im Sinne von reinem Gelderwerb ist keine Option mehr für mich - bereits seit 2013. Dafür fasse ich überall, wo ich gebraucht werde, einfach tatkräftig mit an. Heute bewegt mich ganz besonders die Herausforderung, wie ein wirklich "Neues Miteinander" gelebt werden kann und was, ganz praktisch, dafür unabdingbar erforderlich ist. Spirituallität, im Alltag ausgedrückt, erscheint mir dabei als wichtiger Schlüssel. Ich habe intensiv die brennenden Gesellschaftsfragen unserer Zeit studiert - in Theorie und VOR ALLEM ganz praktisch in Gemeinschafts-Projekten. DAS ist mein Anliegen. DAFÜR will ich Gleichgesinnte finden und zusammen bringen - irgendwo in der Welt, wo es einfach SCHÖN ist...

4 Kommentare zu “Neues Miteinander leben – aber wie??? [Teil 02]

  1. WARUM also gelingt er dann wohl (heute noch) nicht, dieser eine entscheidende Schritt?
    Hallo, lieber Johannes, ist ein paar Tage her, dass Du diesen Beitrag und diese Frage hier hinein geschrieben hast und genau dazu juckt es mich etwas zu sagen. An übermäßige Gehirnspaziergänge finde ich keinen großen Gefallen mehr.
    Also, warum gelingt es heute noch nicht?
    Das was uns daran hindert ist das was am nächsten liegt, so nahe vor unseren Füßen, dass wir es gar nicht sehen. Nein, noch näher liegt es und noch besser: wir stecken in ihm drinnen. Es ist der durch und durch traumatisierte Köper und auch das traumatisierte System, welches uns daran hindert eine Naselang über uns darüber hinaus zu sehen. Eine ellenlange Zeit der Traumarisierung hat der Körper/das System weggesteckt und ist nun zum ultimativen Gefängnis geworden, für viele……..keine Idee, wie wieder raus kommen, rausmeditieren funktioniert nicht, rausbomben funktioniert nicht…….Unser Nervensystem, unser Hormonsystem, unsere ganze Biologie hat sich an ein Leben im Gefängnis angepaßt, danach ausgerichtet……………Die Gefängnismauern, manifestierte Traumenergie, bestimmen die Realität, bestimmen das Bewusstsein. Innerhalb der Gefängnismauern kann nur reptielhaftes Überlebenskampf-Bewußtsein existieren. Was es da drinnen nicht gibt, ist ein entspanntes, weites Bewusstsein in Sicherheit, Ruhe und Stille. Genau dies ist aber die Voraussetzung, um diesen entscheidenden Schritt zu tun, nach dem Du Johannes oben fragst. Es nützt nichts darum herum zu spazieren im Sinne von „wasch mich aber mach mich nicht naß“. Um die Kraft für diesen entscheidenden Schritt hinaus in die große Leere zu tun, wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als hinunter zu steigen in das Gefängnis und von innen heraus die Mauern zu sprengen. Noch mehr, nich nur die Mauern nach Außen müssen gesprent werden auch die Mauern nach Innen, damit Du wieder Kraft schöpfen kannst für irdische Schritte, die wirklich Bedeutung haben für Dich und für die Welt. Ein Schritt ohne aus den „Jenseitsdimensionen“ Deines Körpers heraus ist wahrlich ein Schritt in die bodenlose Leere und davor fürchten sich die Leute zu Recht. Ein Schritt in die erfüllte Leere, der gleichzeitig im Außen Realität ist, ist immer auch ein spiritueller Schritt, der wiederum ohne Körper nicht möglich ist. Ich wünsche uns allen viele, tiefgegründete Schritte in die Realität, damit Gemeinschaften der neuen Zeit entstehen können.

  2. Lieber Johannes, vielen Dank für deine Anregungen…. toll…. für mich sieht in der Neuen Zeit das neue Miteinander so aus, dass alle, die sich in einer Gemeinschaft zusammen finden, alle miteinander dafür sorgen, dass diese Gemeinschaft alles hat bzw. aufbaut, was sie zum Leben benötigt, ohne dass es groß um „mein“ und „dein“ geht, sondern alle bringen sich jederzeit mit all ihren Talenten und Fähigkeiten ein je nach Lust und Laune und natürlich je nach Anforderungen…… hierbei würde eine sogenannte „Kompetenz-Hierarchie“ helfen, heißt, dass z. B. Sanitärleute Küchen, Bäder, Wasserleitungen und Dachentwässerungen bauen, weil sie es können….. damit sie den Klotz aber nicht ewiglich am Bein haben, geben sie ihr Wissen und Können weiter an Interessierte, die das dann eines Tages übernehmen können, so dass sich die andern dann aus der „Hierarchenspitze“ herausziehen können und auch mal in andere Bereiche gehen können, z. B. Permakultur, Dachdecken, Küchendienst, Wildnispädagogik oder oder oder…… wichtig ist, dass alle sich einbringen zum Höchsten Wohle aller, dass niemand rumgammelt oder schmarotzen tut….. so könnten alle tun, wozu sie gerade Lust haben und/oder was sie halt können…. oder auch mal, was gerade dringend zu tun wäre, z. B. eine Sickergrube graben….. alle würden zusammen erwirtschaften, was die Gemeinschaft braucht, es bräuchte kein Geld oder so….. sollte „Kontrolle“ und „genaue Abrechnung“ vonnöten sein, könnten verschiedene Konten für Jede/n angelegt werden (Zeit,- Geld-, Material-Konto)….. aber besser wäre natürlich ein Ablauf ohne Kontrolle, auf Vertrauen basierend….. das geht aber nur mit Menschen, die sich auch verantwortlich fühlen für das Gemeinschafts-Wohl….. es könnte alles geteilt werden, was alle so einbringen wie z. B. Möbel, Baumaterial, Musikinstrumente, Werkzeuge und Maschinen etc. etc…… es würde nicht mehr um Profitmaximierung gehen, sondern um die Maximierung von Spass und Freude und alle hätten was davon…… das würde mir vorschweben….. eine Welt von veranwortungsbewussten Menschen, die sich einbringen mit allem, was sie sind, können und haben….. Aho und herz-lichte Grüsse von der Regenbogenfalkenfrau

    • Liebe Regenbogenfalkenfrau,
      wunderbar, genau so – wird es kommen! Diese Bilder teile ich absolut mit Dir. In Freiheit, Freiwilligkeit, ohne alle Erwartungen, ohne Müssen, ohne Struktur/Organisation, aus innerem Wahrnehmen und Impuls heraus in jedem Moment (mehr und mehr :-)) die eigenen Gaben und Talente beitragen zum Gemeinwohl… Yes! Auch OHNE Selbstaufopferung!
      „Es“ organisiert sich im offenen Miteinander…
      Zwischen MENSCHEN!
      KEINE Strukturen mehr, KEINE „künstlich installierten“ Hierarchien herkömmlicher Art…
      An diesem Punkt genau, so schätze ich, stehen immer mehr Menschen.
      WARUM also gelingt er dann wohl (heute noch) nicht, dieser eine entscheidende Schritt?
      Und wie können wir ihn, Jede/r für sich, gehen???
      WAS ermächtigt mich dazu?
      WO liegt also der Schlüssel für das Gelingen?

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