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Neues Miteinander leben – aber wie??? [Teil 03]

Foto: Pixabay

Vorangegangene Beiträge der Reihe:
Teil 01 vom 21.07.2018                       Teil 02 vom 02.08.2018

Willst Du weiter Zaungast sein – oder HANDELN? – Teil 03

Von Johannes Moerschner

Es ist eine Beobachtung, die mich seit Jahren begleitet: Es gibt eine zunehmende Anzahl wirklich lesenswerter und treffender Beschreibungen der heutigen Zeit. Auch zahlreiche, immer häufiger auch zuversichtliche, klare und hoffnungsvolle Ausblicke in eine sog. „Zukunft“ oder „Neue Zeit“ werden uns angeboten. Etliche davon gehen – Jeder zu seiner Zeit – auch durchaus in Resonanz mit mir; andere eher nicht. Manche berühren mich auch tief, weil ich die Wahrhaftigkeit spüre, die aus ihnen spricht; als Momentaufnahme. In genau diesem Augenblick, wo sie mir zugänglich werden. Und: Weil das dann ganz besonders mit MIR zu tun hat…

Ich habe für mich gelernt, dass ich daraus auch recht gut ablesen kann, wo wir gerade stehen in unserer Entwicklung als Menschheit, auf „unserem Weg in die Neue Zeit“. Aber: Was mache ich nun daraus, für mein tägliches Leben?

Vor Jahren habe ich eine wichtige Entscheidung für mich getroffen: Das „Hamsterrad des üblichen Alltagslebens“ zu verlassen. Und ein Leben zu führen, in dem ich jeden Tag so authentisch bin und mich auch so ausdrücke, wie es mir gerade gelingt. Ich habe dafür – mir selber gegenüber – ein „Kommittment“ abgegeben: Es gibt für mich nichts Wichtigeres als Lebenssinn, als mein eigenes „inneres Wachstum“. Das besteht für mich aus Erfahrungen, Erkennen (=Bewusstheit) und eben aus dem möglichst authentischen Selbstausdruck. Große Worte erstmal. Aber eine sehr hilfreiche Leitschnur durch mein Leben!

Angst – Vertrauen – Inneres Wachstum – Verbindung mit Gleichgesinnten…

Nun. Es ist ein alter Hut, dass ich mich nur wirklich weiter entwickeln kann, wenn ich bereit bin, meine „Komfortzone“ zu verlassen. Innerlich wie äußerlich. Und genau darum geht es doch: Mich immer wieder heraus zu bewegen aus meinen Gewohnheiten, vermeintlichen Sicherheiten, vertrauten und liebgewonnenen Umgebungen, Mustern, Annahmen, Traditionen…

Das macht einem zuweilen Angst. Ja. Daran erkenne ich aber zugleich, dass da etwas ist, was gesehen werden will, gelöst, geheilt werden möchte – sonst wäre sie ja nicht da, diese Angst… also ist sie irgendwie auch eine Art hilfreicher Wegweiser

Um solchen Ängsten zu begegnen, sie zu erlösen, ist es für mich sehr hilfreich, dass ich – heute – in mir ein ganz grundsätzliches und kaum mehr erschütterbares Vertrauen fühle, das mir das Leben NIE feindlich, sondern stets wohl gesonnen ist. Manche nennen das wohl Urvertrauen. Das ermächtigt mich, befreit mich, denn ich kann fühlen:

Das Leben, diese Welt ist ein sicherer Ort! Und ALLES Geschehen folgt einem weisen und abgestimmten, universellen Plan! An dem ich selber beteiligt bin, als göttliches Wesen. So fällt es mir leichter, in mir aufkommende Ängste zu beobachten und als einen Zustand wahrzunehmen, den ich auch selber wieder verlassen kann. EINE Entscheidung genügt dafür oft… ich bin kein Opfer meines Lebens!

Und etwas Zweites brauche ich, damit ich mich entwickeln, wachsen und den Zweck meines Erdenlebens erfüllen kann: Ich brauche die Anderen, Euch! Alle die Menschen, die ihr eigenes, wertvolles und einmaliges Sein zu meinem Erdenleben beitragen – einen kurzen Moment lang, oder auch länger…

MitspielerInnen also… in denen ich mich selber besser erkennen und spiegeln kann. An denen ich mich reiben, durch die ich lernen kann, Anerkennung und Annahme erfahre; mit denen ich mich aber genauso auch freuen, das Leben gemeinsam gestalten und genießen, von denen ich mich inspirieren lassen kann. Erfahrungen machen – und mich damit weiter entwickeln… wachsen also… und so dem „roten Faden meines Lebensplans folgen“

Menschen also wünsche ich mir, als Begleiterinnen und Begleiter, die wirklich MENSCHEN werden wollen… mehr und mehr… denen ich und die mir auf Augenhöhe begegnen… innerlich… und im Miteinander… die mich berühren… und die ich gleichermaßen berühren darf… tief im Inneren… wo kein Verstecken, kein Schutz, keine Masken mehr nötig sind… wo Jeder und Jede einfach SIND – transparent, authentisch, integer… voller Mut dieses „Nacktsein im Innen und nach Außen“ leben…

DAS war nie der Plan: nur theoretisieren

Dieses Projekt entstand aus einem Impuls, den ich bekam. Es war nie meine Absicht, ist auch jetzt nicht meine Absicht, ein Buch zu schreiben. Es gibt bereits viele gute Ratgeber.
Ich wollte ursprünglich einfach die vielen Aspekte, Puzzleteile und Anregungen für „Neues Miteinander“ einmal für mich schriftlich ordnen und formulieren, die ich in den ganzen vergangenen Jahren erfuhr, erlebte, fand, bekam. Und sie nun mit Euch teilen. Auch wenn es dadurch erstmal reichlich theoretisch wird – leider.
Meine Erfahrung: Es hilft wirklich, so eine Strukturierung der Betrachtung! Es ordnet, innerlich wie äußerlich. Schafft Klarheit. Eine persönliche oder gar gemeinsame Standort- und Positionsbestimmung. Das liegt nun an Euch!

Mich hat die Frage, wie „Neues Miteinander“ praktisch angegangen und gelebt werden kann, was alles dazu gehört, was oft im Weg steht, was noch gesellschaftlich gelöst werden muss, schon lange begleitet und bewegt. Quer durch die Welt; in unterschiedlichste Länder und in unterschiedliche Projekte dort, in denen ich tatkräftig mit angepackt, mit gestaltet, gelauscht, gefühlt, gesehen, geführt, geschwitzt – und auch viel gelernt habe.

Aber am Ende fehlte mir bisher immer das Eine oder Andere… es war mir nicht weitreichend genug, was ich da fand – und ich bin letztlich weiter gezogen… von dem Wunsch angtrieben, NOCH etwas weiter zu gehen in der Umsetzung, im Ausdruck.

Nun kann ich beobachten:

Zahlreiche Menschen haben sich offenbar für diese Texte interessiert, die ich hier schrieb und sich vielleicht auch mehr oder weniger darin wiedergefunden, mit ihren eigenen Ansichten, Wünschen, Erfahrungen. Aber wie so oft blieb es – jedenfalls bisher – offenbar hauptsächlich beim Lesen; beim „Konsumieren“ der Inspirationen und Gedanken also… und bei einzelnen Kommentaren zu meinen Ausführungen… das ist einfach eine Beobachtung…

Ich wünsche mir allerdings mehr, deutlich mehr: damit den Anfang gemacht zu haben für eine Art Bewegung, gestartet auf einer genau in dieser Form wohl bisher noch nicht genutzten Plattform. Es fehlt mir die aktive Mitarbeit!

Ich frage mich daher:

WAS braucht es wohl, WAS braucht Ihr Leserinnen und Leser dieses Blogs, damit es endlich einmal gelingt. Das real gelebte „wirklich Neue Miteinander“, das für mich schon seit Jahren geradezu greifbar ist.

 

Wie durch eine Art Seifenblase gesehen, oft bereits „zum Durchfassen“ präsent.

Es ist für mich SO greifbar und konkret, dass ich mich immer wieder darüber wundere, warum unser derzeitiges, meist ICH-bezogenes Verhalten als Menschheit nicht schon längst und ganz global ein Ende findet. Und quasi „über Nacht“ einfach eine Art „Erwachen wie aus einem Tiefschlaf“ stattfindet. Und wir endlich leben, was immer öfter Thema ist:

Ein befreites, neues Miteinander, in dem nicht mehr Angst und Machtausübung das Zepter schwingen, Masken und Versteckspiel „normal“ sind, sondern unbedingtes Vertrauen und die unbegrenzte, bedingungslose Schwingung einer Liebe führen, die universell ist und in unendlichem Maße das ganze Universum durchzieht, antreibt und am Leben hält.

WO bleibt er also – der „100. Affe“?

Also der letzte, entscheidende Tropfen auf der Waagschale des Wandels, der das Alte, Überholte endlich unumkehrbar kippen lässt in die „Neue Zeit“, mit ihrer völlig anderen Lebensweise, neuen Naturgesetzen, neuen Paradigmen? Hier, in der grobstofflichen, sog. „realen“ Welt der Materie, also für Alle gleichermaßen beGREIFBAR und erLEBBAR?

Bist DU es? Oder DU?? Seid IHR dabei?
Habt Ihr erkannt, dass es nun an der Zeit ist zu HANDELN? JETZT!
Dass es auf unsere persönlichen Entscheidungen und Handlungen ankommt – in diesem JETZT?

 

Es gibt immer zahlreichere, ganz wundervolle und bunte „Puzzleteile“ und „Mosaiksteinchen“ für das Neue, ja. Kleinere und größere Pflänzchen aller Art.
Überall in der Welt ist nun das „Aufwachen“ im Gange. Mein Wusch ist es einfach, dass diese Impulse, Beiträge und Teilchen endlich heraus wachsen aus ihren Nischen und sich nun, für Alle erkennbar, zu dem neuen, großen, bunten Gesamtbild zusammenfügen und integrieren, damit wir keine „work arounds“ mehr um das Alte herum benötigen.

* * * * *

Bereits im Sommer 2015 entstand eine von zahlreichen mir sympathischen Beschreibungen der bunten „Neuen Zeit“ in sehr, sehr naher Zukunft; wie sie ausschauen könnte, ganz unkompliziert, nur eben anders, wie frei geschaltet im Bewusstsein:
2020 – Die neue Erde von Bauchi Jesus Urlauber,
den ich kurz darauf, im November 2015 auch selber traf. Lasst Euch davon inspirieren, wenn Ihr das Buch noch nicht kennt. Es liest sich sehr leicht, bodenständig, erstmal fast unglaublich, aber – absolut MACHBAR! Und es fängt sehr leichtfüßig einige er neuen Qualitäten ein, in denen Neues Miteinander sich materialisieren wird – aus meiner persönlichen Sicht natürlich…

Welches Bild von der „Neuen Zeit“ habe ich persönlich?

Zu was für einem anderen Leben lade ich Euch hier eigentlich ein – aus MEINER Sicht? Um welche besonderen neuen Formen, Aspekte, Qualitäten von Umwelt und Miteinander handelt es sich hier? Welche Bilder tauchen da in mir auf?

Eine Ahnung davon bekommt Ihr bereits in den beiden ersten Beiträgen und weiter oben im Artikel. Ich habe genau diese Fragen in mir bewegt, als ich die unten angefügte Gliederung, die zahlreichen bereits formulierten Texte und Stichworte schrieb:

„Worauf kommt es eigentlich an am Ende, damit es gelingt?
Und wo führt es hin?“

Und ich bewege sie täglich weiter, diese Fragen. Ich werde einige meiner Bilder zur neuen Zeitqualität im nächsten Beitrag etwas näher ausführen, ABER: Das ist für mich keine One-Man-Show! Es ist erstmal lediglich MEINE Sicht und Einschätzung. Und DAS ist erst ein Anfang. Ich wünsche mir dazu einen regen Austausch, also auch Eure Beiträge:

Welche Bilder habt IHR von der „Neuen Zeit“?

Es gibt natürlich so viele Zugänge zu diesem Thema, wie Menschen auf diesem Planeten. Und dennoch gibt es Qualitäten für das Neue, die gewiss sehr viele Menschen teilen – für welche sie am Ende allenfalls unterschiedliche Worte oder Bilder haben. Ihren ganz persönlichen Zugang eben.

Vielleicht gelingt es mir, Euch, die Ihr bis hierher gelesen habt, davon etwas zu entlocken? Nicht, weil es damit gänzlich neu wäre, denn darüber haben bereits viele, viele Menschen auf ihre Art gesprochen, geschrieben, ja auch geformt, gestaltet, gemalt oder gesungen… aber weil IHR es hier in EURER Art auszudrücken versucht… wie es für Euch ist…
Ich will Einige von Euch gerne so sehr davon begeistern, berühren, dass daraus etwas entsteht, das ebenfalls in der Materie greifbar wird, sich manifestiert… 🙂
Ich will gerne auch hier erfahren, was IHR bereits maniestiert habt…

…denn Ihr könnt das auch ausdrücken, schöpfen – auf Eure Art…

  • Wollt auch Ihr hier einmal beschreiben, wie sie für Euch aussieht, die „Neue Zeit“? In aller Vielfalt?
  • Gestaltet selber mit!
  • Berichtet von EUREM Tun, von Euren Bildern und Vorstellungen!
  • Lasst diesen Blog zu einem Forum dafür werden – bunt und aktiv!

Zur Abrundung verweise ich an dieser Stelle sehr gerne noch auf das Transformale Netz (TN, einen Banner-Link findet Ihr auch hier rechts im Blog). Gerade hat mich dessen Initiatorin Annegret Hallanzy, mit der ich momentan in direktem Austausch stehe, nochmals auf die Grundprinzipien von TN hingewiesen, die WIR-Stil-Kommunikation.
Ein wunderbarer Raum des Lernens und zugleich „Heil Werdens“, wie ich meine.
Meiner Ansicht nach ein Raum, um unsere Fähigkeiten für ein „Neues Miteinander“ weiter zu entwickeln bzw. in uns neu zu entdecken und mehr und mehr zu befreien – selbstverantwortlich in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten!

Ganz aktuell:

WIE sehr „am Puls der Zeit“ diese meine Initiative ist, mögen die folgenden sehr aktuellen Ereignisse stellvertretend deutlich machen (eine eher willkürliche Auswahl!):

OKiTALK Radio strahlte am 28.08.2018 eine Gesprächsrunde aus, in welcher einige in Gemeinschaftsfragen erfahrene Menschen zu Wort kamen. Ihr findet den Mitschnitt HIER. Hört einfach hinein. Das Gespräch enthält allemal inspirierende Impulse. Neben Aspekten wie „Räume schaffen“ und „Neue Formen von Miteinander“ z.B. auch zum Eigentum, zum Geld, zu Funktion und Qualitäten von Allmende (Gemeingütern)…
DANKE, lieber Henning für den Hinweis!

Am 13.-16.09.2018 findet ein Seminar statt, welches folgendermaßen titelt:
„Was braucht eine erfolgreiche Gemeinschaft? Gemeinschaften und gemeinschaftsbasierte Projekte – entwickeln • umsetzen • leben“
Eine ausführliche Einladung findet Ihr HIER. Auf der Webseite der Transition-Town-Initiativen – wunderbar, da klappt einmal das Miteinander!

WandelOasen – Handbuch für solidarische Dörfer und nachhaltige Kommunen
Das Buch ist von Alander Baltosee, im Mai 2018 erschienen.
Es enthält eine breite Sammlung praktischer Erfahrungen und Tipps.

Klingt alles irgendwie vertraut, oder? Weit mehr Hinweise auf Aktuelles und Interessantes findet Ihr in der unten angefügten aktuellen Fassung des Gesamtprojektes – die weiterhin auf Eure Ergänzungen wartet…
Und ich bin mir sicher: Es bewegt sich gerade noch viel, viel mehr! In Deutschland, aber auch im „Rest der Welt“.

Ich will damit sagen:
„We are not alone!“
„YOU are not alone!“
Fügen wir endlich zusammen, sichtbar, was ohnehin zusammen ghört und letztlich verbunden IST!

Hören wir voneinander?

Lesen wir uns – hier als Kommentar unter dem Beitrag – oder auch als persönliche E-mail an mich? (jmoersc(at)gmx.de)

Von ganzem Herzen grüßt Euch – derzeit aus Paraguay
Anunad, Ekkart Johannes Moerschner

* * * * *

Wenn Ihr beitragen wollt, so lest bitte meine Ausführungen dazu im unten verlinkten Dokument ganz vorn, die „Einladung zum Mitmachen“.

Downloads des Gesamtprojekts: Wähle rechte Maustaste > Ziel speichern unter…
PDF – Stand HEUTE (Zeitpunkt der Artikel-Veröffentlichung)
Word – gibt in ALLEN Beiträgen der Reihe den aktuellsten Stand wieder

Über Johannes Anunad

Lebensforscher, Baujahr 1966, also 52 Jahre jung, Vater von zwei Kindern. Seit Jahren bin ich auf der ganzen Welt unterwegs und zu Hause, Experte aller Art (Promovierter Agraringenieur, ökologisch-nachhaltiger Landbau, Int. Biogasberater, (Freie) Energie-Technologien, Umwelt, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Systemanalyse und Managementsysteme (Umwelt- und QM), Projektentwicklung, -leitung, -analyse, -beratung und -management, Personal Coaching und Lebensberatung, Energieheilung...). ja... da habe ich in der Tat wohl schon mehrere "Leben gelebt" bisher... Arbeit im Sinne von reinem Gelderwerb ist keine Option mehr für mich - bereits seit 2013. Dafür fasse ich überall, wo ich gebraucht werde, einfach tatkräftig mit an. Heute bewegt mich ganz besonders die Herausforderung, wie ein wirklich "Neues Miteinander" gelebt werden kann und was, ganz praktisch, dafür unabdingbar erforderlich ist. Spirituallität, im Alltag ausgedrückt, erscheint mir dabei als wichtiger Schlüssel. Ich habe intensiv die brennenden Gesellschaftsfragen unserer Zeit studiert - in Theorie und VOR ALLEM ganz praktisch in Gemeinschafts-Projekten. DAS ist mein Anliegen. DAFÜR will ich Gleichgesinnte finden und zusammen bringen - irgendwo in der Welt, wo es einfach SCHÖN ist...

8 Kommentare zu “Neues Miteinander leben – aber wie??? [Teil 03]

  1. Herlinde
    Für mich ist es sehr wichtig, dass wir uns alle auf Augenhöhe begegnen, dass es erlaubt ist, authentisch und ehrlich sein zu können, ohne dafür gebrandmarkt zu werden. Es ist auch sehr wichtig, sich in jeder Situation, wenn nötig, gegenseitig zu unterstützen und zu helfen, ein offenes Ohr für die Sorgen des Anderen zu haben, sich immer öfter mit der Natur zu verbinden, die Umwelt zu achten un zu respektieren, alles zu vermeiden, was zu einer Verschmutzung derer führen kann. Aber nicht im Sinne von dagegen ankämpfen sonder im Sinne von für etwas zu sein, da sonst wieder genau das eintritt, was wir nicht wollen. Es ist auch sehr wichtig, wenn die Möglichkeit besteht, andere Menschen darauf hinzuweisen, dass sie ihr ureigenstes Leben leben sollen, sich nicht für andere verbiegen, Dinge zu tun, die sie eigentlich überhaupt nicht machen wollen, den Spaß im Leben nicht zu vergessen und sich mit Menschen zu umgeben, die von der gleichen Wellenlänge sind und sich von Menschen, die einen runterziehen wollen, zu verabschieden. Es gäbe noch sehr vieles hier zu sagen, aber ich lasse es mal dabei.
    Alles Liebe an alle, die das hier lesen.

    • Hallo liebe Herlinde,
      danke Dir für Deine Bestätigungen!
      Was kannst Du denn für Erfahrungen und wirksame „Werkzeuge“ beisteuern zum Gelingen dieser Wünsche und Anregungen?
      Wie schaut es bei Dir derzeit aus – ganz real?
      Wo stehen wir derzeit, aus Deiner Sicht?
      Was sind die Schlüssel?
      Was können wir TUN, Jede/r für sich, um Dies alles zu erLEBEN? Am besten ab sofort? Ich meine, damit das Ganze „eine runde Sache“ wird und wirklich wahrnehmbare Bewegung entsteht?
      Natürlich richten sich diese Fragen genauso an alle übrigen Leserinnen und Leser!
      Von Herzen
      Johannes Anunad

      • Als erstes sollten wir aufhören, immer nur das Negative zu sehen. Es ist viel besser, sich auf das Positive zu konzentrieren und mit dem zufrieden zu sein, was wir haben und sind und uns nicht danach zu verzehren, was wir noch alles haben wollen, ohne für das dankbar zu sein, war wir bereits haben. Außerdem ist es viel wichtiger, sich auf das geistig-seelische zu konzentrieren und nicht so sehr auf Materielles, was zwar auch für das Leben wichtig ist. Aber wenn man es genau überdenkt, kommen wir Menschen mit viel weniger aus, als wir alle glauben (davon habe ich mich auch persönlich überzeugt). Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Umwelt zu schützen, für ihr Dasein, für unsere wunderschöne Welt immer wieder sehr dankbar zu sein, uns eins zu fühlen mit ihr und sie nicht mit allem Möglichen zu verschmutzen. Hier muß sich jeder selber bei der Nase nehmen. Weiter gilt es, den Tierschutz weltweit voranzutreiben, aber wirklich der Tiere wegen und nicht aus gewinnorientieren Nutzen von so manchen Unternehmungen und Gruppierungen.
        Auch der Umgang mit unserem täglichen Essen ist äußerst wichtig. Wenn möglich, wirklich alles verweten und so wenig wir möglich wegschmeißen. Gezielt einkaufen zu gehen, statt Plastikverpackungen Papier und Karton bzw. Stofftaschen verwenden und die Dinge so aufbewahren, dass sie eßbar bleiben und nicht nach ein paar Tagen wieder entsorgt werden müssen.
        Ein weiterer Aspekt ist unsere eigene Gesundheit, auf die jeder selber zu achten hat. Also keine Drogen, sich nicht zu irgendwelchen Junk Foods verleiten lassen, alles so bio wie möglich, auch aus dem eigenen Garten, wenn vorhanden, verwenden usw. Keine Medikamente von Big Pharma nach Möglichkeit zu sich nehmen, natürliches Wasser von der Quelle, wenn möglich, trinken (mache ich selber), usw. usw.
        Ich weiß, das das für viele Menschen in den Städten nicht so einfach zu verwerten ist, aber jeder kann nur bei sich selber anfangen und sein Bewusstsein für diese Dinge einfach anheben.
        Alles Liebe
        Herlinde

        • Dankeschön, liebe Herlinde, für diese weiteren Einblicke in Deine Weltbetrachtung!
          Ja… spannend, oder? Ich teile Deine Ausführungen in vielen, vieln Aspekten… und dann wiederum reagiere ich – vielleicht – so ganz „männlich“/Yang-mäßig darauf. Innerlich. Der Verstand schaltet sich ein und will wissen:
          Na ja, schön und gut… Manches davon ist sogar mit ganz herkömmlichen Mitteln und „erwachsenerem“ Verhalten einlösbar, erreichbar… und dann wiederum gibt es Bereiche… wenn ich da „Realismus“ herkömmlicher Art eintreten lasse komme ich – und zwar als beruflicher Experte auf den Gebieten – zu der Einschätzung: Es braucht also ganz andere Mittel und Vorgehensweisen als die derzeit Bekannten. Materiell betrachtet haben wir es schon längst „fünf NACH zwölf“ und die bereits angerichteten Schäden sind irreversibel.
          Dabei denke ich beispielsweise daran, was wir in den letzten wenigen Jahrzehnten ganz besonders mit der ganzen Mitwelt, mit der Natur so angestellt haben. Da reichen keine noch so modernen Umwelttechnologien, auch kein „umweltgerechteres Verhalten“ aus, um diese Schäden zu beheben. Wenn ich an die Plastikverschmutzungen im Wasser, in den Böden denke, an alle die Umweltgifte… Es ist ein Anfang, das Umdenken. Das Reduzieren von Ressourcenverbräuchen, von Verschmutzungen usw.. JA! Vernunftbegabte Wesen sollten und werden sich mehr und mehr entsprechend verhalten, um ihre Existenzgrundlagen nicht noch weiter zu gefährden. Allein schon aus Überlebens- und Vernunftgründen.
          Wirklich HEILEN werden wir es allerdings – nach meinen Einsichten – erst durch einen radikalen inneren Paradigmenwechsel. Durch ein „Erwachen in unsere wahre Natur als Menschen“… Indem wir uns wieder als bedeutsamen und integralen Teil dieser Welt wahrnehmen können…
          Darüber schrieb ich ja schon in den vorangehenden Beiträgen… Aus meiner Sicht ist das auch alternativlos. Und es bringt eine sehr komplexe (innerliche) Entwicklungserfordernis mit sich. Und damit verändern wir eben zugleich auch alle uns umgebende Materie. Unsere Mitwelt. Durch eine derartige Veränderung unserer Haltung zur Mitwelt, zur Schöpfung und zu dem, was wir heute für gewöhnlich als „Realität“ betrachten.
          Nachhaltige und vollständige HEILUNG wird uns also – so meine Sicht – auf der feinstofflichen, auf der Potenzialebene gelingen, aber NICHT durch Maßnahmen in der materiellen Welt.

        • Da muss ich dir völlig recht geben, auf dieser materiellen Welt, wie wir sie jetzt kennen, gibt es keine Verbesserungen und Heilung für uns und Mutter Erde. Aber nach dem Aufstieg ist das sowieso alles obsolet, da wir dann alle in der 5. Dimension sind und all diese Dinge, die hier gespielt werden, völlig vergessen sind. Es ist das dann ein völlig anderes Leben inklusive einer völlig geheilten Erde. Das Leben ist da nur noch wunderschön und es gibt vor allem keinerlei Kriege, Kämpfe und was noch alles in dieser Welt. Dieser Zeitpunkt ist nicht mehr allzuweit in der Ferne. Wir alle können das noch in diesem Leben erleben und ich freue mich sehr darauf.
          Aber wir müssen trotzdem immer bedenken, dass alles, einfach alles, was es gibt, immer nur die göttliche Liebe ist, die sich in allen möglichen Variationen ausdrückt, also auch in der Negativität der Machtmenschen, die immer noch zurzeit unseren Planeten beherrschen und uns damit unsere eigene Negativität spielgeln. Aber nachdem diese Machtmenschen jetzt nach und nach ihre Macht verlieren, heißt das auch für uns alle anderen, dass wir uns immer mehr der Liebe nähern, die letztendlich alles Negative auf dieser Welt und im Universum besiegen wird.
          Aber trotzdem können wir alle mit kleinen Schritten, die in unserer Macht liegen, für die Umwelt und somit für uns alle etwas tun.
          Alles Liebe
          Herlinde

    • Eine sehr schöne Darstellung. Ich erlaube mir folgenden Hinweis:
      Wir – im Westen – befinden uns zwangsmäßig in einer Dunkelkammer. Wir haben seit Jahrhunderten kein Licht gesehen und mögen es auch nicht. Die Dunkelkammer ist die Genesis, ein Schauermärchen aus einer Welt der Chauvinisten. Der Einzige unter uns war Nietzsche, der aus innerer Ahnung den Weg in die Zukunft gezeigt hat. Für den Wissenschaftler ist es klar. Der homo sapiens hatte Vorgänger wie z.B. der homo erectus. Dieser hatte nicht die geringste Ahnung, dass seine Anwesenheit auf der Erde vorübergehend ist. Er wurde per Evolution vom homo sapiens abgelöst. Und so ist es auch mit unserer Spezies. Es war Sri Aurobindo, der mit seiner Kollegin die Arbeit vollendet hat, von der Nietzsche die Ahnung hatte. Nun kommt das neue Wesen nicht irgendwo auf die Welt. Der brave homo sapiens würde es sofort ausrotten. Es kommt still und leise und eines Tages kann seine Anwesenheit von niemanden geleugnet werden. Wodurch zeichnet sich es aus? Sri Aurobindo antwortete mit einem Vergleich. Das Wesen vor dem homo sapiens konnte noch von Baum zu Baum springen. Der homo sapiens verlor diese Eigenschaft, gewann aber
      den Intellekt, den Verstand. Und so wird das neue Wesen vielleicht nicht mehr den grübelnden Verstand haben, sondern eine einzigartige Intuition, mit der es immer die optimale Entscheidung treffen kann. Basis des Verständnisses für diese Evolution im Gegensatz zur Genesis ist der in ganz Asien seit jeher gepflegte Glaube der Reinkarnation. Wir müssen nach unserem letzten Atemzug nicht unendlich lange auf den letzten Tag warten um dann entweder für immer ( das ist ziemlich lange) in der Hölle zu landen oder auf der rechten Seite der ewigen Göttlichkeit sitzen zu dürfen – auch für immer. Wer links sitzen darf, diese Frage darf nicht gestellt werden.
      Wer daran glauben möchte, hm, ich habe nichts dagegen. Es ist mir aber lieber, wenn ich mit einer neuen Geburt stets Neues finden kann und neue Aufgaben bekomme
      .
      Es gibt hier eine neue Gemeinschaft im Süden von Indien, Auroville genannt. Sie versucht ein neues Zusammenleben seit 1968.

      • Lieber Georg,
        Dank Dir sehr für Deine Ausführungen! Auroville – ist auch mir dem Namen nach bekannt,. Auch traf ich vor Jahren einmal eine Frau in Deutschland, die dort inzwischen hauptsächlich lebte, um ihren Lebensabend dort zu verbringen. Ist leider lange her… eine Freundin, die erst vorletztes Jahr dort war, mochte ihre (sehr tiefen und spirituellen) Eindrücke von dort leider nicht weiter im Detail mit mir teilen…

        Ja… selbstverständlich gibt es weltweit hunderte, wohl sogar tausende von Gemeinschaften unterschiedlicher Ausrichtung, unterschiedlicher Größe, unterschiedlichen Inhalts und Alters… überall geschehen auch Schrittchen bis Schritte des grundsätzlich „Neuen“ Miteinanders… ich bin solche Schrittchen in verschiedenen solcher Enrichtungen und Umfeldern auch mitgegangen oder es wurde mir davon berichtet von Menschen, die daran teilnahmen…

        ALLES was MIR in dieser Hinsicht bislang begegnete, sah mir eben bisher noch nach zu viel „alten Rückständen“, zu viel Kompromissen, Dogma… Anpassung an das Bestehende aus… ich vermisste den WIRKLICH großen Wurf. Das „konstruktiv-Radikale“. Den vollständigen Verzicht z.B. auf alle gewohnten Strukturformen… Denn dazu braucht es in der Tat eine Menge (Wage-)Mut, auch Sensibilität, Offenheit. Und Ehrlichkeit – sich selbst und allen Anderen gegenüber… und auch „Durchblick“, wie die größeren Zusammenhänge und Mechanismen sind… wie „Realität“funktioniert… dann mag es gelingen.
        So schrieb ich diesen und die vorangehenden Beiträge und auch einige Weitere inzwischen, um meine entsprechenden Gedanken und Einsichten zu teilen. Aus meinen eigenen Erfahrungen heraus und aus dem „Wunsch nach mehr“.

        Wenn Du möchtest, würde ich mich enorm über einen eigenen Beitrag von Dir zum wirklich Neuen in Auroville freuen – DEINE eigenen Eindrücke, Einschätzungen, Erlebnisse. Gerade WEIL Auroville schon so viel Tradition hat… und es auch jede Menge Gerüchte und Annahmen dazu gibt. Zugleich natürlich auch begeisterte Berichte. Schicke mir das sehr gerne per Email und ich stelle es dann hier als eigenständigen Text ein.
        Herzlichst
        Johannes Anunad

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