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Finanzen der Queen stehen vor Prüfung

queenLiz_1432815c-300x187am 09.02.2013 von Stephen Cook https://goldenageofgaia.com
Übersetzung: WSE

Im April wird der Buckingham Palace 36.1 Millionen Pfund für die offiziellen Ausgaben der Queen enthalten – 16 Prozent mehr als die 31 Millionen Pfund, welche die Steuerzahler letztes Jahr gezahlt haben. Photo: GETTY

Finanzen der Queen stehen vor Prüfung

Stephen: Hier ist also ein Anzeichen dafür, das wir in ein neues Paradigma eingetreten sind: die berühmteste Angehörige der Royals und reichste Frau der Welt ist einer vollständigen Prüfung ihrer Finanzen durch das Parlament des United Kingdom ausgesetzt, um sicherzustellen, dass „die Leute etwas für ihr Geld bekommen“.

Es sollte königlich interessant werden zu beobachten, wie sich das alles entwickeln wird.

Finanzen der Queen stehen vor Prüfung durch mächtigen Westminster Ausschuss

von Richard Alleyne, The telegraph UK – 09.02.2013

http://www.telegraph.co.uk

Der Queen steht eine strenge Prüfung ihrer Finanzen und Ausgaben durch den mächtigsten „Wachhund“ der Regierung bevor, wie gestern Abend bekannt wurde.

Das Public Accounts Committee (Haushaltsausschuss) wird vermutlich eine Untersuchung zur Klärung der Frage starten, ob die Monarchin und die Königliche Familie dem Steuerzahler etwas für sein Geld bieten.

Die Untersuchung, welche jeden Aspekt der königlichen Ausgaben inklusive Transportkosten in Augenschein nehmen wird, wird im Buckingham Palace vermutlich Betroffenheit auslösen aufgrund des Rufs des Haushaltsausschusses, Staatsdiener zu „rösten“, die nachweislich öffentliche Gelder missbraucht haben.

Die persönlichen Berater der Queen haben während der Untersuchungen von den MPs (Members of Parliament = Parlamentsabgeordnete) eine ziemlich unbequeme „Schlittenfahrt“ zu erwarten, die feststellen soll, ob die Königliche Familie den Steuerzahlern etwas für ihr Geld bietet.

Die Menge der öffentlichen Gelder, die an die Königliche Familie im letzten Jahr abgegeben wurde, ist gestiegen – trotz Regierungskürzungen.

Die Untersuchung erfolgt aufgrund einer Gesetzesänderung, welche den MPs zum ersten Mal die Aufsicht über die königlichen Finanzen überträgt.

Gemäß eines Berichts im Independent wird der Haushaltsausschuss, angeführt von der früheren Labour-Ministerin Margaret Hodge, über das Ausmaß der Ermittlungen entscheiden, nachdem dem National Audit Office (Rechnungsprüfungsamt) im kommenden Monat Zugang zu den Finanzen der Queen gewährt worden ist.

Die Prüfer werden einen Bericht über ihre Erkenntnisse verfassen, welcher dann vom Ausschuss eingehend überprüft wird, der wiederum entscheidet, ob Angestellte des Palastes als Zeugen aussagen sollen.

Quellen des Ausschusses gaben an, das dies sehr wahrscheinlich der Fall sein würde.

“Margaret will es tun – aber es muss offensichtlich eine Entscheidung des ganzen Ausschusses sein”, so eine der Quellen vor dem Blatt.

“Ich bin dafür”, sagte Austin Mitchell, ein Labour-MP, der dem Ausschuss angehört. „Es ist nicht aufdringlich. Es geht darum, sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit etwas für ihr Geld bekommt.“

„Im Moment gibt es keine Rechenschaftspflicht für die Ausgaben, was ein ziemliches Privileg/Glück darstellt.“

Unter den Prüfposten des Ausschusses sind u.a. die Transportkosten inklusive Royal Train und Royal Flight (königl. Zug- und Flugtransporte) sowie Gelder, die für offizielles Entertainment und den Erhalt von Palästen ausgegeben wurden.

Ebenfalls werden die Gelder untersucht, welche den jüngeren Mitgliedern des Königshauses für die Queen unterstützende Arbeiten gewährt wurden, während der Ausschuss u.U. auch prüfen möchte, ob der Buckingham Palace genug tut, um durch den Verkauf der königlichen Marke selbst Geld zu erwirtschaften.

Während der Buckingham Palace derzeit beispielsweise während des Sommers seine Tore öffnet, um zahlende Besucher zu empfangen, wird nun erörtert, ob er das ganze Jahr über geöffnet sein soll.

Zu zwei weiteren Schlössern der Queen, Balmoral und Sandingham, hat die Öffentlichkeit überhaupt keinen Zutritt – trotz ihrer Erhaltungskosten in Höhe von mehreren Millionen Pfund.

Die Veränderung hat sich ergeben, nachdem George Osborne die Zivilliste ausrangiert hatte – ein jährliches Informationsblatt an die Königliche Familie, das seit 1760 vom Parlament gebilligt werden musste – zugunsten der Zahlung eines „Monarchen-Zuschusses“, welcher 15 Prozent des Einkommens des Krongutes darstellt.

Die Vermögenswerte des Krongutes inkludieren die Regent Street in London, die Pferderennbahn Ascot und den Windsor Great Park, 265.000 Morgen Ackerland, sowie das Eigentumsrecht am nationalen Meeresgrund, der sich 12 Seemeilen um Großbritannien herum erstreckt.

Die Profite des Besitzes wurden seit 1760 in die Staatskasse und an die Steuerzahler entrichtet, nachdem George III das Eigentum der Krone an den Staat übergab als Gegenleistung für eine jährliche Vergütung zur Unterstützung seiner Zahlungsverpflichtungen.

Im April wird der Buckingham Palace 36.1 Millionen Pfund erhalten, um die offiziellen Zahlungsverpflichtungen der Queen zu finanzieren – eine Erhöhung von 16 Prozent gegenüber den 31 Millionen Pfund, die von den Steuerzahlern im letzten Jahr entrichtet worden waren.

2 Kommentare zu “Finanzen der Queen stehen vor Prüfung

  1. ..dazu bin so arm wie eine Maus( nicht nur ich)…!
    warum ist ,das soo.?

  2. ..warum:, (nicht nur ich)nie was bekommen habe …ich gebe nur warum,ist ,das alles so?

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