13 Kommentare

„Mensch“ und „Person“ – mal anders betrachtet

Foto: Pixabay

Vielen LeserInnen hier wird bekannt sein, dass es einen grundsätzlichen Unterschied gibt zwischen „Mensch“ und „Person“. Nun kann man Dies natürlich juristisch betrachten und nach juristischen bzw. gesetzlichen Herleitungen und Abgrenzungen suchen. Wir können auch das Handelsrecht bemühen (UCC, „Strohmann-Konten“), die Wortstämme betrachten („Persona“=Maske usw.). Man kann auch Indizien für die eine oder andere daraus abzuleitende hilfreiche Verhaltensweise vor Gericht „als Mensch“ oder für die „korrekte“ und dadurch erfolgreiche Formulierung von formalen Schriftsätzen zusammen tragen usw.

Ob uns das allerdings weiter führt, um den „Kern des Übels“ zu finden und Veränderungen zu bewirken? Können wir damit der „Neuen Zeit“ wirklich näher kommen? Und:

Hilft uns das weiter in unserem MenschSEIN?

Unser MenschSEIN ist Materialisierung –
die „Personifizierung“ ist ein Trick

Ich denke also: NEIN. Daher soll dieser Beitrag auch in eine etwas andere Richtung gehen und alles Rechtliche nur hilfsweise und am Rande streifen. Ich danke an dieser Stelle ganz besonders zwei „Impulsgebern“, durch die ich meine eigene Position in diesem Thema im Januar 2016 endlich etwas genauer finden durfte. Seitdem (er‑)lebe ich mein MENSCH SEIN „einfach“ mehr und mehr, kann es ausdrücken und auch immer besser beschreiben.

Zunächst vollziehe ich nun einen – scheinbaren – Themenwechsel:

Autofahren in absoluter Selbstverantwortung

Eine meiner ersten und zugleich definitiv aufregenden „Proben“ des nun neu gewonnen „Menschgefühls“ war es, ab Frühjahr 2016 konsequent Auto zu fahren in absoluter Selbstverantwortung.

Also mit einem Auto ohne Zulassung, ohne „gültiges Kennzeichen“, ohne Stempel, TÜV-Plakette und auch ohne Versicherung. Ganz bewusst. Um herauszufinden, wie es MIR damit geht. Um meinen Ängsten zu begegnen, dadurch mit der „Staatsgewalt“ konfrontiert zu werden. Um herauszufinden, was es – für MICH als Mensch – real für Konsequenzen hat. Und um MEINE persönliche Realität und Realitäts-Gestaltungsfähigkeit dabei zu (er-)leben.

Ein halbes Jahr lang etwa, mit zwei Fahrzeugen hintereinander, einige tausend Kilometer weit, in mehreren Ländern Europas, hauptsächlich lange Strecken und auf Autobahnen; mit allen daraus resultierenden Konsequenzen.

Ich hatte dann zwar immer wieder Begegnungen mit der Polizei (mehrheitlich übrigens durch Denunziationen Anderer, so genannter „Aufrechter Bürger“, die im Grunde überhaupt nicht betroffen waren, aber auf diese Art offenbar „GeRECHTigkeit“ verlangten!), aber nie echte Schwierigkeiten in den Situationen selber – weil sich letztlich stets MENSCHEN begegnet sind! Das genau war ja mein Ziel!

Und weil mich auch immer wieder Menschen bei den erforderlichen Lösungen unterstützt haben; insbesondere, wenn das Auto irgendwo abgeholt werden musste. Denen allen danke ich an dieser Stelle nochmals von Herzen für ihre Hilfsbereitschaft! Es waren wunderbare Erfahrungen.

Ich möchte diese vielen Erlebnisse hier nicht vertiefen, das würde wohl ein Buch füllen – das Ganze hier aber als Beispiel verwenden. Denn bevor ich dieses „Spiel“ begann, habe ich es gut vorbereitet:

Ich habe eine – ganz persönliche – Erklärung meines Menschseins verfasst und was es für mich bedeutet. Das Ergebnis davon veröffentlichte ich vor meiner ersten Fahrt mit „eigenem Kennzeichen“ im Internet, mit allem aus meiner Sicht Nötigen, inkl. Kontaktmöglichkeit.

Transparenz: Am Fahrzeug brachte ich außerdem vorne und hinten an den Scheiben den Link darauf für Alle sichtbar an (auch auf den veröffentlichten Fotos des Fahrzeugs deutlich erkennbar) – falls Fragen aufkommen. Oder falls potenziell Geschädigte den Kontakt zu mir suchen sollten. Was übrigens nie geschah… Außerdem führte ich im Handschuhfach immer Kopien dieser Erklärung mit mir, die ich dann den Polizisten aushändigte, bevor wir konkreter miteinander sprachen, mit der Bitte, sie zunächst zu studieren und auch zu ihren Akten zu nehmen.

Und als „Kennzeichen“ wählte ich:
LO VE 2016

Die Liebe als stärkste Kraft im Universum – für mich ein sehr wirkungsvoller Schutz!

Diese Erklärung findet Ihr HIER. Ich mache sie hiermit erstmals auf diese Art öffentlich. Ich rufe damit KEINESFALLS zur Nachahmung auf. ABER: Ich möchte Euch damit gerne zu eigenem Handeln inspirieren – egal in welcher Form!

Bei diesem und auch bei den vielen anderen Experimenten/Projekten, die ich zum Menschsein durchgeführt habe, war es mir stets besonders wichtig, dass ich für sämtliche denkbaren Konsequenzen die alleinige Verantwortung trug. Also keine Tricks verwendet habe, die mich lediglich „aus der Schusslinie“ des öffentlichen Zugriffs gebracht hätten. Ich habe also immer und erfolgreich dafür gesorgt, dass nirgendwo Andere verantwortlich  involviert waren. DAS halte ich für unabdingbar!

Ich habe dieses Projekt im Herbst 2016 beendet. Nach vielen – oft sehr menschlichen – Begegnungen und wertvollen Erfahrungen und Erkenntnissen im Zusammenhang damit. Und: Ja, es gab auch strafrechtliche Konsequenzen daraus und zwei Verurteilungen mit Geldstrafen – der PERSON natürlich (in Abwesenheit des Menschen, allerdings beiweitem nicht in allen Fällen!). Für die ich nicht mehr als „Marionettenspieler“ zur Verfügung stehe! Konsequent und authentisch. Folglich bisher ohne weitere Konsequenzen für mich als Menschen! Und mit zahlreichen, oft sehr kuriosen Abläufen.

Mensch sein – worauf kommt es an?

Natürlich fragte ich mich auch davor schon länger:

„Was zeichnet mich eigentlich aus, als Mensch?“
„Wie fühlt sich Menschsein an?“

Und vor Allem:

„Wie kann ich mich als Mensch authentisch verhalten?“
„Wie vermittle ich Anderen den Unterschied, den ich als Mensch zur Person mache?“

Letzteres ist ja entscheidend, um Konflikte z.B. mit den sog. „Amtspersonen“ zu vermeiden bzw. rasch und friedlich beizulegen.

Die sachlich-formale Unterscheidung (erstmal ohne alle spirituellen Aspekte) zwischen „Mensch“ und „Person“ war mir schon lange bekannt. MEINE mögliche Kurzfassung davon:

Ein Mensch wird als Baby aus Fleisch und Blut in die Welt geboren, wie alle Tiere auch. Ein Menschenkind eben. Eine materiell-geistige Existenz hat begonnen, eine INKARNATION (Fleischwerdung), ohne Namen und weitere Identifikationen. Wie auch jede Pflanze, jeder Stein, jedes Tier…

Inzwischen nahezu überall in der Welt werden die Eltern nach der Geburt angehalten, binnen einer gewissen Frist das Kind zu melden, amtlich registrieren zu lassen und damit eine Geburtsurkunde zu erwirken. Und mit dieser Geburtsurkunde wird nun erst die PERSON „geboren“. Als Verwaltungskonstrukt.

Außerdem ist dieser Akt die Grundvoraussetzung dafür, als Mensch im derzeit (noch) geltenden, auf dem PERSONENSTATUS basierenden System überhaupt mitspielen zu können. Da geht es um Verträge, den Bezug von (sozialen) Leistungen (Registriernummern), um die Möglichkeit zu reisen (Ausweisdokumente usw.) und auch schlicht um alle staatlich geregelte „soziale Teilhabe“. Ein fragwürdiges und in der Tat für die Meisten (noch) sehr undurchsichtiges Geschäft der „Systemvertretungen“.

Im Lauf des weiteren Lebens kommen dann also Kennnummern, Ausweise, Einträge in Computern und Datenhaltungssystemen, zahllose Verträge usw. zu dieser Verwaltungsfiktion „Person“ hinzu.

Der Trick besteht nun darin, uns dazu zu bringen, uns mit dieser Verwaltungsfiktion „PERSON“ zu identifizieren – oder aber, wenn das einmal nicht funktioniert, damit identifiziert zu werden. Eine gängige Vorgehensweise ist dabei die Formulierung z.B. von Polizisten oder Angestellten öffentlicher Verwaltungen:

„Für UNS sind Mensch und Person Dasselbe!“

Das wurde ihnen in der Tat so beigebracht. Aber nach einer Erklärung wie oben kommt doch immer wieder Nachdenklichkeit auf über diese Vorgehensweise – auch bei SystemvertreterInnen! Und immer geht es dann um meine „Identität“ und deren Nachweis; eben mit „Identitätspapieren“ wie Personalausweis, Reisepass oder manchmal auch mit einem Firmenausweis, dem Führerschein oder einem SV-Ausweis.

Es ensteht immer wieder Verwirrung, wenn dieses übliche „Personenspiel“ mittels Identifikation durch mich unterbrochen wird. Und oftmals zeigte sich dabei auch, wie leicht es sogar vermeidbar und/oder kreativ lösbar ist.

Ich möchte es an dieser Stelle dabei belassen: Weiteres wurde und wird in zahllosen Beiträgen auf vielen Foren erläutert und diskutiert. Eine formal-juristisch wirklich „richtige“ Betrachtung des „Menschenstatus“ gibt es dabei aus meiner Sicht nicht – weil MENSCHEN keinen Gesetzen unterliegen (s. weitere Ausführungen). Aber es gibt unzählige Meinungen, die mit dazu passenden Ausführungen hinterlegt werden, meist unter Verwendung der dazu geeigneten Gesetzesstellen.

ABER: Werde ich damit als Mensch mehr zum Menschen???

Können Gesetze das Menschsein definieren?

Erneut meine ich: NEIN! MIR geht es um etwas ganz Anderes: Um mein Bestreben, mich als Mensch zu verhalten, es in meinen Zellen zu spüren, das Menschsein immer und immer wieder real zu üben – im täglichen Verhalten, im SELBSTausdruck.

Ich komme gleich darauf zurück. Zunächst kurz etwas praktisches „Handwerkszeug“, das ich gerne zu Beginn unvermeidbarer Gespräche über das Menschsein verwende:

Im Umgang mit Behörden und deren VertreterInnen kann folgender Aspekt helfen: Sogar im Grundgesetz als in Deutschland geltender, oberster juristischer „Norm“ gibt es eine absolut passende Formulierung – und zwar gleich vorn, in den Grundrechten:

„Alle MENSCHEN sind gleich“ oder aber
„Gleichbehandlung vor dem Gesetz“???

Zu Beginn sei festgehalten: Die Grundrechte, also die Artikel 1-19 plus Art. 20 des „Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland (GG)“ haben „Ewigkeitscharakter“ (Artikel 79 Absatz 3 GG, vgl. auch Wikipedia). Sie sind also nicht änderbar, durch keinerlei Parlamentarische Mehrheitsbeschlüsse, wie alle übrigen Artikel – was auch immer wieder geschah und geschieht. Dies muss dann allerdings – implizit, also ungeschrieben – auch für den oben angeführten Artikel 79 Absatz 3 GG gelten, in dem Dies erst festgestellt wird:

„Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“

 

Entscheidend erscheint mir hier allerdings: In Artikel 3 Absatz 1 GG heißt es:

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“

Nun gibt es hier zumindest zwei Betonungsmöglichkeiten, die nach meinem Dafürhalten zu völlig unterschiedlichen Aussagen führen:

1. Betonung: „Alle Menschen sind VOR dem Gesetz gleich.“ Oder aber
2. Betonung: „Alle Menschen sind vor dem GESETZ gleich.“

Die zweite Auslegung wird uns bereits in der Schule nahe gebracht (vgl. u.a. Wikipedia) – und so habe auch ich es damals gelernt und viele Jahre geglaubt, mehr oder weniger jedenfalls: Gesetze behandeln uns alle gleich… sollen uns alle gleich behandeln…
ABER: IST das wirklich so? Die Gleichbehandlung? Oder gar die Behandlung als MENSCHEN vor Gericht???

 

Die erste Betonung scheint mir allerdings – wenngleich erstmal ungewohnt – die weit Plausiblere und letztlich Folgenschwerere zu sein, würde sie denn entsprechend umgesetzt. Denn für mich heißt diese Betonung:
Lediglich beVOR Gesetze greifen, stehen alle Menschen auf der selben Stufe und behandeln einander auch gleich, auf Augenhöhe, „von Subjekt zu Subjekt“, wie Prof. Gerald Hüther, ein renommierter Neuro-Biologe, es so treffend formuliert.

Ahnt Ihr, WAS für eine Revolution der Betrachtung das ist???

Wer also hat hier die „Auslegungshoheit“?

WER also entscheidet letztlich, mit welcher Betonung dieser entscheidende und zum Verständnis hilfreiche Artikel im Grundgesetz am Ende ausgelegt wird??? Es hängt von MIR, von UNS ab!

Alle Gesetze (übrigens weltweit! Es liegt in ihrer Natur) machen Jeden Menschen zum „Objekt“ dieser Gesetze, nämlich zur „Person“, also zur Sache. Gesetze werden von „den Mächtigen“, die sich als Bestimmende, als „Subjekte“ betrachten, daher missbräuchlich genutzt, um zu erreichen, dass Menschen als Personen zu einem Objekt werden, das ihren Interessen dient. Prof. Hüther nennt Dies (im sozialen Miteinander unverträgliche) „Subjekt-Objekt-Verhältnisse“. Solche Verhältnisse bestimmen allerdings unsere heutigen, zumindest in weiten Teilen der Welt hierarchischen Gesellschaftsmodelle.

Ironischerweise wirken wir daran tatkräftig mit – sobald wir akzeptieren, dass „Mensch und Person doch dasselbe sind“, wie uns BehördenvertreterInnen regelmäßig mitteilen (s.o.). Auch ihnen wurde Dies von klein auf und in ihren Ausbildungen und Schulungen wieder und wieder so beigebracht. Eine traurige Gehirnwäsche… Sie sorgen also dafür, dass wir uns in diesem Moment – als Menschen – mit der Person identifizieren (lassen). Das ist letztlich auch die Grundvoraussetzung für unsere Zustände heute! Denn:

Gesetze gelten NUR für PERSONEN!

Also: Nur VOR aller Anwendung von Gesetzen sind wir MENSCHEN und alle gleich! Also geht es um unser MENSCH SEIN! Oder auch um unsere MENSCH WERDUNG? In jedem Fall geht es um unsere Rückbesinnung auf DAS, was wir schon immer waren und immer sein werden (aber meist vergessen haben): Ein unbeschränktes, unbegrenztes, universelles und mächtiges Wesen, das sich eine menschliche Hülle aus Fleisch und Blut zum Inkarnieren (für die „Fleischwerdung“!) geschaffen bzw. gewählt hat.

Sobald dieses Bewusstsein wirklich wieder bis hinein in unsere Zellen frei geschaltet ist, lebendig wird, für uns spürbar ist, verändern sich die eben erwähnten Dinge für IMMER! Mehr und mehr erlange ich ab diesem Moment wieder ein Bewusstsein für meine unbegrenzte Macht, für meine unbegrenzten Fähigkeiten; für mein MENSCHSEIN im kosmisch-universellen Sinn, als Schöpferwesen.

Und die bisherigen Machtverhältnisse verschieben sich, denn ICH nehme ab diesem Moment wieder meine Macht wahr und zu mir zurück – und Niemand Anderes kann und wird mehr Macht über mich haben, oder auf mich ausüben. Ich schreibe Dies aus meiner ganz persönlichen Erfahrung!

Das Machtspiel, der ganze Ausdruck von Subjekt-Objekt-Verhältnissen funktioniert nur so lange, wie Ich mich zum Objekt machen lasse! Es liegt also nur an MIR, das für MICH zu ändern! Und nur DU kannst es für DICH ändern! Und dadurch ändert sich unser Umfeld – und damit mehr und mehr unsere Welt!

DIESEN Prozess verstehe ich als Menschwerdung und tägliche Übung im Menschsein! Es ist meine gelebte Selbstermächtigung!

Es hilft mir also weder, wenn ich juristisch sauber die Unterscheidung zwischen Mensch und Person begründen und erklären kann, noch wenn ich – als Rolle also – übe, wie ich mich in Situationen als Mensch formal und im Ausdruck „richtig“ verhalte – solange mir das innere Gefühl für das Menschsein noch fehlt:

Die innere Freiheit und Ermächtigung. Die Authentizität, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, innere Ruhe und Gelassenheit; Respekt, Akzeptanz, Annahme… – und am Ende steht dann sogar fraglose und bedingungslose Liebe für mein Gegenüber, also für den „Beamten“, „Polizisten“ usw., der gerade SEINE Rolle im „Personenspiel“ spielt.

DAS zeichnet uns als Menschen aus!

Ein allgemeingültiges Rezept dafür, wie dieses Wunderbare Ziel erreichbar ist, gibt es wohl nicht. Ich jedenfalls kann keines empfehlen. Es hilft aber in jedem Fall, wenn ich all mein Denken, Fühlen und Handeln so oft als es mir gelingt darauf hin überprüfe, ob es dem Gemeinwohl, dem „Großen Ganzen“ dient UND zugleich auch zu MEINEM Wohl ist (NICHT Nutzen oder Vorteil!). Denn ich bin ja ein wichtiger Teil des „Großen Ganzen“, wenn etwas „zum Wohle Aller“ sein soll. Das wird gerade in kirchlichen Zusammenhängen oft etwas vergessen…

Eine liebe Bekannte empfahl mir einmal, in Zweifelsfällen mich innerlich zu fragen:

„Was würde die Liebe tun?“

Frage ich mich Dies ernsthaft, so werde ich UMGEHEND innerlich die Antwort wissen. Es ist dann MEINE Entscheidung und Verantwortung, ob ich mich danach (aus‑)richte, oder diese oft feine, kurze aber klare Stimme, Information „überhöre“.

Es ist ein Weg… und es gibt zahllose Gelegenheiten zum Üben. Täglich. Es gibt kein „Falsch“, kein „Richtig“, lediglich (Selbst‑)Verantwortung und Erfahrungen. Und es gibt ein immer besser durchschaubares Geflecht von Ursachen und Wirkungen – WENN wir es erkennen wollen. DAS ist die gute Nachricht. Und – so hoffe ich – ein Ansporn für Dich.

Ich freue mich meinerseits noch heute und immer wieder, wenn mir bewusst wird, dass mir gerade einmal mehr das MENSCH SEIN gelungen ist!

DANKE für das Lesen bis hierher und – ich wünsche Dir von Herzen gutes Gelingen auf Deinem eigenen Weg als MENSCH in die SELBSTERMÄCHTIGUNG!

Namasté

Johannes Anunad

Über Johannes Anunad

Lebensforscher, Baujahr 1966, also 52 Jahre jung, Vater von zwei Kindern. Seit Jahren bin ich auf der ganzen Welt unterwegs und zu Hause, Experte aller Art (Promovierter Agraringenieur, ökologisch-nachhaltiger Landbau, Int. Biogasberater, (Freie) Energie-Technologien, Umwelt, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Systemanalyse und Managementsysteme (Umwelt- und QM), Projektentwicklung, -leitung, -analyse, -beratung und -management, Personal Coaching und Lebensberatung, Energieheilung...). ja... da habe ich in der Tat wohl schon mehrere "Leben gelebt" bisher... Arbeit im Sinne von reinem Gelderwerb ist keine Option mehr für mich - bereits seit 2013. Dafür fasse ich überall, wo ich gebraucht werde, einfach tatkräftig mit an. Heute bewegt mich ganz besonders die Herausforderung, wie ein wirklich "Neues Miteinander" gelebt werden kann und was, ganz praktisch, dafür unabdingbar erforderlich ist. Spirituallität, im Alltag ausgedrückt, erscheint mir dabei als wichtiger Schlüssel. Ich habe intensiv die brennenden Gesellschaftsfragen unserer Zeit studiert - in Theorie und VOR ALLEM ganz praktisch in Gemeinschafts-Projekten. DAS ist mein Anliegen. DAFÜR will ich Gleichgesinnte finden und zusammen bringen - irgendwo in der Welt, wo es einfach SCHÖN ist...

13 Kommentare zu “„Mensch“ und „Person“ – mal anders betrachtet

  1. […] — Weiterlesen wirsindeins.org/2018/09/06/mensch-und-person-mal-anders-betrachtet/ […]

  2. Hallo lieber Johannes,
    Deine Worte haben mir auch noch einmal ganz klar gemacht, warum ich mich für Menschsein entschieden habe. Ich habe vor ca. 2 Jahren ein „Projekt“ gestartet, indem ich kleine Kärtchen im Raum Dillingen platziere und die sich jeder kostenfrei mitnehmen darf um sich selbst mehr Gedanken über sich und sein Leben zu machen (oder auch nicht, kann jeder selbst entscheiden!). Sich als Mensch besser zu erfahren. Da ist was zum Lachen dabei, Mut macher und Augenöffner. Diese Karten haben mir schon so viele schöne menschliche Begegnungen geschenkt und da merke ich eben ganz besonders, dass ich Mensch bin, da ich anscheinend die Menschen damit berühre…und das berührt mich! Ich sehe mich als Mensch, die juristische Person gibt es auch, aber ich hinterfrage sie so oft es geht, ob und welche Regeln mein Menschsein beeinflussen, und ja das tun sie manchmal! Viele denken in der „Person“, weil: darf man nicht, kann man nicht machen etc. nur weil es irgendwo steht und irgend jemand Worte auf Papier geschrieben hat und behauptet, es wäre ein „Gesetz“!!! Wenn man ganz einfach darüber nachdenkt….
    Wenn du lust hast, kannst du gerne mal auf meiner Seite schauen, wie ich mein Mensch sein umsetze…
    https://www.lebe-doch-endlich.de
    Und vielen Dank für deine inspirierenden geteilten Erfahrungen, die zwischen den Zeilen zu finden sind! 😉
    Ganz herzliche Grüße Nicola

    • Hallo liebe Nicola,
      was für ein einfallsreiches, tolles, berührendes Projekt, das Du da geboren hast! Ich freue mich riesig, dass Du Dich hier zu Wort gemeldet hast und wir uns auf diese Weise kennen lernen dürfen!
      ES WIRD BUNT! und täglich bunter!
      Wunderbar!
      Wie schade, dass es derzeit so weit ist, von Paraguay nach Dillingen…
      Was und wie Du schreibst, hier wie auch auf Deinem eigenen Blog, es kommt einfach VON Herzen und spricht dadurch zugleich natürlich Anderen auch AUS dem Herzen – mir und gewiss auch zahlreichen weiteren Leserinnen und Lesern hier 🙂
      DANKE Dir für Deinen Beitrag und Dein SEIN!
      Auch Dir ganz herzliche Grüße
      Johannes Anunad

  3. Hallo johannes,

    du sprichst von Selbstermächtigung und Menschwerdung und erklärst, wie man die Person als Sache erkennen und begreifen kann. Es ist sehr aufschlussreich, welche Erfahrungen du dabei gemacht und welchen Mut du aufgebracht hast. Das verdient viel Respekt!
    Was meinst du damit, wenn du von deinen „ganz persönlichen Erfahrungen“ berichtest? Sind es nun die deiner Person oder sind es doch eher deine eigenen. Ich verstehe es so, dass Sachen eher keine Erfahrungen machen und auch nicht darüber schreiben können.
    Jeder ist auf seinem eigenen Weg, einen persönlichen gibt es da wohl eher nicht. Daher wünsche ich dir mit deiner Person ebenso gutes Gelingen.

    namaste, phil.

    • Lieber Phil,
      hervorragender Punkt und danke Dir für Deine Anmerkungen.
      Ja, auch darüber habe ich mir beim Schreiben wirklich Gedanken gemacht, über derartige Formulierungen. Es ist natürlich vertrackt, wenn wir übliche Ausdrucksweisen verwenden wollen, die auch noch eloquent daher kommen! 🙂 Ein guter Punkt von „bewusst SEIN“ also.
      Nun kurz meine Erläuterung der Verwendung:
      Betrachten wir es ausschließlich „Dreidimensional“ und juristisch-formal, wäre mir hier echt eine Panne, eine „Inkonsistenz“ passiert. Nun schaue ich grundsätzlcih in vielen Ebenen zugleich. Manchem hier wird GOR Rassadin vlt. bekannt sein. Egal, was man nun im Hinblick auf ihn insgesamt halten mag, das will ich hier gar nicht vertiefen, bietet er aus meiner Sicht ganz eingängige Herleitungen an, Realität zu betrachten. Stoßt Euch dabei mal nicht an Worten. Spürt bitte dem Bild nach.
      Sein Konzept sieht den Ursprung der Dualität im Konflikt zwischen einem holistisch-göttlichen All-Eins-sein (das sind nun meine eigenen Worte!), welches ALLES umfasst, natürlich namenlos sein MUSS (sonst wäre es bereits eingeschränkt), sich in vielen Aspekten – auch materiell – ausdrückt und dem Indiviuum, das sich dann – in der Materie – eben auch getrennt wahrnimmt, um genau diese Erfahrungen in aller Breite zu ermöglichen. Gewissermaßen also ein Paradoxon, das da zu lösen ist, der „Kampf“ zwischen Gemeinwohl und Eigennutz. Ich will das aber hier nicht weiter vertiefen. Nur so viel zum Thema Personifizierung usw.:
      Folgt man GORs Bildern weiter und mit dieser Sichtweise ist er ja nicht allein, so „verdichtet“ sich in dieser Herleitung das dreigliedrige, noch nicht „getrennte Prinzip“ des Menschseins bis hin zur materiellen Erscheinungsform, die bei ihm dann aus Verstand/Intellekt, Psyche und grobstofflich-materiellem Körper, also der „Verkörperung“ besteht. DAS kennen wir dann ja auch wieder.
      Mit so einer Betrachtunsgweise, welche ich dabei in der Tat im Hintergrund hatte/habe, lässt sich dann allerdings auch von „ich persönlich“ (also als inkarniertes Wesen) oder von „persönlichen Erfahrungen“ sprechen/schreiben. Als Mensch und Subjekt. 🙂
      Danke also nochmals, lieber Phil, für diese „Steilvorlage“ für den Exkurs. Ich hatte überlegt, das noch in den Beitrag aufzunehmen, habe dann aber wegen der Länge und um weitere „Kompliziertheit“ zu vermeiden, darauf verzichtet.
      Namasté
      Johannes Anunad

  4. Hallo Johannes. Ich würde gerne deine Erfahrungen lesen – schreib ein Buch 🙂

    • Lieber Vladislav, mit diesem Wunsch bist Du nicht der Erste, klar… ganz ehrlich: Am Ende hilft offenbar nur das eigene erLEBEN!
      Ansonsten bleibt es beim „Unterhaltungswert“… der natürlich beträchtlich ist… 🙂 das erlebe ich regelmäßig in Gesprächen, netten Runden, Coachings… Aber dabei werde ich es wohl auch belassen… Denn wie gerade hier in den Kommentaren angedeutet, ernüchtert mich doch, wie lauwarm bis nicht vorhanden die Bereitschaft ist, das hier bereits Gepostete dafür zu nutzen, um ins HANDELN zu kommen… und davon auch zu erzählen…
      DANKE Dir also für die nette Rückmeldung, aber rein zur Unterhaltung Anderer sind mir meine Lebenszeit und Lebensenergie zu wertvoll… 🙂

      Gerne stehe ich aber auch für persönliche Kontakte und Rat zur Verfügung – die auch anonym hier erbeten werden können in einem Blog-Kommentar, da ich ja Zugriff auf die hinterlegte Email-Adresse habe als Autor.
      Alles LIEBE
      Johannes Anunad

  5. Lieber Johannes, Respekt und herzlichen Dank für diese wunderbare Lehrstunde für einen alten Hasen. Ich wünschte mir mehr davon. Namaste Horst

    • Lieber Horst (und alle übrigen LeserInnen hier),
      danke Dir! Ja, ich wünschte mir auch mehr… vor Allem, dass es in die Sichtbarkeit gelangt… z.B. über Kommentare hier auf dem Blog wenigstens… Es ist im Grunde ja nicht schwer, die eigenen Schritte zu GEHEN… konsequent und im eigenen Tempo… und davon gelegentlich auch zu berichten… um Andere zu inspirieren… die sich inspirieren lassen wollen… und zu motivieren… und dem Namen des Blog damit Rechnung zu tragen: „WIR SIND EINS!“
      Genau das hatte ich gehofft, mit meinem kürzlichen Beitrag https://wirsindeins.org/2018/08/31/neues-miteinander-leben-aber-wie-03/ und den beiden vorangegangenen Teilen, oder auch mit dem Bericht zum Kfz zu erreichen… Beides versinkt schon wieder „hinter dem Horizont des Tagesgeschehens“… die „Halbwertszeit“ reicht kaum weiter als wenige Tage… und ich beobachte eben, dass derartige Ausführungen leider meistenteils „konsumiert“ werden offenbar…
      Was kaum dazu motiviert, mehr solche Erfahrungen, solches Wissen zu teilen… denn: Es macht eben Arbeit, das qualifizierte Bloggen… und lebt daher von Rückmeldung, Wertschätzung, Mitmachen…
      Namasté
      Johannes Anunad

  6. Deine Erzählung und Betrachtung, Johannes, tun mir gut. Ich danke dir herzlich.

    • Danke Dir, lieber Thom Ram!
      Ja, alles und noch viel, viel mehr selber erLEBT und daran gewachsen…

      Liebe Grüße nach – Indonesien?
      Da kommt Wehmut auf! Bali habe ich in wunderbarer Erinnerung…
      Johannes Anunad

Alle Kommentare werden moderiert und grundsätzlich einmal täglich freigegeben. Wenn du deinen Kommentar nicht sofort siehst, wurde er wahrscheinlich noch nicht geprüft. Wir geben jedoch keine Garantie, dass jeder Kommentar freigegeben wird. Fairness, Respekt und ein freundlicher Umgangston sollten sich für die Kommentatoren von selbst verstehen. Um allen ein übersichtliches Lesen und Verstehen der Kommentare zu ermöglichen, bitte themenbezogen und/oder im Austausch mit anderen Kommentatoren posten. Auch für Kommentare mit allgemeinen Weisheiten, Musikvideos, themenfremden Links o.ä. geben wir keine Garantie auf Freigabe, vor allem bei Wiederholung.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: